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  1. #1
    Benutzerbild von AncientMariner
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    Torian.
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    Allgemeiner Gedichte Thread

    Ich weiss nicht,obs so einen schon gibt,aber hier sehe ich bisher nur einen WC3 Gedichte Thread.
    Einer für Gedichte aller Art,dacht ich mir wär auch ganz schön.
    Wenn ihr das anders seht,dann closed ihn wenn es sein muss

    Ich fang am besten mal an.

    Aus der Jugendzeit

    Aus der jugendzeit, klingt ein Lied mir immerdar; o wie liegt so weit, was man einst war!
    Was die Schwalbe sang, die den Herbst und Frühling bringt; ob das Dorf entlang das jetzt noch klingt?
    Als ich Abschied nahm, waren Herz und Augen schwer; als ich wiederkam, war alles leer.
    Du Kindermund, o du Kindermund unbewusster Weisheit froh, vogelsprachekund, wie Salomo!
    O du Heimatflur, lass zu deinem heiligen Raum mich noch einmal nur entfliehen im Traum!
    Als ich Abschied nahm, war die Welt mir voll so sehr; als ich wiederkam, war alles leer.
    Up The Irons!
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  2. #2
    Eltsch
    Guest
    Hier ein Haiku, auf den ich besonders stolz war...




    In meinem Garten
    stehen hohe Hanfpflanzen
    zur Ernte bereit.

  3. #3
    Morelia
    Guest
    Damn, I lost
    it must be imbalance
    I will post replay.

  4. #4
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    Torian.
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    Keine Gedichte-schreiber hier im Forum?
    Egal!
    Hier noch eins,dass diesmal zwar nicht von mir und außerdem in Englisch ist,aber vielleicht wills doch jemand lesen.
    Ist eigentlich ein Lied und zwar von der Vorlage einer älteren Geschichte,aber ich denke es passt hier gut rein!

    Hear the rime of the ancient mariner
    See his eye as he stops one of three
    Mesmerises one of the wedding guests
    Stay here and listen to the nightmares of the sea.

    And the music plays on, as the bride passes by
    Caught by his spell and the mariner tells his tale.

    Driven south to the land of the snow and ice
    To a place where nobody's been
    Through the snow fog flies on the albatross
    Hailed in God's name, hoping good luck it brings.

    And the ship sails on, back to the North
    Through the fog and ice and the albatross follows on.

    The mariner kills the bird of good omen
    His shipmates cry against what he's done
    But when the fog clears, they justify him
    And make themselves a part of the crime.

    Sailing on and on and north across the sea
    Sailing on and on and north 'til all is calm.

    The albatros begins with its vengeance
    A terrible curse a thirst has begun
    His shipmates blame bad luck on the mariner
    About his neck, the dead bird is hung.

    And the curse goes on and on at sea
    And the thirst goes on and on for them and me.

    "Day after day, day after day,
    we stuck nor breath nor motion
    as idle as a painted ship upon a painted ocean
    Water, water everywhere and
    all the boards did shrink
    Water, water everywhere nor any drop to drink."

    There calls the mariner
    There comes a ship over the line
    But how can she sail with no wind in her sails and no tide.

    See...onward she comes
    Onward she nears out of the sun
    See, she has no crew
    She has no life, wait but there's two.

    Death and she Life in Death,
    They throw their dice for the crew
    She wins the mariner and he belongs to her now.
    Then...crew one by one
    they drop down dead, two hundred men
    She...she, Life in Death.
    She lets him live, her chosen one.

    "One after one by the star dogged moon,
    too quick for groan or sigh
    each turned his face with a ghastly pang
    and cursed me with his eye
    four times fifty living men
    (and I heard nor sigh nor groan)
    with heavy thump, a lifeless lump,
    they dropped down one by one."

    The curse it lives on in their eyes
    The mariner wished he'd die
    Along with the sea creatures
    But they lived on, so did he.

    And by the light of the moon
    He prays for their beauty not doom
    With heart he blesses them
    God's creatures all of them too.

