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  1. #1621
    Zitat Zitat von Seshiro Beitrag anzeigen
    Finde es zB deprimierend, dass das ganze Geschreie um Anita Sarkeesian so laut ist. Ich finde ihre Herangehensweise an Spiele, als gleichwertiges Kulturgut, extrem wertvoll. Will ja selber in die Spielebranche einsteigen und zwar genau in so eine - "ernstere" - Ecke und finde es dementsprechend richtig interessant sowas zu lesen, selbst wenn es etwas einseitig ist.
    Sarkeesian ist ein Scamartist und ihre Argumente sind längst widerlegt.
    Wir hatten vor Ewigkeiten schon den ewigen Streit darum, ob brutale Videospiele Konsumenten gewalttätig machen, und das wurde relativ einstimmig sowohl von Wissenschaftlern, Videospieljournalisten und Konsumenten abgeschmettert.
    Wieso sollten nun "sexistische" Videospiele Spieler sexistisch machen? Es ist 1:1 der selbe Sachverhalt.
    Anita tut so, als sei sie progressiv und liberal, ihre Ideologie ist aber reaktionär und ultrakonservativ. Sie ist ein professionelles Opfer und lebt von der Publicity, die ihr die _sehr_ ernstzunehmenden Mord- und Gewaltandrohungen bescheren, von denen es mich nicht überraschen würde, wenn sie einfach gefaked wären.

    Dass es Leute gibt, die sie immer noch ernst nehmen, deprimiert mich hingegen ein bisschen. Was ist aus den 150.000$ geworden? Die Produktionsqualität ist gleich geblieben, sie hat bloß vier oder fünf Videos veröffentlicht, die Gameplayszenen sind (ohne Nachfrage) von verschiedenen Youtubekanälen zusammengeklaut und die komplette Argumentation basiert auf einer einfach zu widerlegenden Grundannahme.

    Wenn du dich tatsächlich tiefer mit Videospielen beschäftigen willst, kann ich dir folgende Channel ans Herz legen:
    https://www.youtube.com/user/MrBtongue
    https://www.youtube.com/user/Matthewmatosis
    https://www.youtube.com/user/bunnyhopshow

    MrBtongue macht eher generelle theoretische Videos, Matthewmatosis macht ausgesprochen detaillierte Kritiken und Bunnyhop ist ein bunter Topf.
    Geändert von Verdammnis (02. September 2014 um 12:34 Uhr)

  2. #1622
    Benutzerbild von Seshiro
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    Kenne alle drei channel, danke. Empfehle dir instig8tivjournalism, macht auch sehr gute Videos.

    Ich behaupte nicht mal annähernd, dass diese Spiele Leute zu sexisten machen. Das wäre auch absolut dumm und kindisch. Was es aber - wenn falsch verwendet - macht ist, dass es diese Themen normalisiert. Dass sie versucht Sachen zu "verbieten" ist natürlich unglaublich dämlich. Aber auf Sexismus in einem Medium hinzuweisen und ihn zu analysieren und hinterfragen finde ich positiv. Weil er einfach immernoch als shorthand für düster und böse Charakterisierungen verwendet wird. Ich glaube auch, dass die meisten Leute die Kritik an ihren Inhalten verüben mit dem Argument, dass es sexistisch macht nicht verstehen das Sexismus nicht nur ist wenn jemand sagt dass Frauen in die Küche gehören, sondern auch wenn er einen Witz darüber macht, dass er deine Schwester fuck, oder eben darauf hinweist, dass du deine Frau in Griff kriegen sollst.

    Wer genau sarkeesian ist, und was sie gemacht hat kann ich nicht beurteilen, weil ich sie erst lange nachdem sie die Videos gemacht hat entdeckt habe.

    Mein handyakku ist fast leer, würde gerne weiter ausführen.
    Errant Signal ist auch gut was videospiel Analysen angeht.
    Geändert von Seshiro (02. September 2014 um 13:09 Uhr)

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  3. #1623
    Dood

    Keiner will schwächliche Typen mit Pickeln spielen, keiner will leicht dickliche Frauen ohne Brüste und mit sackendem Arsch spielen.

    Das ist kein Sexismus, das ist Eskapismus, and guess what? Das ist der Punkt von Videospielen. Und diese Art von Videospielen zielt auf den männlichen pubertierenden Jugendlichen. Das ist dann auch schon alles.

