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  1. #91
    Slicuada
    Guest
    Oh, dieser Meinung bin ich nicht. Ein Kind ist ein Kind. Stimmt, aber wann ist ein Kind, ein beeinflussbares Kind? Und in Zeiten, in denen was von dem Kind gefördert wird, ist es nicht zwangsweise beeinflussbar.


    Ein Kind kann nicht unterscheiden, ob das, was das Umfeld ihm vorlebt, schlecht oder gut ist. Ab einem gewissen Alter schon. Wir reden von 10-18 jährigen, das ist dir schon klar, oder?


    Wenn die Eltern das Kind nicht fordern und fördern, hat das Kind von seiner Veranlagung nicht viel.Und Kindergärten und Schulen sind viel zu überlaufen, als das sich die Lehrkräfte von heute um solche Kinder in ausreichenden Maße kümmern könnten. Dann muss sich das Kind selbstständig sein. Und an einem gewissen Alter kann es das. Lehrer sind keine Eltern. . .

    Es geht aber nicht nur um das Umfeld. Wenn man einfach mal als Beispiel zwei gleich begabte Kinder nimmt. Das eine aus einem wohlhabenden Elternhaus, das andere aus einem recht armen Elternhaus. Beide haben ein Schulfach, in dem es nicht so klappt. Im wohlhabenden Elternhaus kann man es sich leisten, dem Kind mit teurer Nachhilfe unter die Arme zu greifen Es kommt darauf an, was du mit Umfeld meinst. Unsoziale reiche Eltern gibt es auch. Die schicken ihr Kind mit Sicherheit nicht in die Nachhilfe.

    Außerdem ist ein gutes Umfeld nicht zwangsweise reich.


    Das andere Kind hat diese Möglichkeit nicht. Wenn dann die Eltern nicht helfen können, ist das Kind in diesem Fach einfach aufgeworfen und auf sich allein gestellt. Das "arme" Kind hat aber den Vorteil, dass es selbstständig ist. Wie gesagt: wenn man "verwöhnt" ist, ist es nicht unbedingt vorteilhaft. Ich meine wenn du über 20 bist und langsam selbstständig wirst, hast du keine Lebenserfahrung. Das "arme" Kind ist dann besser dran.

    Ein Beispiel dafür, wie wichtig es in Deutschland in Sachen Schulbildung ist, ob das Elternhaus Geld hat oder nicht. Vom Studium mal ganz zu schweigen! Man braucht kein Studium um einen guten Job zu bekommen. Es reicht Intelligenz. Manche Realschüler haben bessere Jobs als Gymnasialisten. Das ist mir sehr häufig aufgefallen.

    Verzeihung, wegen dem Doppelpost.

  2. #92
    cry4pain
    Guest
    Original geschrieben von Slicuada
    Selbstbeherrschung hat auch ein wenig mit Intelligenz zu tun? Interessant! Wird sicherlich viele Leute mit einem nicht so berauschenden Schulabschluss freuen. "Ja, ich habe Selbstbeherrschung, also habe ich ein wenig Intelligenz!" Gut formuliert! Du kennst schon den Unterschied zwischen einer schulischen Leistung (Zwangswissen) und dem allgemein Wissen, oder?
    Zwangswissen hört sich brutal an. Wobei ich behaupte, dass "Zwangswissen" gerade von Dir erfunden wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, belege dieses Zwangswissen bitte mal mit einer Quelle... ich bin noch lernfähig.
    Und selbst dann kann man eine Grenze zwischen diesen beiden "Wissensarten" kaum ziehen. Wird nicht auch Allgemeinwissen in der Schule (als bei Dir im Zwangswissen) vermittelt? Kann man nicht sogar sagen, dass das Wissen in der Schule (zumindest bis zur Sekundarstufe 1) zum Großteil aus Allgemeinwissen besteht?

    Selbstbeherrschung hat für mich nichts mit Intelligenz zu zun. Jeder weiß, dass zu viel Alkohol zu einem gewaltigen Rausch führt... Jemand der intelligent ist, trinkt meistens nicht viel. . . Das ist typisch.
    Schubladendenken! Typisch.

    und trotzdem ist die Zahl derer, die noch nie betrunken waren, seeeeeeeeeeeehr gering.... Ist der Rest deswegen automatisch dumm? Nicht zwangsweise, aber jeder Mensch der bis 10 zählen kann, betrinkt sich nicht derartig.
    Nun, ich behaupte mal, dass ich bis 10 zählen kann (ist zumindest eine Vorraussetzung, wenn man im Rechnungswesen arbeitet)... meine Freunde können dies auch... und wir haben uns als Jugendliche schon mal das ein oder andere Bier zu viel schmecken lassen. Eine Erfahrung, die so viele Menschen schon gemacht haben und trotzdem über einen vernünftigen IQ verfügen (oder wie Du es ausdrückst, bis 10 zählen können). Aber das sind vermutlich alles Ausnahmen, die Deine Argumentation nicht ins Wancken bringen.
    Vielleicht kann sich der ein oder andere hier zu Wort melden, der auch mal ein Glas zu viel trinkt... und trotzdem bis 10 zählen kann.

    Jeder weiß, dass man sich mit Alkohol im Blut nicht hinters Steuer setzen darf... trotzdem machen es jedes wochenenende viel zu viele... auch Leute mit einem Lebenslauf, der Intelligenz vorraussetzt. Es ist eben eine Frage: das macht der Alkohol. Aber ein Mensch mit einem gewissen IQ fängt gar nicht erst an soviel zu trinken und setzt sich dann an das Steuer. Man muss nicht ganz klar im Kopf sein wenn man mit dem Gedanken auf eine Party geht, sich betrinkt und dann heim fahren will. . .
    Wer es mit Absicht macht, den sollte man schon untersuchen. Aber es gibt Situationen im Leben, da ergibt sich es halt mal, dass man vielleicht drei oder vier Bierchen zu sich nimmt (natürlich nicht bei so intelligenten Leuten wie Du es bist) und man setzt sich dann doch ans Steuer... ein Fehler, der hoffentlich ohne Folgen bleibt (was Unfälle und somit evtl. Personenschäden angeht). Nun sind wir aber Menschen, und Menschen sind nun mal schwach und machen Fehler.... auch intelligente (natürlich mit Ausnahme Deiner Person, die personifizierte Tugend).

    Da stimme ich Dir zu. Wenn man das große Schild, das Kriminelle um den Hals tragen ("Ich bin ein Schwerverbrecher!"), nicht lesen kann, dann ist man wirklich dumm Stimmt ja, die Türken die am Bahnhof jeden anpöbeln sind vielleicht gar nicht aggressiv. Vielleicht tun sie nur so um die Besucher der deutschen Bahn abzuschrecken. Da geht man lieber mal hin und fragt sie.
    Wieder Schubladendenke. Jeder Kriminelle ist ein pöbelnder Ausländer, den man aufgrund seiner Hautfarbe auf zig Meter Entfernung leicht erkennt! Klar doch.

    So pauschal kann man das nicht sagen. Es gibt viele, die etwas aus ihrem Leben gemacht haben (z.B. studiert) und keinen Arbeitsplatz bekommen. Darf ich dir sagen, welche Menschen das sind? Ihre Lieblingssätze sind "Ich mach es morgen", "Keine Lust" und "Heute geh ich lieber auf die Party".