    Then the spell starts to break
    The albatros falls from his neck
    Sinks down like lead into the sea
    Then down in falls comes the rain.

    Hear the groans of the long dead seamen
    See them stir and they start to rise
    Bodies lifted by good spirits
    None of them speak and they're lifelesss in their eyes

    And revenge is still sought, penance starts again
    Cast into a trance and the nightmare carries on.

    Now the curse is finally lifted
    And the mariner sights his home
    spirits go from the long dead bodies
    Form their own light and the mariner's left alone.

    And then a boat came sailing towards him
    It was a joy he could not believe
    The pilot's boat, his son and the hermit,
    Penance of life will fall onto him.

    And the ship it sinks like lead into the sea
    And the hermit shrieves the mariner of his sins.

    The mariner's bound to tell of his story
    To tell this tale wherever he goes
    To teach God's word by his own example
    That we must love all things thaat God made.

    And the wedding guest's a sad and wiser man
    And the tale goes on and on and on.
    Up The Irons!
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  5. #5
    Der_Depp
    Guest
    Eins von mir:

    Es war ein düsterer Montagmorgen als es geschah, als ein dunkles Auto, irgendwie war es sonderbar, mitten hinein fuhr, in die Gefahr. Bremsen quietschten und qualmten, Feuer loderten und flammten. Jede Hilfe war zu spät. Mitten hinein in die Schar, keiner ahnte diese Gefahr. Als ich es sah, als es geschah, war ich ganz nah, ganz nah dran als der gute Mann als erster dran glaubte mit seinem Haupte. Es war ganz kurz ein ruck ein zuck und aus die Maus. Ein Schrei, Schreie an der Zahl dreie schallten und prallten an den Wänden, mit zitterten Händen winkten sie aus dem Unglück heraus, aus die Maus. Sich drehend und leuchtend, rasend und schnell, der Rettungswagen war rasch an der Stell, mit Blauem Licht und Tata, war er schon da, nur eins war sonderbar, ich war ganz nah. Mich ignorierend stürmt der weiße Engel durch die Flammen. Die Überlebenden sich bei den Einsatzkräften sammeln. Ich allein, kein Schwein will bei mir sein. Oh nein, ICH ALLEIN? Das muss nicht sein. Ein weißes Licht so rein und klar, irgendwie auch sonderbar, ich witterte keine Gefahr, schon ist es da, so nah! SO NAH! Wärme und Geborgenheit umschließen mich. Komm zu mir, und sie umschließen auch dich…

    Dschingis

    PS: c&c welcome

  6. #6
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    Ah es gibt sie doch
    Wirklich nicht schlecht ich bin beeindruckt!
    Nur weiter so
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  7. #7
    Benutzerbild von AncientMariner
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    Torian.
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    Dann war der Thread nicht vergebens!
    Nun,dann wage ich mich auch noch einmal!

    Du bist ein Kind und sollst es ewig bleiben;
    Das echte Weib bleibt ewig Kind,
    Ein weißes Blatt auf das die Götter schreiben,
    wie köstlich Mild und Einfalt sind.

    Ich will dich sanft auf weichen Händen tragen,
    Wie nur getreue Liebe kann,
    Und zu dem Schicksal will ich bittend sagen:
    "O rühre dieses Herz nicht an!"
    Voll Andacht will ich liebend dich behüten und rastlos sorgen früh und spät,
    Das nicht des Lebens Sturm von deinen Blüten der Unschuld duft´gen Staub verweht.

    Und wenn im Tod einst meine Augen brechen,
    Dann will ich im Gebete Lind
    Mit müden Lippen zu dir sprechen:
    "Gedenke mein - und bleib ein Kind!"
    Up The Irons!
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  8. #8
    Der_Depp
    Guest
    Respekt, gut mit den Worten umgegangen, und die richtige Melodie und Rhytmus geschaffen.

