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  1. #1
    Benutzerbild von Staddi
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    a² + b² = c²? Der Hausaufgabenthread

    Falls ihr mal nicht weiterkommt mit euren Hausaufgaben oder Studienaufgaben oder Ähnlichem, dann meldet euch hier, irgendeiner hat sicher Ahnung.

    Wenn ihr hier ein Posting erstellt, so achtet bitte auf folgende Regeln: Kennzeichnet euer Posting mit der Farbe, die zu eurem Thema passt und setzt die Überschrift etwas größer:
    Code:
    Mathematik blue
    
    Deutsch sandybrown
    
    Englisch crimson
    
    Biologie green
    
    Physik skyblue
    
    Französisch orange
    
    Latein purple
    
    Wirtschaft / Rechnungswesen / Kosten & Leistungsrechnung deeppink
    
    Chemie seagreen
    
    Informatik  teal
    
    Sonstiges darkred
    
    Sonstige Sprachen sienna
    Sprich: Sollte ihr Hilfe bei der Übersetzung eines lateinischen Textes benötigen, so könnte euer Hilfegesuch so aussehen:
    Suche Hilfe bei der Übersetzung eines Lateintextes:
    Si enim alicui placet mea devotio, gadebo. Si autem pro mei abjectione vel pro viciosi sermonis rusticitate nulli placet: memet ipsum tamen jurat, quod feci.
    Lectori. Parce brevem, lector, molem culpare libelli: Quod brevius, levius contigit esse malum.
    Solltet ihr darauf antworten wollen, so gilt das Gleiche, Beispiel:
    An Hermann, hier die Übersetzung:
    Wofern nun jemand an meiner bescheidenen Arbeit Wohlgefallen findet, so wird mir dies sehr angenehm sein; sollte sie aber wegen der Verleugnung meiner selbst oder der Rauheit eines unvollkommenen Stils niemanden gefallen, so hab' ich doch selber meine Freude an dem, was ich geschaffen!
    Leser, beschwere dich nicht, daß gering nur der Umfang des Büchleins:
    Ist ein Übel nur kurz, ist um so leichter es ja.
    So wird die Übersicht für jeden gewahrt.

  2. #2
    Sozialamt
    Guest

    Definitionsmenge?

    Hi,
    es geht um Mathematik , undzwar die Definitionsmenge!
    Undzwar ist unsere Hausaufgabe, die maximale Definitionsmenge aus -> y = 2x²
    herauszufinden.

    Wie gehe ich da vor?

    Ich habs selbst schon probiert,
    mein Ergebnis = Alle Reelen Zahlen
    aber wenn das richtig ist wie schreibt man das auf?
    helft mir ! ^^


  3. #3
    eXcuvator
    Guest
    An Sozialamt (Definitionsmenge, Mathematik)

    Dem D für Definitionsbereich verpasst du einen zweiten Vertikalenstrich, etwa ID

    Simpler (und Standard ID) wie in dieser (von dir richtigen) Lösung wird so dargestellt:
    Das € ist der griechische Buchstabe, bedeutet Element von und wird nur mit einem querstrich geschrieben. Find ihn aber gerade auf meiner Zeichentabelle nicht.
    Definitionsbereich ID: x € {IR}

    Im Wertebereich haben wir alle Reellenzahlen >= 0, Achtung, R+ beinhaltet nicht 0, das muss extra erwähnt werden

    Wertebereich IW: y € {IR+0} (Das Plus hochgestellt, die Null tiefgestellt)


    Wenn man etwas aus den Bereichen ausschließen will, macht man das via \

    Wertebereich: Alle positiven Reellen zahlen ausser 1
    IW: y € {IR+ / 1}
    Wertebereich: Alle Reellen Zahlen ausser -1, +1
    IW: y € {IR / (-1, 1)}

    Gruß,
    Saman

  4. #4
    Sozialamt
    Guest
    Also ist die Lösung ID: x € {IR} , nicht wahr?
    Danke eXcuvator für die Hilfe
    Weiß jetzt wie man das aufzuschreiben hat..