    Wenn man sich dann als Frau benachteiligt fühlt, dann kauft man eben die Spiele bei denen die Klischees nicht erfüllt werden, ganz viele andere "sich benachteiligt fühlende Frauen" tuns ihr gleich und schon hat man einen für Publisher, Advertiser und Spielehersteller attraktiven Markt der bedient werden will.

  4. #1624
    Aber auf Sexismus in einem Medium hinzuweisen und ihn zu analysieren und hinterfragen finde ich positiv.
    Wenn es denn tatsächlich Sexismus wäre, wäre das gut.
    Eines ihrer Argumente mal als Beispiel:
    Super Mario und Zelda seien sexistisch, weil sie sich des "Damsel in Distress" Klischees bedienen, da Mario bzw. Link starke männliche Helden sind, die eine wehrlose Prinzessin befreien. Dieser Storyarchetyp sei sexistisch, weil Frauen als Objekte dargestellt werden, die vom Subjekt, dem Held der Geschichte, gerettet werden müssen.
    Ich gehe mal nicht ins Detail darüber, warum ich das für absoluten Bullshit halte.

    So sehen jedenfalls die meisten ihrer Argumente aus.

    Da du mir Instig8ative empfohlen hast, bist du sicher mit seiner Videoserie über Anita vertraut. Falls nicht, hier die Links:
    http://youtu.be/p6gLmcS3-NI
    http://youtu.be/LpFk5F-S_hI

  5. #1625
    Benutzerbild von Seshiro
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    Natürlich ist es sexistisch, wenn die wehrlose Frau verschleppt wird und sich instant in den Typen verliebt der sie rettet, sie wird ja im Endeffekt zum Spielball der Männer erklärt. Immer und Immer und Immer wieder. Bei beiden Spielen, vorallem den frühen Mario Spielen, ist es natürlich übertrieben eine Geschichte mit Tiefgang oder ähnlichem zu erwarten. Die Prinzessinen wurden ja nur als Rechtfertigung einer Story verwendet. Das Maß des Sexismus ist das was problematisch ist, und der investierte Aufwand zum enthaltenen Sexismus.

    Wenn man sich dann als Frau benachteiligt fühlt, dann kauft man eben die Spiele bei denen die Klischees nicht erfüllt werden, ganz viele andere "sich benachteiligt fühlende Frauen" tuns ihr gleich und schon hat man einen für Publisher, Advertiser und Spielehersteller attraktiven Markt der bedient werden will.
    Die dumme Frau soll also einfach ruhig sein und sich ein anderes Hobby suchen? Es gibt Menschen, denen das Gameplay tatsächlich spaß macht, die sich aber fehl repräsentiert oder sogar angegriffen fühlen von den Inhalten der Spiele. Zusätzlich sagst du ja auch, dass sie's Maul halten soll, und keine Kritik äussern soll, "Ich gehe mal nicht ins Detail darüber, warum ich das für absoluten Bullshit halte.". Man versucht hier einen Diskurs zu führen um eventuell die Aufmerksamkeit der Publisher auf eine Zielgruppe zu lenken, die nicht mit ihren Hoden spielen, oder wenigstens deutlich zu machen, dass man vielleicht versuchen könnte nicht normative Inhalte in Videospielen und deren Geschichten zu verwenden.

    Heutzutage existieren einfach kaum Big-Budget-Spiele, die ihre Zielgruppe nicht von vornerein schon abgesteckt haben auf den "18-30 White Dude", der Markt ist viel zu riskant um in ihn zu investieren. http://howtonotsuckatgamedesign.com/...female-geek-2/

    Sie kritisiert ja nicht das Medium im allgemeinen, sie hat ja nach meinem Verständnis sogar deutlich gemacht, dass ihr einige oder die meisten Spiele spaß gemacht haben, und so geht es mir auch. Ich würde mir nur gerne auch mehr Spiele wünschen die mechanisch ähnlich sind wie etablierte IPs nur mit einer relevanten und Interessanten Welt/Geschichte. Gone Home - als Beispiel - hat es in meinen Augen geschafft zumindest letzteres zu erreichen. Walking Dead auch. Spec Ops The Line scheint es ja auch fast geschafft zu haben, bin leider selber noch nicht dazu gekommen. Es ist aber trotzdem noch zu wenig.

    Und sich ausreden für das Business als Konsument auszudenken ist nicht wirklich das was ich hier machen will, das führt zu nichts.

