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AncientMariner
18. Juli 2004, 19:44
Ich weiss nicht,obs so einen schon gibt,aber hier sehe ich bisher nur einen WC3 Gedichte Thread.
Einer für Gedichte aller Art,dacht ich mir wär auch ganz schön.
Wenn ihr das anders seht,dann closed ihn wenn es sein muss:(

Ich fang am besten mal an.

Aus der Jugendzeit

Aus der jugendzeit, klingt ein Lied mir immerdar; o wie liegt so weit, was man einst war!
Was die Schwalbe sang, die den Herbst und Frühling bringt; ob das Dorf entlang das jetzt noch klingt?
Als ich Abschied nahm, waren Herz und Augen schwer; als ich wiederkam, war alles leer.
Du Kindermund, o du Kindermund unbewusster Weisheit froh, vogelsprachekund, wie Salomo!
O du Heimatflur, lass zu deinem heiligen Raum mich noch einmal nur entfliehen im Traum!
Als ich Abschied nahm, war die Welt mir voll so sehr; als ich wiederkam, war alles leer.

Eltsch
19. Juli 2004, 23:46
Hier ein Haiku, auf den ich besonders stolz war...




In meinem Garten
stehen hohe Hanfpflanzen
zur Ernte bereit.

Morelia
19. Juli 2004, 23:54
Damn, I lost
it must be imbalance
I will post replay.

AncientMariner
20. Juli 2004, 00:36
Keine Gedichte-schreiber hier im Forum?
Egal!
Hier noch eins,dass diesmal zwar nicht von mir und außerdem in Englisch ist,aber vielleicht wills doch jemand lesen.
Ist eigentlich ein Lied und zwar von der Vorlage einer älteren Geschichte,aber ich denke es passt hier gut rein!

Hear the rime of the ancient mariner
See his eye as he stops one of three
Mesmerises one of the wedding guests
Stay here and listen to the nightmares of the sea.

And the music plays on, as the bride passes by
Caught by his spell and the mariner tells his tale.

Driven south to the land of the snow and ice
To a place where nobody's been
Through the snow fog flies on the albatross
Hailed in God's name, hoping good luck it brings.

And the ship sails on, back to the North
Through the fog and ice and the albatross follows on.

The mariner kills the bird of good omen
His shipmates cry against what he's done
But when the fog clears, they justify him
And make themselves a part of the crime.

Sailing on and on and north across the sea
Sailing on and on and north 'til all is calm.

The albatros begins with its vengeance
A terrible curse a thirst has begun
His shipmates blame bad luck on the mariner
About his neck, the dead bird is hung.

And the curse goes on and on at sea
And the thirst goes on and on for them and me.

"Day after day, day after day,
we stuck nor breath nor motion
as idle as a painted ship upon a painted ocean
Water, water everywhere and
all the boards did shrink
Water, water everywhere nor any drop to drink."

There calls the mariner
There comes a ship over the line
But how can she sail with no wind in her sails and no tide.

See...onward she comes
Onward she nears out of the sun
See, she has no crew
She has no life, wait but there's two.

Death and she Life in Death,
They throw their dice for the crew
She wins the mariner and he belongs to her now.
Then...crew one by one
they drop down dead, two hundred men
She...she, Life in Death.
She lets him live, her chosen one.

"One after one by the star dogged moon,
too quick for groan or sigh
each turned his face with a ghastly pang
and cursed me with his eye
four times fifty living men
(and I heard nor sigh nor groan)
with heavy thump, a lifeless lump,
they dropped down one by one."

The curse it lives on in their eyes
The mariner wished he'd die
Along with the sea creatures
But they lived on, so did he.

And by the light of the moon
He prays for their beauty not doom
With heart he blesses them
God's creatures all of them too.

Then the spell starts to break
The albatros falls from his neck
Sinks down like lead into the sea
Then down in falls comes the rain.

Hear the groans of the long dead seamen
See them stir and they start to rise
Bodies lifted by good spirits
None of them speak and they're lifelesss in their eyes

And revenge is still sought, penance starts again
Cast into a trance and the nightmare carries on.

Now the curse is finally lifted
And the mariner sights his home
spirits go from the long dead bodies
Form their own light and the mariner's left alone.

And then a boat came sailing towards him
It was a joy he could not believe
The pilot's boat, his son and the hermit,
Penance of life will fall onto him.

And the ship it sinks like lead into the sea
And the hermit shrieves the mariner of his sins.

The mariner's bound to tell of his story
To tell this tale wherever he goes
To teach God's word by his own example
That we must love all things thaat God made.

And the wedding guest's a sad and wiser man
And the tale goes on and on and on.

Der_Depp
02. August 2004, 21:45
Eins von mir:

Es war ein düsterer Montagmorgen als es geschah, als ein dunkles Auto, irgendwie war es sonderbar, mitten hinein fuhr, in die Gefahr. Bremsen quietschten und qualmten, Feuer loderten und flammten. Jede Hilfe war zu spät. Mitten hinein in die Schar, keiner ahnte diese Gefahr. Als ich es sah, als es geschah, war ich ganz nah, ganz nah dran als der gute Mann als erster dran glaubte mit seinem Haupte. Es war ganz kurz ein ruck ein zuck und aus die Maus. Ein Schrei, Schreie an der Zahl dreie schallten und prallten an den Wänden, mit zitterten Händen winkten sie aus dem Unglück heraus, aus die Maus. Sich drehend und leuchtend, rasend und schnell, der Rettungswagen war rasch an der Stell, mit Blauem Licht und Tata, war er schon da, nur eins war sonderbar, ich war ganz nah. Mich ignorierend stürmt der weiße Engel durch die Flammen. Die Überlebenden sich bei den Einsatzkräften sammeln. Ich allein, kein Schwein will bei mir sein. Oh nein, ICH ALLEIN? Das muss nicht sein. Ein weißes Licht so rein und klar, irgendwie auch sonderbar, ich witterte keine Gefahr, schon ist es da, so nah! SO NAH! Wärme und Geborgenheit umschließen mich. Komm zu mir, und sie umschließen auch dich…

:udjoint: Dschingis

PS: c&c welcome :)

AncientMariner
08. August 2004, 23:39
Ah es gibt sie doch:)
Wirklich nicht schlecht ich bin beeindruckt!
Nur weiter so:hutop:

AncientMariner
08. August 2004, 23:51
Dann war der Thread nicht vergebens!
Nun,dann wage ich mich auch noch einmal!

Du bist ein Kind und sollst es ewig bleiben;
Das echte Weib bleibt ewig Kind,
Ein weißes Blatt auf das die Götter schreiben,
wie köstlich Mild und Einfalt sind.

Ich will dich sanft auf weichen Händen tragen,
Wie nur getreue Liebe kann,
Und zu dem Schicksal will ich bittend sagen:
"O rühre dieses Herz nicht an!"
Voll Andacht will ich liebend dich behüten und rastlos sorgen früh und spät,
Das nicht des Lebens Sturm von deinen Blüten der Unschuld duft´gen Staub verweht.

Und wenn im Tod einst meine Augen brechen,
Dann will ich im Gebete Lind
Mit müden Lippen zu dir sprechen:
"Gedenke mein - und bleib ein Kind!"

Der_Depp
09. August 2004, 01:20
Respekt, gut mit den Worten umgegangen, und die richtige Melodie und Rhytmus geschaffen. :deadtop:

Hier eins von mir wieder, ist aber nicht so gut gelungen wie deines :rolleyes:

Oh Blümelein, oh Blümelein,
wie kann ich denn nur bei dir sein,

Mal stichst du mich, mal kratzt du mich, mal bist du am verwelken,
mal hasst du mich, mal magst du mich mal tust mich wie ne Kuh melken,

Ich weiß es nicht, darf es nicht sein,
ist mein Herz dir gar zu rein,
oder bin ich dir zu klein,

Es darf sein, sei doch mein,

ich bitte dich, ich bitte,
und du, du gibst mir tritte

Ach hau doch ab geh doch heim,
niemand will mehr bei dir sein,

ich suche mir eine Distel fein,
die mag auch gerne bei mir sein

und dich, DICH SCHICK ICH HEIM!!!

Hier ist ein germeite Geschichte, eine Erzählung verpackt als Gedichte:

Traurig sitz ich an der Bar, am Anfang war es wunderbar. Es ist Ironie, ja es ist sonderbar, das diese Bar in der ich sitze mit Namen traf die Mitte meines Herzens. Es begann mit meiner Herzensdame als ich sie im Park getroffen. Wir beide waren arg betroffen, als sich unser Blick traf, und es keiner Worte mehr bedarf. Nun sah ich beim betreten dieser üblen Spelunke, verfallen war ich schon dem Trunke, ihren Namen an dem Schild, meine Gedanken wurden wild, Erinnerungen an dem Kind das ich gewesen stiegen in mir hoch. Jeder traurige Moment, jeden den man kennt und kannte bei dessen Anblick Wut und Hass entflammten diese Gefühle in mir brannten, als ich ihren Namen auf dem Schilde sah. Warum muss auch diese Stätte, riechen kann man ranzige Fette, gerade auch so heißen, ich könnte es in Stücke reißen solche Gefühle plagten meine Seele. Ich jedoch wählte sie trotzdem zum Ort des Suffes aus. JA, ich gebe noch eine Runde aus, ich bleib so lange sitzen wie es geht, vorher schmeißen sie mich hinaus. Ich will vergessen, ICH WILL VERGESSEN IHREN NAMEN, ja die ganze Welt soll mich nur hören, Herrgott habe doch erbarmen lässt du mich nicht sterben, kannst du mich nicht entbehren? Soll es so sein, ich will lieber am Leben sein, für DAS WEIB schmeiß ich nichts hin, den ich bin so wie ich bin. Wie ich bin so will ich sein, und plötzlich, PLÖTZLICH KOMMT SIE HINEIN?! Schnell kipp ich hinunter den restlichen Wein. Mit schnellem Schritt kommt sie zu mir, Herr Ober schnell EIN BIER!

„Oh nein mein Freund, du kommst zu mir, HERR OBER wir zahlen, und du, DU SPRING IN DIE SANDALEN!“ schrie sie mich an, mich ihren Mann.

Als ich ihre Stimme vernahm, als es um mich geschah, fühlte ich mich wunderbar, nur im Hinterkopf hielt ich mich für einen armen Tropf, in dem Moment schlägt sie mir mit einem Topf mitten auf meinen Kopf. Sie schreit mich an dass es mir recht geschah, weil ich doch so oft fremd war. Ich sei ihr so oft Fremdgegangen, was nicht stimmt. Das ist überhaupt nicht war und wie sie sich benimmt, Eifersüchtig wie ein Kind auf dessen kleine Schwester. Vor ihr viel ich auf die Knie, verzeihen wird sie mir ja doch nie, auch wenn nichts gewesen. Die Leute drehen sich um auf ihrem Tresen und starren uns an. Ich schlich mich noch näher an sie heran und sehe sie an. „LOS STEH DEINEN MANN!“ Schreit mich mein Gewissen an. Ich steh auf, ziehe mich an dem Tisch neben mir hinauf und falle wieder um, gleich kommandiert sie mich wieder rum. Dabei lieb ich sie doch, ja ich liebe sie immer noch. Was war geschehen, ich wusste es nicht „Ich betrüge jetzt auch dich“ was hat sie da gesagt, sie betrügt auch mich? Und da kommt auch schon der Geliebte bei der Türe frech hinein, was bildet sich dieser Affe ein. Zielstrebig bewegt er sich zu meinem Weibe und schlingt den Arm um ihren Leibe. Da überkommt mich ein Gefühle des Zorns das größer war als alles was ich kannte, das Feuer in mir, stärker als jemals sonst, entflammte meine Rechte bebte, mein Herz brannte es war als ob ich alles langsamer erlebte. Ich griff in das Halfter und zieh heraus des Wachmanns Pistole, oh welch Graus. Der saß nach Dienstschluss jeden Abend im Wirtshaus. 2 Schüsse vielen, 2 Körper vielen, Blut spritzte auf die Dielen. Mit Tränen in den Augen hab ich sie erschossen, für einen kurzen Moment genossen, warum nur hab ich sie erschossen. Der Lebenssinn, wer ich bin ist alles ohne Bedeutung mehr also nahm ich das Gewehr, pardon Pistole ist es gewesen und legte es an der Schläfe an „LOS STEH DEINEN MANN!“ Schweiß rannte meiner Nase entlang, ich sah einen Tropfen zu Boden tropfen, er flog in gerader Bahn parallel meinem Körper entlang, jetzt wurde mir Angst und Bang, als ich um den Atem rang da drückte ich ab. Das Schießpulver war das letzte was ich roch

PETRA ICH LIEBTE DICH DOCH!!!!!

(ich fürchte es sind einige Rechtschreibfehler drinnen, und mit den Zeiten können auch Fehler sein, aber zu so später Stunde möge man mir verzeihen :( )


Eins hab ich noch :)
Was ist Poesie?

Poesie, ist Magie, die nie, versiegt
Poesie, ist Leben, das den Tod, besiegt

Poesie, ist Kraft, die uns stärkt
Poesie, ist Energie, die jeder merkt

Poesie, ist Traum, der zu Leben erwacht
Poesie, ist Mut, der uns zu Helden macht

Poesie ist Entspannung, die uns befreit
Poesie ist Sicherheit, gegen alles gefeit

Poesie ist Feuer, das in uns entflammt
Poesie ist Eifer, wild in uns entbrannt

Poesie ist Wasser, immer in Fluss
Poesie ist Weg, nur ohne Schluss

Poesie ist Luft, wichtig zum Leben
Poesie ist Sturm, sie bringt uns zum Beben

Poesie ist Erde, sie ernährt die Menschen
Poesie ist Wärme, sie besänftigt das Kämpfen

Poesie ist Licht, heller als jeder Stern
Poesie ist Positiv, jeder hat sie gern

Poesie kommt von den Menschen, es gibt so viele Gründe für sie zu kämpfen!

mfg Dschingis

DuffTheSame
10. August 2004, 21:38
habt ihr schon mal was von berndeutschen gedichten gehört?
hier ein kleiner versuch;

kennet dir die jahrelange nächt
wome meint, es göng eim immer nume schlächt

wome eifach stundelang chönnt schreie
wome meint, die ganze irdische problem würd nieme vo eim gheie

weme aber nachedänkt so gseht me, na di na
dasme meischtens z wenig laht la ga

es isch nid liecht, i has mängisch gnue erläbt
bi ging wider zur erkenntnis cho, dases nüt bringt weme chläbt
a de sache, wo eim im chopf no blibe sy,
denn weme luegt, sisi glich ging nichtig u chly


ein kleines gedicht von mir, eines meiner simpelsten (berndeutsch ist komplexer als man glaubt ;-)) ich hoffe, ihr versteht es trotz der eigenartigen sprache, für rückfragen stehe ich gerne zur verfügung!

greeetz

Der_Depp
10. August 2004, 22:23
Ich mag es nicht von der Aussprache her, kommt vielleicht davon das ich aus Wien bin, und mir mein Heimtdialekt lieber ist :P

Ich versteh auch ehrlich gesagt so manches Wort nicht :)

Vielleichts ist es ja gut.. :)

mfg Dschingis

DuffTheSame
10. August 2004, 22:31
hmm, verstehe das! würde wohl von einem waschechten wiener dialog auch nicht alles mitbekommen ;-)

AncientMariner
11. August 2004, 01:33
Also erstmal danke für das Lob ich fühle mich geehrt denn deine sind wirklich erste Sahne Dchingis!
Chaos deins ist nicht so leicht zu lesen für einen Hochdeutschen:)
Ich gucks mir nochmal genau an!
Chaos deins habe ich jetzt verstanden und ich musste es quasi Wort für Wort übersetzen^^
Wirklich simpel aber allein die ungewohnte Sprache machen es zu einem wahren Erlebniss und es beim ersten Versuch vollständig verstehen zu wollen ist schon ein kleines Abenteuer:D
Also längere Gedichte dieser Art könnte ich nicht lesen.
Für eine Seite würde ich sicherlich eine halbe Stunde brauchen.
Aber trotzdem sehr gut!

AncientMariner
11. August 2004, 01:54
Hier noch eins von mir:

Es ritt ein Reiter durch´s Wiesengraß,
der Mond der schien so helle.
Ein Mönch zur selben Stunde saß
in seiner Klosterzelle.
Die Sterne zeigten sich dann und wann,
die Nebel dräuten im Grunde;
Der Reiter hielt sein Rösslein an
und sprach mit bebendem Munde:
"O schnöde Welt, ich klag´ dich an -
seid Zeugen ihr tausend Sterne! -
daß du betrogst mich törichten Mann,
der dir gedient so gerne!
O Welt, du buhlerisch-falsches Weib,
Das mich vergiftet im Kusse!
Und nun ich stumpf an Seel und Leib,
verleugnest du mich zum Schlusse!
Verflucht dein Auge, verflucht dein Mund
sammt deinen weichen Armen!
Wie ich dich hasse von Herzensgrund,
mag Gott sich mein erbarmen!"

Der Mönch liegt gähnend über´m Buch;
trüb´ flackert der Lampe Schimmer.
Er murmelt schläfrig: "Was ich such´,
das find´ ich im Kloster nimmer.
Die Menschen sind traurig, und traurig der Ort:
Ich habe Langeweile.
Nun sing´ ich und bet´ ich immerfort,
und spüre doch nichts vom Heile.
O Luft, zu sechten im Männerstrauß,
und süßer Liebe zu warten!
O Welt ich lehne mich hinaus
in deinen blühenden Garten!
Die Rosen duften zum Fenster herein,
die Nachtigallen schlagen:
Ich wollt´, es wär´ eine Laute mein,
dazu ein Ross zum jagen!"