    !

  5. #5
    smartiie
    Guest
    Es geht um Mathematik im allgemeinen.

    Der griechische Buchstabe ε heißt Epsilon und ist nicht das "Element"-Zeichen(, das ich auch nicht finden konnte . Der Beschreibung hätte man noch hinzufügen können, dass der Querstrich nicht, wie beim €, links über das "c" hinausgeht).

    Mengen:
    Mengen schreibt man normalerweise mit geschweiften Klammern.
    Die Menge, die die Zahlen 1, 2 und 3 enthält ist {1,2,3}.
    Man kann Mengen auch "Namen" geben: M:={1,2,3}
    Gebräuchlich ist auch, Mengen über die Eigenschaften ihrer Elemente zu definieren: {x € IN : x<4} aka die Menge aller x aus den natürlichen Zahlen, die kleiner als 4 sind.
    Als Elemente kann man (nicht*) alles nehmen, z.B. auch IR. D.h. dieses Gebilde {IR} ist die Menge, die die Menge der reellen Zahlen als einziges Element enthält. Für jedes x€{IR} gilt x=IR.
    Dann müsstest du aber die Menge(!) IR für x in y=2x² einsetzen. Das geht zwar, wenn man für eine Mengen M die Menge M² z.B. als {x²: x€M} definiert, dann hat man aber eine Verknüpfung auf der Potenzmenge (der Menge aller Teilmengen) von IR definiert (z.B. ist {1,2,3}²={1,4,9}). Damit ergibt sich das Problem, dass man einen größeren Definitionsbereich gefunden hat.
    Da man zeigen kann, dass die Potenzmenge einer Menge immer eine größere Menge ist, als die Menge selbst (fragt mich nicht wie ), ist die Aufgabe einen maximalen Definitionsbereich zu finden, nicht lösbar, nicht dass das irgendeine Relevanz für Schulaufgaben hätte.

    Außerdem gibt es da noch die komplexen Zahlen, die man ohne Probleme auch in 2x² einsetzen könnte.
    Wie gesagt (falls ID als "Definitionsmenge" definiert wurde): ID=IR oder, falls die komplexen Zahlen bekannt sind ID=IC (der Strich ist eigentlich innerhalb des C).



    *: Wenn man sich z.B. die Menge anschaut, die alle Mengen enthält, die sich selbst nicht als Element enthalten, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
    1) Sie enthält sich selbst als Element, dann enthält sie sich aber nicht, weil sie sich ja enthält, aber nach definition sind solche Mengen außen vor.
    2) Sie enthält sich nicht selbst als Element, dann enthält sie sich aber als Element, denn sie ist ja eine der Mengen, die sich nicht als Element enthalten.
    Bei beiden Möglichkeiten kommt ein Widerspruch raus, darum kann es diese Menge nicht geben.
    Aber ich glaube, das führt zu weit...(außerdem weiß ich selbst nicht mehr darüber )

  6. #6
    eXcuvator
    Guest
    Antwort, Thema Mathematik im allgemeinen
    Dann müsstest du aber die Menge(!) IR für x in y=2x² einsetzen. Das geht zwar, wenn man für eine Mengen M die Menge M² z.B. als {x²: x€M} definiert, dann hat man aber eine Verknüpfung auf der Potenzmenge (der Menge aller Teilmengen) von IR definiert (z.B. ist {1,2,3}²={1,4,9}). Damit ergibt sich das Problem, dass man einen größeren Definitionsbereich gefunden hat.
    Du verwechselt Definitionsbereich und Wertebereich, oder? Dir fehlt aber eine Tatsache in der Kette: es gibt keine größere Menge als die unendliche. Sprich, die Anzahl aller natürlichen Zahlen ist gleich der Anzahl aller reellen Zahlen (Bsp.). Dies kannst du aber keinem Schüler vorsetzen.