    Zusätzlich interessiert mich Anita als Person kaum bis gar nicht, ich finde ihre Inhalte relevant und interessant, und das ist das einzige das ich heute morgen angesprochen habe.
    Geändert von Seshiro (02. September 2014 um 17:58 Uhr)

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  6. #1626
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    Zitat Zitat von Moranthir Beitrag anzeigen
    Ich finde das Verhalten der Leute noch um einiges lustiger als die Bilder. Titten im Internet sind jetzt nicht so super selten. Aber das Tamtam herum ist spitze.
    Hab auch gehört, dass die Kommentare bei den Bildern und so verdammt lustig sind

    Zitat Zitat von Seshiro Beitrag anzeigen
    Das ist ganz normaler Alltags-Sexismus und es ist eigentlich ziemlich traurig, dass du versuchst dich von deiner Aussage zu distanzieren. Nicht als Kritik an dir, dein Verhalten ist komplett normal, aber es spricht Bände darüber wie wir Feminismus heutzutage immernoch wahrnehmen.
    Feminismus hat ein Definitionsproblem. Es ist eine Bewegung, die viele Menschen vereint, aber eben auch viele verschiedene, teilweise sogar sich ausschließende, Meinungen beinhalten kann. Die Meinungen und Aussagen der Extremisten sind eben Gift für was die restlichen kämpfen. Ich versuche mit meinen Aussagen eben vorsichtig zu sein, weil es nicht hilft Leuten aufn Sack zu gehen die vielleicht problematisches Verhalten haben, aber es ist immer gut einen Denkprozess anzustoßen.

    Deshalb finde ich es gut, dass auch über Einführung von mehr Frauen/Homo-/Transsexuellen etc. in Spielen und den Sexismus geredet wird. Allerdings, wie ihr schon sagt, Sachen verbieten oder zu sagen "ihr müsst das jetzt so machen" macht null Sinn und stört den künstlerischen Prozess. Aber wenn sich nun mehr Devs inspiriert fühlen und nicht nicht primär "white cisboys" als Demografie haben, kann es sein, dass die Gaming Community heterogener wird und das finde ich prinzipiell cool.

    Hier gibts nen schönen Podcast über Gaming allgemein. Und JonTron hat halt vor wenigen Wochen nen Shitstorm über Twitter bekommen und nun reden sie darüber aber schweifen ab zu Sexismus etc. in Games: https://www.youtube.com/watch?featur...0z2Zi7U#t=4649 Falls das Timestamp nicht geht: 1h17m29s

  7. #1627
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    http://dudehugespeaks.tumblr.com/pos...taliban-tropes

    Habe ich gerade durch Zufall gefunden, Mister Wurstkönig.

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  8. #1628
    Zitat Zitat von Seshiro Beitrag anzeigen
    Natürlich ist es sexistisch, wenn die wehrlose Frau verschleppt wird und sich instant in den Typen verliebt der sie rettet, sie wird ja im Endeffekt zum Spielball der Männer erklärt. Immer und Immer und Immer wieder. Bei beiden Spielen, vorallem den frühen Mario Spielen, ist es natürlich übertrieben eine Geschichte mit Tiefgang oder ähnlichem zu erwarten. Die Prinzessinen wurden ja nur als Rechtfertigung einer Story verwendet. Das Maß des Sexismus ist das was problematisch ist, und der investierte Aufwand zum enthaltenen Sexismus.
    Was interpretierst du denn da bitte rein? Ich fasse den Archetyp mal zusammen:
    Paar liebt sich - Bösewicht entführt Frau - Held begibt sich in Gefahr, um Frau zu retten - Held besiegt Bösewicht - Paar ist wieder vereint und glücklich

    Sehe da nicht, wo die Frau zum "Spielball" wird, wenn man es nicht unbedingt reininterpretieren will. Und wo siehst du da Sexismus? Sexismus bedeutet nach Definition: "Vorstellung, nach der eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts"

    Inwiefern propagieren diese beiden harmlosen Spiele das?