    Mal ganz ehrlich: ein Mensch der sucht, der findet. Und wenn er sich auf seinen Lorbeeren ausruht findet er nichts. Jeder Mensch der effektiv nach einem Ausbildungsplatz sucht, wird einen passenden entdecken.
    IMO nur teilweise richtig. Natürlich gibt es Leute, die in den Tag reinleben. Die wird man auch nie zum Arbeiten bewegen können (wohl aber zum Meckern; was nur weniger Geld... wovon soll ich denn leben, wovon soll ich die steigenden Preise denn noch bezahlen). Da stimme ich die voll und ganz zu.
    Aber aufgrund der Tatsache, dass immer noch viel zu wenig Ausbildungsplätze angeboten werden, kann ich Deine Aussage so nicht stehen lassen. Es ist bekannt, dass immer noch wesentlich mehr junge Menschen einen Ausbildungsplatz suchen als angeboten wird. Da ist es natürlich klar, dass es Menschen gibt, die eben nicht den Wunschberuf erlernen können (gut, Dein Argument, dass Menschen auch Ferrari fahren wollen, zieht auf jeden Fall) und vielleicht auch etwas ganz anderes erlernen müssen... wenn sie nicht arbeitslos sein wollen... und einige werden auf jeden Fall ohne Ausbildungsplatz auf der Straße stehen.
    Der eigene Wille ist sicherlich schon eine gute Vorraussetzung aber keine Garantie für eine Ausbildungsstelle.


    Weil der Arbeitsmarkt vielleicht nicht das Gewünschte hergibt. Dann muss man sich mit dem Nächstbesten abfinden. Menschen hätten auch gerne einen Ferrari. . .
    siehe oben.


    Sind diese Menschen etwa dumm? IMO nicht. Nein, nicht dumm, aber faul und verwöhnt.

    Da haben wir wieder die Pauschalisierung. Natürlich gibt es solche Leute, und sicherlich ist eine Handvoll von diesen Leuten auch schon eine Handvoll zuviel. Aber man darf dabei nicht die Leute vergessen, die nicht faul und verwöhnt sind. Die einfach das Pech haben, dass sie nichts bekommen... weil z.B. einer der Faulen den Platz bekommen hat und nach einigen Wochen diesen wieder verliert, weil der Ausbilder gecheckt hat, was das für einer ist (nicht umsonst ist das erste Sextal von Wehpflichten sehr beliebt bei der Bundeswehr... weil dies meistens jene sind, die die Ausbildung nach wenigen Wochen abbrechen mussten).

    Wenn jemand schon in seiner Schulausbildung nur Bockmist abliefert (nicht lernt, nur blau macht usw), kann man beruhigt von dumm sprechen, aber nicht, wenn jemand unter Einsatz seiner Möglichkeiten (die ja nicht bei allen gleich sind) sein Bestes gibt! Das was du "dumm" nennst ist Faulheit. Und das was du nicht "dumm" nennst, ist die wirkliche Dummheit. Wenn jemand alles tut und es trotzdem nicht schafft ist er eben dumm. Darüber lässt sich nicht diskutieren. Auch wenn es hart klingt. . .
    Gut, dann sind es halt faule Leute. Der Punkt geht an Dich.

    Worüber sich aber diskutieren lässt, ist die Aussage, dass jemand, der alles tut und trotzdem versagt, dumm ist. Denn das ist relativ. Beispiel: ich mache meinen Realschulabschluss mit nem 2er Schnitt.... als bin ich nicht dumm! Danach versuche ich mich am Abi.... und versage trotz aller Bemühung. Nach Deiner Aussage oben bin ich dumm! Steht das dann aber nicht im Widerspruch zum ersten Teil des Beispiels? Oder ist jemand mit Fachoberschulreife dumm?

    []quoteDass bei Leuten, die nicht in dem gewünschten/gelernten/angestrebten Beruf tätig sein können und aus Verzweiflung Tätigkeiten annehmen, die der Ausbildung bei Weitem nicht gerecht werden, vielleicht der Unmut über die eigenen Situation zu Frust und Aggressionen führen kann, ist sicherlich nicht unvorstellbar! Stimmt. Aber habe ich etwas anderes behauptet? Und es kann zu Aggressionen führen, das stimmt, aber dann ist es die Frage der Selbstbeherrschung und nicht die Frage von Frust.
    [/quote]

    ich habe auch nicht gesagt, dass Du was anderes behauptet hast. Du hast die Aussage von denrossi, dass Leute nen Job annehmen und aggressiv werden fragend wiederholt... und ich nahm mir die Freiheit, die Aussage denrossis etwas zu erläutern, da die Vermutung nahe lag, dass Du mit Ihr nichts anfangen konntest.
    Und es ist eine Frage von Frust. Denn der würde sich bei mir vor der Aggression einstellen. Dass alles andere eine Frage der Selbstbeherrschung ist (nämlich wie ich damit am Ende umgehe, bzw. wie ich diese Aggression verarbeite), ist sicherlich klar. Der eine macht Sport, um Dampf abzulassen. Der andere trinkt, der andere wird zum Schläger usw. Es gibt vermutlich viele Varianten!

    Es gab doch mal einen Bericht über die beruflichen Chancen in Verbindung mit der Herkunft. Dem Bericht nach hängt es in Deutschland überwiegend davon ab, aus welchem Elternhaus man kommt. IMO nicht unbedingt das, was man unter Chancengleichheit versteht. Es liegt auch an der Erziehung, die der Staat nicht bestimmen kann, aber ein Kind, dass so derartige Wunden von Erziehungsfehler hat, ist unvorstellbar. Und selbst wenn, gibt es Kinderschutz. . .
    Natürlich liegt es auch an der Erziehung, auf die der Staat nicht mittelbar einfluss nehmen kann. Und zum Thema Kinderschutz: überleg mal, wie oft in den Medien von verwahrlosten Kindern berichtet wird... und wenn Du Deine Ausbildung bei einer Stadtverwaltung gemacht hast, ist der Gedanke nicht unvorstellbar.

    Auf dem Papier soll es zwar so sein, aber in der Praxis sieht es ganz anders aus. Der Staat gibt sich aber alle Mühe, das Papier zur Praxis zu machen und diese Chance nehmen viele nicht an.
    Nun ja, alles ist relativ. Ich kann nicht wirklich sehen, dass sich der Staat um Chancengleichheit bei der Kindererziehung und Bildung der Kinder gibt....

    Stimmt, aber wann ist ein Kind, ein beeinflussbares Kind? Und in Zeiten, in denen was von dem Kind gefördert wird, ist es nicht zwangsweise beeinflussbar.
    Ich denke, dass gerade die Zeit bis zur Einschulung eine sehr prägende Zeit für ein Kind ist. In dieser Zeit ist jedes Kind beeinflussbar. Und wenn in dieser Zeit durch Untätigkeit der Eltern kein Einfluss da ist, kann man sich denken, wo es hingeht!

    Ab einem gewissen Alter schon. Wir reden von 10-18 jährigen, das ist dir schon klar, oder?
    Natürlich ist mir das klar. Und Dir ist hoffentlich klar, dass ein Kind nicht nur in diesem Alter unter dem Einfluss des Umfeldes steht! Und wenn eben davor nicht lernt, was gut und schlecht ist, dann wird das Kind es verdammt schwer haben, eben in der von Dir genannten Zeitspanne zu verstehen, was gut und schlecht ist. Es wächst doch (wir bleiben einfach mal beim Elternhaus) mit den falschen Vorbildern auf, wenn Mutter und Vater nur mit dem Arsch auf der Couch sitzen und nicht arbeiten, vielleicht schon morgens ihr Bier trinken und die Bude vollqualmen. Ein solches Kind wird es verdammt schwer haben, sich nach zig Jahren davon zu befreien. Natürlich ist es nicht unmöglich, aber es ist doch wohl klar, dass diese Kinder mit einem enormen Handicap ins Leben starten. Ein entsprechender IQ ist mit Sicherheit hilfreich, aber IMO keine Garantie dafür, dass es klappt... und ich denke, dass man solche Kinder nicht als dumm abstrafen darf, nur weil sie aufgrund dieser Umstände es nicht geschafft haben, frei von diesem Einfluss zu bleiben.

