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  1. #1
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    RPG #5: Legacy of Theramore

    Legacy of Theramore

    Kurz nachdem Lordaeron im Kampf gegen die Untoten und durch den Verrat Arthas' gefallen war, leitete Jaina Proudmoore einen Exodus vieler Überlebender gen Kalimdor, einem unbekannten Kontinent im Westen.
    Neben Magiern und Soldaten sind auch gemeines Fußvolk jeder Art unter ihnen, Männer und Frauen, welche ihr altes Leben aufgeben mussten und nun versuchen eine neue Zukunft aufzubauen.

    Dieses neuen Leben der meisten dieser Individuen beginnt auf einer Insel nahe der Küste des neuen Landes. Diese Insel wurde von den Kolonisten Theramore benannt, der Startpunkt der menschlichen Operationen, welche sich bald auf das Inland erstrecken sollen. Neue und alte Feinde sowie alte und neue Verbündete werden diese Menschen, Zwerge und Elfen auf ihren Abenteuern im Dienste der Allianz von Lordaeron treffen.

    Sei auch du Teil dieser Gemeinschaft.
    Werde ein Teil des Vermächtnis von Theramoore



    Charaktervorstellung wird gleich im Anschluss eröffnet.
    Ansonsten gibt es ähnliche Regeln wie in den vorherigen RPGs: So lange ihr plausibles RP betreibt und euren Teil zur Geschichte einer Gemeinschaft beitragt, die sich auf die Allianz fokusiert ist alles bestens.

    Ich wünsche euch viel Spaß beim Schreiben.
    Geändert von KelThusad (08. August 2013 um 19:58 Uhr)
    Ich bin eine Signatur.

  2. #2
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    Mit müden Augen beobachtete Lyria Bloodshadow wie Handwerker die ersten Wohnviertel der neuen Stadt fertig stellten und lediglich die Zeltstadt an der Küste sowie der unvollendete riesige, Turm Proudmoores im Zentrum der Insel davon kündigten, dass die Siedler Theramoore erst vor wenigen Monaten betreten und langsam zu einer Stadt der Allianz ausgebaut hatten.
    Sie schob beiläufig eine Strähne ihres blonden, langen Haares beiseite und senkte betrübt den Kopf. Noch immer wollte es ihr nicht aus dem Kopf gehen, dass der Großteil ihres Volkes vermutlich getötet wurde. Getötet von den einstigen Verbündeten.
    Gefallen durch die Hand des Verräters Arthas.

    Am Liebsten hätte sie Wochen zuvor, den Schiffsbrüchigen, die als Nachzügler an der Küste Theramores strandeten, entgegengebrüllt, dass sie Unrecht hatten. Dass sie sich Dinge einbildeten.
    Doch als Tags darauf sich die Toten in Zombies verwandelten und es beinahe zu einer Katastrophe bei der Eindämmung der Seuche auf dem neuen Kontinent gekommen wäre, musste sich die arkane Beschwörerin eingestehen, dass sie Recht hatten.
    Ebenso wie Jaina, welche sich nun im Norden des unbekannten Landes mit einer Expedition befand.
    Ob sie ähnliche Gefühle empfindet angesichts Arthas? Oder Kael... sollte er nicht mehr leben...?
    Sie schüttelte den Kopf und ging stattdessen zu einem der Tische hinüber, wo einige Baumeister ihres Volkes nochmal die Baupläne für die neue Stadt durchgingen und bereits akribisch das neue Stadtbild zusammen mit den Menschen durchplanten. Sogar einige Generäle und Kirin Tor beteiligten sich an der Überwachung der Bauarbeiten.

    Und das vermutlich nicht ohne Grund, denn mehr Gefahren würden noch auf die Überlebenden der Allianz von Lordaeron außerhalb der hölzernen Palisaden warten. Dessen war Lyria sich sicher.

  3. #3
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    Dieser Idiot hatte es endlich geschafft...
    Wütend starrte Melvin übers Meer Richtung Festland. Neben dem Speer, einem Boot und Vorräten hatte er auch noch diese verzauberten Arkanitarmschienen gestohlen, bevor er sich übers Meer nach Kalimdor abgesetzt hatte. Er hatte diesen seltsamen Kauz noch nie verstanden, doch hätte er niemals geglaubt, dass er so einfach verschwinden würde.
    Nun würden sie fragen stellen. Wo denn dieser Swidger hin sei, ob er zufällig wisse, wo seine Beute sich befindet, ob er vielleicht nicht letztlich mit ihm unter einer Decke stecke...
    Er spie aus.
    Als hätte er jemals etwas mit dieser Person zu tun gehabt. Sie hatten nur einen Raum geteilt, weil es sonst niemand mit diesem seltsamen Typen aushalten konnte.
    Er fluchte.
    "Werd von einem verdammten Drachen gefressen, Swidger, es ist mir scheißegal."
    Er hatte wichtigere Probleme.
    Er hatte seit 3 Tagen nicht mehr geschlafen. DAS war ein Problem.
    Er schlurfte zurück durch die Palisade, drehte sich nochmals um und fuhr gedankenverloren über das Holz. Er war stolz auf diese Arbeit. Das Holz war sehr brüchig und nicht sonderlich stark gewesen, doch er hatte diesen Grünschnäbeln gezeigt, wie man auch mit minderwertigem Holz eine gute Barrikade errichtet. Wenn er etwas in seinem Leben gelernt hatte, auf das er stolz sein Konnte, dann war das die Verarbeitung von Holz.
    Er hatte viele Dinge gelernt in seinem Leben... Mit wirklichem Stolz erfüllten ihn diese Dinge jedoch nicht.
    __________