    Es gibt Menschen, denen das Gameplay tatsächlich spaß macht, die sich aber fehl repräsentiert oder sogar angegriffen fühlen von den Inhalten der Spiele.
    Du nennst hier nichts konkretes. Welche Spiele? Willst du tatsächlich sagen, dass es Leute gibt, die Mario und Zelda nicht spielen können, weil sie sich nicht richtig repräsentiert fühlen? Oder unterstellst du einfach mal, dass 90% der Videospiele auf dem Markt so sexistisch seien, dass sie nicht von Frauen gespielt werden können?
    Das ist einfach ein Statement ohne Substanz.
    Oder redest du hier vom Geschlecht des Protagonisten? Ich habe überhaupt keine Probleme damit, mich in einen weiblichen Charakter hineinzuversetzen, solang ich keine Dating-Sim spiele, und selbst in dem Fall erlaubt BioWare es schließlich sowohl einen männlichen als auch weiblichen Charakter zu erstellen.

    Zusätzlich sagst du ja auch, dass sie's Maul halten soll, und keine Kritik äussern soll, "Ich gehe mal nicht ins Detail darüber, warum ich das für absoluten Bullshit halte.". Man versucht hier einen Diskurs zu führen um eventuell die Aufmerksamkeit der Publisher auf eine Zielgruppe zu lenken, die nicht mit ihren Hoden spielen, oder wenigstens deutlich zu machen, dass man vielleicht versuchen könnte nicht normative Inhalte in Videospielen und deren Geschichten zu verwenden.

    Heutzutage existieren einfach kaum Big-Budget-Spiele, die ihre Zielgruppe nicht von vornerein schon abgesteckt haben auf den "18-30 White Dude", der Markt ist viel zu riskant um in ihn zu investieren.
    Ja, Überraschung, AAA-Titel zielen auf die größte Zielgruppe ab, und das sind nunmal 14-30-jährige Männer. Sollen die Publisher jetzt etwa AAA-Titel mit Riesenbudget für Nischengruppen entwickeln oder was? Mir gefallen die Blockbusterspiele auch nicht, aber ich kann nicht erwarten, dass Publisher auf einmal unprofitable Entscheidungen für mein Seelenwohl treffen.
    Es gibt abseits des AAA-Sumpfs jede Menge gute Spiele, die nicht auf die Call of Duty Audience abzielen, aber die sind halt nicht profitabel genug, um da hunderte Millionen reinzustecken.


    Sie kritisiert ja nicht das Medium im allgemeinen, sie hat ja nach meinem Verständnis sogar deutlich gemacht, dass ihr einige oder die meisten Spiele spaß gemacht haben, und so geht es mir auch.
    Zusätzlich interessiert mich Anita als Person kaum bis gar nicht, ich finde ihre Inhalte relevant und interessant, und das ist das einzige das ich heute morgen angesprochen habe.
    Ne, sie spielt keine Videospiele: http://youtu.be/FW-69xXD734
    Die Frau benutzt Videospiele als Vehikel, um a) ihre Agenda zu pushen und b) Kohle zu machen. Wären Videospiele kein riesiger Markt, der mittlerweile die Filmindustrie überragt, würde sie keine Sekunde daran verschwenden.
    Und das kann man eben deshalb nicht von den Inhalten ihrer Videos trennen, weil es ihr jegliche Integrität nimmt. Du kannst nicht mit deinen Erfahrungen und Emotionen als Konsument argumentieren, wenn du kein Konsument bist.


    Ich würde mir nur gerne auch mehr Spiele wünschen die mechanisch ähnlich sind wie etablierte IPs nur mit einer relevanten und Interessanten Welt/Geschichte. Gone Home - als Beispiel - hat es in meinen Augen geschafft zumindest letzteres zu erreichen. Walking Dead auch. Spec Ops The Line scheint es ja auch fast geschafft zu haben, bin leider selber noch nicht dazu gekommen. Es ist aber trotzdem noch zu wenig.
    Es gab schon immer Spiele mit einem interessanteren Setting als Heterosexual Warfare. Die gibts immer noch und die wird es auch weiterhin geben, werden halt nur nie im Spotlight stehen. Sehe außerdem nicht, was dieser Punkt mit Sarkeesians Agenda zu tun hat.