AncientMariner
11. August 2004, 01:56
PS: Dchingis,es kommt nicht auf die Worte und ihre Verbindung an bei einem Gedicht sondern auf die Gedanken und Gefühle die es vermittelt und die du beim Verfassen hast!
:)

Der_Depp
11. August 2004, 02:48
Das stimmt schon, jedoch um ein geschriebenes Gedicht zu erfassen muss man es ja lesen, und da bevorzuge ich sachen die ich verstehe, und die mir irgendwie eine "Lese-Welle" geben, also so eine art Rhythmus. Das ist jetzt natürlich subjektiv, aber eine Welt in der jeder den gleichen Geschmack hätte wäre ja fad oder?

Das Gedichte Gefühle ausdrücken, und im eigentlich Bildern gleich kommen ist mir klar. Es gibt viele Formen von Gedichten, jedoch sagen mir Reime am meisten zu :). Ich mag die Bilder von Piccasso auch nicht :)

mfg Dschingis

Edit: Dein Gedicht ist diesmal auch wieder schön zu lesen.

AncientMariner
11. August 2004, 10:14
Zu gütig mein Lieber zu gütig:)
Ich warte bereits sehnsüchtig auf ein neues Werk von dir!
Ich dachte du meintest meins wäre so schlecht zu lesen.

PS: Bilder von Picasso? Ich auch nicht ;-)

Der_Depp
11. August 2004, 17:48
Irgendwie ist es nicht so gut geworden, will es aber trotzdem nicht vorenthalten:

Wer lacht nicht?

Es lacht der Clown es lacht das Kind,
und wer lacht nicht, die die nicht Glücklich sind,

Warum denn nur lachen nicht alle,
wer steckt in der Trübsalfalle?

Denk doch an die armen Leute, ohne Essen,
hast du die denn ganz vergessen, die haben nichts zu essen

Millionen Menschen, ob jung oder alt, ist im Winter kalt,
und was machst du, oh ich weiß schon, du bist der der zahlt,

Zehn Euro sind genüge, kommt mir vor wie eine Lüge,
Geteiltes Leid ist halbes Leid, mit diesem Spruch kommst nicht sehr weit,

Teile mal zehn Euro auf, bei null Komma null null null hörst schnell auf,
Was hilft denn da dagegen, du musst deinen Arsch bewegen

Alle Reichen Länder, alle Fernsehersender, die mit bestickten Gewänder,
müssen sich versammeln, und für die Armen sammeln, oder lasst ihr sie vergammeln?

Wenn alle Länder dieser Welt helfen würden, auch ohne Geld,
dann würde es besser werden, hier, auf Muttererden.

AncientMariner
11. August 2004, 19:13
Oh ich find es sehr gelungen,wenn auch nicht ganz so gut wie dein vorheriges.
Trotzdem spitze!:hutop:

AncientMariner
12. August 2004, 00:35
Das erste Gedicht,dass ich verfasste und aufschrieb;ich war 10:
Gedenke meiner nah und fern,
Gedenke meiner oft und gern,
Gedenke meiner noch viel Jahr,
Wo wir so oft beisammen war´n,
Tage über Jahre vergehen,
Wer weiß wann wir uns wiedersehen.

Wie gesagt,das erste das ich aufschrieb,zwar nicht das erste welches ich verfasste,doch an dessen Wortlaut erinnere ich mich nicht mehr genau;es ist einfach zu lang´ her.

Der_Depp
12. August 2004, 16:51
Ja doch, gefällt mir ganz gut.

Darf man fragen zu welchem Anlass?

AncientMariner
12. August 2004, 21:36
Als ich 10 wahr ist mein bester Freund nach Cuxhaven(schreibt man das so?)gezogen.
Ich war natürlich totunglücklich,aber da wir ab und zu noch Telefoniern und die gute alte Zeit beweinen und die neue gelegentlich verfluchen ist es ganz ok und so gedenken wir einander auch heute noch.

AncientMariner
16. August 2004, 00:15
And another one:

Es ist das Glück ein kurzer Traum;
es liebt nicht Glanz und Festesschimmer:
Es kommt zu dir - du merkst es kaum,
so sachte tritt es in dein Zimmer.

Es wiegt sich nicht im lauten Tanz,
und schwimmt nicht auf des Weines Wogen:
Aus Morgenthau und Sonnenglanz
baut es zu dir den Strahlen bogen.

Mit Worten fesselst du es nie,
nie hat es trunkner Sang beschworen:
Aus Tönen ferner Melodie
rauscht es an die entzückten Ohren.

Dem Lärm der Welt und ihrem Scherz,
dem bunten Haufen bleibt es ferne;
wo Zweie sitzen Herz an Herz,
da kehrt es ein, da weilt es gerne.

Da klingt sein Wort wie Lerchenschlag,
sein Atem weht wie Veilchenlüfte;
es ist das Glück ein Maientag,
ein Frühling voller Glanz und Düfte.

Wohl stirbt der Frühling über Nacht
und von dem Liebsten musst du scheiden:
Doch was dir Lenz und Lieb gebracht,
wird dir zum Trost in deinen Leiden.

Und ist das Glück auch lange tot:
Noch bebt in dir erlebte Wonne -
du schaust ins ferne Abendrot
und denkst die gesunkne Sonne!

AncientMariner
16. August 2004, 00:53
Noch eins.

Der Selbstmörder

I.

Das Blechgelag´, wo ich trinkend saß,
verließ ich und wandelte heimatwärts -
ich trat in mein Zimmer, es gähnte mich an
kalt, öde und leer wie mein ödes Herz.

Ruhelos im Gemach ging ich auf, ging ich ab,
die Kerze im Winde flackerte wild -
den Vorhang, der dunkel die Wand dort bedeckt,
ich schob ihn zurück - da erschien mir ein Bild.

Ihr Antlitz war´s - und es schaute mich an
mit Augen so dunkel, so tränenschwer,
als wenn sie weinte noch jenseits des Grabs,
als wenn sie zürnend gestorben wär.

Und es bebte der Mund in dem bleichen Gesicht:
"Bist du es, der düster dort vor mir steht?
Ich habe geharrt und du kamest nicht -
was kommst du heute - nun da es zu spät?

Ich habe gewartet mein Leben lang,
eine lange Zeit, eine bittere Zeit,
für dein Herz, das die Welt dir in schmerzen zerriss,
war mein liebendes Herz dir zum Troste bereit.

Doch die Welt war so laut und dein Herz war so taub -
der Seufzer der Liebe ist zitternd verweht -
die Träne versiegte, die Liebe ist tot -
was kommst du heute - nun da es zu spät?"

Zu spät - wie der Totenwurm pickt im Gebäu,
so tönt´ es "zu spät" in der Seele mir nach -
Frost schauderte mir durch Mark und Gebein,
ruhelos ging ich auf, ging ich ab im Gemach.

Und jetzt vor dem Spiegel - wie fasst es mich an -
wer ist es, der dort gegenüber mir steht?
Sein Haar wie so grau - und auf seinem Gesicht
steht geschrieben in Furchen und Falten "zu spät".

Wild starrt er mich an und er ballt mir die Faust:
"Wo ist nun das Glück, das du lechzend gesucht?
Dein Leben verloren - die Liebe verscherzt -
und von Ehrfurcht zerstampft - Sei verflucht! Sei verflucht!

Kein Herz mehr für dich, als dein eignes allein,
so vergiftet von Groll - so zermatert von Leid"
Still - hadre nicht mehr - wenns für Alles zu spät,
dann ist´s für das Eine die rechte Zeit.

II.

Kein Priester fand an dem Grabe sich ein,
der die Leichenrede ihm hielt,
der Wind war Priester und Küster allein,
der raschelnd im Grase gespielt.

Ihm flocht man nicht Kränze, ihm folgte niemand,
kein Wagen gab ihm Geleit,
ein Einziger war, der am Grabe stand -
doch der Eine trug zehnfaches Leid.

Von allen Menschen nur ich, nur ich,
ich hielt ihm die Totenwacht,
als schaudernd Alles von ihm entwich,
der selber den Tod sich gebracht.

Von allen Menschen nur ich, nur ich,
ich folgte dem schaurigen Zug,
der hastig bei Nacht durch die Gassen sich schlich
und der in Die Grube ihn trug.

Die Rosse, als witterten sie ihre Last,
wild schnoben sie hin ihren Trab;
Der Totengräber mit Hast, mit Hast
warf Scholle auf Scholle herab.

Und alles wandte von ihm sich hinweg
und alles war Schrecken und Graus,
man löschte wie einen brandigen Fleck
im Buche des Lebens ihn aus.

Ich hob mein Haupt zu der Mitternacht,
die flammend voll Sternen stand -
da rauscht´ es im Dunkel mit Macht, mit Macht
Ein Schatten schwebte und schwand.

Und über der Erde, und weit drüber her
durch die Lüfte rauschte ein Schrei -
Ich kannte die Stimme - ich weinte nicht mehr -
ein jauchzendes, jubelndes "Frei !"

Killer_Oschi
18. August 2004, 17:10
naja .. hat ned wirklich lang gedauert zum schreiben und hat auhc noch keinen TItel aber naja here we go:

Ständiger Begleiter bei Tag und Nacht
Hat er schon solch seltsame Dinge vollbracht
Immer da, aber nie beachtet
Wird das Licht von ihm dahingeschlachtet
In der Nacht seine volle Herrschaft beginnt
Wenn die Macht des Lichtes zerinnt.
Dann dringt er ein in Gass und Haus
Schiebt alles andere vor sich hinaus.
Für manch Alptraum ist er der Grund
Verschlingt er alles mit seinem Schlund
So habe Acht, denn er sitzt dir im Nacken
Doch erschrecke nicht - es ist nur der Schatten.


hab ich wärend der Deutschstunde geschrieben weil mir langweilig war und Lehrerin hats dann auch gefallen ....
bin offen für Kritik und für Ideen für ne überschrift ... aber bitte
ned "Schatten" ....

Sry für Rechtsschreibfehler wenn ihr welche seht ... hatte ned viel zeit ...

Minkov_Ice
18. August 2004, 17:33
wie wärs mit dem letzten satz? "es ist nur der schatten"
oder einfach "nur der schatten" find ich imo auch besser als nur "schatten"

Killer_Oschi
18. August 2004, 21:06
ich wollte eigendlich dass man erst am ende rauskriegt dass es der schatten is ...

AncientMariner
18. August 2004, 21:56
Wie wärs mit;"Der stumme Begleiter" oder "Der nimmermüde Weggefährte"?

Killer_Oschi
19. August 2004, 12:16
jo klingt ganz gut ... hab mir auch schon gedacht :
"Es sitzt dir im Nacken"

AncientMariner
19. August 2004, 12:21
Naja im Nacken wohl eher nicht^^
Dann schon eher "Es klebt dir an der Sohle",aber das wäre wohl etwas unpassend:)

Brick.
28. August 2004, 22:19
Sind echt ganz nette Gedichte dabei. Mich würd mal interessieren, in welcher Stimmung ihr immer Gedichte schreibt oder ob das bei euch unabhängig davon läuft.

Ich häng auch noch ein paar Gedichte an:
Lór Báin Brickskull wird mein World of Warcraft Charakter.

1.
Der erste Tag (mit Hindernissen) oder auch die ungeheuerliche Diskriminierung von Zwergen in den Institutionen eines Betriebs
Von Lór Báin Brickskull

Ein Zwerg der hat’s im Leben oftmals schwer
Besonders als ausgebildeter Ingenieur
An jedem einzelnen Arbeitstage
Ergibt sich die ein oder andre Frage
Wird diese nicht geklärt
Ist das Zwergenleben stark erschwert

Am Morgen geht es bereits los
Als wär’ ein Zwerg zwei Meter groß
Probleme bereitet bereits der Türknopf
Denn der hängt über des Zwergen Kopf
Er streckt sich und schafft es dann doch
Aber vieles erwartet ihn noch

Kaum hat er das Haus betreten
Muss er sich gleich wieder aufregen
Die Stufen der Treppe machen den Aufstieg schwer
Aber ein Zwerg der aufgibt schickt sich nicht sehr
Die Treppen erklommen geht es gleich weiter
Denn der nächste Türknauf verspottet ihn heiter

Der Zwerg erreicht endlich seinen Platz
Oh Gott der Aufstieg war für die Katz’
Dort findet er einen kleinen Brief
Der ihn ohne Umschweife anwies
Sofort den Weg zum Erzwerk zu beschreiten
Um dort den Rest des Tages zu arbeiten
Sein lautes Murren hilft ihm hier kaum
Und missmutig verlässt der Zwerg den Raum

Im Werk angekommen muss er erfahren
Dass seine zahlreichen Wege umsonst waren
Der Auftrag war nicht für ihn gedacht
Sondern für den Mensch Anton Muskelpracht
Die Wut sammelt sich in des Zwergen Bauch
Zum Glück ist nun Mittag nach altem Brauch

Die Kantine liegt auf dem Rückweg
Und er freut sich auf ein leck’res Steak
Hoffte er eben noch auf viel Gutes
Stahl ihm der Geruch den Rest seines Mutes
Bohneneintopf stand heute auf dem Plan
Und wer hätte geahnt was gleich noch kam

Auf der Theke da stand der Topf
Wieder einmal über des Zwergen Kopf
Drum holte er einen großen Sessel
Stellt sich darauf und blickt in den Kessel
Doch was er nun sah gefiel ihm wenig
Denn es war überhaupt nichts mehr übrig

Nun platzte im endgültig der Kragen
Und ohne nach etwas anderem zu fragen
Schrie er laut in die große Runde
Was ihn aufregt an diesem Bunde:

Ich bin ein Zwerg und nicht sehr groß
Aber was hier geschieht ist nicht famos
Der Türknauf ist kaum zu erreichen
Und die hohen Treppen müssen weichen
Ich bin auch nicht euer Laufjunge
Und wenn doch dann schont meine Lunge
Indem ihr die Briefe richtig vergebt
Und niemand so was wie ich erlebt
Auch ein bisschen Essen will ich haben
Oder muss ich euch erst verklagen
Ich werde hier nur schikaniert
Und wenn nicht bald etwas passiert
Lass ich mich hier nie mehr blicken
Und werd’ euch nur noch Briefbomben schicken
Dann fliegt euch der Laden um die Ohren
Und wird zwergengerecht neu geboren!


2.
Blutige Rache
Von Lór Báin Brickskull

Kämpft bis zum bitt’ren Ende
Denn nur dann kommt die Wende
Die uns von dem Joch wird befreien
Und alle Sünden uns wird verzeihen
Kämpft mit Äxten, Hämmern und Bögen
Zeigt die Kraft und Würde eines Löwen
Lasst euch nicht wieder Angst machen
Und kämpft nicht nur für eure Sachen
Sondern für das, wofür’ s sich lohnt zu sterben
Denn nach dem Sieg wird’s keiner mehr wagen
Eure Leben, die dann frei sein werden
Von der Schneide eures Schwerts zu schlagen
So kämpfet nun mit Zorn und Wut
Erwecket eurer Herzen Glut
Und lasst eure Feinde daran verbrennen
Auf das die reud’gen Hunde davonrennen
Und unser Land in dem langersehnten Frieden leben lassen
Frei von Sklaventreibern, die die Früchte unsres Lands verprassen


Auf Auf, stürmet nun zum Tor
Und streckt die Hand siegreich empor
Denn engelsgleich das Unheil lauert
Doch bald es in der Ecke kauert
Strafet unsre Feinde mit Grimm und Zorn
Und reißt aus ihren Händen das letzte Korn
Das sie für Jahrzehnte werden sehen
Denn dort wo sie jetzt hingehen
Werden sie um Gnade flehen
Um Sühne ihrer Sünden
Und werden verkünden
Wie schlecht sie sind und waren
In der Hölle endloser Qualen


3.
The Last Battle
by Lór Báin Brickskull

The drums are heard over the hill
And knock at the gates of my iron will
Soldiers, archers and champs
Stand in front of the land
That I promised to guard
With the power of my heart

Dun Morogh’s icy glaciers
Are overrun by an evil force
But the alliance is the source-
to break the enemy lines

The echo delivers the message
To the evil and chaotic mage:
“Our defence is harder than icy rain
And you will suffer incredible pain
When you fight in the front of our wall
And at the end inevitable fall”
The laugh of the mage is their response
That is brought to us in this gloomy day
They promise to hear that voice only once
And assure that he follows the way
Into the world of shadows

Rattling weapons and armours
Start the battle with anger and rage
Two armies run into this fateful slaughter
That will end this bloody age
Heads roll and cries fill the ground
But deep in the middle two people are found
A mighty dwarf with his battle axe
That already had cut off arms and legs
His opponent hides under a huge cape
To deceive the enemy about his real shape

Only one will survive and report the truth
About that what started harmless and smooth
And ended in an terrible curse for the land
A little orb is seen in the magus’ hand
That shall bring death over his opponent
With a cry that would break glass
The orb searches the way it has to pass
But the dwarf is able to defend

He swings his axe through the air
And cries as loud as a grizzly bear
Full of endless anger and rage
he dashes to the surprised mage
With a single hit he breaks the staff
And his foe does not look as tough
As some eternal moments before
When he stood at the edge to victory’s door


The dwarf speaks up in his clear and loud voice
“The power of stone has come today
To fight against you and your minions
After your cruelty and the death of millions”
The time is right to end his life
The mage is shocked and gets pale
“Nobody will hear of you, except in a tale”


4.
Spiegel der Seele
Von Lór Báin Brickskull

Ein kleiner Mann läuft durch die Gänge
geradewegs in der Dunkelheit' Fänge
doch was zwingt ihn weiter zu gehen?
wenn er doch weiß, das er wird vergehen
an der Macht, die ihn bald hat erfasst
obwohl ihm die Schwärze war so verhasst

Die Klauen greifen nach seinem Schopf
die Geister lechzen nach des Mannes Kopf
Er windet und sträubt sich so stark er kann
und doch erinnert er sich wie alles begann
Ein dunkles Haus mit einer Kerz'
erscheint in seinem verbitterten Herz
Die Tür, sie steht sperrangelweit offen
und er rennt hinein um weiter zu hoffen
dass er erwacht und nichts passiert war
doch beim Betreten des Hauses ist alles klar

Zwei Leichen füllen den düster'n Raum
doch die beiden kümmern ihn kaum
Er steigt die hölzernen Treppen hinauf
und dreht leise und vorsichtig am Knauf
Ein Knarren begleitet das quietschend' Schanier
Tote liegen am Boden, an der Zahl vier

Tränen bahnen sich einen Weg über seine Wangen
schluchzend und heulend steht er befangen
neben einem aus totem Fleisch gebauten Turm
in seinem Herzen bebt und tobt ein wütender Sturm

Die schmerzhafte Vision ist vergangen
und auch wenn Todeshymnen durch die Nacht klangen
läuft er weiter auf die Mauer zu
die er wird erreichen im Nu
Ein Schatten zeichnet sich an der Wand ab
und nun erkennt man was ihn gefangen hat
Der Spiegel offenbart seine gespaltene Seele
und er setzt das Messer an seine trockene Kehle

Gods[Revenge]
02. Juni 2005, 20:08
Hier noch ein gedicht voin mir aus meinen rebellischen zeiten^^

Die Geschichte von Klaus F.