    Hab mir gedacht, es kommt ganz gut, wenn ich immer wieder Referenzen zu Charakteren aus dem alten RPG reinhaue. Es mag eine andere Welt sein, dennoch müssen sie in irgend einer Form existiert haben

  4. #4
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    Sie las die Pläne auf dem Tisch nur halbherzig und hörte auch nur halb den Arbeitern und Baumeistern, welche anwesend waren zu. Im Grunde genommen nickte sie nur Bauvorhaben, die ohnehin von Seiten der Verwaltung Theramores festgelegt waren, ab und verneinte nur ab und an. Leider waren neben Menschen auch die Elfen nicht besser bezüglich der langweiligen Ausführungen wie man am Besten die geplanten Steintürme und die Mauern um den Hauptturm herum errichten müsse oder ob man eher einen elfischen oder von Menschen genutzten Baustil für die Dächer der einzelnen Häuser festlegen sollte.

    Gähnend wandte sie sich dann schließlich von dem gesamten Geschehen ab, entschuldigte sich mit einem kurzen "Verzeihung" schließlich aus dem Zelt und ging wieder an die frische Luft.
    Lyrias Laune hatte sich definitiv nicht gebessert.
    _______________________
    Jo, Referenzen sind immer geil. Find ich gut.

  5. #5
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    Das geschäftige Treiben der Menschen auf dem Platz täuschte darüber hinweg, dass die Nahrungsversorgung weiterhin alles andere als gesichert war. Inmitten des ganzen Getummels war er jedoch auf eine Bewegung aufmerksam geworden, die ihn etwas beunruhigte. Dieser zielstrebige, in seine Richtung verlaufende Gang machte ihn nervös. Um einer Konfrontation zu entgehen, schlich sich Melvin vorsichtig zwischen zwei Zelten durch und bog dann scharf ab, um auf den Platz zurückzukehren und sich in die entgegengesetzte Richtung davonzuschleichen.
    Er wurde auf weitere Bewegungen in der Menge aufmerksam, die hervorstachen. Nachdem Melvin nochmals Anstrengungen unternommen hatte, die Verfolger abzuschütteln, kam er langsam wieder zur Vernunft. Da war nichts. Nichts, wovor er sich fürchten musste. Zumindest versuchte er sich, das einzureden. Oder war es so?
    Worum ging es eigentlich? Wovor hatte er plötzlich Angst bekommen?
    In seinem Kopf hörte er eine weibliche, sanfte Stimme ruhig erklären: "Dieser Krieg? Alle haben sie Angst. Die Feldherren. Die Krieger. Auf allen Seiten. Alle sind Nervös. Reicht das als Antwort?"
    Ein Bild einer toten Frau erschien vor seinen Augen. Selbst im Tode lächelte sie noch. Als er sich zu ihr bückte, wurde sie zu einem Haufen dreckiger Laken und hinter ihm erschien ein orkischer Hexenmeister. Aus dem Hexenmeister wurde ein orkischer Soldat, in dessen Auge ein Dolch steckte. Der Ork schrie unter Qualen, während er ziellos um sich schlug und zu Boden taumelte.
    Melvin war in die Knie gegangen und hatte den Mund weit aufgerissen. Er wollte schreien, doch konnte er nicht. Es war in Ordnung. Das war alles die Vergangenheit. er raffte sich auf und taumelte weiter, sich schnell aus dem Blickfeld der verstörten Passanten stehlend.
    Er lehnte sich an einen Baum und holte tief Luft. Schweiß rann in Strömen von seiner Stirn, sein Atem ging schwer. Wegen all der Hektik in dem Lager konnte er einfach nicht zur Ruhe kommen. Der Schlafentzug tat den Rest, ihn unruhiger zu machen... Oder die Unruhe verursachte den Schlafentzug... Oder so...
    Geändert von CLEAVER (25. November 2013 um 02:29 Uhr)

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