    Dann muss sich das Kind selbstständig sein. Und an einem gewissen Alter kann es das. Lehrer sind keine Eltern. . .
    Genau. Das sind Lehrer nicht. Eine Diskussion, die angesichts des brutalen Stellenabbaus im Bildungswesen nicht neu ist.
    Aber wann ist ein Kind selbständig? Wenn es in die Grundschule kommt? "Ach, meine Eltern wollen mir nicht beim lernen helfen, dann lerne ich halt alleine!" Ich bitte Dich. Jeder weiß, wie gerne Schüler lernen.
    Die meisten Kinder sind doch froh, wenn die Eltern sie nicht mit Schulsachen nerven ("Hast Du auch Deine Hausaufgaben gemacht, hast Du auch brav Vokabeln gelernt? Kommt ich frag Dich das 1x1 ab!"). Diese Selbständigkeit kommt doch erst im Laufe der Sekundarstufe 1.... und bis dahin kann schon alles zu spät sein, wenn die Eltern sich bis zu dem Punkt der Selbständigkeit nicht um das Kind kümmern.

    Es kommt darauf an, was du mit Umfeld meinst. Unsoziale reiche Eltern gibt es auch. Die schicken ihr Kind mit Sicherheit nicht in die Nachhilfe.
    Du hast diesen Punkt nicht richtig gelesen. Ich habe geschrieben, dass es nicht nur vom Umfeld abhängt... sondern auch vom finanziellen Aspekt. Natürlich ist das Geld keine Garantie, aber Geld kann schon etwas möglich machen. Vorrausgesetzt, die Eltern/das Umfeld interessiert sich dafür!

    Das "arme" Kind hat aber den Vorteil, dass es selbstständig ist. Wie gesagt: wenn man "verwöhnt" ist, ist es nicht unbedingt vorteilhaft. Ich meine wenn du über 20 bist und langsam selbstständig wirst, hast du keine Lebenserfahrung. Das "arme" Kind ist dann besser dran.
    Ist nicht gesagt. IMO setzt das nicht vorraus, dass ein "armes" Kind automatisch selbständig ist! Ein "armes" Kind kann genauso von den Eltern verwöhnt werden. Natürlich nicht im materiellen Sinn. Genauso kann ein "reiches" Kind aufgrund der Berufstätigkeit beider Elternteile selbständig sein, da es es nicht anders kennt, als alleine für sich zu sorgen (für sich zu sorgen natürlich im übertragenen Sinn).

    Man braucht kein Studium um einen guten Job zu bekommen. Es reicht Intelligenz. Manche Realschüler haben bessere Jobs als Gymnasialisten. Das ist mir sehr häufig aufgefallen.
    Habe ich auch nicht behauptet. Aber wenn ich mir hier in meiner Firma anschaue, für welche Stellen schon ein Fachhochschulstudium verlangt wird, ist eine Tendenz ganz klar! Je höher (nicht je besser) der Abschluss, desto besser die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Stellen, für die man früher eine Fachoberschulreife benötigte, werden doch immer mehr von Leuten mit einer Fachhochschulreife besetzt.... deren Stellen von früher jetzt von Leuten mit Hochschulreife besetzt werden... deren Stellen von Leuten mit Studium besetzt werden. Am unteren Ende dieser Kette bleibt der Hauptschüler... dessen frühere Stellen von den Realschülern besetzt werden.... Ein Fakt unserer Arbeitslosigkeit... Die Arbeitgeber können sich immer die Rosinen rauspicken.
    Es gibt natürlich immer wieder Ausnahmen, in denen sich die Leistung im Beruf gegenüber der theoritischen Qualifikation durchsetzen, wenn sich aber zwei Berufstarter um eine Stelle bewerben, wird in der Regel der mit dem höheren Abschluss den Vertrag bekommen. Das sind meine Erfahrung im Berufsleben.

    In diesem Sinne

  3. #93
    soLaRwinD
    Guest
    Ihr verliert euch. Ihr verliert euch in Details und verliert dabei den Faden. Ihr kommt vom Thema ab und unterstützt euch gegenseitig dabei. Ihr zerreißt eure Texte und findet doch keinen Sinn darin oder zumindest nicht den gleichen und vor allem nicht die Quintessenz.

    Ich würde mich nur all zu gerne an den interessanten Diskussionen der politischen inwc.de Scheinelite beteiligen, jedoch möchte ich nur sehr ungern dem Beispiel eurer privaten Kabbeleien und zusammenhangslosen Textfetzen folgen.

    Deshalb bitte ich euch, euch auf den Sinn eines Forums zu besinnen und euch wieder der Diskussion und nicht dem Streit um des Streites Willen anzunehmen. Ihr zerstört damit diese Diskussion. Ich hoffe ein zuständiger Moderator liest diesen Beitrag und reagiert angemessen im Sinne des Forums.

    Edit:
    Ich habe dir soeben eine private Nachricht geschickt Red-Claw. Bitte lesen!

  4. #94
    Red-Claw
    Guest
    Solange sich die beiden nicht derbe anflamen, geht es Dich doch einen feuchten Dreck wie und worüber sie diskutieren.

  5. #95
    Slicuada
    Guest
    Zwangswissen hört sich brutal an.
    Was sagt man dann dazu?

    Wobei ich behaupte, dass "Zwangswissen" gerade von Dir erfunden wurde. Nein eher nicht. Es ist ein weit verbreitetes Wort, was auch häufig im Schulwesen zu finden ist.

    Sollte dies nicht der Fall sein, belege dieses Zwangswissen bitte mal mit einer Quelle... ich bin noch lernfähig. Wenn der Herr Lehrer sagt, dass man etwas lernen muss ist es Zwangswissen. Du musst es wissen sonst kriegst du eine (in dem Fall) schlechte Note. Du musst dir dieses Wissen aneignen. Deshalb nenne ich es "Zwangswissen". Ich weiß nicht, was daran auszusetzen ist.


    Und selbst dann kann man eine Grenze zwischen diesen beiden "Wissensarten" kaum ziehen. Wird nicht auch Allgemeinwissen in der Schule (als bei Dir im Zwangswissen) vermittelt? Du kannst von Zwangswissen und Allgemeinwissen schon unterscheiden. Allgemeinwissen ist eine Art Standardwissen, dass in der Schule als selbstverständlich gilt. Zwangswissen ist eine Art davon, denn es ist nur gedacht um die Schule zu meistern. Es ist Extrawissen in zwingender Aufnahme.


    Kann man nicht sogar sagen, dass das Wissen in der Schule (zumindest bis zur Sekundarstufe 1) zum Großteil aus Allgemeinwissen besteht? Das kann man nicht beurteilen. Das Allgemeinwissen eines 18 jährigen ist das Gesamtwissen eines 10 jährigen. . .


    Schubladendenken! Typisch. Schubladendenken? Bitte? Jemand der nicht gerade frustriert und depressiv ist und ein wenig Intelligenz besitzt würde sich sinnlos betrinken. Und sich dann noch hinter das Steuer setzen. Gruppenzwang ist auch eine Stützsäule, aber auch das basiert (meistens) auf fehlender Intelligenz und Selbstbewusstsein.