  9. #1629
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    Was interpretierst du denn da bitte rein? Ich fasse den Archetyp mal zusammen:
    Paar liebt sich - Bösewicht entführt Frau - Held begibt sich in Gefahr, um Frau zu retten - Held besiegt Bösewicht - Paar ist wieder vereint und glücklich

    Sehe da nicht, wo die Frau zum "Spielball" wird, wenn man es nicht unbedingt reininterpretieren will. Und wo siehst du da Sexismus? Sexismus bedeutet nach Definition: "Vorstellung, nach der eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts"

    Inwiefern propagieren diese beiden harmlosen Spiele das?
    Meine Meinung (und somit im Raum meines Interpretationsspielraums) dazu ist, dass die Frau in dem Fall eine Trophäe ist und dadurch quasi objektifiziert. Es ist der stereotypische Traum für einen Mann, die Frau erobert zu haben und der einfachste Weg den Spieler zu motivieren seine Aufgabe zu lösen. Ich sehe es persönlich nicht als großes Problem, da es nicht wirklich den Spieler beeinflusst dann Frauen als Objekte zu sehen, aber es ist halt beim 100sten mal langweilig.

    Du nennst hier nichts konkretes. Welche Spiele? Willst du tatsächlich sagen, dass es Leute gibt, die Mario und Zelda nicht spielen können, weil sie sich nicht richtig repräsentiert fühlen? Oder unterstellst du einfach mal, dass 90% der Videospiele auf dem Markt so sexistisch seien, dass sie nicht von Frauen gespielt werden können?
    Das ist einfach ein Statement ohne Substanz.
    Oder redest du hier vom Geschlecht des Protagonisten? Ich habe überhaupt keine Probleme damit, mich in einen weiblichen Charakter hineinzuversetzen, solang ich keine Dating-Sim spiele, und selbst in dem Fall erlaubt BioWare es schließlich sowohl einen männlichen als auch weiblichen Charakter zu erstellen.
    Ich vermute schon, dass wenn sich Randgruppen besser mit mehr Spielen identifizeren könnten, dass die Community in den Bereichen besser/schneller vergrößert wird.

    Ja, Überraschung, AAA-Titel zielen auf die größte Zielgruppe ab, und das sind nunmal 14-30-jährige Männer. Sollen die Publisher jetzt etwa AAA-Titel mit Riesenbudget für Nischengruppen entwickeln oder was? Mir gefallen die Blockbusterspiele auch nicht, aber ich kann nicht erwarten, dass Publisher auf einmal unprofitable Entscheidungen für mein Seelenwohl treffen.
    Es gibt abseits des AAA-Sumpfs jede Menge gute Spiele, die nicht auf die Call of Duty Audience abzielen, aber die sind halt nicht profitabel genug, um da hunderte Millionen reinzustecken.
    Lustigerweise hat Call of Duty mit ~20% Frauenanteil sogar ziemlich viele Frauen. Vermutlich hat der Multiplayer einfach nicht das Problem, dass sich eine Gruppe weniger repräsentiert fühlt, weils da relativ wenig um die Personen oder so geht.

    Ne, sie spielt keine Videospiele: http://youtu.be/FW-69xXD734
    Die Frau benutzt Videospiele als Vehikel, um a) ihre Agenda zu pushen und b) Kohle zu machen. Wären Videospiele kein riesiger Markt, der mittlerweile die Filmindustrie überragt, würde sie keine Sekunde daran verschwenden.
    Und das kann man eben deshalb nicht von den Inhalten ihrer Videos trennen, weil es ihr jegliche Integrität nimmt. Du kannst nicht mit deinen Erfahrungen und Emotionen als Konsument argumentieren, wenn du kein Konsument bist.
    Das hab ich auch so vorher gehört. Der Person kann man das vorwerfen. Man merkt es auch bei ihrer Arbeit, dass es da an Qualität einbüßt. Aber ich finde, dass man die allgemeinen Punkte über die sie redet durchaus diskussionswürdig sind.

  10. #1630
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    Ich sehs jez schon... Schwarze Balken im Rotlichtviertel von GTA 6. Weil man will ja niemand auf den Schlips treten. Chinatown District wird abgeschafft, das wäre ja rassistisch, weiterhin gibts nur noch ein Auto, weil Leute mit großen Autos sich sonst angegriffen fühlen. Kann man Videospiele nicht fucking Videospiele lassen? Diese Diskussionen sind so unglaublich ermüdend, weil die Leut die da rumlabern ein Spiel zu etwas erheben, was es nicht ist: Ein meinungsbildendes Medium. ~~

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  11. #1631
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  12. #1632
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    Zoe Quinn. Schläft mit 5 Leuten aus der Gaming Branche, die dann ihr Spiel huldigen. Betrügt damit ihren Freund fünffach. Torpediert eine Aktion, in der Frauen ohne Programmierkenntnisse ihre Gaming-Ideen einbringen sollen und das beste wird vom Team entwickelt. Einnahmen gehen bis auf die Entlohnung für die Frau zu 100% an Charity. Sie sagt aber, die Frau dadurch unterdrückt.
    Entwickler des Projekts wollen diese Vorwürfe aus dem Weg räumen, an die Presse gehen. Presse sagt (natürlich aus dem Umfeld der "Five Burger"): Wenn sie das sagt, wird es schon stimmen.
    Nur mal so als Beispiel neben Anita, die natürlich auch viel Dummes sagt.