    Da man zeigen kann, dass die Potenzmenge einer Menge immer eine größere Menge ist, als die Menge selbst
    M = {-1, 1}. M^2 = {1} M > M^2.
    These erfolgreich falsifiziert :P

  7. #7
    smartiie
    Guest
    Antwort, Thema Mathematik im allgemeinen

    Sprich, die Anzahl aller natürlichen Zahlen ist gleich der Anzahl aller reellen Zahlen (Bsp.).
    Oha, hättest du nur die rationalen statt der reellen Zahlen genommen.
    Die natürlichen Zahlen sind abzählbar, die reellen Zahlen sind überabzählbar (umgangssprachlich: die Anzahl aller natürlichen Zahlen ist echt kleiner der Anzahl aller reellen Zahlen).

    Dies kannst du aber keinem Schüler vorsetzen.
    Okay, damit hast du wahrscheinlich recht.


    M = {-1, 1}. M^2 = {1} M > M^2.
    These erfolgreich falsifiziert :P
    Sorry, das war wohl etwas missverständlich mit der Potenz:
    Die Potenzmenge (nennen wir sie "P(M)") einer Menge M ist die Menge aller ihrer Teilmengen. In deinem Beispiel: M = {-1,1} dann ist die Potenzmenge P(M) = { {} , {-1} , {1} , {-1,1} }.
    Auf dieser (Potenz-)Menge operiert die "^2"-Verknüpfung, d.h. man nimmt ein Element aus P(M), z.B. {-1,1}, und erhält wieder ein Element aus P(M), in diesem Fall {1}.
    Analog kann man das z.B. auch mit der Potenzmenge von IR und dem Polynom 2x² machen:
    Man nimmt eine Teilmenge von IR als "Element des Definitionsbereichs", steckt sie in das Polynom und erhält als "Wert" ein Element im Wertebereich.
    Es gibt also eine Funktion
    f: P(IR) --> P(IR)
    X |--> f(X) := 2X² = {2x²: x€X}
    mit Definitionsbereich P(IR), der echt größer ist als IR und da der maximale Definitionsbereich nicht explizit duch die Aufgabenstellung beschränkt ist (okay, implizit schon ), spricht "nix" dagegen diesen Definitionsbereich zu wählen.

    Ich achte eigentlich darauf, dass das was ich schreibe auch richtig ist (bis auf die üblichen Flüchtigkeitsfehler natürlich ), aber die relevanz des ganzen geht wohl für die meisten Schüler trotzdem gegen Null.


    [EDIT]: Nur um ganz sicher zu gehen:
    Wenn bei einer Menge in freier Wildbahn ein ^2 dransteht, dann ist damit immer das kartesische Produkt gemeint. z.B. wenn IR die Zahlengerade ist, dann ist mit IR^2 die Ebene gemeint! Nicht dass einer denkt, das sei (in diesem Punkt) offiziell anerkannte Notation.

  8. #8
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    ringelnet
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    Falls hier einer reinschaut, ich bräuchts bis morgen^^

    Berechnung des pH-Werts einer Lösung

    Ich hab 20 ml einer äquimolaren Pufferlösung (Ammoniaklösung + Ammoniumchlorid, jeweils 0,5 molar, beides je 10 ml)
    mit pH-Wert = pks-Wert = 9,25.

    Jetzt gebe ich 4ml von 0,1 molarer HCl (Salzsäure) dazu.

    Es gibt ne Formel dafür, die besagt

    pH = pks + log {n(A-) - n(H3O+) / n(HA) + n(H3O+)}

    pks hab ich ja, n(H3O+) hab ich auch (0,0004 mol) , n(HA) müsste ja auch 0,0004 mol sein (weil HCl protolysiert ja komplett) aber was ist n(A-) ???? Nochmal daselbe kanns ja kaum sein, dann hätte ich 0 im Zähler, 0 im log, und das ist error.

    Hilfe^^
    Original geschrieben von Desiar-
    Die waren schneller tot als ich lol schreiben konnte.

