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  1. #31
    Nachdem die USA nach Verkündung der Nürnberger Rassengesetzte, und auch später im Krieg, Juden oftmals keine Visa gaben, obwohl es überall in Europa brandgefährlich für sie war(sogar in Schweden etc, wir wissen ja was deutsche Herrscher so von Neutralität hielten), bezweifle ich, dass die USA die alle genommen hätte
    Zitat Zitat von Verdammnis Beitrag anzeigen
    "Tut mir Leid, wir vermieten nur an Frauen."
    Warum nicht gleich "Tut mir Leid, wir vermieten nicht an Juden."

  2. #32
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    Original geschrieben von Fiends_rule
    Da stimme ich zu, diese Idee impliziert, die Juden seien ein Volk, ganz klar rassistisches Gedankengut und für einen libertären atheistischen Europäer ist es für mich genauso erbärmlich seine Gemeinschaft mit der Gemeinsamkeit der Dogmen zu rechtfertigen, genau genommen unterscheidet der Iran sich von Israel nur durch ein Buch und eine handvoll verschiedener Propheten.
    Die Theorie hat nur den Haken, dass Juden tatsächlich ein Volk _sind_.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Juden

    http://www.planet-wissen.de/pw/Artik...,,,,,,,,,.html

    Ich würde mich damit mal beschäftigen, bevor ich auf den Putz haue.

    Original geschrieben von givemeabreakman
    schon allein die idee eines jüdischen staates ist ein witz.
    So gut begründet und hintersinnig ist eigentlich nur diese Aussage ein Witz.

  3. #33
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    Jo, darfst dir gerne durchlesen, was du verlinkst.

    "Der Begriff des jüdischen Volkes im zweiten Sinne meint nicht ein ethnisch einheitliches Nationalvolk mit geschlossenem Siedlungsraum, einer gemeinsamen Geschichte, Sprache und Kultur, welches durch die jüdische Diaspora zerfiel."

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein Volk 2000 Jahre in verschiedenen Ländern leben kann und Stammbaum unangetastet bleibt, bzw. dass du genetischen Herkünften klare Eigenschaften zusprechen kannst, denn dann wären wir uns ja einig, dass es rassistisches Gedankengut sei

  4. #34
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    Ich frage mich gerade was du möchtest?!

    In den Artikeln steht, dass Juden eine Religionsgemeinschaft wie auch eine Ethnie sind ("Volk der Israeliten"). Der "zweite Sinn" bezieht sich eben auf die Religionsgemeinschaft.

    Und ich definieren ein Volk eben nicht nach solchen rassischen Gesichtspunkten. Es reicht doch aus, wenn sich Juden überall auf der Welt zu ihrem Glauben, ihrer einzigartigen Sprache und teils zu ihren Ursprüngen bekennen und damit Teil des jüdischen Volkes sind.

  5. #35
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    Naja es stimmt wirklich das Juden teilweise als Ethnie angesehen werden (schlägt vor allem auf der en wikipedia stark durch ~). Ob das nun objektiv Sinn macht ist ne andere Sache. Das hängt auch davon ab welche Maßsstäbe man für derartige Begriffe ansetzt.

    Hatte mich auch darüber gewundert.

  6. #36
    givemeabreakman
    Guest
    Original geschrieben von Trialer
    Die Theorie hat nur den Haken, dass Juden tatsächlich ein Volk _sind_.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Juden

    http://www.planet-wissen.de/pw/Artik...,,,,,,,,,.html

    Ich würde mich damit mal beschäftigen, bevor ich auf den Putz haue.



    So gut begründet und hintersinnig ist eigentlich nur diese Aussage ein Witz.
    Der Begriff Jude wurde im israelischen Rechtssystem von israelischen Behörden genau definiert und deswegen ist dein rumgeeiere über Begriffsdefinitionen völlig fehl am Platz. Es steht sogar in dem wiki Artikel in dem du selbst verlinkt hast.