Eines Tages, in der Nacht,
hat der Klaus sich umgebracht,

Als Opfer dieser schlimmen Welt,
hat er sich dem Tod gestellt.

Nun fragt sich prompt der Nachbarsmann,
wie man sich erschießen kann.

„Es war der Job“ , sagt er zur Frau,
„Es war das Geld“, stellt sie zur Schau,
„Die Liebe wars“ meint der Knabe,
warum er sich erschossen habe.

Niemand hat an Klaus gedacht,
bis zu jener einen Nacht,
in der sein Wille ihn verließ,
und er entfloh ins Paradis.

Und die Moral von der Geschicht,
Erst in Todes Angesicht,
wird man deiner wieder denken,
und dir das letzte lächeln schenken.

CATcHER_of_life
02. Juni 2005, 21:35
ich find der thread is eine wunderbare idee :)
ich hab ja heir auch meine gedichte im FAS-OT :)
wundershcöne gedcihte! danke leutz!

AncientMariner
05. Juni 2005, 22:13
jojo wär doch ganz gut wenn mal wieder was kommen würde:)
eins hätt ich noch, dass is mir aber nich besonders gelungen, aber wie ich schon sagte kommts ja drauf an was man damit verbindet etc. jedenfalls hier isses handelt von Liebeskummer den ich hatte, aber zum Glück nich mehr:( :)

Eine alte Eiche, eine Gestalt im Blättergrün
tagtäglich seit vielen wochen nun
sitzt er dort auf des Baumes starkem Glied
sinnt über viele Dinge nach, singt dabei sein Lied
von Liebe und großer Freude lässt es lauten
wie zwei Menschen sich ihre Herzen anvertrauten
doch in seinem Innern tobt ein Sturm
erschüttert sein zartes Wesen, wie ein Kanonenschlag den Festungsturm
zweifelnd an des Lebens Sinn und Zweck
wünscht er sich, er wär weit weg
in jenem Land, das er sich erträumt
wo ungestraft jedermann lacht und säumt
sein Herz so leer, sein Wille schwach
so sitzt er dort, halb schlafend und halb wach
die Sonne schwindet am Horizont, ihn fröstelt, der Tag legt sich zur Ruh
Zeit ists für ihn zurück zu kehren, in das Gefängniss das er sich selbst erschuf
dessen Gitter unsichtbar, doch undurchdringlich
die Zellenwände kahl und traurig
unermeßlich ist sein Schmerz seit die Liebe ihn verlassen
weinend wünscht er sich, der Weg möge zuende sein, der ihn führt durch unendlich finst´re Gassen
doch weiter geht die Reise bis zu ihrem bitt´ren Ende
zum Trost schreibt er nun in dieser Stunde diese traurig´ren Verse

werds vielleicht noch mal anständig machen, wenn ich zeit hab obwohl ich nich gern dran denke an die zeit wo es entstand:(

CATcHER_of_life
06. Juni 2005, 16:33
gratulation, schöne wortwahl :)

ich werde in diesem thread keine meiner egdichte veröffentlichen, aber wem gedichte gefallen, der möge doch bitte in meinen eignen thread kommen ^^ denn es käme leicht angeberisch für euch rüber,wenn ich in mehreren threads poems poste :)

AncientMariner
06. Juni 2005, 19:16
wenn du mich fragst klingt es hochmütiger wenn du sagst wir sollen den eigens für deine gedichte reservierten thread besuchen, aber ich tu´s trotzdem^^

AncientMariner
06. Juni 2005, 22:07
hier noch ein kurzes, das is mir einfach so eingefallen weils so schönes wetter da^^ so muss es sein ohne viel nachdenken fiel es mir sozusagen in den schoß

Ein Maientag

Der Mai ist da die Welt erwacht
die Luft ist voll Frohsinn, alle singet und lacht
hier liege ich im duftenden Gras an des Berges sonnigem Hang
vergessen der Schmerz alter Zeiten voll frohsinn ist nun mein Gesang
Tenöre mit Flügeln begleiten mich im Chor, Kaninchen tanzen ringelrein
es ist ein herrlicher Maientag, was könnte schöner sein

CATcHER_of_life
07. Juni 2005, 17:39
Original geschrieben von Torian
wenn du mich fragst klingt es hochmütiger wenn du sagst wir sollen den eigens für deine gedichte reservierten thread besuchen, aber ich tu´s trotzdem^^

jo nette wortspiele :D

:netop:

Blackphoenix
16. Juni 2005, 15:03
Oh, wieso hab ich den thread hier nicht früher gesehen?
Ich hätte auch ein paar Gedichte, wer sich langweilt kann sie ja lesen - freu mich immer über konstruktive Kritik.

Für eine ganz besondere Person

Schwer wie Steine, sind meine Gedanken
- träge, müde, hart...
Nur dein Anblick bringt sie zum Wanken
- weicht sie auf, macht sie zart

Düster ist die Welt um mich
- eisig, kalt und grau
Doch deine Worte bringen Licht
- ganz sacht, wie morgenfrischer Tau

Und alles was ich fasse
- erstarrt, stirbt und zerfällt
Doch nimmst du einmal meine Hand
- Blüht sie auf, meine düstre Welt

Trauernd war ich, ängstlich auch
- zitternd, einsam und allein
Du bist alles, was ich brauch
- um wieder Mensch zu sein



Schlaflied für einen Wolf

Gelbe Augen
leuchtend in der Nacht
Heulen, Gesang der Sehnsucht
Willst beißen heut Nacht,
Fleisch zerreissen heut Nacht
Warmes Blut,
schmeckt so gut
Lauf, Wolf, lauf
Jagd im schnellen Lauf
Willst hetzen heut Nacht
Fleisch zerfetzen heut Nacht
Im Mondschein
unterm Meer aus Millionen Sternen
Lebenssaft trinken aus pochenden Venen
schwache Beute beim Reissen verhöhnen
Renn, Wolf, Renn
Willst schlachten heut Nacht
Leben verachten heut Nacht
Unterdrück nicht die Gier,
nach Blut tief in dir...
Sollst siegen, heut Nacht
Im Blutrausch dich wiegen heut Nacht
Heut Nacht, Wolf, heut Nacht...



Nachtgedanken

Der letzte Sonnenstrahl,
verschwindet, versteckt sich, macht Platz
-der Nacht.
Und sie kommt -mit Dunkelheit - mit Liebe und
umfängt mich...
Die Dunkelheit, sie küsst mein brennendes Herz
- löscht meine Qual - und endlich, bringt ihre Kühle,
mir Frieden... und Freiheit...
Ich lasse mich fallen, in ihre Arme,
und sie fängt mich und leitet mich...
Und ich lebe
mit der Nacht,
durch die Nacht,
in der Nacht...
Und ich höre ihre Musik in mir
und ich spüre ihre Stimme in meinem Kopf
und fühle ihren Pulsschlag in meinen Gedanken...
Viel zu kurz, viel zu kurz ist die Nacht,
denn schon schwindet,
was mich bewegt, was mich vorantreibt...
der Morgen:
Dämmert,
droht,
kommt....
Die Nacht, sie flieht...
Das Licht - der Schmerz -
verteibt die Nacht - den Trost...
So geht, was war
in mir,
um mich,
mit mir....
Doch in mir bleibt,
das Gefühl der Nacht
- ihr Lied -
und ich trage es in mir...

So das war das erste...
Ein weiteres ist das hier:

Illusion

Rotes Blut pumpt durch meine Adern
Und doch sind sie blau
Und meine Haut ist bleich

Dunkle Gedanken schießen mir durch den Kopf
Und doch ist meine Stimme hell
und mein Blick ist fest..

Mein Herz schreit vor Schmerzen
Und doch bin ich ruhig
Und meine Lippen lächeln.

Die Menschen sagen, Illusionen zu durchschauen
Und doch erwidern sie mein Lächeln
Und erfreuen sich an meinen fröhlichen Reden.

Die Anderen meinen mich zu kennen
Und doch sind sie blind
Und hören nur was sie wollen

€ Da sowieso noch keine Antwort kam, habe ich noch ein paar Gedichte von mir in den Text reineditiert...

AncientMariner
19. Juni 2005, 21:56
jo hier is immer etwas tote hose, die meisten hier sind von stupiderer natur(hrhr^^).
nette gedichte sehr nice, aber von mir kommt keine konstruktive kritik :angel:

CATcHER_of_life
20. Juni 2005, 12:57
Original geschrieben von Torian
jo hier is immer etwas tote hose, die meisten hier sind von stupiderer natur(hrhr^^).
nette gedichte sehr nice, aber von mir kommt keine konstruktive kritik :angel:

ich bin nur etwas faul...
aber verirrt sich schon in diesen hinterlegenen OT-thread?
so gehts mir auch mit meinem...

dafür kommt jetz von mir konstruktive kritik:
zu nr1: -schöne kontraste :)
-sehr gute worwahl vor allem bei den adjektiven
-gefällt mir gut ^^ ;)
nr2: -es wird immer schneller
-auch hier gute wortwahl und schön den wolf ("in dir") charakterisiert
nr3: -schöne atmosphäre durch die nacht
-"durch ihr lied" - wunderbar! :)
-du amchst gern kontraste, oder? :D
nr4: -regt zum nachdenken an
-hier wären metapher villeicht noch mehr an der zahl besser gewesen!
-schöne adjektive, deren wahre stärke hier richtig gut rauskommt!

-weiter so^^


ich hoffe die kritik ist ok und ned zu viel und ned zu wenig!

AncientMariner
23. Juni 2005, 21:44
naja ich meinte, dass hier wenige leute was schreiben, dass hier nich dauernd was kommt is klar.
bei sowas find ich kritik naja nich unbedingt wichtig, deshalb sag ich immer nur obs mir im ganzen gefällt oder nich verstehst? trotzdem thx :)

Blackphoenix
24. Juni 2005, 07:48
Original geschrieben von Torian
naja ich meinte, dass hier wenige leute was schreiben, dass hier nich dauernd was kommt is klar.
bei sowas find ich kritik naja nich unbedingt wichtig, deshalb sag ich immer nur obs mir im ganzen gefällt oder nich verstehst? trotzdem thx :)

Ich erwarte ja auch nicht von jedem Kritik
Ein gut oder schlecht kann ja auch nie schaden (besonders ein "gut" nicht ^^)
Abe falls trotzdem jemand was dazu zu sagen hat schreib ich "Kritik erwünscht" lieber dazu weil sich sonst wieder keiner traut Vorschläge anzubringen...
Wenn sie dir einfach nur gefallen reicht mir das voll und ganz ;)

@ CATcHER_of_life
Danke für die Kommentare
und jaa, ich arbeite gern mit Kontrasten, aber meistens eher unbewusst

Beizeiten werd ich vielleicht mal wieder ein neues Gedicht posten - aber wahrscheinlich nicht vor Sonntag weil ich grad dermaßen im Streß bin

CATcHER_of_life
24. Juni 2005, 21:57
Original geschrieben von Blackphoenix
Ich erwarte ja auch nicht von jedem Kritik
Ein gut oder schlecht kann ja auch nie schaden (besonders ein "gut" nicht ^^)
Abe falls trotzdem jemand was dazu zu sagen hat schreib ich "Kritik erwünscht" lieber dazu weil sich sonst wieder keiner traut Vorschläge anzubringen...
Wenn sie dir einfach nur gefallen reicht mir das voll und ganz ;)

@ CATcHER_of_life
Danke für die Kommentare
und jaa, ich arbeite gern mit Kontrasten, aber meistens eher unbewusst

Beizeiten werd ich vielleicht mal wieder ein neues Gedicht posten - aber wahrscheinlich nicht vor Sonntag weil ich grad dermaßen im Streß bin

is OK :)

ich bin ja auch kein gedichte-freak@torian , doch umso mehr ich mich damit auseinander setze, umso besser werden meine!

=)

Firebrand
27. Juni 2005, 19:07
Also ich so durch die inwarcraft Foren gesurft bin, bin ich auf dieses kleine forum gestoßen.
spontan hab ich mal einen thread aufgemacht und "mein mädchen" von CATcHER_of_life gelesen. Also eins A Gedicht.

Und weil ich gerade selber in genau dieser Phase bin hab ich spontan selbst ein Gedicht geschrieben. Keine Ahnung ob es gut ist, es ist spontan entstanden und ist mein erstes Gedicht. :)
hoffentlich bin ich im richtigen Thread :8[:
Also hier ist es, bin für Kritik offen:

Feuer

Sie ist wie Feuer,
Sie lodert hell,
Und blendet mich.

Wenn sie mich ansieht,
Brennt sie mich nieder.
Wenn sie mich nicht sieht,
Brenn ich nieder.

Ihr Feuer ist zu heiß für mich,
Ich werde nie das Wasser sein.
So brenn ich leer,
ohne Sinn und Verstand,
Noch lange.

Selbst löschen kann ich nicht,
So hoff ich doch,
Bald Wasser zu finden,
Um sie zu löschen,
Damit ich sie berühren kann,
Oder sie von mir entschwindet.

Still brennt das Feuer doch.
Jeden Tag,
Ob sie`s weiß,
Oder nicht,
Ob sie`s versteht,
Oder nicht.

Bis die Zeit ihr Feuer löscht.

CATcHER_of_life
27. Juni 2005, 21:38
Original geschrieben von Lord_Firebrand
Also ich so durch die inwarcraft Foren gesurft bin, bin ich auf dieses kleine forum gestoßen.
spontan hab ich mal einen thread aufgemacht und "mein mädchen" von CATcHER_of_life gelesen. Also eins A Gedicht.

Und weil ich gerade selber in genau dieser Phase bin hab ich spontan selbst ein Gedicht geschrieben. Keine Ahnung ob es gut ist, es ist spontan entstanden und ist mein erstes Gedicht. :)
hoffentlich bin ich im richtigen Thread :8[:
Also hier ist es, bin für Kritik offen:

Feuer

Sie ist wie Feuer,
Sie lodert hell,
Und blendet mich.

Wenn sie mich ansieht,
Brennt sie mich nieder.
Wenn sie mich nicht sieht,
Brenn ich nieder.

Ihr Feuer ist zu heiß für mich,
Ich werde nie das Wasser sein.
So brenn ich leer,
ohne Sinn und Verstand,
Noch lange.

Selbst löschen kann ich nicht,
So hoff ich doch,
Bald Wasser zu finden,
Um sie zu löschen,
Damit ich sie berühren kann,
Oder sie von mir entschwindet.

Still brennt das Feuer doch.
Jeden Tag,
Ob sie`s weiß,
Oder nicht,
Ob sie`s versteht,
Oder nicht.

Bis die Zeit ihr Feuer löscht.

zuerst mal danke für dein lob :)

ein wunderschönes gedicht, mit dem anfang haperts noch ein bisschen, aber spontane gedichte sind einfach die besten :)
gut, dafür dass es dein erstes gedicht ist!

ich will mehr!

also um dich nicht niederzumachen, interpretiere ich da jetz nix rein ;) :netop:

Blackphoenix
27. Juni 2005, 21:54
Original geschrieben von Lord_Firebrand
Also ich so durch die inwarcraft Foren gesurft bin, bin ich auf dieses kleine forum gestoßen.
spontan hab ich mal einen thread aufgemacht und "mein mädchen" von CATcHER_of_life gelesen. Also eins A Gedicht.

Und weil ich gerade selber in genau dieser Phase bin hab ich spontan selbst ein Gedicht geschrieben. Keine Ahnung ob es gut ist, es ist spontan entstanden und ist mein erstes Gedicht. :)
hoffentlich bin ich im richtigen Thread :8[:
Also hier ist es, bin für Kritik offen:

Feuer

Sie ist wie Feuer,
Sie lodert hell,
Und blendet mich.