  9. #9
    Benutzerbild von JaDeVin
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    Berechnung des pH-Werts einer Lösung

    hättest mir mal ne PN geschrieben. Wohl zu spät ...

    beantworte es trotzdem: pH= pks - lg [c(NH4+)/c(NH3)]

    Zugabe der starken Säure bewirkt: HCl + NH3 --> NH4+ + Cl-

    n = 0.4 mmol

    --> pH = 9.25 - lg [(5mmol+0.4mmol)/(5mmol-0.4mmol)=9.18

    du hast doch schon Ammoniumchlorid neben Ammoniak vorliegen, da ist dein Fehler! Einen 1:1 Puffer - je 10 mL einer 0.5 molar Lösung
    And if you listen very hard
    The tune will come to you at last


    All work and no play makes Jack a dull boy

  10. #10
    Arvi
    Guest
    wäre nice wenn mir einer helfen könnte

    da ich gerade mein maschinenabu studium begonnen habe und in der 10. klasse chemie abgewählt hab, hab ich ein paar grundlegense fragen. (die hier wahrscheinlich jeder beantworten kann )

    die elektronen bewegen sich auf schalen um den atomkern. dabei gibt es verschiedene schalen, wovon die erste 2 elektronen fasst und die nächst höheren alle 8 elektronen. richtig??
    jetzt steht in einem chemie buch aber das sich die maximale elektronenzahl für eine schale errechen lässt wenn man 2n^2 rechnet wobei n die periode im periodensystem darstellt.
    was ist jetzt richtig? die äußere schale kann 8 elektronen auf nehmen das heisst das z.b neon (3.periode, edelgase)2+8 elektronen bestitzt. (aber 2*2^2= 8 und nicht 10)

    des weitern verwirrst mich das modell der orbitale. jedes orbital kann 2 elektronen aufnehmen. die elemente der 3. periode haben also ein s ein p und ein d orbital. (s=2elektronen (eine kugel) , p=4elektronen (2 hanteln), d=8 (4rosetten) elektronen, macht also maximal 14 richtig???) das passt dann aber wieder nicht damit zusammen, dass edelgase 8 elektronen in der äußersten schale besitzen. denn: neon hat ein s orbital (1.schale) und ein s und ein p orbital (2.schale) macht zusammen 8 elektronen, wobei es eigetnlich 10 sein müssten (2 in 1.schale 8 in 2. schale)

    bin relativ verwirrt hoffe hier kann jemand ein bischen licht ins dunkel bringen

  11. #11
    Avatarmeister Benutzerbild von PerikleZ
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    PerikleZ
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    An Arvi

    Im Bohr´schen Atommodell befinden sich die Elektronen eines Atomkerns in Schalen, das ist so weit korrekt.

    1. Schale: 2 Elektronen -> 1s - Orbital
    2. Schale: 8 Elektronen -> 2s & 2p - Obrital
    3. Schale: 18 Elektronen -> 3s, 3p & 3d - Orbital
    4. Schale: 32 Elektronen -> 4s, 4p, 4d & 4f - Orbital

    So nun zu den Orbitalen:

    s - 2 Elektronen ( Kreis )
    p - 6 Elektronen ( 1 Hantel auf jeder Achse )
    d - 10 Elektronen ( solltest du dir vlt. mal angucken)
    f - 14 Elektronen ( brauchst du erst im Chemiestudium )

    Neon hat folgende Elektronenkonfiguration:
    1s²2s²2p^6 - also 2 Elektronen in der 1. Schale und 8 Elektronen in der 2. Schale, was zusammen 10 Elektronen gibt.

    Zu deinem 1. Absatz:
    2n^2 sind die elektronen einer Schale und wenn man die Elektronen aus allen Schalen zusammenzählt, kommt man bei Neon eben auf 2 + 8 = 10.