    Hier eins von mir wieder, ist aber nicht so gut gelungen wie deines

    Oh Blümelein, oh Blümelein,
    wie kann ich denn nur bei dir sein,

    Mal stichst du mich, mal kratzt du mich, mal bist du am verwelken,
    mal hasst du mich, mal magst du mich mal tust mich wie ne Kuh melken,

    Ich weiß es nicht, darf es nicht sein,
    ist mein Herz dir gar zu rein,
    oder bin ich dir zu klein,

    Es darf sein, sei doch mein,

    ich bitte dich, ich bitte,
    und du, du gibst mir tritte

    Ach hau doch ab geh doch heim,
    niemand will mehr bei dir sein,

    ich suche mir eine Distel fein,
    die mag auch gerne bei mir sein

    und dich, DICH SCHICK ICH HEIM!!!


    Hier ist ein germeite Geschichte, eine Erzählung verpackt als Gedichte:

    Traurig sitz ich an der Bar, am Anfang war es wunderbar. Es ist Ironie, ja es ist sonderbar, das diese Bar in der ich sitze mit Namen traf die Mitte meines Herzens. Es begann mit meiner Herzensdame als ich sie im Park getroffen. Wir beide waren arg betroffen, als sich unser Blick traf, und es keiner Worte mehr bedarf. Nun sah ich beim betreten dieser üblen Spelunke, verfallen war ich schon dem Trunke, ihren Namen an dem Schild, meine Gedanken wurden wild, Erinnerungen an dem Kind das ich gewesen stiegen in mir hoch. Jeder traurige Moment, jeden den man kennt und kannte bei dessen Anblick Wut und Hass entflammten diese Gefühle in mir brannten, als ich ihren Namen auf dem Schilde sah. Warum muss auch diese Stätte, riechen kann man ranzige Fette, gerade auch so heißen, ich könnte es in Stücke reißen solche Gefühle plagten meine Seele. Ich jedoch wählte sie trotzdem zum Ort des Suffes aus. JA, ich gebe noch eine Runde aus, ich bleib so lange sitzen wie es geht, vorher schmeißen sie mich hinaus. Ich will vergessen, ICH WILL VERGESSEN IHREN NAMEN, ja die ganze Welt soll mich nur hören, Herrgott habe doch erbarmen lässt du mich nicht sterben, kannst du mich nicht entbehren? Soll es so sein, ich will lieber am Leben sein, für DAS WEIB schmeiß ich nichts hin, den ich bin so wie ich bin. Wie ich bin so will ich sein, und plötzlich, PLÖTZLICH KOMMT SIE HINEIN?! Schnell kipp ich hinunter den restlichen Wein. Mit schnellem Schritt kommt sie zu mir, Herr Ober schnell EIN BIER!

    „Oh nein mein Freund, du kommst zu mir, HERR OBER wir zahlen, und du, DU SPRING IN DIE SANDALEN!“ schrie sie mich an, mich ihren Mann.

    Als ich ihre Stimme vernahm, als es um mich geschah, fühlte ich mich wunderbar, nur im Hinterkopf hielt ich mich für einen armen Tropf, in dem Moment schlägt sie mir mit einem Topf mitten auf meinen Kopf. Sie schreit mich an dass es mir recht geschah, weil ich doch so oft fremd war. Ich sei ihr so oft Fremdgegangen, was nicht stimmt. Das ist überhaupt nicht war und wie sie sich benimmt, Eifersüchtig wie ein Kind auf dessen kleine Schwester. Vor ihr viel ich auf die Knie, verzeihen wird sie mir ja doch nie, auch wenn nichts gewesen. Die Leute drehen sich um auf ihrem Tresen und starren uns an. Ich schlich mich noch näher an sie heran und sehe sie an. „LOS STEH DEINEN MANN!“ Schreit mich mein Gewissen an. Ich steh auf, ziehe mich an dem Tisch neben mir hinauf und falle wieder um, gleich kommandiert sie mich wieder rum. Dabei lieb ich sie doch, ja ich liebe sie immer noch. Was war geschehen, ich wusste es nicht „Ich betrüge jetzt auch dich“ was hat sie da gesagt, sie betrügt auch mich? Und da kommt auch schon der Geliebte bei der Türe frech hinein, was bildet sich dieser Affe ein. Zielstrebig bewegt er sich zu meinem Weibe und schlingt den Arm um ihren Leibe. Da überkommt mich ein Gefühle des Zorns das größer war als alles was ich kannte, das Feuer in mir, stärker als jemals sonst, entflammte meine Rechte bebte, mein Herz brannte es war als ob ich alles langsamer erlebte. Ich griff in das Halfter und zieh heraus des Wachmanns Pistole, oh welch Graus. Der saß nach Dienstschluss jeden Abend im Wirtshaus. 2 Schüsse vielen, 2 Körper vielen, Blut spritzte auf die Dielen. Mit Tränen in den Augen hab ich sie erschossen, für einen kurzen Moment genossen, warum nur hab ich sie erschossen. Der Lebenssinn, wer ich bin ist alles ohne Bedeutung mehr also nahm ich das Gewehr, pardon Pistole ist es gewesen und legte es an der Schläfe an „LOS STEH DEINEN MANN!“ Schweiß rannte meiner Nase entlang, ich sah einen Tropfen zu Boden tropfen, er flog in gerader Bahn parallel meinem Körper entlang, jetzt wurde mir Angst und Bang, als ich um den Atem rang da drückte ich ab. Das Schießpulver war das letzte was ich roch