Wenn sie mich ansieht,
Brennt sie mich nieder.
Wenn sie mich nicht sieht,
Brenn ich nieder.

Ihr Feuer ist zu heiß für mich,
Ich werde nie das Wasser sein.
So brenn ich leer,
ohne Sinn und Verstand,
Noch lange.

Selbst löschen kann ich nicht,
So hoff ich doch,
Bald Wasser zu finden,
Um sie zu löschen,
Damit ich sie berühren kann,
Oder sie von mir entschwindet.

Still brennt das Feuer doch.
Jeden Tag,
Ob sie`s weiß,
Oder nicht,
Ob sie`s versteht,
Oder nicht.

Bis die Zeit ihr Feuer löscht.

Das Feuer in Sachen Liebe als Bedrohung ist gewagt aber auf positive Weise mal etwas anders...

Dafür, das es spontan ist, find ich es recht gut, doch (es fasziniert mich sogar selbst, dass ich nachdem ich nun 3 Stunden über 3 Gedichten gebrütet habe, immer noch freundliche Worte zur Poesie finden kann heute)

Doch, muss schon sagen, schöne Bilder die das Gedicht beim Lesen erzeugt...

Lass dich doch öfter mal hier blicken

CATcHER_of_life
27. Juni 2005, 21:59
Original geschrieben von Blackphoenix


Lass dich doch öfter mal hier blicken

Jo, dieses hinterste forum, das so schönem gedichten zuflucht bietet, braucht mehr gesellschaft ;) ich würde mich freun =)

:nebeat: 800. post :neugly:

Firebrand
27. Juni 2005, 22:40
danke erstmal.
Also allgemein les ich gerne gedichte nur sie selbst zu schreiben fällt mir etwas schwer, da ich lieber über Gefühlszustände von mir selbst schreibe, und man ist ja nicht alle tage unglücklich verliebt oder "am verbrennen" :ugly:

Aber trotzdem werde ich noch ein paar schreiben, die zeit dafür hab ich :)

Firebrand
27. Juni 2005, 23:27
Der Weg

Grau ist der Tag.
Die Sonne ist tief verhüllt in ihrem Wolkenkleid
Der wiederkehrende Regen der Gleichgültigkeit
Ist alles was den Tag ausmacht.

Der lahmende Rythmus des Alltags plagt den Hörer.
Die gesprungene, wiederholende Schallplatte
spielt das Gleiche Lied.
Selbst die Vögel kennen nur einen Klang.


Doch durch unverhoffte Sonnenstrahlen,
Erscheint die Blume.
Farbenfroh und prächig tauchte sie auf
Alles sollte sie ändern.

Der Swing kehrt zurück,
Eine neue CD spielt unverhoffte Klänge,
Die Kraft des Erwachens fliegt durch die Luft,
Die Vögel zwitschern Arien im Einklang.


Nur du sollst mich erwecken aus meinem Schlaf;
Dem Schlaf des Alltags.
Dein Lächeln bringt die Sonne zum Strahlen.
Deine Augen strahlen tiefes Glück aus.
Dein Blick lässt Leben aus vertrocknetem Boden wachsen.

Für einen Augenblick steht die Zeit still.
Ich blicke in dein Innerstes und weiß,
Eine Blume wie diese gibt es nur einmal.

Doch dein warmer Blick streift weiter,
Wie ein Wirbelsturm der nur Verwüstung hinterlässt.
Wie ein Licht auf das die Dunkelheit zehn mal stärker folgt.

Nur ein Loch bleibt, wo die Dunkelheit herrscht
Nur eine leere Hülle bleibt, mit verstörtem Geist,
Nur ein Labyrinth bleibt, aus dem der Weg beschwerlich ist.


-----

Eine Freundin hatte mir empfohlen einfach mal niederzuschreiben was mich plagt, hoffe mal es hilft, den Grund kann man sich ja denken :sad:

CATcHER_of_life
28. Juni 2005, 12:28
Original geschrieben von Lord_Firebrand
Der Weg

Grau ist der Tag.
Die Sonne ist tief verhüllt in ihrem Wolkenkleid
Der wiederkehrende Regen der Gleichgültigkeit
Ist alles was den Tag ausmacht.

Der lahmende Rythmus des Alltags plagt den Hörer.
Die gesprungene, wiederholende Schallplatte
spielt das Gleiche Lied.
Selbst die Vögel kennen nur einen Klang.


Doch durch unverhoffte Sonnenstrahlen,
Erscheint die Blume.
Farbenfroh und prächig tauchte sie auf
Alles sollte sie ändern.

Der Swing kehrt zurück,
Eine neue CD spielt unverhoffte Klänge,
Die Kraft des Erwachens fliegt durch die Luft,
Die Vögel zwitschern Arien im Einklang.


Nur du sollst mich erwecken aus meinem Schlaf;
Dem Schlaf des Alltags.
Dein Lächeln bringt die Sonne zum Strahlen.
Deine Augen strahlen tiefes Glück aus.
Dein Blick lässt Leben aus vertrocknetem Boden wachsen.

Für einen Augenblick steht die Zeit still.
Ich blicke in dein Innerstes und weiß,
Eine Blume wie diese gibt es nur einmal.

Doch dein warmer Blick streift weiter,
Wie ein Wirbelsturm der nur Verwüstung hinterlässt.
Wie ein Licht auf das die Dunkelheit zehn mal stärker folgt.

Nur ein Loch bleibt, wo die Dunkelheit herrscht
Nur eine leere Hülle bleibt, mit verstörtem Geist,
Nur ein Labyrinth bleibt, aus dem der Weg beschwerlich ist.


-----

Eine Freundin hatte mir empfohlen einfach mal niederzuschreiben was mich plagt, hoffe mal es hilft, den Grund kann man sich ja denken :sad:

RECHT hat sie, so mach ich das auch gerne.
du hast aber nicht sauber gearbeitet, die vergleiche im 2. teil stimmen nicht immer so ganz darauf :(
außerdem könnte man den ersten teil des gedichts auch als normaler text schrieben, doch ich möchte mich jetzt nicht weiter darüber auslassen, was die definition von gedicht wirklich ist.
jedes gedicht amcht dich besser, danke für deine arbeiten hier =)

Blackphoenix
28. Juni 2005, 13:09
Also - ich zitier das Gedicht hier nicht nocheinmal, sondern geb einfach so meinen Senf dazu...

Ich schildere nur meine Eindrücke, weniger Kritik - und wenn dich meine Eindrücke verwirren (das tun sie bei vielen Leuten) dann überließ sie einfach ;)

"Der lahmende Rythmus" klingt etwas holprig - die 2. Strophe erinnert mich übrigens an eine Zeile aus einem Bad Religion Lied
(Like a morning crow and his unwelcome song
Or a worn-out broken record that keeps skipping along)

Nunja, Swing mag ich nicht so- daher stört mich das Wort vielleicht ein wenig - Aber jedem das seine, wenn das deine Eindrücke beim Schreiben am besten ausgedrückt hat ist der Begriff passend.

Ansonsten finde ich dieses Auf und ab einer unglücklichen Liebe schön geschildert - die Gedanken einfach mal so aufzuschreiben tut oft irre gut, auch wenn sie nicht perfekt konstruierte Gedichte sind...
Poste sowas ruhig öfter, ich les sowas gerne :D

Firebrand
28. Juni 2005, 13:22
jo bei swing is mir einfach nichts anderes für "peppiger Takt" eingefallen :(
Das wort finde ich passt da auch nicht rein.

Muss man bei gedichten eigentlich irgendeine struktur oder so beachten, hab nämlich keine ahnung :D

Blackphoenix
28. Juni 2005, 13:33
Nunja, kommt drauf an welche Sorte Gedicht - die klassischen mit umfassenden, Kreuz- oder Paarreimen sind halt meistens das was einem als erstes zum thema gedicht einfällt...

beachten, naja man sollte nie etwas schreiben, was man selbst nicht als passend empfindet - stört dich ein Wort in deinem Gedicht, dann streich es raus oder ersetze es...

Das ist zumindest das kriterium unter dem ich mir meine Texte immer durchlese...

Sonst sind Gedichte ja eigentlich nichts unterworfen, ver suche nicht sie in eine Form zu quetschen, wenn sie nicht zu dir passt...

Und wegen dem Swing - überleg einfach ein bisschen, lass deine Gedanken einfach kreisen - brainstorming!
Such nicht nach einem Synonym für "peppigen Takt" lass mal alles durch dein Hirn fluten, was so mit schwung, lebensfreude, pepp, usw zu tun hat - evtl schreibst du es sogar auf..
Wenn noch nichts dabei ist, nimm dir eines der worte die dabei rausgekommen sind und überlege dir was dazu - irgendwie findet man irgendwann immer das richtige Wort

Firebrand
29. Juni 2005, 17:18
so. ich bin gerade dabei eins in englsich zu schreiben =)

Denke mal heute abend is es fertig.

Bisher finde ich is es besser als die anderen :)

Firebrand
29. Juni 2005, 17:41
Changing

The times have changed.
Everything has gone upside down.
What once was important,
Is now like an inconvenient thought.

The Friends are gone.
The love has vanished through my fingers,
Both took my heart with them.

The sense of the ever-going beat,
No more is clear.
Standing in the summerwind is like a cold breeze of the past,
Like a reminder of better times.

For the first time the future is a blurred illusion.
Every coming day seems to be another lost opportunity to live.
No hope seems to be in sight to end the restlessness.

My world, my room, far away form societys values,
Seems to be a hideout until times change.
Beeing alone, a gift, a curse,
Until i can adapt to the peoples' imaginations.


------------------

ich weiß nicht ob man es als gedicht bezeichen kann.
ich weiß nicht ob es immer korrektes englisch ist, korrigiert mich.
ich habs einfach mal geschrieben.

ps: ich bin nicht suizid gefährdet und werde auch nicht amok laufen xD

Blackphoenix
29. Juni 2005, 18:51
Hum, ich muss sagen, das gefällt mir :)
Alleinschon weil ich mich mit einigen deiner Gedanken gut identifizieren kann.

Wegen dem verbessern - hab jetzt auf anhieb nichts gefunden, nur eine Frage:
"Standing in the summerwind is like a cold breathe of the past"
Meintest du da "wie ein kalter Atem der vergangenheit" oder "wie ein kalter Hauch" - bei hauch wäre das Wort breeze vielleicht glücklicher gewählt.
Hauch und breath im zusammenhang werden meistens eher bei
"to breath" als Verb "hauchen"
und
"breath of wind" für "Windhauch"
verwendet.
Breath schreibt man dann trotzdem ohne e ;)

Ansonsten, als kleine Anregung würde ich dir raten dich mal im reimen zu versuchen...
Wenn du lieber erst deine Gedanken festigst, dann schreib erst alles wirr nieder und mach deine eine 2. Fassung, die sich reimt, könnte wirklich was schönes rauskommen denke ich. Potential dazu hast du sicher...

Firebrand
29. Juni 2005, 19:44
bei breath war ich mir nicht sicher. habs geändert :)

is ne idee mal reimen zu versuchen. ich gucke mal ob ich morgen kreativ bin. weil irgendwie kommen mir die ideen immer spontan.
Das mit alles niederschreiben und dann reimen könnte was werden... morgen wisst ihr mehr :)

Firebrand
30. Juni 2005, 14:13
sooo. Hier ist nun nummer 4.
Also ich hätte nicht gedacht dass ich mal gedichte schreiben würde =)

Und es reimt sich auch :D



Ketten


Gefesselt in deinem Bann,
Gebunden durch deinen Klang,

Versklavt durch deinen Blick,
Gehalten durch deinen Strick.

Nein ich kann nicht wiederstehen,
Doch kann ich auch nicht fort gehen.

Ein wohlklingendes Wort,
Ein eleganter Augenschlag,
Ein entzückendes Lächeln,
Und schon bin ich dein.

Bevor ich weiß wie mir geschieht,
Hör ich nurnoch dein Lied.

Mein Kopf kann nicht mehr denken.
Mein Gliedmaßen können nicht mehr lenken.

Meine Augen können nicht mehr ablassen.
Mein Mund kann keine Phrasen mehr fassen.

Deine Ketten sind stärker als Stahl.
Und der Abstand ist so schmal.

Und doch bin ich so fern,
Wie auf einem anderen Stern.

Würden die Ketten brechen,
könnt ich offen mit dir sprechen.

Würdest du micht doch verstehen,
So könnten wir zusammen den Pfad der Liebe begehen.

Blackphoenix
30. Juni 2005, 14:22
Hehehe, da siehst du mal was so ein Verirren in einen Thread alles bewirken kann ;)

Ich muss sagen, für das erste gereimte Gedicht deinerseits ist es wirklich klasse.

"Nein ich kann nicht wiederstehen,
Doch kann ich auch nicht weggehen."
- diese stelle finde ich noch etwas holprig am Ende
"Doch kann ich auch nicht fort von dir gehen" würde vielleicht besser klingen, ist aber nur ein Vorschlag.
Ansonsten kommen diese widersprüchlichen Gefühle einer "Beziehung" - wenn auch noch nich vorhanden - schön heraus.

Ich habe gestern, inspiriert vom Gewitter, auch mal wieder ein paar Zeilen zu Blatte gebracht, vielleicht tip ich sie nacher noch ab und poste sie - reimen sich jedoch auch nicht ^^

Firebrand
30. Juni 2005, 14:33
habs geändert. aber ich meinte damit nicht von "ihr" fortgehen sondern allgemein fortgehen. passt auch noch nicht 100%tig, ich überleg nochmal

dann tipp mal ab, will auch was lesen ;)

Blackphoenix
30. Juni 2005, 14:49
Ok, ich wage mich mal wieder hier was von mir zu posten - sind mehr ein paar gedankenfetzen als ein lyrisches Meisterwerk..
Aber was soll`s? ;)

Sturmgedanken

Der Sturm hat die Luft vor dem Ertrinken in der Hitze gerettet...
Der Regen färbt den grauen Asphalt schwarz
Der Hof ist zu neuem Leben erwacht
- Wasser springt quicklebendig in den Pfützen,
der Regen fällt
und der Sturmwind zerrt an den Bäumen...
Wie gerne wäre ich draußen... im Regen,
alles von mir werfend,
mir die Haare vor Verzückung verwühlend,
alles aus meinem Leib schreiend
und den Regen löschen lassen,
Löschen – diese Hitze in mir,
diese drückende Alltagswärme, die mich erfüllt...
die mich einlullt... trügerisch...
Die Haare möchte ich mir vom Wind verwirbeln lassen,
im Regen – ja, mit dem Regen tanzen möchte ich,
will die Freiheit im Sturm wiederfinden!
- Und doch -
Und doch sitze ich hier und blickte dem Regen vom Fenster aus zu...
Verrückt sein verboten – lehrt man uns...
Doch die Sehnsucht im herzen schweigt nicht
Und ich weiß, heute nacht,
werden meine Träume tanzen
...mit dem Wind...
... mit dem Quell meiner Sehnsucht...

CATcHER_of_life
30. Juni 2005, 15:57
Original geschrieben von Blackphoenix
Ok, ich wage mich mal wieder hier was von mir zu posten - sind mehr ein paar gedankenfetzen als ein lyrisches Meisterwerk..
Aber was soll`s? ;)

Sturmgedanken

Der Sturm hat die Luft vor dem Ertrinken in der Hitze gerettet...
Der Regen färbt den grauen Asphalt schwarz
Der Hof ist zu neuem Leben erwacht
- Wasser springt quicklebendig in den Pfützen,
der Regen fällt
und der Sturmwind zerrt an den Bäumen...
Wie gerne wäre ich draußen... im Regen,
alles von mir werfend,
mir die Haare vor Verzückung verwühlend,
alles aus meinem Leib schreiend
und den Regen löschen lassen,
Löschen – diese Hitze in mir,
diese drückende Alltagswärme, die mich erfüllt...
die mich einlullt... trügerisch...
Die Haare möchte ich mir vom Wind verwirbeln lassen,
im Regen – ja, mit dem Regen tanzen möchte ich,
will die Freiheit im Sturm wiederfinden!
- Und doch -
Und doch sitze ich hier und blickte dem Regen vom Fenster aus zu...
Verrückt sein verboten – lehrt man uns...
Doch die Sehnsucht im herzen schweigt nicht
Und ich weiß, heute nacht,
werden meine Träume tanzen
...mit dem Wind...
... mit dem Quell meiner Sehnsucht...

obwohl es nur ein schlichter text ist, regt er zum anchdenken an!
führ es doch aus, oder soll ich das für dich tun ^^?

CATcHER_of_life
30. Juni 2005, 15:59
Original geschrieben von Lord_Firebrand
sooo. Hier ist nun nummer 4.
Also ich hätte nicht gedacht dass ich mal gedichte schreiben würde =)

Und es reimt sich auch :D



Ketten


Gefesselt in deinem Bann
Gebunden durch deinen Klang

Versklavt durch deinen blick
Gehalten durch deinen Strick

Nein ich kann nicht wiederstehen,
Doch kann ich auch nicht fort gehen.

Ein wohlklingendes Wort,
Ein eleganter Augenschlag,
Ein entzückendes Lächeln,
Und schon bin ich dein.

Bevor ich weiß wie mir geschieht,
Hör ich nurnoch dein Lied.

Mein Kopf kann nicht mehr denken.
Mein Gliedmaßen können nicht mehr lenken.

Meine Augen können nicht mehr ablassen.
Mein Mund kann keine Phrasen mehr fassen.