    Zum deinem 2. Absatz:
    p = 6 Eektronen ( 3 Hanteln: pz, px, py ),
    d = 10 Elektronen ( aus Linearkombination )
    迈 达明

  12. #12
    Arvi
    Guest
    hey super thx
    aber wieso meinte der prof dann das in jede schale 8 elektronen passen?
    naja ka vll hab ichs auch nur falsch verstanden ^^

    thx nochmal

  13. #13
    HereForHighSkil
    Guest
    Classe de neige

    Hallo an alle, ich frage wegen einer Französisch Hausaufgabe.
    Mein Google spinnt, ich kann da nichts machen, nur auf anderen Suchmaschinen, kann mir bitte jemand eine etwas detaillierte Zusammenfassung des Buches "Classe de neige" geben.
    Vielen Dank im vorausClass de neige Französisch

  14. #14
    Arvi
    Guest
    Inhalt:

    Als die Schulklasse ihres zwölfjährigen Sohnes Nicolas (Clément van den Bergh) für eine Woche zum Skilaufen in die Berge fährt, machen sich seine Eltern (François Roy, Tina Sportolaro) Sorgen, denn erst kürzlich verunglückte ein Omnibus mit Kindern. Nicolas' Vater besteht darauf, seinen abgöttisch geliebten Sohn selbst mit dem Auto hinzubringen, statt ihn zusammen mit den anderen im Bus fahren zu lassen, obwohl Nicolas dadurch immer mehr zum Außenseiter wird und das Ziel der Klassenfahrt 200 Kilometer entfernt ist. Da er sein Geld als Handelsvertreter verdient, sei er es gewohnt, lange Strecken zu fahren, sagt er. Am Zielort vergessen Nicolas und sein Vater, das Gepäck aus dem Kofferraum zu nehmen, und Nicolas muss sich von seinem Mitschüler Hodkann (Lokman Nalcakan) einen Schlafanzug leihen.

    Weil Nicolas Bettnässer ist und seine Gummimatte im Auto seines Vaters vergaß, versucht er, in dieser Nacht nicht zu schlafen, aber das gelingt ihm nicht. Er träumt, wie sein Vater noch einmal zum Schullandheim kommt, um ihm die Reisetasche zu bringen. Während er sie ins Gebäude trägt, schleicht sich Hodkann zu dem offenen Kofferraum, um neugierig nach Prothesen zu schauen, denn Nicolas hatte ihm erzählt, sein Vater sei damit als Handelsvertreter unterwegs. Gerade als Nicolas' Vater den Jungen am Kofferraum überrascht, wird er erschossen, und vom Wald her kommt eine Gruppe Männer mit automatischen Waffen, die unter den Kindern und Lehrern im Schullandheim ein Blutbad anrichten.

    Am nächsten Tag ruft die Lehrerin Grimm (Emmanuelle Bercot) Nicolas' Mutter wegen des fehlenden Gepäcks an, aber die hat oft tagelang keinen Kontakt zu ihrem Mann und kann ihn auch jetzt nicht nach der Reisetasche fragen. Während die beiden Frauen telefonieren, glaubt Nicolas im Fernsehen zu sehen, wie sein Vater bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben kommt. Der Lehrer Patrick (Yves Verhoeven) fährt mit Nicolas zum nächsten Ort und kauft Wäsche und Kleidung für ihn. Während der Fahrt erzählt Nicolas, seine Lieblingslektüre sei das Märchen "Die kleine Meerjungfrau".

    Nicolas träumt, dass seine Eltern drei Wünsche frei haben. Ohne lang nachzudenken, wünscht seine Mutter sich eine Million und wird von ihrem Mann getadelt, weil sie nicht "eine Milliarde" sagte. Im nächsten Augenblick klingelt der Besitzer einer Wurstfabrik und teil ihnen mit, dass Nicolas in eine Maschine geriet und zerstückelt wurde. Als Wiedergutmachung bringt er einen Scheck über eine Million mit. Verzweifelt wünscht die Mutter sich ihren Sohn zurück. Es klingelt erneut. Diesmal liegen Nicolas' Kopf und zuckende Stücke seines Körpers vor der Tür; eine abgetrennte Hand läuft in die Wohnung. Erschrocken zertritt der Vater sie und wünscht sich den Tod seines Sohnes.