    Nun, ich behaupte mal, dass ich bis 10 zählen kann Das freut mich für dich.

    (ist zumindest eine Vorraussetzung, wenn man im Rechnungswesen arbeitet)... Wo arbeitest du genau?


    meine Freunde können dies auch... und wir haben uns als Jugendliche schon mal das ein oder andere Bier zu viel schmecken lassen. "Als Jugendlicher" ist man auch anderst als ein "normaler" Mensch. Durch die Entwicklungsphase wird man beeinflusst und das Leid unter Gruppenzwang ist größer. Wir redeten von einem Menschen im durchschnittlichen Alter ( ca. 30).

    Eine Erfahrung, die so viele Menschen schon gemacht haben und trotzdem über einen vernünftigen IQ verfügen (oder wie Du es ausdrückst, bis 10 zählen können). Wie gesagt . . .Es hat was mit dem Alter, und vorallem mit der Entwicklungsphase, zu tun. Außerdem finde ich es nicht schön, wenn du selbst humoristische Anspielungen auf die Goldwaage legst.


    Vielleicht kann sich der ein oder andere hier zu Wort melden, der auch mal ein Glas zu viel trinkt... und trotzdem bis 10 zählen kann. Und der über 18 ist. . .


    Wer es mit Absicht macht, den sollte man schon untersuchen. Aber es gibt Situationen im Leben, da ergibt sich es halt mal, dass man vielleicht drei oder vier Bierchen zu sich nimmt Toll, dass du deine Gutreden schön präsentierst, aber wir reden nicht von "drei oder vier Bierchen" sondern von Alkoholeinfluss der die Grenzen überschreitet und deine Selbstbeherrschung um einiges sinken lässt. Und diese Situationen "ergeben sich nicht halt mal", sondern diese Situationen sind von mangelnder Selbstbeherrschung und enormer Dummheit geprägt.

    ein Fehler, der hoffentlich ohne Folgen bleibt (was Unfälle und somit evtl. Personenschäden angeht). Leider ist das nicht immer der Fall. Deshalb würde ich mich, an deiner Stelle, zurückhalten wenn ich sage, dass das ein einfacher Fehler ist.


    Nun sind wir aber Menschen, und Menschen sind nun mal schwach und machen Fehler.... auch intelligente Stimmt, aber überlege doch mal: Fehler kann man vermeiden. Und das scheint viele nicht zu interessieren.


    (natürlich mit Ausnahme Deiner Person, die personifizierte Tugend). Willst du mir Arroganz unter die Nase reiben?


    Wieder Schubladendenke. Jeder Kriminelle ist ein pöbelnder Ausländer, den man aufgrund seiner Hautfarbe auf zig Meter Entfernung leicht erkennt! Klar doch. . . . Das war nur ein Beispiel, dass dir sagt, wie du alles gut redest. Es war auch mit viel Ironie beschmückt, aber das hast du außer Acht gelassen. Ich meinte den "pöbelnden Türken" nur als Beispiel, weil man dann gleich erkennt was für einer es ist.


    IMO nur teilweise richtig. Nein, denn es trifft auf die Gruppe von Menschen zu, die du beschrieben hast.

    Natürlich gibt es Leute, die in den Tag reinleben. Die wird man auch nie zum Arbeiten bewegen können (wohl aber zum Meckern; was nur weniger Geld... wovon soll ich denn leben, wovon soll ich die steigenden Preise denn noch bezahlen). Da stimme ich die voll und ganz zu. Da bin ich aber froh. Ich ernte sowieso zu viel Kritik heute.

    Aber aufgrund der Tatsache, dass immer noch viel zu wenig Ausbildungsplätze angeboten werden, kann ich Deine Aussage so nicht stehen lassen. Natürlich: die Auswahl ist nicht berauschend, aber wenige bekommen ihren Wunschberuf. Man kann es nicht allen Recht machen. Wie ich schon sagte, muss man sich manchmal mit dem Zweitbesten abfinden. Und ich denke nicht, dass es das Ziel der Regierung ist, jedem den Wunschberuf zu verschaffen, sondern überhaupt Ausbildungsplätze zu schaffen. Und wie gesagt: wer sucht der findet.



    Es ist bekannt, dass immer noch wesentlich mehr junge Menschen einen Ausbildungsplatz suchen Da geb ich dir Recht. Aber der Staat kann es nicht jedem recht machen und man muss, wie gesagt, auch einmal einstecken können.

    Der eigene Wille ist sicherlich schon eine gute Vorraussetzung aber keine Garantie für eine Ausbildungsstelle. Die Garantie hast du im Leben nie und deshalb ist der Mensch auch ein versuchendes Tier.


    Da haben wir wieder die Pauschalisierung. Du musst manchmal Verallgemeinern. Es gibt immer irgendwo Ausnahmen und Leute die aus der Reihe tanzen. Es ist einfach zusammengefasst und soll den Durchschnittsmensch in dieser Situation wiederspiegeln.

    Aber man darf dabei nicht die Leute vergessen, die nicht faul und verwöhnt sind. Stimmt! Aber es ist, wie gesagt, eine Verallgemeinerung.


    Die einfach das Pech haben, dass sie nichts bekommen... weil z.B. einer der Faulen den Platz bekommen hat und nach einigen Wochen diesen wieder verliert, weil der Ausbilder gecheckt hat, was das für einer ist Wenn "der Faule" den Arbeitsplatz hat ist er wohl doch nicht so faul. Und wenn er ihn wieder verliert ist doch alles in Butter: jeder bekommt das, was er leistet, zurück.


    Worüber sich aber diskutieren lässt, ist die Aussage, dass jemand, der alles tut und trotzdem versagt, dumm ist. Wir sehen in diesem Zusammenhang "Dummheit" nicht als Beleidigung. Wenn er einfach dumm ist, dann ist er ebenso. Wenn er alles tut und trotzdem keine guten (z.b.) schulischen Leistungen hervorbringt ist er nunmal dumm. Auch wenn es, wie gesagt, grob klingt.


    Denn das ist relativ. Beispiel: ich mache meinen Realschulabschluss mit nem 2er Schnitt.... als bin ich nicht dumm! Danach versuche ich mich am Abi.... und versage trotz aller Bemühung. Nach Deiner Aussage oben bin ich dumm! Dann bist du im momentanen Standpunkt dumm. Was wolltest du damit aussagen?

    Steht das dann aber nicht im Widerspruch zum ersten Teil des Beispiels? Oder ist jemand mit Fachoberschulreife dumm? Du musst zwischen dem Abitur und der Realschule unterscheiden. Dann bist du für Realschulverhältnisse gut, aber für das Abiverhältniss eben weniger. Dann hat es für die Realschule gereicht, aber für das Abi nicht. Jetzt kannst du entscheiden, was deine Ziele sind und was du erreichen wolltest. Oder du hast dir einfach nichts mehr aus der Schule gemacht. Wir wären dann beim Punkt "Faulheit".


    ich habe auch nicht gesagt, dass Du was anderes behauptet hast. Du hast die Aussage von denrossi, dass Leute nen Job annehmen und aggressiv werden fragend wiederholt... Ich weiß, was er meinte. Ich wollte nur seine Ausdruckweise indirekt in Frage stellen.