Deine Ketten sind stärker als Stahl.
Und der Abstand ist so schmal.

Und doch bin ich so fern,
Wie auf einem anderen Stern.

Würden die Ketten brechen,
könnt ich ich offen mit dir sprechen.

Würdest du micht doch verstehen,
So könnten wir zusammen den Pfad der Liebe begehen.

las idr mal mehr zeit, denk an reime und silbenlängen, metapher usw.

überstürze nicht!

ich will ja nicht sagen, dass es schlecht ist, was du da fabrizierst, doch lass dir mehr zeit, dichten ist eine kunst, also nix mit eile, ich sag das nur, weil du in letzter zeit zu VIEL postest =)

Blackphoenix
30. Juni 2005, 16:01
Original geschrieben von CATcHER_of_life
obwohl es nur ein schlichter text ist, regt er zum anchdenken an!
führ es doch aus, oder soll ich das für dich tun ^^?

Für mich brauchst du es nicht auszuführen ;)
Aber wenn es dich inspiriert werde ich dir nicht verbieten was draus zu machen ^^
Ich werde das beizeiten evtl mal tun, wenn ich mich grade mal dazu inspiriert fühle


PS: wegen dem, was du Lord_Firebrand abrätst (nicht zu viel gedichte posten und zu eilig schreiben) ich muss sagen, sowas tut für den Einstieg ins Gedichteschreiben irre gut - ich hab damals so um die 7 Gedichte am Tag geschrieben als ich erstmal meinen Spaß daran entdeckt habe - gut, einige davon waren grottenschlecht, aber das tut nichts zur Sache, weil du dadurch Übung kriegst, das mit den Metaphern und all den anderen Stilmitteln das kommt nach einer Weile dazu, imo...
Man sollte zwar nie gezwungen schreiben - aber wenn dir die Worte unter den näglen brennen, schreib einfach, man sollte sich bei soetwas denke ich nicht so bremsen

CATcHER_of_life
30. Juni 2005, 17:23
Original geschrieben von Blackphoenix
Für mich brauchst du es nicht auszuführen ;)
Aber wenn es dich inspiriert werde ich dir nicht verbieten was draus zu machen ^^
Ich werde das beizeiten evtl mal tun, wenn ich mich grade mal dazu inspiriert fühle


PS: wegen dem, was du Lord_Firebrand abrätst (nicht zu viel gedichte posten und zu eilig schreiben) ich muss sagen, sowas tut für den Einstieg ins Gedichteschreiben irre gut - ich hab damals so um die 7 Gedichte am Tag geschrieben als ich erstmal meinen Spaß daran entdeckt habe - gut, einige davon waren grottenschlecht, aber das tut nichts zur Sache, weil du dadurch Übung kriegst, das mit den Metaphern und all den anderen Stilmitteln das kommt nach einer Weile dazu, imo...
Man sollte zwar nie gezwungen schreiben - aber wenn dir die Worte unter den näglen brennen, schreib einfach, man sollte sich bei soetwas denke ich nicht so bremsen

ich stimme dir in allem zu, doch sollte man nicht jedes gedicht posten! stellt euch vor, ich täte das, ihr würdet mich auslachen :D

Blackphoenix
30. Juni 2005, 18:17
*g* Es kam nur ein wenig so rüber als wolltest du ihn in seinem Schreibeifer bremsen wollen ;)
Posten muss man wirklich nicht alles, das sehe ich ein...

Ich hab übrigens vorhin eines meiner alten Gedichte ausgegraben, dachte mir, das könnte ich noch posten, da wir grade beim Thema "Erstlingswerke" sind...
Ich war in etwas deprimierten Zustand als ich es schrieb, es bezieht sich aber nicht wirklich auf Selbstmordgedanken meinerseits....

Ohne Worte

Er blickt sie an, mit festem Blick
Und sie, sie starrt nur stumm zurück
Er öffnet die Lippen,doch hört sie kein Wort
Sie weiß nur eines: Er will fort.
Er redet und doch sieht sie nur seinen bewegten Mund
Sie will ihn nicht hören - ihre Seele ist wund.
Und dann sieht er sie mit fragenden Augen an
Und wartet auf Antwort – die sie nicht geben kann
Und so steht er auf und geht hinaus in die Nacht
Und in ihr ist der Wahnsinn da, der breit sich macht.
Wenn das denn nun das Ende ist,
Gibt es nichts mehr, was sie vermisst
Und nichts mehr wofür es wert ist zu leiden
Sie will nicht nur von ihm sich, sondern auch vom Leben scheiden...
Sie nimmt das Messer, ein letzter Gruß
An das Leben – und dann wartet sie auf des Todes Kuss
Die Klinge gleitet hinauf ihren Arm
- Endlich wird’s kälter, ist nicht mehr so warm...
Ein letztes Mal noch sein Gesicht, das aufflammt in ihrem Geist
Bevor der Tod sie mit sich reißt....

CATcHER_of_life
30. Juni 2005, 18:48
Original geschrieben von Blackphoenix
*g* Es kam nur ein wenig so rüber als wolltest du ihn in seinem Schreibeifer bremsen wollen ;)
Posten muss man wirklich nicht alles, das sehe ich ein...

Ich hab übrigens vorhin eines meiner alten Gedichte ausgegraben, dachte mir, das könnte ich noch posten, da wir grade beim Thema "Erstlingswerke" sind...
Ich war in etwas deprimierten Zustand als ich es schrieb, es bezieht sich aber nicht wirklich auf Selbstmordgedanken meinerseits....

Ohne Worte

Er blickt sie an, mit festem Blick
Und sie, sie starrt nur stumm zurück
Er öffnet die Lippen,doch hört sie kein Wort
Sie weiß nur eines: Er will fort.
Er redet und doch sieht sie nur seinen bewegten Mund
Sie will ihn nicht hören - ihre Seele ist wund.
Und dann sieht er sie mit fragenden Augen an
Und wartet auf Antwort – die sie nicht geben kann
Und so steht er auf und geht hinaus in die Nacht
Und in ihr ist der Wahnsinn da, der breit sich macht.
Wenn das denn nun das Ende ist,
Gibt es nichts mehr, was sie vermisst
Und nichts mehr wofür es wert ist zu leiden
Sie will nicht nur von ihm sich, sondern auch vom Leben scheiden...
Sie nimmt das Messer, ein letzter Gruß
An das Leben – und dann wartet sie auf des Todes Kuss
Die Klinge gleitet hinauf ihren Arm
- Endlich wird’s kälter, ist nicht mehr so warm...
Ein letztes Mal noch sein Gesicht, das aufflammt in ihrem Geist
Bevor der Tod sie mit sich reißt....

ja, ich merke es, trotzdem gut :)

bestimmte zeilen gleiten aus dem rhythmus, genau der fehler, den ich auch oft mache:


diese zeilen stimmen nicht ganz mit den anderen überein, vom rhythmus her:

Er redet und doch sieht sie nur seinen bewegten Mund
Und dann sieht er sie mit fragenden Augen an
Bevor der Tod sie mit sich reißt....


sonst sehr gut ^^

Firebrand
04. Juli 2005, 17:32
Sommer

Der Sturm vergeht.
Ich sehe den Himmel.
Sonnenstrahlen erhellen die Landen.
Die Blumen sprießen.
Der Sommer erfindet sich neu.

Das Leben ist zurückgehehrt.
Wars gestern noch dunkel am stürmen,
So ist heute platz für Neues.
Der Sturm musste dem Leben weichen.

Freiheit liegt in der Luft.
Einer neuer start verheißt Leben.
Die Natur blüht am warmen Tage.
Sommer.

Ich sehe dich am Wege.
Wer du bist?
Ich weiß es nicht,
Das kann nur der Sommer wissen.



Nicht sonderlich spektakulär, aber irgendwie war mir danach :netop:

CATcHER_of_life
04. Juli 2005, 18:27
Original geschrieben von Lord_Firebrand
Sommer

Der Sturm vergeht.
Ich sehe den Himmel.
Sonnenstrahlen erhellen die Landen.
Die Blumen sprießen.
Der Sommer erfindet sich neu.

Das Leben ist zurückgehehrt.
Wars gestern noch dunkel am stürmen,
So ist heute platz für Neues.
Der Sturm musste dem Leben weichen.

Freiheit liegt in der Luft.
Einer neuer start verheißt Leben.
Die Natur blüht am warmen Tage.
Sommer.

Ich sehe dich am Wege.
Wer du bist?
Ich weiß es nicht,
Das kann nur der Sommer wissen.



Nicht sonderlich spektakulär, aber irgendwie war mir danach :netop:

sehr schön ;)
heute lassen wir das interpretieren mal aus ^^

weiter so!

Firebrand
04. Juli 2005, 19:37
eigentlich schreibe ich ja eine authobiographie meines denkens hier nieder :lol:

naja wenn man nix zu tun hat schreib ich halt gedichte. (und ich hab nix zu tun, ausser in der schuhle "rumzuchillen" :Orccool: )

Blackphoenix
04. Juli 2005, 20:26
Oh, das neue Gedicht ist wirklich schön...


Hum...
"Der Sommer erfindet sich neu."
Wunderbar :)

Firebrand
10. Juli 2005, 13:22
Also bald wird es mehr gedichte geben. Ich bin wieder in einer, diesesmal aber positiven :D, gedichteschreibphase.
Montag werdet ihr mehr wissen. :deadgrin:

CATcHER_of_life
10. Juli 2005, 13:37
Original geschrieben von Lord_Firebrand
Also bald wird es mehr gedichte geben. Ich bin wieder in einer, diesesmal aber positiven :D, gedichteschreibphase.
Montag werdet ihr mehr wissen. :deadgrin:

bei mir genauso ;)
*freu*
:netop:
:nelve:
montag wird sich bei mir auch vieles offenbaren, hoffe ich zumindest
*rosarote brille wiederabsetz* :nebeat:

Blackphoenix
10. Juli 2005, 22:46
Original geschrieben von Lord_Firebrand
Also bald wird es mehr gedichte geben. Ich bin wieder in einer, diesesmal aber positiven :D, gedichteschreibphase.
Montag werdet ihr mehr wissen. :deadgrin:

Ja, wir warten schon wieder gespannt auf neue Gedichte...

In mir flackern in letzter zeit auch mal ab und an ein paar kreative Gedanken auf, vielleicht bringe mal wieder ein vollständiges Gedicht zustande.

Ihr seit dann auch die ersten, die es zu sehen bekommen ;)

CATcHER_of_life
11. Juli 2005, 17:41
DU
(Gewidmet Teresa)

1
Meine Liebe galt nur dir,
Meine Hingabe deinem Anblick,
Mein Friede lag in deiner Schönheit
Und doch übersahst du mich.

Wenn ich dich sah,
Hört ich tausend klare Bäche fließen,
Sah ich Rosen regnen
Über dich.

Wenn ich deine Aura sah,
Schmeckte ich Liebe auf der Zunge,
Wie Proviant nach langem Marsch,
Und begehrte dich noch mehr.

Jedes Blinzeln,
Nach dem ich dich lebend sah,
Kostete mich Kraft,
Weil ich dich loslassen musste.

Bei deinem Lächeln,
Wie ein Lichtblick nach Gewitter,
Wurde ich durchflutet
Von Frieden.

Meine unsichtbaren Nachrichten
Erreichten wohl nie dein Herz,
Durchströmt von edelstem Blut,
Wie stark sie sich auch anstrengten!

Alles was ich besaß,
Schenkte ich dir,
Doch du sahst
Nicht einmal das Papier.



2
Obwohl ich dich nicht mehr liebe,
Obwohl ich leider weiß,
Dass du mich nie liebtest,
Erdrückt mich die Schönheit
Deiner Eleganz und Ekstase,
- ein Ursprung der Bewunderung!

Jede Handlung, jede Tat
Mit Energie gefüllt
Bis an des Fasses Rand,
Über Vollkommenes hinaus!
Da hielt ich inne,
Um dem Schauspiel zu folgen.

Wie konnten andere
Diese Eleganz verachten,
wie konnte mancher
an dir vorübergehen
ohne eines würdigen Blickes?

Du bist geschaffen,
Um die Komposition
Deiner Handlungen
Zur Schau zu stellen
- doch niemand sah sie,
Außer ich…



3
Obwohl ich Beistand benutzt
Und dir als Blindenhund folgte,
Tatst du mir nie dergleichen,
So fern ich mich auch bemühte.

Da verstand ich:
DU warst anders,
Nicht die meine Augen täuscht
Und merkt, welch Hase ich war.

Schwer dich loszulassen,
Geduld zu gewinnen
Gewissen zu lernen:
Die Schönste kommt!

„Sie kommt nicht,
Wenn du dich bemühst;
Sie wird kommen,
Wenn sie soll
Und die Zeit müßig ruft“,
Um mich zu erlösen.

Firebrand
17. Juli 2005, 02:22
€: :rolleyes:
sowas mach ich unter alk :neflop:

Firebrand
23. Juli 2005, 15:15
So.
Wiedermal ein kleines Gedicht.


Die Leere


Wie ein schwarzes Loch,
Wie ein weißes Papier,
Wie eine dunkle Nacht,
Wie dichter Nebel.

Sie legt sich in mir nieder,
Erfriert meine Glieder,
Lässt meine Gedanken erstarren,
Mich zeitlos verharren,
Lässt mich nicht mehr handeln,
Nein, ich kann nichtmehr frei wandeln.

Ohne Sinn ohne Verstand treibe ich dahin,
Im Strom der Zeit
Im Fluss der Vergänglichkeit.
Im Bach der Sinnlosigkeit.

Gebannt am neuen Tage.
Gefesselt ohne Klage
Existierend ohne Wärme.

Der Fluch der Gleichgültigkeit,
Das Joch der Belanglosigkeit
Das Vakuum der Handlungsfähigkeit,
Die Leere.

CATcHER_of_life
23. Juli 2005, 16:10
schöne le(H)(e)re :)

Blackphoenix
23. Juli 2005, 16:26
Lord_Firebrand mit einigen Gedanken deines Gedichtes kann ich teilweise mehr als nur gut identifizieren - ich war wirklich beeindruckt, du hast dieses Leere-gefühl da wirklich sehr gut eingefangen, incl. all seinen "Aus-" und "Nebenwirkungen".
Meinen Respekt, absolut!


Hier mal wieder was kleines von mir, einen Titel hat es nicht... Es schwebten mir zwar einige Dinge vor, aber am Ende kontne ich mich für keines entscheiden. Für die 2. Strophe hätte ich noch ein paar andere Varianten gehabt, aber diese schien mir die treffendste....


Gedanken fließen tränengleich
beständiger Fluss - sorgenschwer
Das Dichten ist oft tränenreich
- es drücken die Worte ach so sehr
auf des Schreibenden Gemüt

Doch jedes Wasser nährt sonderbar,
den Boden auf welches es niederfällt
und es schwemmt alles weg, was nicht klar
bietet so Nährboden für des gesunden Geistes Welt..
Gedanken: Nährwasser, durch welches das Herz aufblüht

Doch nicht nur wie das Wasser ist das Denken!
Manchmal ist es gleich des Feuers Funkenflug:
Ein schöner Gedanke vermag zu schenken,
der wohligen Wärme oft genug,
bewirkt manchmal gar, dass das Herz dir glüht.

Tommas
07. August 2005, 02:04
Der Berg

100 000 Millionen Jahre schon
steht er alleine da stolz und massiv
hat nichts besseres zu tun
als uns anzuschauen
die geschöpfe der Erde
alles was er sieht

manchmal wär er gerne hier
einer von uns am leben wie wir
seine einsamkeit erdrückt ihn schwer
100 000 Millionen Tonnen und mehr

eines tages geschah es dann
ihm wurde sein größter wunsch erfüllt
er wurde kleiner doch zum stolzen Mann
endlich im dasein des menschen gehüllt

er ging viel herrum musste alles betrachten
Liebe Glück Freundschaft nichts zu verrachten
so lebte er kurz glücklich berrührt
doch wars wirklich so oder alles nur verziert?

mit den jahren kahm der zweifel
mord und totschlag
keiner der ihn mag
wer 100 000 Millionen Jahre die Schönheit der Erde sieht
ist bei den zerstörern der selbigen nicht gerade beliebt

anstatt mit lächeln den untergang der menschheit zu sehn
wird er nun selber mit ihnen untergehen

manchmal wäre er gerne weg
keiner von uns am Leben im Dreck
seine Einsamkeit erdrückt ihn schwer
mehr Tonnen als jemals vorher

hätte verweilen können unendlich lang
unterm leuchtenden sternenstrang
geweckt jeden morgen vom morgenrot
jetzt will er nur noch eins und das ist sein tod

Blackphoenix
13. August 2005, 18:59
Selbst geschrieben?
Wenn ja - schön, finde ich gut gelungen...

Ich selbst habe nochmal ein sehr kurzes Gedicht von mir in meiner Sammelmappe gefunden, welches ich früher, als ich es frisch geschrieben hatte sehr mochte.

Motten im Licht

Motte fliegt ums Licht so hell,
dreht sich, fanatisch, kreist sehr schnell.
Irres Wesen der Nacht
Hast das Licht zu deinem Gott gemacht.
Wie zu viel zu schneller Musik
fliegst du in den Schatten und zum Licht zurück.
Begibst dich in Ekstase - erst zögernd, und dann ganz
tanzt eine Weile noch einen wirren Tanz
Bis du die starke Sehnsucht verspürst
und die todbringende Lampe berührst.
Ich war dabei und ich sah
wie dein Gott dein Tod dann war


Meinungen?
Lob?
Kritik?
:D
Belebt den Thread hier mal wieder mit etwas Leben.