    "Als Jude gilt seither in Israel derjenige, dessen Mutter oder Großmutter, Urgroßmutter oder Ururgroßmutter, jeweils mütterlicherseits, religiöse Jüdinnen waren, oder der, der nach den orthodoxen religiösen Regeln zum Judentum konvertiert ist. Diese Definition folgt der des Talmud, fügt aber das Ausschlussmerkmal „nicht einer anderen Religion angehörend“ hinzu. Jude ist nach offiziellem israelischem Verständnis keine Bezeichnung einer Nationalität, weil alle Juden der Welt unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft zum jüdischen Volk gehörten."

    Es sollte sogar dir einleuchten wieso es gegen alle Prinzipien der modernen liberalen Demokratie geht bestimmten religiösen Gruppierungen Sonderrechte zu gewähren und anderen, in diesem Fall vor allem der arabischen Bevölkerung in Israel, die selben Rechte vorzuenthalten.

  7. #37
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    Original geschrieben von givemeabreakman
    Der Begriff Jude wurde im israelischen Rechtssystem von israelischen Behörden genau definiert und deswegen ist dein rumgeeiere über Begriffsdefinitionen völlig fehl am Platz. Es steht sogar in dem wiki Artikel in dem du selbst verlinkt hast.

    "Als Jude gilt seither in Israel derjenige, dessen Mutter oder Großmutter, Urgroßmutter oder Ururgroßmutter, jeweils mütterlicherseits, religiöse Jüdinnen waren, oder der, der nach den orthodoxen religiösen Regeln zum Judentum konvertiert ist. Diese Definition folgt der des Talmud, fügt aber das Ausschlussmerkmal „nicht einer anderen Religion angehörend“ hinzu. Jude ist nach offiziellem israelischem Verständnis keine Bezeichnung einer Nationalität, weil alle Juden der Welt unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft zum jüdischen Volk gehörten."

    Es sollte sogar dir einleuchten wieso es gegen alle Prinzipien der modernen liberalen Demokratie geht bestimmten religiösen Gruppierungen Sonderrechte zu gewähren und anderen, in diesem Fall vor allem der arabischen Bevölkerung in Israel, die selben Rechte vorzuenthalten.
    "In allen Ländern der Welt lebten und leben Juden. Überall fühlen sie sich zu Hause. Sie haben unterschiedliche Traditionen, Regeln und Lebensarten. Aber sie haben gemeinsame Erinnerungen, gemeinsame Geschichten und eine gemeinsame Sprache. Sie bilden ein eigenes, besonderes Volk, "Am Israel"."

    Und lies dir bitte auch den letzten Satz deiner Definition nocheinmal durch. Alle Juden der Welt gehören zum jüdischen Volk. Und das Judentum nimmt meiner Meinung nach unter den religiösen Gruppen eine besondere Rolle ein.

    Ich weiß nicht was du hier überhaupt "rumeierst", zumal es ja genug wirklich islamische Staaten gibt (in denen die Scharia Rechtsform ist usw.). Außerdem habe ich schon erwähnt, dass den arabischen Palästinensern ihr Staat in dem Gebiet dort zusteht. Dass daraus nichts geworden ist, haben zu einem großen Teil die restlichen islamischen Staaten mit ihrer Kriegserklärung nach der Gründung Israels zu verantworten.

  8. #38
    *_*
    Guest
    Original geschrieben von Ward0g
    Es kann keinen gerechten Krieg geben, wenn ich jedoch bewerten müsste und dürfte, mehr Schuld an dem Ganzen hat, würde ich Israel als den Aggressor sehen und ich find es eine Schande, dass sich Deutschland z.B. "wegen seiner besonderen besonderen geschichtlichen Verantwortung" Israel die Straßen frei macht. Schon überhaupt beim 6 Tage oder Jom Kippur Krieg, hat Israel teilweise seine Waffen mit den Holocaustentschädigungen der Opfer, die die Reputationen abgelehnt oder erst gar nicht erhalten haben, gekauft haben. Die moralische Bedenklichklichkeit, mit dem Geld dass derartige Verbrechen gegen die Menschheit soweit wie möglich entschuldigen soll, für weitere Gewalt und Tote ausgegeben wird, ist in höchstem Maße gegeben.