    Das einzige Problem der Frauen in der Gamingszene sind die Femnazis an sich. Sonst niemand. Games sind ein Hobby. Behandelt es so. Wir brauchen keine Social Justice Warriors. Frauen spielen immer mehr. Kann also nicht so schlecht zugehen. Mehr kurze Sätze, yay.

  13. #1633
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    Zitat Zitat von Seshiro Beitrag anzeigen
    Shard sei bitte woanders dumm.
    Es ist so. Da gibts nichts zu meckern. Schaus dir doch an, da werden Sachen herangezogen, woran sich _KEINER_ von uns und auch kein weibliches Wesen, bis eben auf solche Wahnsinnigen, wirklich daran stört.

    Ich hab bei Zelda keine Sekunde dran gedacht wie schwach sie doch ist. Ich schieß in GTA alle ausnahmslos um und der Stripclub trägt für mich zur "Realität" des Spiels bei und nichts anderes. Und es ist mir völlig Wumpe, ob es 1 oder 15 Lara Crofts gibt. Aber was mich stört ist, wenn eines meiner Lieblingshobbies torpediert.
    Willst so Schwachsinn wie bei Final Fight, wo Poison zum "Mann" gemacht wurde, weil man ja keine Frauen schlägt? Das ist ca. derselbe Bockmist (allerdings aus noch dümmeren Gründen).

    Und das Allerschlimmste: irgendwie wirken die, die diese Artikel "gegen" "Sexismus" schreiben und die Firmen, die da jez aufspringen alle mehr geldgeil, als wirklich an der Verbesserung der Situation interessiert.

    Da brauchst mich nicht dumm heißen, weil ich da polemisier, weil es einfach total sinnlos ist da großartig rumzubaldowern, weil es viel zu offensichtlicher Bullshit ist, der da z.B. aus dem Mund von der guten Frau kommt.

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  14. #1634
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    Ich schieß in GTA alle ausnahmslos um und der Stripclub trägt für mich zur "Realität" des Spiels bei und nichts anderes. Und es ist mir völlig Wumpe, ob es 1 oder 15 Lara Crofts gibt. Aber was mich stört ist, wenn eines meiner Lieblingshobbies torpediert.
    Willst so Schwachsinn wie bei Final Fight, wo Poison zum "Mann" gemacht wurde, weil man ja keine Frauen schlägt? Das ist ca. derselbe Bockmist (allerdings aus noch dümmeren Gründen).
    Darüber spricht hier keiner. Wirklich niemand. Und du wirst viel zu emotional um hier überhaupt eine Diskussion führen zu können.


    Das sind Beispiele, mit Zelda. Das ist Sexismus. Es ist nur eben kein tragischer, weil er aus einem Pragmatismus entstanden ist. Du bist auch sexistisch. Ich bin es auch. Das ist doch das was endlich mal geschnallt werden muss. Etwas als sexistisch zu bezeichnen heißt nicht es zu werten. Man kann etwas mögen und gleichzeitig wissen wo seine Fehler liegen. Das Hauptproblem ist doch, dass bei dem Vorwurf des Sexismus nur noch in schwarz und weiß gesehen wird und bei euch sofort die Scheuklappen hochgefahren werden. Mittlerweile wird so viel Geld in diese ganze Industrie geschoben, dass man auch erwarten kann, dass endlich mal etwas tiefgang und Reflektion stattfindet oder wollt ihr noch nen Spiele Magazin was einfach numerische Bewertungen macht?


    Spiele sind ein essentieller Bestandteil unserer heutigen Kultur und formen diese auch aktiv mit(Pokemon, Minecaft, Shooter, LoL ...), da ist es selbstverständlich dass man diese auch wie andere Medien behandelt. Da braucht man auch kein Bestandteil der "Gamer Culture" sein um das hinterfragen zu können. Es ist vermutlich sogar von Vorteil, weil man mit einer größeren Distanz an solche Sachen herangeht. Vielleicht nicht umebdingt wenn man ihre Mechaniken hinterfragen will, aber die Geschichten und Welten, die heutzutage leider der Selling-Point der AAA Spiele sind.