Firebrand
13. August 2005, 22:32
Also das Mottengedicht finde ich sehr gelungen.

das mit dem berg am anfang etwas seltsam und unschluessig. wird zum ende aber immer besser ;)

ps: schreibe euch aus frankreich und hatte zufaellig die gelegenheit des internets und bin spontan hierher :ugly:

Tommas
18. August 2005, 23:18
shv

Schmerzen in der Seele haben
bringt einen ganz sicher um
Schmerzen in der Venne haben
befriedigt dann das Seelentuhm

Lieber Bluten als zu Sterben
soll doch meine haut Verderben
Lieber 1000 Tode spüren
Als den großen zu vollführen
Lieber den Schmerz
der in der Seele hängen
Mit dem körperlichen verdrängen

Firebrand
27. August 2005, 23:03
Original geschrieben von BeatOnTheBrat
shv

Schmerzen in der Seele haben
bringt einen ganz sicher um
Schmerzen in der Venne haben
befriedigt dann das Seelentuhm

Lieber Bluten als zu Sterben
soll doch meine haut Verderben
Lieber 1000 Tode spüren
Als den großen zu vollführen
Lieber den Schmerz
der in der Seele hängen
Mit dem körperlichen verdrängen

also wenn ich ehrlich bin erscheint mir dein "gedicht" etwas ...seltsam...

du solltest dir vielleicht nochmal etwas zeit nehmen und deine gedanken etwas deutlicher zu fassen. Die Zeilenumbrüche sind mitten im satz, die reihme etwas unverständlich, und ein wirklicher sinn auch nicht zu erkennen, ausser dass man leiden soll anstatt zu sterben o_O.


gogo, mehr beteiligung am forum

AncientMariner
17. September 2005, 19:47
hier nochmal eins von mir ist mir vorhin so gekommen beim spazierengehen als die sonne unterging und ich mal wieder richtig melancholisch war^^ etwas einfach, aber wenn man grad in der stimmung ist find ichs einfach schön

Zuhause

Zuhause ist wo du hingehörst
Zuhause ist wo du Liebe erfährst
Zuhause ist wo man dich vermisst
Zuhause ist wo du immer willkommen bist
Zuhause ist wonach du dich sehnst in der Ferne
Zuhause ist wo Freude strahlt heller als alle Sterne
Zuhause sind alle Ängste und Sorgen begraben
Zuhause stellt man dir keine Fragen
Zuhause liebt man dich so wie du bist
Zuhause ist wo man dich niemals vergisst
Zuhause ist wo das Herz ist

Blackphoenix
17. September 2005, 20:33
Hey, nicht schlecht :)
Gefällt mir gut, das Gedicht.
Ist irgendwie sehr beruhigend und angenehm das zu lesen.

CATcHER_of_life
17. September 2005, 22:31
Original geschrieben von Blackphoenix
Hey, nicht schlecht :)
Gefällt mir gut, das Gedicht.
Ist irgendwie sehr beruhigend und angenehm das zu lesen.

ja, es gibt einem das gefühl, in dem gedicht sei man zu hause und man genießt den augenblick des heimischen glücks an ort und stelle :)

gn8

Firebrand
21. September 2005, 13:14
also ich kann den beiden vor mir nur zustimmen. sehr beruhigende und schöne gedanken zusammengefast :)

Firebrand
21. September 2005, 13:25
so. nunmal ein weniger verständliches. könnt ja mal rätseln worums geht, würde mich mal interessieren ob ihr den sinn rauskriet :D


Deine Existenz

So nah, so schön.
So wunderbar und vollkommen.

Bist's du mein Herz,
Bist's du mein Schmerz.

Weißt's du wie's steht?
Weißt's du wie's geht?

Der Gedanke ist klar,
Die Hindernisse da.

Die Hoffnung lebt,
Die Mauer steht.

Das Leben will's nicht,
Das Herz zerfrisst's.

Kann's nie werden,
Kann's nicht verderben.

Wird's gewollt,
Wird's überrollt.

Hier nicht,
Jetzt nicht.

Der Druck zu stark,
Der Frust zu klar.

CATcHER_of_life
22. September 2005, 16:02
soll es ein Rätsel sein, wo anch einem WOrt gesucht wird?
Wenn nein, dann hab ich's verstanden:
Es geht um dich und vor allem um eine andere, aber ihr kommt oder könnt nicht zusammenkommen! schade ... :(

Schön geschrieben, doch ich hatte am Ende eine Lehre erwartet, nicht einfach nur dasselbe wie vorher, aber wenn das so dein Stil ist... Good job :)

Firebrand
22. September 2005, 18:22
xD
ich schreibe eigentlcih nur über "extreme" gefühle von mir selbst, aber da ich niemanden hasse oder umbringen will bleibt das feld der gedichte recht eingeschränkt :ugly:

aber warum kann es nicht funktionieren, bzw gehen? (interessiert mich nur mal ob mans rauslesen kann oder nicht)

CATcHER_of_life
22. September 2005, 20:31
Original geschrieben von Lord_Firebrand
xD
ich schreibe eigentlcih nur über "extreme" gefühle von mir selbst, aber da ich niemanden hasse oder umbringen will bleibt das feld der gedichte recht eingeschränkt :ugly:

aber warum kann es nicht funktionieren, bzw gehen? (interessiert mich nur mal ob mans rauslesen kann oder nicht)

würde mal auf stress und druck tippen, sich in sowas reinzusteigern oder immernoch bestimmte vorstellungen vom traumpartner zu haben, die den andern nich an einen ranlassen :/

gn8

Firebrand
22. September 2005, 21:01
gaaaaanz daneben ;)
absolut garnichts mit reinsteigern oder vorstellungen zu tun. habs gut versteckt, hab auch nicht erwartet dass es jemand findet^^

Blackphoenix
24. Oktober 2005, 21:42
Original geschrieben von Lord_Firebrand
gaaaaanz daneben ;)
absolut garnichts mit reinsteigern oder vorstellungen zu tun. habs gut versteckt, hab auch nicht erwartet dass es jemand findet^^

Na, kriegen wir erst wieder neue Gedichte, wenn wir erraten was drin vorkommt? ^^

Ist hier in letzter zeit so ruhig geworden.

Postet was :(
Meine kreative Schreibader ist in letzter Zeit etwas blutleer...

CATcHER_of_life
25. Oktober 2005, 16:19
in meinem thread postet auch keiner :(
also flaute hier :(

ideen hab ich genug, nur die zeit fehlt !

MfG
CATcHER

Firebrand
25. Oktober 2005, 20:38
ich hab zeit wie heu auf dem bauernhof, aber absolut keine ideen atm :nelsad:

De Anner
04. November 2005, 18:03
Ich hasse Leute,
Gedichte sowie Kräuter,
die zu Nichts gut sind.
Draußen weht der Wind,

lord_oeko
15. November 2005, 17:04
hmm auch nen paar gedichte von mir, schreib aber erst seit letzter woche, eigtl hab ich davor gedichte schreiben gehasst ^^




1. Lasst mich gehn,
Ich will sehn
Was zu tun
Nicht eher ruhn
Als bis vollbracht.

2. Stieg aus dem schwarzen Loch heraus,
Grüner Wald war dunkel,
Alle Lichter aus
Nur weit hinten ein Gefunkel

Ging auf das kleine Lichtlein zu
Hörte viele Stimmen sprechen
Als ich näher kam war plötzlich Ruh
Wollt die Stille mit Worten brechen.

Versucht meinen Mund zu öffnen
Körper starr als ich sah,
Konnt nicht reden, nicht sprechen
Wie ich merkte was es war.

Wunderbare Gestalt,
Welch ein makellos Gesicht,
Kaum zwanzig Sommer alt <--- ich glaub jetzt isses besser
Strahlt wie helles Licht.

Augen wunderschön,
Wie des Mondes Schein
Möcht nie wieder gehn,
Ihr Geist so rein.

Mein Geist verbindet sich mit ihrem,
Zusammen fliegen wir davon
Meine Seele droht sich zu verlieren
Ich schätzt mich als gestorben schon.

Doch das liebliche Geschöpf
Rettet mich aus der Gefahr
Packt meine Seel' am Schopf
Und beschützt mich vor dem Mahr.

3. Ich bin ich
Doch bin ichs nicht
Ich bin wie die andern,
In Wirklichkeit doch anders.
Will nicht so sein,
Nicht ich sein.
Versuch es immer wieder
geht immer schief.
Wendet sich zum Schlimmre
Fühl mich schlechter als zuvor.
Dann versuch ich, ich zu sein
Kann jedoch nicht zurück
Bleib dazwischen hängen.



ok das wars erstmal von mir ;)

aber ich denke es kommt bald wieder was ^^

ilostmyname
15. November 2005, 18:45
Reist's mich nachts aus meinem Schlaf
Von wilden Träumen in Stücke gerissen
Sitzt der Kater im Kopf ganz brav
Will ich nichts als Wasser wissen

Trinken
Ich will ertrinken
Trinken
Ich will ertrinken

Es fällt kein Licht in meine Augen
Kann kein Wasser finden hier
Muss es aus dem Klo raussaugen
Warum hab ich bloss kein Bier

Trinken
Ich will ertrinken
Trinken
Ich will ertrinken

Hm ja... Hab ich irgendwann mit nem Rammstein Ohrwurm und nem Kater geschrieben :)

CATcHER_of_life
16. November 2005, 17:00
Original geschrieben von lord_oeko
hmm auch nen paar gedichte von mir, schreib aber erst seit letzter woche, eigtl hab ich davor gedichte schreiben gehasst ^^


jo, so gehts vielen, aber wenn sie dann merken, dass, wenn sie schreiben, unbewuust etwas verarbeitet wird, es ihnen hilft, macht es plötzlich spaß ;)


Nicht besonders alt <--- der satz stört mich irgendwie Oo
zu umgangssprachlich und vom silbenrhythmus ned passend ;)
versuchs anders, sowas kommt mir auch oft komisch vor!

hf
und btw gj :)

da keiner sich mehr für meinen thread interessiert, schrieb ich grad eh ned :/

lord_oeko
16. November 2005, 22:20
jo muss ich mir irgendwas überlegen

hab mir mal deinen thread angeguckt, deine gedichte sind echt top

CATcHER_of_life
17. November 2005, 18:46
Original geschrieben von lord_oeko
jo muss ich mir irgendwas überlegen

hab mir mal deinen thread angeguckt, deine gedichte sind echt top

danke !
nimm die feder in die hand
und schreib!
egal wem's gefällt
ob es gut oder schlecht ist,
schreib!
denn schreiben,
dazu bist du hier!

:/

Blackphoenix
17. November 2005, 19:11
Schön ^^ hier ist mal wieder was los :)

Ich würde ja auch posten, aber ich hab grad mehr ne Zeichen- als ne Schreibphase.

lord_oeko, find ich echt nicht schlecht deine Gedichte!
Beehre den thread hier doch öfter mit deinem Besuch :D

Ilostmyname, zwar kein typisches Thema, aber Abwechslung ist immer gut ^^

lord_oeko
17. November 2005, 22:29
danke, danke ^^

hab den einen vers jett mal geändert, ich hoff das klingt jetzt besser ;)

Blackphoenix
17. November 2005, 22:41
Find das um einiges besser als vorher ja :>

lord_oeko
17. November 2005, 22:59
so hab jetzt mal alles was ich bisher gemacht hab, also auch alle übungen usw auf ne page gestellt:

http://mitglied.lycos.de/ismirsoegal/

und nochmal im vers was geändert und zwar winter in sommer, klingt besser ;)


€/ muss jetzt mal ins bett, bis morgen, muss um 6.30 auftsehn und um 8 in der schule sein :(

ilostmyname
21. November 2005, 15:06
Er geht allein durch tobende Massen
Wie durch ein Meer aus Fleisch und Blut
Erniedrigend, erdrückend, flüstert es
Dass er nichts ist in dieser Welt

Das Meer singt und schreit die ganze Nacht
Wie vergessen sind die Einzelnen
Als wären sie niemals gewesen
Und würden niemals sein

Erdfried
05. Dezember 2005, 10:01
Rondehwuh - Oder: Ein Hallelujah für zwei

Sie lud mich zu ihr nach hause ein
Und das war schon recht fein
Denn ich konnte es ahnen
Bei Wein und Kerzenschein in ihrer Nähe zu sein
Mit ihren Augen voll Bahnen aus Glück
Auf denen fahren
LKWs und Autos von der Arbeit zurück

Danach kam das Abendmahl mit all seinen Gästen
Mit allen?
Nein - Jesus der kommt nicht zum Essen
Der hat es vergessen
Hat wiedermal Ostern im Grabe verschlafen
Mit Osterhasen
Und träumt von Seifenblasen

Nach dem Essen sang sie ein Hallelujah für zwei
Denn wir warn grad dabei
Mit ganzer Kraft
Und voll außer Atem
- Na, könnt ihr's erraten? -
Einen Schneemann zu bauen
Die Nase aus Resten vom Braten

Es wird Zeit zu gehen
Der Abend war schön
Doch gleich ist's halb zehn
In der Frühe und müde
Bin ich schon seit neun
Bald kannst du dich freun
Denn dann komm ich vorbei
Und lad dich erneut
In meine Welt ein...

2005, Erdfried

FrAGgi
06. Dezember 2005, 17:05
Mit diesem Gedicht (was ich selbst geschrieben habe) habe ich beim "GameStar-Interaktiv" Wettbewerb teilgenommen. Es geht um einen Redakteur der GameStar, Heiko Klinge.

Gedicht über Heiko Klinge:

Der Heiko,als kleiner Wicht,
wollt werden Rockstar wurds aber nicht.
Wollt auch werden Sportreporter, doch das blieb aus.
Da dachte sich der Heiko:"Bleib ich halt zuhaus."

Nun saß er da zuhaus
und machte seinen Rechner nicht mehr aus.
Er zockte dies er zockte das
und stellte fest es machte Spaß.
Nun dacht er sich:"Es macht Spaß zu zocken diese ganzen Games, doch gib es viel zuviele,
drum kontzentreire ich mich auf Sportspiele."
Dies hat einen Grund,
er liebt den Sport und lebt gesund.

Doch ohne Arbeit, das Geld wurd knapp,
da schnitten ihn die Elektrizitätswerke vom Sctromnetz ab.

Doch jetzt hat er einen Job,
und der ist Top.
Die Speile von denen wir träumen,
kann Heiko getrost wegräumen.
Denn er bekommt schon die nächsten Games zum zocken
und will uns mit seinen Testberichten verlocken.

-by FrAGgi

AncientMariner
23. Dezember 2005, 04:09
Die Sonne sonne schien hell und warm, als er geboren ward
Ohne Sorgen wuchs er auf, sein Leben war voll Heiterkeit
Einer unter vielen und doch einzigartig in seiner Art
War er so frei, so voller Hoffnung, klug, ehrlich und gar gescheit
Liebe gab er Liebe erfuhr er, sah in ihr des Menschen größtes Glück
Dann als gänzlich sie ihn verließ und das Leben ihn verschmähte
Waren seine Augen voll Tränen und sein Herz brach in Scherben Stück für Stück
Trotzte weiterhin der Leere, die ihn willkommen hieß und traurig gähnte
Doch war es nur ein letztes Aufbegehren gegen ein Schicksaal, das nicht wahr sein durfte
Fort ging er, floh den düstren Wolken, die ihn umhüllten
Fühlte sich frei und doch leer, lief bis Bein und Herz versagten und er nurmehr humpelte und schlurfte
Freiheit, dachte er, ist wie alles auf der Welt bedeutungslos, wenn man sie nicht teilen kann
Und du, ja sieh du sitzt zuhaus und verfluchst den Menschen, der soviel Schmerz in dir entfacht
Wieder war es nichts gewesen, wieder nur leere Worte und sie sagen du seist arm dran
Eine eine lange Zeit, eine bitt´re Zeit, ich wäre bei dir gewesen bei Tag und bei Nacht
Für dein Herz, das die Welt dir in Schmerzen zeriss war mein liebendes Herz dir zum Troste bereit
Doch du ignoriertest meinen Ruf, du überhörtest mein Flehen
Sag mir was ist dir und mir geblieben, nichts als Einsamkeit
Die Liebe war schwach und musste mit dem Winde verwehen
Als er schließlich angelangt an des Weges Ende, war er müde, hatte beschritten zu viele dunkle Pfade
Wie ein Hauch aus einer andren Welt erfüllte Wärme ihn mit einem Male und er wagte zu hoffen
Doch wartete man nicht auf ihn, ihm sang man keine Lieder, es war vorbei und niemand war es schade
Nur der letzte Ort, an dem jeder wilkommen ist stand ihm jetzt noch offen
Und von dort wehte ein zarter Frühlingswind und streichelte seine Haut, erfüllte ihn mit Sehnsucht
Doch erschien es ihm wie bitt´rer Hohn, was ihm Zeitlebens blieb verwehrt sollte nun im Tode Geltung finden
Du und immer wieder du, wie ich mich nach dir verzehrte, es hätte so schön sein können mit uns beiden
Doch taub warst du und zu spät ist es nun, du siechst dahin und suchst was dir einst zu Füßen ward gelegt
Und der Himmel weinte bitt´re Tränen als er starb und groß war der Verlust, denn zwei Seelen gab es zu beweinen
Beiden ward es gegeben zu Lieben und beide suchten nacheinander
Doch sie suchten und suchten aneinander vorbei ohne sich jemals zu finden

jojo nicht ganz gereimt nicht ganz das wahre, aber so fühl ich mich grad -.-

He-Manvshe-Man
25. Dezember 2005, 12:21
eins von mir weshalb ich auch schon einen thread aufgemacht habe:


Die Klinge tief ins warme Fleisch,
die Augen fest geschlossen,
der Tropfen führt die Ewigkeit,
die Ewigkeit das Hoffen.
Dem Tod so nah und doch weit weg,
ein leiser Schrei bewirkt seinen Zweck,
das Blut das die Wunde umringt,
den Tod mit sich niederzwingt.
Schmerz tötet das Hoffen ab,
und langsam sinkt ins kalte Grab,
mit der Hoffnung auf ein neues Leben,
die Wunde jedoch ist für immer gegeben.





das habe ich in 6 minuten geschrieben. und ich bin 13 nicht das ihr denkt ich bin so ein alter psycho der die forums schockt =)

CLawEx
27. Dezember 2005, 21:57
Jeden Morgen steh ich auf
Und draussen ists schon dunkel
Da schaue ich, gen Himmel rauf
Und sehe das Gefunkel
Von Sternen, die dort oben leuchten,
Glühend hell, so schön und klein
Und frage mich wies wäre, wäre einer mein.