    Und es ist eine Frage von Frust. Denn der würde sich bei mir vor der Aggression einstellen. Dass alles andere eine Frage der Selbstbeherrschung ist (nämlich wie ich damit am Ende umgehe, bzw. wie ich diese Aggression verarbeite), ist sicherlich klar. Frust ist der Grund warum Selbstbeherrschung geht und Aggression ensteht. So musst du dir das vorstellen. Es gilt nicht Frust=Aggression. Was du angedeutet hast ist das vorher-nacher-Denken, dass ein Mensch mit Selbstbeherrschung kann.


    Der eine macht Sport, um Dampf abzulassen. Der andere trinkt, der andere wird zum Schläger usw. Es gibt vermutlich viele Varianten! Das habe ich nicht in Frage gestellt. Warum erklärst du mir das?


    Natürlich liegt es auch an der Erziehung, auf die der Staat nicht mittelbar einfluss nehmen kann. Und zum Thema Kinderschutz: überleg mal, wie oft in den Medien von verwahrlosten Kindern berichtet wird... Jetzt hört es aber auf . . . willst du eingesperrte Kinder mit Kindern mit Erziehungsmangel gleichsetzen? Ich denke diese Aussage solltest du dringend überarbeiten.


    und wenn Du Deine Ausbildung bei einer Stadtverwaltung gemacht hast, ist der Gedanke nicht unvorstellbar. Das habe ich nicht vor. Diesen Gedanken kannst du nicht gleichstellen. Ich meine es ist ja wohl ein Unterschied, ob ein Kind eingesperrt wird, oder es einfach unter Erziehungsfehler leidet . . . nun gut: sein Kind "einzusperren" ist sicherlich auch ein Erziehungsfehler, aber wir reden von schulischen Maßnahmen.


    Nun ja, alles ist relativ. Ich kann nicht wirklich sehen, dass sich der Staat um Chancengleichheit bei der Kindererziehung und Bildung der Kinder gibt.... Deshalb gibt es auch keine Schulpflicht und kein Jugendschutzgesetz, ja? . . . Mal im Ernst: der Staat tut recht viel damit man eine Ausbildung bekommt. Denk nur an die oberen Beispiele. Es gibt noch den Kinderschutz und Nachhilfe im Bildungswesen von dem Staat. Das, was du hier schreibst, ist recht undankbar.


    Ich denke, dass gerade die Zeit bis zur Einschulung eine sehr prägende Zeit für ein Kind ist. In dieser Zeit ist jedes Kind beeinflussbar. Und wenn in dieser Zeit durch Untätigkeit der Eltern kein Einfluss da ist, kann man sich denken, wo es hingeht! Du hast Recht. Aber ein Kind im Alter von 5-10 Jahren kann man wieder auf den "richtigen Weg" bringen und ein Kind in höherem Alter ist nicht beeinflussbar. Nicht sehr beeinflussbar zumindest. Deshalb gibt es genügend Chancen, aber sie werden, wie ich so oft sage, nicht genutzt.


    Natürlich ist mir das klar. Und Dir ist hoffentlich klar, dass ein Kind nicht nur in diesem Alter unter dem Einfluss des Umfeldes steht! Ja das ist mir klar, aber ein Kind, unter 10 ( zum Beispiel) kann man auch wieder auf die richtige Bahn lenken (das klingt ein wenig komisch, ich weiß).


    Und wenn eben davor nicht lernt, was gut und schlecht ist, dann wird das Kind es verdammt schwer haben, eben in der von Dir genannten Zeitspanne zu verstehen, was gut und schlecht ist. Das mag sein, aber ich kann mich nur wiederholen. Bzw. Gut und Schlecht ist subjektiv.


    Es wächst doch (wir bleiben einfach mal beim Elternhaus) mit den falschen Vorbildern auf, wenn Mutter und Vater nur mit dem Arsch auf der Couch sitzen und nicht arbeiten, vielleicht schon morgens ihr Bier trinken und die Bude vollqualmen. Es liegt ja nicht nur am Elternhaus. Es liegt auch am Freundeskreis und an den Lehrern. Und ein Kind, dass nicht gerade sehr naiv ist und gewissen IQ besitzt ist nicht beeinflussbar. Es kommt nämlich auch auf das Kind an.


    Ein solches Kind wird es verdammt schwer haben, sich nach zig Jahren davon zu befreien. Natürlich ist es nicht unmöglich, aber es ist doch wohl klar, dass diese Kinder mit einem enormen Handicap ins Leben starten. Es wird übertrieben. "Verdammt schwer" ist übertrieben: es kann schon auf die richtige Bahn gelangen. Und wenn es hart auf hart kommt ist ja, wie gesagt, der Kinderschutz, der Jugendschutz, Nachhilfe vom Staat etc. vorhanden.

    Ein entsprechender IQ ist mit Sicherheit hilfreich, aber IMO keine Garantie dafür, dass es klappt... und ich denke, dass man solche Kinder nicht als dumm abstrafen darf, nur weil sie aufgrund dieser Umstände es nicht geschafft haben, frei von diesem Einfluss zu bleiben. Es gibt keine unreale Dummheit. Entweder man ist dumm oder nicht. WIE diese Dummheit entstanden ist, ist ja in dem Fall nicht wichtig. Wenn das Kind eben dumm ist, ist es eben dumm. Auch wenn es nichts dafür kann. Und lass dir gesagt sein: ein entsprechender IQ ist ein wesentlicher Teil, der dazu beiträgt, dass man nicht beeinflussbar ist.


    Aber wann ist ein Kind selbständig? Wenn es in die Grundschule kommt? "Ach, meine Eltern wollen mir nicht beim lernen helfen, dann lerne ich halt alleine!" Ich bitte Dich. Jeder weiß, wie gerne Schüler lernen. Wann ein Kind selbstständig ist, muss es selbst herausfinden. Es ist genau dann selbstständig wenn es auf die Selbstständigkeit angewiesen ist. Und das, was du ansprichst ist eine andere Sache. Wenn ein Kind keine Lust zu lernen hat, ist es faul und das hat nichts mit den Eltern zu tun. Und es gibt auch Kinder, die sich gerne Wissen aneignen.


    Die meisten Kinder sind doch froh, wenn die Eltern sie nicht mit Schulsachen nerven ("Hast Du auch Deine Hausaufgaben gemacht, hast Du auch brav Vokabeln gelernt? Kommt ich frag Dich das 1x1 ab!"). Diese Selbständigkeit kommt doch erst im Laufe der Sekundarstufe 1.... und bis dahin kann schon alles zu spät sein, wenn die Eltern sich bis zu dem Punkt der Selbständigkeit nicht um das Kind kümmern. Ich hätte das ein schönes Beispiel: wenn ein Vogel vom Nest fällt und vorher noch nie geflogen ist, kann er es, weil er darauf angewiesen ist. Es ist ähnlich mit der Selbstständigkeit: es kommt einfach auf das Kind an. Und wenn ein Kind in dieser frühen Entwicklungsphase ist und keine Hilfe kriegt, greift der Staat ein.


    Du hast diesen Punkt nicht richtig gelesen. Ich habe geschrieben, dass es nicht nur vom Umfeld abhängt... sondern auch vom finanziellen Aspekt. Natürlich ist das Geld keine Garantie, aber Geld kann schon etwas möglich machen. Ja, und der finanzielle Aspekt ist nicht unbedingt das Umfeld. Und auch nicht die Auswirkung auf das Kind. Geld ist im übrigen nicht alles. Es gibt auch kostenlose Nachhilfe für das Bildungswesen von dem Staat, was ich schon sagte, aber auch nur wenn es hart auf hart kommt.