    Zudem der britische Kolonialismus, der den Israeliten sofort ein Land dass ihren spirituellen und kulturellen Bedürfnissen maßgeschneidert wurde bekommen haben, während bei der Grenzverteilung anderer Nahoststaaten wie Syrien oder Libanon, durch die unterschiedliche Nationalität der Kolonialmacht (gemeint sind Frankreich und Großbritannien) eher die Menschen vergrault hat und teilweise ähnliche Zustände wie bei der Grenzverteilung Afrikas hervorgerufen hat.

    Die israelische Terrorherrschaft in Gazastreifen und Westbank provozieren ein derartiges Verhalten. Wieder ein zweischneidiges Schwert, einerseits hat die Geschichte gewisse Widerständler zu Helden gemacht, andere macht sie zu Terroristen.

    Natürlich seh ich auch Schuld bei den arabischen Staaten, aber das wurde hier bereits oft genug erwähnt sodass ich das wohl nicht mehr aufrollen brauch.
    Finds lustig wie Wardog jetzt plötzlich einen auf reflektiert politisch gebildet macht, während er bis vor 2 Monaten im OT noch einen Nazi-Spruch nach dem anderen gebracht hat. Wie vereinbarst du das? Im OT sind Witze über Juden und Untermenschen okay oder was?

  9. #39
    Ward0g
    Guest
    Original geschrieben von *_*
    Finds lustig wie Wardog jetzt plötzlich einen auf reflektiert politisch gebildet macht, während er bis vor 2 Monaten im OT noch einen Nazi-Spruch nach dem anderen gebracht hat. Wie vereinbarst du das? Im OT sind Witze über Juden und Untermenschen okay oder was?
    jo eigentlich schon

  10. #40
    Banned Benutzerbild von Friendsrule
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    FDP ownt Hessen


    habe FDP gewählt, eigentlich nen vorhersehbares Ergebnis, nur dass die CDU an der Regierung beteiligt ist, stinkt ein bischen, +Koch halt, so ein einfältiger Bastard

  11. #41
    Ward0g
    Guest
    Kann mir jemand erklären, warum bei der Übergabe Zeremonie von Macao 1999 Preußens Gloria gespielt wurde ??

    ab 1:10

    http://www.youtube.com/watch?v=ZE7ie...eature=related

  12. #42
    givemeabreakman
    Guest
    Original geschrieben von Trialer
    "In allen Ländern der Welt lebten und leben Juden. Überall fühlen sie sich zu Hause. Sie haben unterschiedliche Traditionen, Regeln und Lebensarten. Aber sie haben gemeinsame Erinnerungen, gemeinsame Geschichten und eine gemeinsame Sprache. Sie bilden ein eigenes, besonderes Volk, "Am Israel"."

    Und lies dir bitte auch den letzten Satz deiner Definition nocheinmal durch. Alle Juden der Welt gehören zum jüdischen Volk. Und das Judentum nimmt meiner Meinung nach unter den religiösen Gruppen eine besondere Rolle ein.
    Es interessiert nicht, weil juristisch irrelevant. Gemeinsame Erinnerungen... ja ja
    Das Gleichberechtigung in Israel nicht gegeben ist, ist so klar wie das Armen in der Kirche und wird weder von Amnesty International noch von Betselem bestritten. Ein Bericht von Amnesty heißt "Racism and the administration of Justice" in dem geschrieben wird In Israel z.B. gibt es mehrere Gesetze mit eindeutig diskriminierenden Charakter. Sie spiegeln das Prinzip wider, dass Israel der Staat der Juden ist, und führen somit unweigerlich zur Diskriminierung von Nicht-Juden namentlich Palästinensern, die in diesem Land schon seit Generationen leben.und zig weitere von Menschenrechtsorganisationen bestätigen die Aussagen. Ich hab keine Lust hier viel darüber zu schreiben, jeder der sich ernsthaft dafür interessiert kann das Zeug selber finden.