:Orcsad:
Irgendwie so kurz, aber najo erster Versuch ;7

lord_oeko
29. Dezember 2005, 00:38
was soll so schlimm daran sein wenn ein gedicht kurz ist ? ^^

"In der Kürze liegt die Würze"

gefällt mir gut :)
nur das "rauf" klingt imho zu grob, besser passen würde "auf", musst dich halt entscheiden ob du einen identischen Reim haben willst ;)
kannst natürlich auch hinauf nehmen, aber irgendwie klingt das gedicht dann an der stelle zu lang :deadeek:

naja überlegs dir ^^

CLawEx
29. Dezember 2005, 03:25
Hast doch schon alles genannt, wiesos nich passen würde^^
Vllt kommen ja noch andre Vorschläge, falls hier überhaupt ma jmd reinschaut ;)

AncientMariner
02. Januar 2006, 12:58
in aller bescheidenheit... ich hab schon bessere geschrieben aber was solls x) tadaa
Ein Licht im Dunkeln

In der Finsternis die Schatten dräuen,
die kalte Präsenz lässt Menschen scheuen.
Den lichten Weg er längst verloren,
das Feuer in ihm zertrampelt und gestorben.
Nach so vielen Lügen wer glaubt da noch an die Wahrheit
Für jene Wahrheit war er zu kämpfen einst bereit
Doch lang vergessen ist jener edle Wunsch
Er fühlt sich innerlich ausgebrannt, leer und dumpf
Den Lügen selbst nie zur Gänze erlegen
musste er doch ihre Überlegenheit eingestehen.
In dieser dunklen Zeit ist nur die einsamkeit geblieben
Nicht länger steht er auf hält das Gesicht gegen den Wind, nein heute bleibt er liegen
Verloren ist der Kampf, der Tag der Niederlage ist da
Doch halt was ist das, ein Licht kommt auf ihn zu es ist schon ganz nah
Neue Hoffnung erfüllt ihn die Schatten weichen zurück
Er fasst es kaum so groß ist nun sein Glück
Du denkst wie ich, meine Tür ist offen so komm doch rein
Lass mich die Laterne und du das helle Licht darin sein
Gemeinsam ziehen wir los die Wahrheit ist unser Auftrag und auch Ziel
Allein sind wir noch schwach doch der Lichter sind es viel´
Zu lange haben sie im Dunkeln gedämmert und gesiecht
Zu lange geschwiegen und ihr Herz verschlossen in dem die Wahrheit offen liegt.
Auf nun gemeinsam ausmerzen werden wir die schwarzen Stellen
Gemeinsam werden wir die Welt mit unsrem Licht erhellen

AncientMariner
02. Januar 2006, 19:19
jo ein frühstarter, ich hab mich schon vor dem frühling verknallt und das ist bei rausgekommen^^

Oh Liebste mein,
Dein Lächeln ist wie Sonnenschein,
Deine Stimme wie Quellwasser, klar und rein
Dein Haar mal schwarz, mal blond, mal rot
Launenhaft wie Aprilwetter, lieblich wie Vergissmeinnicht
Oh weisst du auch wie jedes Wort ins Herz mir sticht
Doch bald wieder zuckersüß und fröhlich
So seh ich dich am liebsten, so ist es nun erträglich
In deinem Garten möcht ich wandeln und sehen Blumen wohlgestalt
Wo nicht dringt ein der Winter mit seinem Atem frostig und kalt
Auf einer Lichtung trohnent inmitten der verheerten Lande
Will ich dich behüten vor Feuer, Trug und Schande
Sowie du mich beschützt vor Dunkelheit und Leere
In deinen Armen sicher, vor allem was mich dereinst verzehrte
Auf weichen Händen will ich dich tragen, die Sterne leg ich dir zu Füßen
Bei uns wird immer Frühling sein, alltäglich kommt die Sonne uns zu grüßen
Und wenn einmal die Flammen uns verschlingen und vorbei des Frühlings Wonne
Liegen wir zwei vereint im Gras, sehen ins ferne Abendrot und gedenken der gesunknen Sonne

ja nich so doll gereimt und nich so doller rythmus etc. aber ich war grad so in stimmung da wars mir wurst ^^

He-Manvshe-Man
23. März 2006, 15:05
schöne Gedichte habe ich hier so gelesen :D

noch eins von mir:

Ich sehe in den Spiegel,
ich sehe einen kranken Menschen,
ich habe Angst vor mir selber,
ich muss gegen mein Gewissen kämpfen.

Die Schuld lastet auf mir,
wie Stein auf Papier.

Ich liebe schrille Schreie,
Mein Hirn und mein Gewissen,
sie wiedersprechen sich,
ich will so gerne töten,
doch ich darf es nicht.

Mein Hass verführt mich zu der Tat,
Ich bin ein kranker Soziopath,
ich will endlich Leichen sehen,
ich lass den Hass über mich ergehen.

Der Hass auf Menschen der sich seit Jahren staut,
diesen Hass lass ich nun endlich rauss,
jetzt sterben Menschen ich bin bereit,
ein blutbeflecktes Seidenkleid,
ein schriller Schrei wie ich ihn liebe,
mein Hass hat mich dazu getrieben.

Jeder schreit nach Hilfe doch das lässt mich kalt,
ich schlachte fröhlich weiter mein Hass kennt keinen Halt.

Ich grinse über beide Ohren,
es macht mir richtig Spass,
doch mein Gewissen rebelliert,
aber es wird erdrückt von Hass.

Der Hass von all den Jahren,
der Hass von all den Stunden,
der Hass von all den Tagen,
er hat nun endlich Ruhe gefunden.

Ich schlachte unter Angst vor meinem Gewissen,
von diesen kalten harten Bissen,
die mich bis an mein Lebensende plagen,
und mir jeden Tag die Wahrheit sagen.

Ich bin ein kranker Psychopath,
der Hass ist nunmal meine Art,
die Stimme in meinem Kopf ist mein Gewissen,
doch trotzdem habe ich Menschen gerissen.

Für jedes Jahr das ich leiden musste,
stirbt nun ein unschuldiger Mensch,
nach meinem eigenen lusten,
Schlacht ich nun was mich bedrückt.

Viele Jahre ist es nun her,
und ich bereue nichts.
Wo ist mein Gewissen?
Mein Herz findet es nicht.

Doch es ist mir egal,
meine Tat war normal,
und wenn ich mich zurück erinnre,
an all die Schreckensschreie,
an all das Blut das floss,
das sich über mir ergoss,
muss ich immer grinsen,
für die Menschen die ich erschoss.

Nun schaue ich in den Spiegel,
ich sehe mich nochmal an,
ich bin stolz auf mich,
den ich habe es getan.

Ich habe meinen Hass befriedigt,
nun fühle ich mich leicht,
doch jeden Abend aufs neue,
frage ich mich ob das reicht.





ALSO: ich bin kein psychopath das ist mir nur so spontan eingefallen ^^ und hey ich meine dafür das ich erst 13 bin ist es gar nicht mal so schlecht müsst ihr zugeben :) und ja ich weiss es ist grammatikalisch nicht perfekt :( ich bin halt nicht so der deutschruler ;)

He-Manvshe-Man
24. März 2006, 16:39
sorry für doppelpost aber mir ist noch ein nettes eingefallen. es heisst "Der Sonnenengel":


Er scheint am Himmelstor,
er vergibt dir deine Schuld,
er schwebt zu den Wolken empor,
den die Sonne hat Geduld


Die Strahlen die dich berühren,
sind warm und quälen die Welt,
die Stimme die dich verführt,
kommt von dem Engel der den Weg erhellt


Er ist ein Prophet der Sonne,
er schwebt über Wüstensand,
er glänzt im Licht und spricht:
"Die Sonne hat mich gesandt"


Er zeigt dir den Weg,
er ist ein Engel ohne Gott,
Die Sonne die untergeht,
erdrückt sein sanftes Wort


Die Wolken sind sein schlimmster Feind,
doch mit der Sonne ist er vereint

er ist der Prophet des letzten Tages,
er bestimmt wann wir gehen,
und wann die Sonne uns verbrennt,
kann nur der Sonnenengel sehen


Die Menschen beten zur Sonne,
die hell am Himmel scheint,
der Engel glänzt in Strahlen,
denn er ist mit der Sonne vereint


Das Schwert das seine Feinde zerschellt,
leuchtet am blauen Himmel so hell,
die Rüstung in der sich die Sonne spiegelt,
hat die Sonne selbst geschmiedet


Der Engel eines Sternes von dem wir Leben,
wird uns neue Hoffnung geben,

Ein Engel lebt am Himmelszelt,
der Engel der uns den Weg erhellt
ein Engel der sich mit uns vereint,
dieser Engel ist nun mit der Sonne eins





man merkt schon das es spontan erfunden ist. ich habe vielleicht einfach zu viel fantasie und die befrei ich einfach mal mit gedichten ^^

ArmyOfMe
20. April 2006, 12:58
Hallo erstmal,

ich habe dieses Forum erst vor kurzem entdeckt, und da ich früher selber geschrieben habe (und dies aus Spaß auch ab und zu immer noch tue), möchte ich mal den Thread wiederbeleben.

Zum Einstieg mal 2 ironische Gedichte, müsste so um das Jahr 2002 gewesen sein, als ich diese beiden schrieb:

FRAGEN

Was mache ich gerade?
Ich schreibe Gedichte
bin ich verrückt?

Ist es nicht schade
wenn ich nicht über die Welt richte
und alle werden verzückt?

Doch kommt her und hört mir zu
Liebe und Hoffnung sind meine Themen
diese Lyrik spricht über eure Seelen

Jeder kann mit mir fühlen, auch Du
ein Wort kann euch alle lähmen
schreib ich nicht, dann wird euch was fehlen




AAAAAAAAAAHHHHHHH!

AAAAAAAAAAHHHHHHH!
Macht mein Herz
Wenn es schmerzt

Buuuuuuuuuh!
Passiert wenn ich weine
Krieg ich denn keine?

Warum immer ich?
Diese Frage Frage stelle ich mir
Jetzt folgt Versuch Nr. 4

Die alte Schlampe!
Jetzt ist es raus
Du bist nicht mehr meine Maus

Es gibt doch 1000 andere!
Ich brauch mich nur umzuschauen
Und dir ein Elfenbeinturm bauen

Ich fühl mich gut!
Ich brauche kein neues Bier
Ich will zu dir
In meiner ganzen Gier
Hab ich ganz vergessen
Bin ja von dir besessen
Und es wär vermessen
Eine andere zu nehmen
Sonst würde ich mich schämen
Mein Herz würde wieder lähmen
Drum schrei ich es vom höchsten Berg:
" Ich liebe dich ", bis ich merk'
Im Tal bist du schon mit einen anderen am Werk


Wünsche viel Spaß beim Lesen, demnächst gibt es dann teilweise auch ernstere Gedichte

Adanedhel
20. April 2006, 13:29
Das erste gefällt mir irgendwie nicht besonders, ich kann nciht genau erklären warum. Ich glaube es würde besser klingen wenn du die meisten Passagen im Konjunktiv schreiben würdest. Weil das lyrische Ich schribt ja aus seiner Perspektive über die anderen. Durchaus beliebtes Thema, aber da ihm die ganze Welt wohl nicht zuhört, passt der Konjunktiv einfach besser (meine meinung, bin aber ohnehin recht konjunktiv-vernarrt ;-) )

Das zweite find ich aber dafür sehr nett. An wenigen Stellen ("Maus") klingt es zwar etwas naach einem gezwungenem Reim (zumal maus, laus, haus, raus.... selten wirklich gut sind, da es iw die standardreime sind, die jedes kind als erstes lernt) aber das stört das Gedicht auch nicht, da du ja ohnehin recht schmucklos direkt geschrieben hast. Wirlich gelung imho.

ArmyOfMe
20. April 2006, 17:04
Reime sind nicht so mein Ding, da hast du recht, thx für FB.

Schon am Montag eingefallen, grade nen bißchen geändert:

Leider Alleine

an diesem Abend
mit freien Gedanken
leider

Ich stehe auf
und gehe raus
alleine

Immer geradaus entlang
die große Straße
ewig

Schaue nach links
zu dem Park
früher

Kopf dreht rechts
erblicke ich Kinder
zusammen

Zehn Schritte weiter
das liebende Pärchen
verträumt

es wird dunkel
die Nacht kommt
zurück

zerbrechen wird sie
meine umgriffene Flasche
heute

nicht zu erwarten
das klingelnde Telefon
wieder

tief im Innern
den Schmerz ertragen
alleine

unser Bild anstarren
ist keine Hilfe
leider

Hoffe es ist was geworden:)

Adanedhel
20. April 2006, 17:49
http://clanswk.cl.ohost.de/symbols/smileys/super.gifWow, find ich klar besser als die beiden eben. (auch als das zweite)

Ohne Reime klappt es bei dir vll wirklich besser, denn ads hier finde ich sehr schön obwohl ich mcih eigentlich überhaupt nicht in einer ähnlichen Verfassung befinde. Ist wirklich gefühlsstark geschrieben.

aber "ich hoffe ist was geworden" würd ich nicht dazu schreiben, denn wirklich bewerrten kann man Gedichte nicht, von daher wennn es dir gefällt ist es schon iw was geworden :-)

CATcHER_of_life
20. April 2006, 23:50
wunderbar @ all

hoff mal, dass ihr meine liebesgedichte noch hörn/lesen könnt ^^

habe leider nicht viel zeit, versuche aber ein ganzes gedicht zu schreiben:


Sinnlos

gew. L.


Ich habe mich verliebt,
liebe sie seit langem,
doch weiß, sie tut es nicht,
weil ich anders bin.

Ja, weil ich anders bin,
anders als die andern,
eben ich selbst bin,
doch wer sieht das schon?

Wer kann das schon sehen?
In einer Welt, wo man
jüngere verurteilt,
andere verurteilt,

Liebe für die Jugend
unerklärlich, unbefriedigend
erscheinen mag, mehr will,
doch nicht findet.

Ich fand auch nicht in ihr,
doch war verliebt,
grundlos und vergebens,
scheinbar sinnlos liebte ich sie.

Ich wusste, dass es
nie etwas wird,
doch liebte
um der Liebe willen.

CATcHER_of_life
21. April 2006, 02:03
sry 4 doppelpost,
aber das ist es wert:
was ihr da liefert
hält keiner aus
nicht einmal die kleinste maus!

erst diese fantasie
von einem jungen menschen,
der sie loswerden muss,
den ich lobe für das was er hat,
dass er es nicht zerstöre
mit zu viel computer

dann von unserm mod
kein bisschen kompott
sondern klarheit
so einmalig

- dafür dank ich euch

ArmyOfMe
21. April 2006, 09:27
Also, zuerst zum 2.):
Ne Verwarnung gekriegt?:rock:
Erst gefiel es mir nicht, doch nach mehrmaligen durchlesen schon besser.
Nur 2 Stellen könnte man verbessern:




hält keiner aus
nicht einmal die kleinste maus!



dann von unserm mod
kein bisschen kompott

Das hört sich nen bißl wie bei bei mir an, wie ein eher gequälter Reim. Ihn hier wegzulassen wäre besser
Doch, irgendwie gefällt es mir:netop:

Zum 1.Gedicht:
Auch erst nach dem 2.Durchlesen schön, man muss sich mit deinen Gedichten auseinandersetzten, sehr schön. Dinge allerdings noch:


In einer Welt,
wo man jüngere verurteilt,
andere verurteilt,

Liebe für die Jugend
unerklärlich, unbefriedigend

In den anderen Strophenübergängen nimmst du das Thema (Wort) des letzten Vers am Anfang des nächsten auf, das gefällt mir sehr. Hier merkt man allerdings schnell, dass dies an dieser Stelle nicht funktioniert, wolltest wahrscheinlich nicht zum dritten Mal "verurteilt" schreiben.
Und warum dachte ich schon beim ersten Lesen dieser Stelle, dass du Musik dabei gehört hast (Falco)?
Wer sehr gut assozieren kann, merkt vielleicht besonders beim Anfang des 3.Gedichtes, welches Lied mich beeinflußt hat (Ist nen bißchen schwer, wer will, ein kleiner Tipp, eine Liedzeile lautet: "Ich stehe auf und gehe unter Menschen". Ist ne deutsche Band)

edit: Hab noch was gefunden, obwohl mir die 2.Strophe nicht ganz gefällt

<b>Romeo&Julia 2001</b>

Du kommst mit in die weite Welt
In der das Licht nur dich und mich erhellt
Ein Baum der Schatten spendet und nicht fällt
Leute nicht vor uns gestellt

In den Morgenstunden ist die Sonne rot
Ein Vogel der uns nicht bedroht
Beschmutzt uns nicht mit seinem Kot
Er schützt uns in der Not

Selbst der Mittagshimmel ist hier blau
In den Blättern bleibt noch der Morgentau
Eine Welt ohne Gesetze und nicht rauh
Gerne stelle ich sie dir zur Schau

Tränen in deinem Gesicht sehe ich kommen
Noch bevor der Abend erscheint ist alles verschwommen
Ihr habt unsere Illusion vielleicht genommen
Einzig wenn wir sterben haben wir gewonnen!