    PETRA ICH LIEBTE DICH DOCH!!!!!


    (ich fürchte es sind einige Rechtschreibfehler drinnen, und mit den Zeiten können auch Fehler sein, aber zu so später Stunde möge man mir verzeihen )


    Eins hab ich noch
    Was ist Poesie?

    Poesie, ist Magie, die nie, versiegt
    Poesie, ist Leben, das den Tod, besiegt

    Poesie, ist Kraft, die uns stärkt
    Poesie, ist Energie, die jeder merkt

    Poesie, ist Traum, der zu Leben erwacht
    Poesie, ist Mut, der uns zu Helden macht

    Poesie ist Entspannung, die uns befreit
    Poesie ist Sicherheit, gegen alles gefeit

    Poesie ist Feuer, das in uns entflammt
    Poesie ist Eifer, wild in uns entbrannt

    Poesie ist Wasser, immer in Fluss
    Poesie ist Weg, nur ohne Schluss

    Poesie ist Luft, wichtig zum Leben
    Poesie ist Sturm, sie bringt uns zum Beben

    Poesie ist Erde, sie ernährt die Menschen
    Poesie ist Wärme, sie besänftigt das Kämpfen

    Poesie ist Licht, heller als jeder Stern
    Poesie ist Positiv, jeder hat sie gern

    Poesie kommt von den Menschen, es gibt so viele Gründe für sie zu kämpfen!


    mfg Dschingis

  9. #9
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    sry
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    habt ihr schon mal was von berndeutschen gedichten gehört?
    hier ein kleiner versuch;

    kennet dir die jahrelange nächt
    wome meint, es göng eim immer nume schlächt

    wome eifach stundelang chönnt schreie
    wome meint, die ganze irdische problem würd nieme vo eim gheie

    weme aber nachedänkt so gseht me, na di na
    dasme meischtens z wenig laht la ga

    es isch nid liecht, i has mängisch gnue erläbt
    bi ging wider zur erkenntnis cho, dases nüt bringt weme chläbt
    a de sache, wo eim im chopf no blibe sy,
    denn weme luegt, sisi glich ging nichtig u chly


    ein kleines gedicht von mir, eines meiner simpelsten (berndeutsch ist komplexer als man glaubt ;-)) ich hoffe, ihr versteht es trotz der eigenartigen sprache, für rückfragen stehe ich gerne zur verfügung!

    greeetz
    Zwei Seifen? Ist mir viel zu kompliziert!
    A. Einstein auf die Frage, weshalb er zum Rasieren und zum Waschen die gleiche Seife benütze.)