    Ich weiß nicht was du hier überhaupt "rumeierst", zumal es ja genug wirklich islamische Staaten gibt (in denen die Scharia Rechtsform ist usw.).
    Und?
    Außerdem habe ich schon erwähnt, dass den arabischen Palästinensern ihr Staat in dem Gebiet dort zusteht. Dass daraus nichts geworden ist, haben zu einem großen Teil die restlichen islamischen Staaten mit ihrer Kriegserklärung nach der Gründung Israels zu verantworten.
    Dazu schreib ich vielleicht später was.

  13. #43
    Original geschrieben von Ward0g
    Kann mir jemand erklären, warum bei der Übergabe Zeremonie von Macao 1999 Preußens Gloria gespielt wurde ??

    ab 1:10

    http://www.youtube.com/watch?v=ZE7ie...eature=related
    Weil sichs cool anhört. Die Royal Guard vorm Buckingham Palace spielen auch ganz gern mal den Imperial March...
    Zitat Zitat von Verdammnis Beitrag anzeigen
    "Tut mir Leid, wir vermieten nur an Frauen."
    Warum nicht gleich "Tut mir Leid, wir vermieten nicht an Juden."

  14. #44
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    Original geschrieben von givemeabreakman
    Es interessiert nicht, weil juristisch irrelevant.
    Was willst du denn mit juristischer Relevanz?! Das einzige was laut der Definition klar wird ist, dass man Angehörgier des jüdischen Volkes ist, gleich welcher Nationalität. Das ist für mich übrigens kein Widerspruch zur Volksdefinition an sich. Anders ließe sich das auch "juristisch" gar nicht lösen um diese Zugehörigkeit zu definieren.

    Gemeinsame Erinnerungen... ja ja
    Das Gleichberechtigung in Israel nicht gegeben ist, ist so klar wie das Armen in der Kirche und wird weder von Amnesty International noch von Betselem bestritten. Ein Bericht von Amnesty heißt "Racism and the administration of Justice" in dem geschrieben wird In Israel z.B. gibt es mehrere Gesetze mit eindeutig diskriminierenden Charakter. Sie spiegeln das Prinzip wider, dass Israel der Staat der Juden ist, und führen somit unweigerlich zur Diskriminierung von Nicht-Juden namentlich Palästinensern, die in diesem Land schon seit Generationen leben.und zig weitere von Menschenrechtsorganisationen bestätigen die Aussagen. Ich hab keine Lust hier viel darüber zu schreiben, jeder der sich ernsthaft dafür interessiert kann das Zeug selber finden.
    Das ist doch nun wieder ein völlig anderes Thema und spielt bei der Betrachtung der Legitimation des israelischen Staates nur eine untergeordnete Rolle. Ich bestreite solche restriktiven Gesetze nicht und aus demokratischer Sicht ist das auch höchst bedenklich. Dennoch ist Israel der Staat der Juden und man wird deswegen kaum den Staat an sich in Frage stellen können.

    Und?
    Was ich damit sagen wollte ist, dass es ausdrücklich islamische Staaten gibt, in die sich Angehörige dieses Glaubens ohne Probleme unter "Ihresgleichen" zurückziehen können, wenn ihnen danach beliebt. Juden hatten dieses Privileg nicht.

    Dazu schreib ich vielleicht später was.
    Bitte, denn die Frage des Staates für die arabischen Palästinenser ist wohl eines der Hauptprobleme diese Konfliktes.

  15. #45
    *_*
    Guest
    hi kommunistenfreund

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