    Vorrausgesetzt, die Eltern/das Umfeld interessiert sich dafür! Jopp, und ich denke, dass das der springende Punkt ist. Es ist einfach die Interesse der Eltern. Wenn die Eltern sich nicht um ihr Kind kümmern, kann soviel Geld wie es will vorhanden sein.


    Ist nicht gesagt. IMO setzt das nicht vorraus, dass ein "armes" Kind automatisch selbständig ist! Ein "armes" Kind kann genauso von den Eltern verwöhnt werden. Natürlich nicht im materiellen Sinn. Der "materielle Sinn" ist aber (und leider) ein wesentlicher Teil des "Verwöhntseins". Natürlich: auch ein ärmeres Kind kann verwöhnt sein, aber nicht in diesem hohen Maße. Das Kind muss ja trotzdem noch (mehr oder weniger) selbstständig handeln.


    Genauso kann ein "reiches" Kind aufgrund der Berufstätigkeit beider Elternteile selbständig sein, da es es nicht anders kennt, als alleine für sich zu sorgen (für sich zu sorgen natürlich im übertragenen Sinn). Ja, aber das ist die Ausnahme und ich verallgemeinere, wenn möglich, gerne. Und wenn die Familie eine Haushilfe hat, fällt auch das weg.


    abe ich auch nicht behauptet. Aber wenn ich mir hier in meiner Firma anschaue, für welche Stellen schon ein Fachhochschulstudium verlangt wird, ist eine Tendenz ganz klar! Je höher (nicht je besser) der Abschluss, desto besser die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Stimmt! Aber es kommt auch irgendwo auf dich selbst an, was du aus deinem Leben machst und welche Ziele du dir setzen willst. Wenn ich gerne Jurist werden möchte, muss ich Jura studieren, aber wenn ich mich mit weniger zufrieden gebe, leiste ich auch weniger. Außerdem heißt das nicht, dass es keine Chance für Leute mit einem Hauptschulabschluss gibt.


    Stellen, für die man früher eine Fachoberschulreife benötigte, werden doch immer mehr von Leuten mit einer Fachhochschulreife besetzt.... deren Stellen von früher jetzt von Leuten mit Hochschulreife besetzt werden...
    Am unteren Ende dieser Kette bleibt der Hauptschüler... dessen frühere Stellen von den Realschülern besetzt werden.... Ein Fakt unserer Arbeitslosigkeit... Die Arbeitgeber können sich immer die Rosinen rauspicken.An diesem Punkt wäre es wirklich interessant in welcher Firma du arbeitest. Du kannst nicht eine x-beliebige Firma als Durchschnittsunternehmen hinstellen.


    Es gibt natürlich immer wieder Ausnahmen, in denen sich die Leistung im Beruf gegenüber der theoritischen Qualifikation durchsetzen, wenn sich aber zwei Berufstarter um eine Stelle bewerben, wird in der Regel der mit dem höheren Abschluss den Vertrag bekommen. Ja, ist doch logisch. Der wird dann wohl mehr geleistet haben, oder wird in deiner Firma der schlechtere mit dem besseren Abschluss ausgesucht?


    . . . Ich werde für heute nichts mehr schreiben . . . ich habe ersteinmal die Nase voll ^^

  6. #96
    hey Silcuada..

    Ich würde dir mal wünschen in eine Situation zu kommen, in der du verzweifelst und nicht mehr weiter kannst.
    ich finde es sehr arrogant sich auf den Standpunkt zu stellen, dass man, sobald man irgendwo scheitert oder das Schicksal einem entgegenschlägt selbst schuld sein soll, nur weil man damit nicht umgehen kann, aus welchem Grund auch immer.

    Im Leben gibt es immer wieder Situationen in denen man Hilfe braucht. Situationen, die man sich nie erträumen ließe.
    Es gibt Leiden auf dieser Welt, die du dir gar nicht vorstellen kannst, und zwar einfach deswegen, weil du so ignorant bist, dass du das Elend nicht erkennst, wenn es dir ins Auge springt.
    Du hast es wohl noch nie selbst erlebt!

    Besonders Jugendliche befinden sich immer wieder im Widerstreit mit der Welt, versuchen ihren Platz zu finden, erwachsen zu sein. Sie suchen nach Idealen und verzetteln sich natürlich auch immer wieder, machen eben Fehler.
    In dieser Zeit ist es extrem, aber der Mensch lernt nie aus. Er wird immer wieder in Situationen kommen, in denen er, wenn bestimme äußere Faktoren einfach nicht stimmen, verzweifeln kann, was aber auch sein gutes Recht ist.

    Ich habe Verzweiflung gesehen, ich habe Leid gesehen, es geteilt mit diesen Menschen, und es von mal zu mal selber erlebt und um zuflucht gefleht.

    Für mein Alter habe ich schon viel erlebt. Ich habe es geschafft, mit der Hilfe, die ich bekommen konnte, dennoch in etwa dahin zu kommen, wo ich hin wollte, und bin zuversichtlicher geworden, ein gutes Leben führen zu können und glücklich zu bleiben.

    Allerdings würde ich mir NIE, wirklich NIE anmaßen, über Menschen so leichtfertig zu urteilen, wie du es hier machst!

    Es sind Menschen, wie du und ich. Sie haben Pech, sie haben Glück. Sie haben ihre Schwächen und Stärken. Aber ich bin überzeugt davon, dass jeder es verdient hat glücklich zu sein.
    Man sollte jedem die Chance geben, es zu schaffen.

    Eines fehlt dir hier total, und das ist Demut. Sei froh und glücklich mit dem, was du hast, was dir ermöglicht wird. Sei froh, dass du nicht gezwungen wirst dein Land zu verlassen und dir wo anders eine neue Existenz aufzubauen. Sei froh, dass du den bitteren Geschmack so manchen Elends nicht selbst kosten musstest.

    Wenn man auf das Verständnis und Mitgefühl von Menschen angewiesen ist, dann merkt man, dass die, die es einem wirklich entgegen bringen so rar sind, wie man es nie für möglich gehalten hätte.
    Deutschland ist kein Schlaraffenland. Man muss sich alles erkämpfen. In der Realität rennst du auf zig Ämter und bekommst überall eine herabwürdigende Antwort. Man bekommt überall das bisschen vorgehalten, dass man hat und das Leid wird wegrationalisiert, mit ähnlichen Argumentationen, die du hier benutzt.

    Ich gebe keine nähren Angaben zu meiner Geschichte, denn das ist erstens privat und zweitens irrelevant.
    Mir ist auch egal, in welche Schublade du mich stecken willst, um nicht über das Geschriebene nachdenken zu müssen.
    Ich konnte mich eben einfach nicht zurückhalten.
    Das Gesagte musste gesagt werden.

  7. #97
    DerEngler
    Guest
    @soLaRwinD Hast ja Recht, aber es ist schwer mit anzusehen, wenn jemand den eigenen Beitrag so offensichtlich missversteht, nun gut, hab jetzt gesehen, dass an der Adresse sowieso Hopfen und Malz verloren sind.