    Ein anderes Mal träumt Nicolas von einem Besuch mit seinem Vater und seinem kleinen Bruder Tom (Tom Jacon) auf einem Rummelplatz. Da waren sie ein halbes Jahr vor der Klassenfahrt. Er wollte mit der Achterbahn fahren, aber das wäre nur in Begleitung eines Erwachsenen erlaubt gewesen, und sein Vater wollte Tom nicht unbeaufsichtigt lassen und auch nicht einem Fremden anvertrauen, der sich bereit erklärte, auf das Kind aufzupassen. Anschließend erklärte der Vater den Grund: Unlängst sei ein Kind auf einem Rummelplatz entführt worden und man habe ihm eine Niere herausoperiert. Im Traum fährt Nicolas nun doch mit seinem Vater in der Achterbahn, und der Fremde, der auf Tom aufpassen sollte, geht mit dem kleinen Jungen fort zu einem zwischen den Kirmesbuden geparkten Krankenwagen.

    Es schneit. Nicolas schaut nachts hinaus und achtet nicht auf die Haustür, die hinter ihm zufällt. Er kriecht in Patricks "2 CV" und hüllt sich in Decken ein. Wieder beginnt er zu träumen und sieht, wie der Lehrer seinen leblosen Körper aus dem Auto holt und in einen Sarg legt. Auf dem Weg zum Friedhof kommt Nicolas wieder zu sich, klopft und schreit, um auf sich aufmerksam zu machen, aber die Sargträger gehen unbeirrt weiter.

    Tatsächlich wird Nicolas am nächsten Morgen in Patricks Wagen gefunden. Er ist zwar nicht erfroren, aber er hat sich erkältet und muss in einer warmen Gaststätte warten, bis die anderen vom Skifahren zurückkommen. Zwei Polizisten (Loïc Pichon, Thierry Redler) bringen ein Plakat mit dem Foto eines seit zwei Tagen vermissten Jungen namens René vorbei.

    Nicolas erzählt Hodkann von dem vermissten Jungen. Er nehme an, sagt er, dieser René sei ebenso wie sein eigener kleiner Bruder Tom den Organhändlern in die Hände gefallen. Sein Vater bekämpfe sie aber und tarne sich nur als Handelsvertreter, weil er deshalb in Gefahr sei.

    Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
    überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

    Am nächsten Tag wird die Leiche des vermissten Jungen gefunden. Die Polizei, die in dem Mordfall ermittelt, fragt auch im Schullandheim nach einem grauen Renault. Hodkann läuft dem Streifenwagen nach und meldet den Beamten, dass Nicolas' Vater mit so einem Fahrzeug hier war.
    introvertierter Zwölfjähriger setzt die ständigen Ermahnungen seines ebenso besorgten wie dominanten Vaters, der ihn durch seine übertriebene Fürsorge zum Außenseiter gemacht hat, in Gewaltfantasien um. Bücher von Dieter Wunderlich Einfühlsam aus der Sicht des Jungen erzählen Claude Miller und Emmanuel Carrère die schreckliche Geschichte, und sie wechseln dabei sehr geschickt zwischen den Zeit- und Realitätsebenen. "Die Klassenfahrt" ist ein ruhiger, beklemmender Film, in dem es um die krankhafte Liebe eines Vaters geht, durch die er seinen Sohn in eine Außenseiterrolle drängt. Seine übersteigerte Sorge um den Jungen – das begreifen wir am Ende – ist darauf zurückzuführen, dass er selbst pädophil ist.


    ich weiss net genau ob es das ist, aber wenn ja habs ichs bei google gefunden ^^

  15. #15
    HereForHighSkil
    Guest
    Jau Klasse vielen Dank. Google würde so rocken ...

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