  10. #10
    Der_Depp
    Guest
    Ich mag es nicht von der Aussprache her, kommt vielleicht davon das ich aus Wien bin, und mir mein Heimtdialekt lieber ist :P

    Ich versteh auch ehrlich gesagt so manches Wort nicht

    Vielleichts ist es ja gut..

    mfg Dschingis

  11. #11
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    sry
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    hmm, verstehe das! würde wohl von einem waschechten wiener dialog auch nicht alles mitbekommen ;-)
    Zwei Seifen? Ist mir viel zu kompliziert!
    A. Einstein auf die Frage, weshalb er zum Rasieren und zum Waschen die gleiche Seife benütze.)

  12. #12
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    Also erstmal danke für das Lob ich fühle mich geehrt denn deine sind wirklich erste Sahne Dchingis!
    Chaos deins ist nicht so leicht zu lesen für einen Hochdeutschen
    Ich gucks mir nochmal genau an!
    Chaos deins habe ich jetzt verstanden und ich musste es quasi Wort für Wort übersetzen^^
    Wirklich simpel aber allein die ungewohnte Sprache machen es zu einem wahren Erlebniss und es beim ersten Versuch vollständig verstehen zu wollen ist schon ein kleines Abenteuer
    Also längere Gedichte dieser Art könnte ich nicht lesen.
    Für eine Seite würde ich sicherlich eine halbe Stunde brauchen.
    Aber trotzdem sehr gut!
    Up The Irons!
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  13. #13
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    Torian.
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    Hier noch eins von mir:

    Es ritt ein Reiter durch´s Wiesengraß,
    der Mond der schien so helle.
    Ein Mönch zur selben Stunde saß
    in seiner Klosterzelle.
    Die Sterne zeigten sich dann und wann,
    die Nebel dräuten im Grunde;
    Der Reiter hielt sein Rösslein an
    und sprach mit bebendem Munde:
    "O schnöde Welt, ich klag´ dich an -
    seid Zeugen ihr tausend Sterne! -
    daß du betrogst mich törichten Mann,
    der dir gedient so gerne!
    O Welt, du buhlerisch-falsches Weib,
    Das mich vergiftet im Kusse!
    Und nun ich stumpf an Seel und Leib,
    verleugnest du mich zum Schlusse!
    Verflucht dein Auge, verflucht dein Mund
    sammt deinen weichen Armen!
    Wie ich dich hasse von Herzensgrund,
    mag Gott sich mein erbarmen!"

    Der Mönch liegt gähnend über´m Buch;
    trüb´ flackert der Lampe Schimmer.
    Er murmelt schläfrig: "Was ich such´,
    das find´ ich im Kloster nimmer.
    Die Menschen sind traurig, und traurig der Ort:
    Ich habe Langeweile.
    Nun sing´ ich und bet´ ich immerfort,
    und spüre doch nichts vom Heile.
    O Luft, zu sechten im Männerstrauß,
    und süßer Liebe zu warten!
    O Welt ich lehne mich hinaus
    in deinen blühenden Garten!
    Die Rosen duften zum Fenster herein,
    die Nachtigallen schlagen:
    Ich wollt´, es wär´ eine Laute mein,
    dazu ein Ross zum jagen!"
    Up The Irons!
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  14. #14
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    PS: Dchingis,es kommt nicht auf die Worte und ihre Verbindung an bei einem Gedicht sondern auf die Gedanken und Gefühle die es vermittelt und die du beim Verfassen hast!
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  15. #15
    Der_Depp
    Guest
    Das stimmt schon, jedoch um ein geschriebenes Gedicht zu erfassen muss man es ja lesen, und da bevorzuge ich sachen die ich verstehe, und die mir irgendwie eine "Lese-Welle" geben, also so eine art Rhythmus. Das ist jetzt natürlich subjektiv, aber eine Welt in der jeder den gleichen Geschmack hätte wäre ja fad oder?

    Das Gedichte Gefühle ausdrücken, und im eigentlich Bildern gleich kommen ist mir klar. Es gibt viele Formen von Gedichten, jedoch sagen mir Reime am meisten zu . Ich mag die Bilder von Piccasso auch nicht

    mfg Dschingis

    Edit: Dein Gedicht ist diesmal auch wieder schön zu lesen.

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