  8. #98
    Slicuada
    Guest
    hey Silcuada.. Hi

    Ich würde dir mal wünschen in eine Situation zu kommen, in der du verzweifelst und nicht mehr weiter kannst. Das ist nicht sonderlich nett. Manchen Situationen kann man auch ausweichen und manche Menschen rennen blind hinein. Eine Situation die wirklich so ohne Auswegen war, hatte ich wenige, denn ich passe auf mit wem ich mich einlasse, gegen wen ich ankomme und was ich besser tun kann. Und gerade wenn du Situationen meinst, die man hinbiegen kann, lernt der Mensch. Aus Fehlern sammelt er Erfahrung. Situation an denen man wirklich nicht weiter kommt muss man selbst dazu beigetragen haben. Außer du kannst mir ein direktes Beispiel nennen an dem das Opfer nicht selbst Schuld ist.

    ich finde es sehr arrogant sich auf den Standpunkt zu stellen, dass man, sobald man irgendwo scheitert oder das Schicksal einem entgegenschlägt selbst schuld sein soll, nur weil man damit nicht umgehen kann, aus welchem Grund auch immer. Auf welches Thema beziehst du das? Ich sagte nur, dass Menschen selbst Schuld sind, wenn sie auf Haupt- und Sonderschulen kommen. Na klar: wenn ein Kind in der 3. Welt geboren ist, ist es nicht selbst Schuld, aber das habe ich nie behauptet. Meine Anspielungen gilten den Gruppen von Menschen, die nichts leisten und es dann auf andere schieben. Und solche Menschen gibt es zuviele.

    Im Leben gibt es immer wieder Situationen in denen man Hilfe braucht. Situationen, die man sich nie erträumen ließe. Stimmt. Ich habe nie anderes behauptet

    Im übrigen bekommt man im Sozialstaat Hilfe genug und die Stunde null der Situationen ist sehr ausgeschlossen.


    Es gibt Leiden auf dieser Welt, die du dir gar nicht vorstellen kannst, und zwar einfach deswegen, weil du so ignorant bist, dass du das Elend nicht erkennst, wenn es dir ins Auge springt. . . . Wie gesagt haben sich meine ganzen Argumente auf das Thema bezogen: Ausländer in Deutschland.

    Natürlich gibt es Elend in der Welt. Glaubst du ich bin so dumm um das abzustreiten? Wir haben aber von Elend in der deutschen Wirtschafts- Schul- und Menschensituation gesprochen.


    Besonders Jugendliche befinden sich immer wieder im Widerstreit mit der Welt, versuchen ihren Platz zu finden, erwachsen zu sein. Sie suchen nach Idealen und verzetteln sich natürlich auch immer wieder, machen eben Fehler. Gutes Stichwort. Aber sich befinden sich nicht dort: sie wollen es meistens. Und glaub mir wenn ich sage, dass das nicht das Elend ist. Das ist der typische Entwicklungsablauf.





    Original geschrieben von inVain
    Ich habe Verzweiflung gesehen, ich habe Leid gesehen, es geteilt mit diesen Menschen, und es von mal zu mal selber erlebt und um zuflucht gefleht.

    Für mein Alter habe ich schon viel erlebt. Ich habe es geschafft, mit der Hilfe, die ich bekommen konnte, dennoch in etwa dahin zu kommen, wo ich hin wollte, und bin zuversichtlicher geworden, ein gutes Leben führen zu können und glücklich zu bleiben.

    Allerdings würde ich mir NIE, wirklich NIE anmaßen, über Menschen so leichtfertig zu urteilen, wie du es hier machst!

    Es sind Menschen, wie du und ich. Sie haben Pech, sie haben Glück. Sie haben ihre Schwächen und Stärken. Aber ich bin überzeugt davon, dass jeder es verdient hat glücklich zu sein.
    Man sollte jedem die Chance geben, es zu schaffen.

    Eines fehlt dir hier total, und das ist Demut. Sei froh und glücklich mit dem, was du hast, was dir ermöglicht wird. Sei froh, dass du nicht gezwungen wirst dein Land zu verlassen und dir wo anders eine neue Existenz aufzubauen. Sei froh, dass du den bitteren Geschmack so manchen Elends nicht selbst kosten musstest.

    Wenn man auf das Verständnis und Mitgefühl von Menschen angewiesen ist, dann merkt man, dass die, die es einem wirklich entgegen bringen so rar sind, wie man es nie für möglich gehalten hätte.
    Deutschland ist kein Schlaraffenland. Man muss sich alles erkämpfen. In der Realität rennst du auf zig Ämter und bekommst überall eine herabwürdigende Antwort. Man bekommt überall das bisschen vorgehalten, dass man hat und das Leid wird wegrationalisiert, mit ähnlichen Argumentationen, die du hier benutzt.

    Ich gebe keine nähren Angaben zu meiner Geschichte, denn das ist erstens privat und zweitens irrelevant.
    Mir ist auch egal, in welche Schublade du mich stecken willst, um nicht über das Geschriebene nachdenken zu müssen.
    Ich konnte mich eben einfach nicht zurückhalten.
    Das Gesagte musste gesagt werden.
    Wo hast du so unbeschreibliches Leid gesehen? In Deutschland? Also bitte . . . wir reden von dem deutschen Schul- und Wirtschaftswesen. Du hast das Thema nicht ganz begriffen: wir reden nicht von Leid in aller Welt, sondern von dem ganz normalen Alltag, den man verbessern kann. Du übertreibst einfach. Deutschland ist kein Kriegsgebiet und kein Hungerstaat. Dein unbeschreibliches Leid hast du vielleicht in Afrika gesehen. Im übrigen stecke ich dich nicht in eine Schublade: es ist doch einfach etwas merkwürdig was du schreibst. Du berichtest mir von diesem Leid als würdest du Südafrika beschreiben und vergisst dabei, dass wir einen Sozialstaat haben in dem keiner wirklich tief fallen kann. Also erzähl mir, wenn du willst: welches unbeschreibliches Leid hast du in Deutschland erlebt?

  9. #99
    Solange du nicht auch mal was durchstehen musstest, wirst du es vermutlich auch nicht verstehen.

    Du hast ein recht einfaches Weltbild...

    "Die Deutschen haben Deutschland groß gemacht, haben einen Sozialstaat errichtet (,damit jeder das nötigste hat und nicht hungern muss und ein Dach über dem Kopf hat.)
    Sie sind fleißige und gute Menschen.
    Nun kommen Nichtsnutze, die davon profitieren wollen, nisten sich ein, wie ein Virus, der seine Wirtszelle befällt, von ihr lebt und sie ohne Rücksicht vernichtet.
    Diese gilt es, da sie auch die guten Deutschen bedrohen und das System vernichten zu tilgen.
    Natürlich gibt es auch missratene Deutsche, ABER die Auslämder (die Parasiten) haben es im Blut so zu sein. Ihre "Mentalität" ist darauf ausgerichtet faul, nutznießerisch und aggressiv zu sein."

    Ein Imigrant hat alle Freude, wenn er genötigt wurde sein Land zu verlassen und hier neu anzufangen, wenn ihm Menschen mit so einer Einstellung begegnen.
    Ihm wird das nötigste wohl gegeben, aber das, was er brauchen würde, um so zu werden, wie es sich viele wünschen, nämlich ein integraler Bestandteil der Gesellschaft, wird ihm wohl verwehrt bleiben.

    Erwachsene Menschen werden sich wohl damit abfinden, dass sie hier nicht erwünscht sind. (zumindest die Mehrheit)
    und sich eben in Kreisen aufhalten in denen sie sich trotzdem wohl fühlen können.

    Jugendliche aber, die immer auf dem schmalen Grat zwischen erwachsenem vernünftigem Handeln und Rebellion wandeln, wie auch manch unreifer Erwachsener, werden es nicht hinnehmen wollen.
    Im Grunde kann man ihnen das nicht übel nehmen.