    Du nennst hier nichts konkretes. Welche Spiele?
    The Witcher mit den Hexen die man wortwörtlich Sammeln kann, nachdem man mit ihnen gefickt hat. Dishonored war glaube ich das erste Spiel bei dem ich mich wirklich schlecht nach einigen Entscheidungen gefühlt habe, zB die "Rettung" einer der Schwestern.

    Willst du tatsächlich sagen, dass es Leute gibt, die Mario und Zelda nicht spielen können, weil sie sich nicht richtig repräsentiert fühlen
    Nein. Aber ich Spiele tatsächlich auch aus moralischen Gründen keine Battlefields oder CoDs. Will die Industrie dahinter nicht unterstützen und auch keine Gelder an Rüstungsindustrie durch so etwas befördern. Und fühle mich nicht wohl mit dem Setting das sie anbieten. Werde aus dem gleichen Grund auch kein WatchDogs kaufen. Aber ich bin auch nicht ihre Zielgruppe.
    Hatte mich auch am Anfang schwer getan Bioshock Infinite zu kaufen, als bei mir die Feststellung kam, dass es massivst überproduziert sein wird.


    Oder unterstellst du einfach mal, dass 90% der Videospiele auf dem Markt so sexistisch seien, dass sie nicht von Frauen gespielt werden können?
    Nein, aber es würde ihnen gut tun inklusiver zu sein. Und es wird zum Glück passieren(Sorry Shard.). In dem großteil der größeren Spiele, die ich gespielt habe, war das Frauenbild immer auf eine sehr funktionale komponente reduziert(Muss aber ehrlich sagen, dass ich das letzte mal etwas wirklich AAA-iges vor mehr als nem Jahr angefasst habe), das ist als negativ zu bewerten, das muss geändert werden. Das kann es auch, indem man bessere Autoren integriert, die nicht einfach nur gescheiterte Buchautoren sind. Wenn ich von meinem Dozenten in Storyworlds extrapolieren darf ist das leider so. Der hat an Assasins Creed mitgearbeitet.

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  15. #1635
    Ach herrje

    1. Du hast ein Problem mit deiner Definition von Sexismus. Inkusion bedeutet alle Menschen gleich zu behandeln, nicht alle Menschen gleich zu machen. Sexismus bedeutet ein Geschlecht als dem anderen benachteiligt darzustellen, nicht die Geschlechter als unterschiedlich zu betrachten oder zu zeigen.

    2. Videospiele (Filme, Bücher, Theaterstücke etc) werden niemals alle Menschen gleichermaßen repräsentieren können. Transsexualität zB ist viel zu selten, die wenigsten Filme haben überhaupt genügend Figuren um im statistischen Mittel eine transsexuelle darunter zu haben. (je nach Studie von 1/1000 bis 1/30.000). Wie sollen Transsexuelle da denn anständig repräsentiert werden? Epische Medien müssen die Welt vereinfacht zeigen, weil die Welt zu komplex ist um sie 1:1 abzubilden. Wie genau willst du es denn schaffen jede Art von sexueller oder weltanschaulicher Orientierung, so wie jede Art von Hautfarbe, Behinderung etc pp in solchen Medien inklusiv als gleichwertig darzustellen? So etwas kann nicht funktionieren.

    3. Der Feminismus frisst längst seine eigenen Kinder. Bei dem Versuch die Unterdrückung der Frauen durch die Männer zu beenden wird angefangen Männer an sich zu dämonisieren. Als "white, heterosexual, middle-class man" kannst du dich eigentlich nur noch als (potentieller) Täter führen. Das führt dazu, dass sich Fronten bilden, welche sich katastrophal verhärten. Es gibt Leute, die finden es cool, sexistisch/rassistisch/wie-auch-immer zu sein, weil das heißt, anti zu sein. Wenn wir eine Welt wollen, in der alle gut miteinander auskommen, müssen wir auch alle gut miteinander auskommen wollen.
    Zitat Zitat von Verdammnis Beitrag anzeigen
    "Tut mir Leid, wir vermieten nur an Frauen."
    Warum nicht gleich "Tut mir Leid, wir vermieten nicht an Juden."

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