    Ich schreibe jetzt auch nichts mehr dazu, weil es sinnlos ist...
    Ich denke du kannst und wirst es nicht verstehen.

    Irgendwann wirst du hoffentlich gezwungen werden dein Schwarz Weiß Denken aufzugeben.

  10. #100
    Slicuada
    Guest
    Solange du nicht auch mal was durchstehen musstest, wirst du es vermutlich auch nicht verstehen. Nenne ein Beispiel, was man durchstehen muss um die volle Härte des Sozialstaates zu spüren. Du hast dich schön drum herum geredet, aber nenne mir eins. Nenne mir ein Beispiel, an dem man nicht Schuld ist und die Situation trotzdem aussichtslos ist. Du wirst leider keine finden . . .




    Du hast ein recht einfaches Weltbild... Stimmt, und dadurch ist man dem Boden der simplen Tatsachen meistens näher als manch anderer.





    Den Ironietext lasse ich außen vor. Wie willst du meine Einstellung beurteilen? Was gibt dir das Recht dazu? Du kennst meinen Nickname und ein paar Posts von mir. Halte dich damit ein wenig zurück und studiere meine Gesamtaussage, vorallem in diesem Thread, genauer.

    Fakt ist doch: es gibt viele Ausländer. Und viele davon leben hier auf kosten des Sozialstaates. Natürlich nutzen auch Inländer diese Chance aus, aber nicht extrem. Und vorallem ziehen sie deswegen nicht um. Vor einer Woche kam ein Fernsehbericht über eine türkische Familie die es in der Türkei schwer hatte. Es gab wenig Geld vom Staat und deshalb sind sie nach Deutschland gefahren. Der Vater war 41 und sah es nicht ein, einen neuen Job zu suchen. Ich werde nacher im Fernsehheft recherchieren um den Namen der Sendung raus zu finden. . .


    Ein Imigrant hat alle Freude, wenn er genötigt wurde sein Land zu verlassen und hier neu anzufangen, wenn ihm Menschen mit so einer Einstellung begegnen. Nein, nicht unbedingt Freude. Aber auf die Dauer ist es ein Vorteil in einem Sozialstaat zu leben.


    Ihm wird das nötigste wohl gegeben, aber das, was er brauchen würde, um so zu werden, wie es sich viele wünschen, nämlich ein integraler Bestandteil der Gesellschaft, wird ihm wohl verwehrt bleiben. Das kommt darauf an: klar, wenn ich die Sprache nicht lerne und in meiner Mietwohnung lebe in der seit 10 Tagen keine Sonne rein gescheint hat, ist es verständlich. Aber manche Ausländer passen sich an, suchen Arbeit und führen ein mehr oder weniger normales Leben.


    Erwachsene Menschen werden sich wohl damit abfinden, dass sie hier nicht erwünscht sind. (zumindest die Mehrheit) Wir wären beim Thema, dass es viele Ausländer gibt. Und Ausländer sind bei Ausländern wiederrum erwünscht. Das meinte ich mit dem Gemeinschaftsgefühl, als ich das, mit "DerEngler", angesprochen habe. Viele werden ja in eine Blockwohnung "gesteckt" in der Ausländer nicht selten sind.


    Jugendliche aber, die immer auf dem schmalen Grat zwischen erwachsenem vernünftigem Handeln und Rebellion wandeln, wie auch manch unreifer Erwachsener, werden es nicht hinnehmen wollen. Sie müssen ja nichts hinnehmen. Sie haben, durch den Sozialstaat Deutschland, was sie brauchen. Und nationalgleiche Freunde aus der Nachbarschaft auch. Man könnte als Unwissender sagen, dass es dann in Ordnung ist, aber das ist nicht der Fall. Denn was ist wenn jede Nachbarschaft nationalgleich ist?


    Ich schreibe jetzt auch nichts mehr dazu, weil es sinnlos ist... Das ist schade. Ich hätte mir dir gerne weiter diskutiert, aber wenn du mit der Einstellung kommst, hat es keinen Sinn.

    Irgendwann wirst du hoffentlich gezwungen werden dein Schwarz Weiß Denken aufzugeben. Da bin ich anderer Meinung. Ich besitze kein Schubladendenken, aber bei manchen Themen (gerade bei der Ausländersituation) ist es doch wichtig, einen Strich zu ziehen und klar zu differenzieren.

  11. #101
    eeee.
    Guest
    folgendes:

    um 2000 rum wurde ja des staatsbürgerschaftsgesetz geändert, sodaß viele nen deutschen paß bekommen haben

    in der kriminalitätsstatistik vom bka liest sich das dann so:

    ausländerstraftaten

    1997: 633.480
    1998: 628.477
    1999: 601.221
    2000: 589.109
    2001: 568.384
    2002: 566.918

    wo die wohl alle hin sind...
    schon erstaunlich dass seit 2000 die kriminalität immer mehr abnimmt.. und die politiker feierns auch noch

    übrigens: 2005 gabs in deutschland 770 "gewalttaten mit rechtsextremen hintergrund"..
    machen die rechten ja fast mehr ärger als die friedvollen ausländer

    ein krimineller türke mit deutschem paß immer noch ein krimineller ausländer ist, weil ein lappen daran nix ändert



    http://europenews.blogg.de/eintrag.php?id=1298

    Ausländische Jugendliche tauchen dreimal so häufig in den polizeilichen Gewalt-Statistiken auf wie ihre deutschen Altersgenossen; "Das Problem sind die jungen Türken", sagen BKA-Experten.



    http://bka.de/pks/pks2005/index2.html (unter nicht-deutsche tatverdächtige)

    22,5% der Tatverdächtigen sind Nicht-Deutsche



    und jetzt soll noch mal jemand sagen türken wären gut für unser land.

  12. #102
    eeee.
    Guest
    sry hab zitiert statt editiert --> beitrag wieder gelöscht

  13. #103
    outa
    Guest
    Original geschrieben von eeee.
    schon erstaunlich dass seit 2000 die kriminalität immer mehr abnimmt..
    in deiner statistik nimmt die kriminalitätsrate von anfang an ab...kann da keinen bruch drin erkennen.
    abgesehen davon denke ich, dass kriminalität ein problem der sozialen schicht und nicht der nationalität ist.

    ein krimineller türke mit deutschem paß immer noch ein krimineller ausländer ist, weil ein lappen daran nix ändert
    er ändert die staatsbürgerschaft. also ist er ab dem moment an ein krimineller deutscher

  14. #104
    Benutzerbild von naien
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    naien
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    1.456
    eigenltich hab ich nix gegen Ausländer, aber so wie sich manche benehmen.. da muss man ja Rassistisch werden (SPASS!).
    .

  15. #105
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    Original geschrieben von eeee.
    folgendes:

    um 2000 rum wurde ja des staatsbürgerschaftsgesetz geändert, sodaß viele nen deutschen paß bekommen haben

    in der kriminalitätsstatistik vom bka liest sich das dann so:

    ausländerstraftaten

    1997: 633.480
    1998: 628.477
    1999: 601.221
    2000: 589.109
    2001: 568.384
    2002: 566.918

    wo die wohl alle hin sind...
    schon erstaunlich dass seit 2000 die kriminalität immer mehr abnimmt.. und die politiker feierns auch noch
    [...]
    Also, so krass ist der Sprung jetzt aber nicht. Außerdem sinkt die Kriminalitätsrate in Deutschland ja schon lange vor dem angegebenen Zeitraum kontinuierlich. Zumindest diesen Teil finde ich im höchsten Maße undramatisch.
    ...aber ist doch jetzt auch egal!

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