CATcHER_of_life
21. April 2006, 13:39
Original geschrieben von ArmyOfMe
Also, zuerst zum 2.):
Ne Verwarnung gekriegt?:rock:
Erst gefiel es mir nicht, doch nach mehrmaligen durchlesen schon besser.
Nur 2 Stellen könnte man verbessern:






Das hört sich nen bißl wie bei bei mir an, wie ein eher gequälter Reim. Ihn hier wegzulassen wäre besser
Doch, irgendwie gefällt es mir:netop:

Zum 1.Gedicht:
Auch erst nach dem 2.Durchlesen schön, man muss sich mit deinen Gedichten auseinandersetzten, sehr schön. Dinge allerdings noch:


In den anderen Strophenübergängen nimmst du das Thema (Wort) des letzten Vers am Anfang des nächsten auf, das gefällt mir sehr. Hier merkt man allerdings schnell, dass dies an dieser Stelle nicht funktioniert, wolltest wahrscheinlich nicht zum dritten Mal "verurteilt" schreiben.
Und warum dachte ich schon beim ersten Lesen dieser Stelle, dass du Musik dabei gehört hast (Falco)?
Wer sehr gut assozieren kann, merkt vielleicht besonders beim Anfang des 3.Gedichtes, welches Lied mich beeinflußt hat (Ist nen bißchen schwer, wer will, ein kleiner Tipp, eine Liedzeile lautet: "Ich stehe auf und gehe unter Menschen". Ist ne deutsche Band)


das gedicht im zweiten post war in 1 min improvisiert, daher ned so gelungen!
ich kenne falco! habe aber kein bisschen musik...oder warte mal.. doch kann sein, dass ich nen skapunk-sender ausm internet anhatte :D
aber es sollte eigentl. nur die wh sein, die das verstärkt, ich weiß, da fehlt noch mindestens ne silbe :(
aber die is schwer zu finden, denk ich ...
trotzdem :danke:

Blackphoenix
23. April 2006, 07:53
Original geschrieben von ArmyOfMe

edit: Hab noch was gefunden, obwohl mir die 2.Strophe nicht ganz gefällt

<b>Romeo&Julia 2001</b>

Du kommst mit in die weite Welt
In der das Licht nur dich und mich erhellt
Ein Baum der Schatten spendet und nicht fällt
Leute nicht vor uns gestellt

In den Morgenstunden ist die Sonne rot
Ein Vogel der uns nicht bedroht
Beschmutzt uns nicht mit seinem Kot
Er schützt uns in der Not

Selbst der Mittagshimmel ist hier blau
In den Blättern bleibt noch der Morgentau
Eine Welt ohne Gesetze und nicht rauh
Gerne stelle ich sie dir zur Schau

Tränen in deinem Gesicht sehe ich kommen
Noch bevor der Abend erscheint ist alles verschwommen
Ihr habt unsere Illusion vielleicht genommen
Einzig wenn wir sterben haben wir gewonnen!

Ok, das mit der 2. Strophe kann ich verstehen.
Es ist an sich ein schöner Text, gefällt mir sehr gut, aber für die 3. Zeile der 2. Strophe musst du dir dringend was einfallen lassen (Ich für meinen Teil musste lachen, was die Stimmung denk ich ein wenig versaut)

Schön, dass das ganze hier mal wieder ein wenig auflebt...
Ich hab mal in meinen Gedichten geblättert und ein altes herausgezogen - habs bisher noch niemandem gezeigt, entstand irgendwann kurz bevor ich ins Bett gegangen bin, obwohl ich wusste, dass ich nicht einschlafen kann:

Ein Gedanke nur der mich wach hält,
der meine düstre Nacht erhellt,
der leben muss, bevor mein Auge zufällt..
Ein Gedanke nur; der Leben muss

Ein Gedanke – wacher Traum
Ihn zu denken wag ich kaum
Ein Traum, verpufft wie Seifenschaum
Ein Gedanke, kurzer Genuss

Ein Gedanke, einer von mir
Gewidmet ist der Gedanke dir
Ich denk ihn für dich jetzt und hier
Ein Gedanke, zart wie dein Kuss...

CATcHER_of_life
23. April 2006, 17:23
hin- und hergerissen
zwischen Ziel und Leben,
kein Ende in Sicht,
sich durchzuleben
durch den Alltag
mit Sucht im Gepäck,
Kraft im Klavier
und Musik im Geschmack.

Was zu tun
absolut -
unmöglich -
zu leben mit dieser Schande,
umzukommen mit Geschick,
zu tun - die Route fehlt
- sucht sie überall!





mal schauen, ob ihr es versteht -.-

Darknesskasper
28. April 2006, 14:59
So freundlich – Sonett!

Er denkt nie nach. Er fühlt auch nichts.
Er weint nie oder lacht.
Frühs fängt er mit dem Töten an,
was er bis abends macht.

Das Töten, das erfüllt sein Herz
mit Freude und mit Lachen
und es verdrängt den tiefen Schmerz;
was sollt’ es andres machen?

Er schlägt die Schwachen ewig nieder,
bricht ihre Glieder immer wieder
unendlich wirkt nun seine Wut

Er kreischt des Zornes fiese Lieder,
Denn Hass macht ihn zum einz’gen Sieger.
Er hört nicht auf bis alles ruht.

- der Wächter-


depression

the dust of centuries in time,
is clouding really hard my mind,
my thoughts are difficult to find,
in this gloomy maze of science

one lonely desert-clouded way,
leads into an endless plain,
full of sorrow, peace and pain,
but it’s never ment to stay!

in a wounded world he live,
searching for the thoughts he missed,
his broken heart was never kissed,
this life has nothing more to give.

the ASET - absolutely senseless english textwriter

CATcHER_of_life
28. April 2006, 23:48
hier was unvollendetes:
wie schön man doch seine gefühle loswerden kann ;)



Meine Gedanken umkreisen dich,
wie ein eiserner Luftballon,
der sich füllt
und nie vergeht.

Warum trau ich mich nicht,
dir mein wahres Ich zu zeigen,
dem schon so viele verfallen sind?

Traue mir und verfolge mich,
so wie mein Kopf dir folgt,
ohne etwas zu ahnen.

Es geht nicht
abseits des Weges
für dich.
Du folgst andern,
so wie ich dir.

Ich folge mir und dir,
auch wenn du es nicht willst.

Ich komm nicht gegen Hoffnung an,
komm nicht an dich dran,
komm nicht weg von dir,
bleib bei dir.

Lass uns bleiben,
ich zeige dir,
wer ich sein kann,
so wie du mich...
Ach, ich trau mich nicht!
Tschüss, liebes Mädchen!
Doch gib acht,
es verfolgt dich einer
ganz bedacht,
den ich nicht kenn...

So komm zu mir!
Ich öffne dir die Tür
zu jedem Souvenir,
das in mir blüht!
Bleib hier. -
Ach nein, da geht sie schon.

Wohin sie will,
ich weiß es nicht.
Sie denkt von mir,
was ich nie dacht von ihr,
so bin ich nicht,
kann aber natürlich sein,
denn es zwängt mich
das Band zu ihr
in einen goldnen Kasten,
den nur sie vermag zu öffnen!
Doch der Schlüssel,
der bin ich,
ich selbst,
kein andrer,
den man durch Gedanken
aus mir macht.
Ein Kreislauf
ohne Ende,
dem ich nie entrinne?

Kein Alltag der Welt
kann mich befreien
aus diesem Hohn,
von dieser Sucht,
von dir.

Bleib hier,
sei meine Heldin!
Befreie mich
von allen Ballons und Körben,
von allen Gittern,
allen Zwängen,
jedem Band,
außer unsers.

Du bist,
ich nicht,
wie soll ich nur
ich selbst
und gefangen
sein?

Meine Seele lässt dich
nie alleine gehen,
sucht dich zu bezwingen,
mich zum freien zu machen!


Bleib da,
die Zeit mit dir war kurz
und qualvoll,
denn du liebst mich nicht,
siehst den,
der ich nicht bin,
zumindest nicht ich selbst.
Siehst einen andern,
der dich verfolgt,
der dich belästigt,

doch nicht den,

der dich liebt
und der dir seine Treue schwört,
der nicht mit dir spielt,
der nicht deinen Körper sucht,
der dich liebt, sucht,
doch nie findet.


Bleib hier,
bei mir.

Im einzelnen
sind wir alle
verschieden.
Doch ich bin
ganz anders,
zeige mich nur
dann und wann,
aus Angst
gesehn zu werden,
denn jeder Blick
schickt mich
wieder weiter weg
von der Wahrheit,
die mich zu vernaschen droht,
die ich dir zeigen will.

Doch jeder falsche,
der sie sieht,
steckt einen weitren Stein hinzu,
der mich zieht
noch weiter weg,
noch tiefer,
noch weiter weg
von dir.

Doch die Hoffnung
treibt mich,
wie ein Krieger
auf einem Schlachtfeld,
unentwegt nach vorn,
immer nur zu dir,
wie ein Tier.

Öffne mir die Tür,
öffne mich für dich,
ich kann es nicht,
doch will versuchen,
will wachsen,
um dich zu sehen.
Denn es bleibt mir nichts,
der Kreis muss sich öffnen,
einen Ausgang finden,
ja, das muss ich,
kann ich nur
durch dich!

Die Angst
schlägt früh genug
die Tür mir wieder
vor der Nase zu.
Nur eine Seelenberührung,
um zu fühlen,
was wir fühlen wollen,
um zu helfen,
um zu bleiben,
um zu lieben,
um zu wachsen.

Bleich bin ich,
werde krank
und kränker
in meinem Käfig,
den du mir baust,
den ich nicht verlasse
ohne dich.

Die Zeit,
das Gefühl,
alles schwindet,
wird vergessen
durch dich.

DU bist meine Zeit,
mein Gefühl,
meine Welt!

Nicht kann ich genießen,
nichts mehr richtig fühlen,
nur noch du,
rette mich!
mich
mic
mi
m



es muss nicht sein, dass es ein gedicht ist.
es ist eine aneinanderreihung verschiedener einfälle und ideen, die ich verspürte in meiner sehnsucht!

ich hoffe mal, dass es euch berührt, denn nur das zählt für mich!
:danke: fürs lesen!




btw nice sonett ;)
obwohl nicht die typischen dinge wie gegensätze in jeder zeile so deutlich sprachlich zum ausdruck kommen :)

Blackphoenix
29. April 2006, 15:33
Original geschrieben von CATcHER_of_life
hoffe mal, dass es euch berührt, denn nur das zählt für mich!
:danke: fürs lesen!


Ja, tut es, dieses Gedicht von dir hat mir mal wieder besonders gut gefallen - auch wenn es recht lang war.
Ich finde überhaupt, dass du nochmal Fortschritte gemacht hast im Dichten (was nicht heißt, dass sie besser sind als die alten - aber n wenig anders imo ;) )
Doch, gefällt mir!


Ich hab für eine gewisse Person letztens auch mal wieder ein kleines Gedicht geschrieben, um mal ein paar positive Gedanken wieder aufzufrischen und negative zu verdrängen....

Nach langer Schreibpause mal wieder ne angenehme Abwechslung:

Du bist ein seltsam irrer Funken
in einer düst`ren, finst`ren Welt,
der mit deiner Liebe Verrücktheit,
mit deiner Blicke süßer Verzücktheit
in welchen große Zuneigung sich zeigt,
mir mein Dasein etwas erhellt.

Du bist ein seltsam kühler Engel
in einer viel zu heißen Welt,
der mit angenehmen kaltem,
mit ruhigem, frostigen Verhalten
es schafft, mich etwas abzuspalten
von dieser Hitze, die so quält.

Du bist ein ungreifbares Gefühl,
das in dieser harten, verrückten Welt
mich mit positiven Gedanken
mit Fantasien ohne Schranken
absolut frei von diesen kranken
Vorstellungen am Leben hält.

Falls jemand dazu einen Kommentar loswerden möchte, ich freu mich immer.

ArmyOfMe
01. Mai 2006, 20:57
So, erstmal FB verteilen:

@Blackphoenix
Das erste Gedicht ist klasse, beim 2. kann ich mich nicht so reinversetzten, ist aber gut geschrieben

@Catcher
Beimk 1. weiß ich nicht worum es geht, aber ist besser so, ansonsten wirds mir nicht gefallen, Gedichte sollten imho geheimnis voll sein
Das 2. ist mir zu lang, aber für


Nicht kann ich genießen,
nichts mehr richtig fühlen,
nur noch du,
rette mich!
mich
mic
mi
m

gewinnst du fast nen Literaturpreis, klasse Strophe

@Darknesskasper
Deutsch für mich so lala, Englisch um Welten besser: Hast du noch mehr davon?

So, editiere heute abend/morgen noch ein neues von mir rein, könnt schonmal Taschentücher rausholen

Darknesskasper
03. Mai 2006, 13:07
re: armyofme

@deutsch - ist deswegen so lala, weil wir das im unterricht zu viert auf nen schmierzettel verfasst haben

(prinzip: einer schreibt ne zeile, dann wird der zettel weitergereicht und der nächste schreibt, hab die rechtschreib und grammatikfehler dann einfach so gelassen, im sinne der "authenzität" ;) )

haben auf diese weise schon 14!!! gedichte verfasst und uns den unterricht so einigermaßen angenehm gestaltet ^^

@englisch - enthält auch unglaubliche wort-, rechtschreib-, grammatikfehler für die uns jeder englischlehrer wahrscheinlich auf den scheiterhaufen bringen würde :nelwink:

alle gedichte: dateianhang... (hoffe es klappt, bin grad inner schule)

ArmyOfMe
04. Mai 2006, 18:26
Original geschrieben von Darknesskasper
@englisch - enthält auch unglaubliche wort-, rechtschreib-, grammatikfehler für die uns jeder englischlehrer wahrscheinlich auf den scheiterhaufen bringen würde :nelwink:


Rechtschreifehler ok, aber von Grammatikfehlern bei Gedichten zu diskutieren ist hinfällig, es sei denn, sie sind nicht beabsichtigt

Taschentücher raus (warum schreibe ich eigentlich immer so depressiv? Hab irgendwie noch nie "fröhliches" Gedicht geschrieben, Ausnahme ironische).



Der Tag danach

Stille
ist das Schlimmste
es ist passiert

Schmerz
den ich verspüre
es endet nie

Bilder
in meinen Gedanken
es ist zu spät

Tränen
laufen übers Gesicht
es wird aufhören

Kummer
der mich verfolgt
es ist geschehen

Liebe
mein größtes Geschenk
sie wird fehlen



edit: noch eins :heul: :heul: :heul: :heul:


Phantasia

Schau mich an
sofort
Schau mich an
ich werde nicht sehen

Sag es nicht
nie
Sag es nicht
ich werde nicht sprechen

Höre auf damit
jetzt
Höre auf damit
Ich werde es nicht beenden

Vergiss es nicht
irgendwann
Vergiss es nicht
Ich werde mich erinnern

Gehe nicht weg
ewig
Gehe nicht weg
ich werde niemals laufen

Liebe mich wieder
gleich
Liebe mich wieder
ich bin trotzdem allein

CATcHER_of_life
05. Mai 2006, 19:37
Original geschrieben von ArmyOfMe

@Catcher
Beimk 1. weiß ich nicht worum es geht, aber ist besser so, ansonsten wirds mir nicht gefallen, Gedichte sollten imho geheimnis voll sein
Das 2. ist mir zu lang, aber für

gewinnst du fast nen Literaturpreis, klasse Strophe



danke mit dem literaturpreis xD

wie gesagt, dass gedicht wird noch gekürzt :)

und danke blackphoenix, kriegsch jetz au von mir FB!
beide gedichte gefallen mir gut, vor allem im 2. die ltzte strophe - N!Ce!
auch die beibehaltung des rhythmus im 2. am anfang ist gut gemacht ;)
2. strophe, der kontrast hitze-frost, sehr schön ausgebaut!
gj

@ darknesskeeper:
interessantes sonett und auch das englisch ist gut, doch rechtschriebung hapert ab und an :)

hier geht was und das freut mich

:)


wegen dem 1. gedicht @ armyofme:
das soll so geheimnivoll sein und ich finde es gut so wie es ist =)

Blackphoenix
06. Mai 2006, 13:09
Danke danke---

Zu Armyof Me:

hab gerade erst gelesen, dass du da noch ein 2. reineditiert hast - das gefällt mir sehr sehr gut In der jeweils 2. Verszeile dieses einzige aussagekräftige Wort, dass die ganze Strophe unterstreicht, klasse.
Allgemein recht interessanter Schreibstil ;)

He-Manvshe-Man
07. Mai 2006, 13:13
Gott weint,
die Welt weint mit,
Gott ist traurig,
die Welt ist daran Schuld,
wir kämpfen und morden,
uns fehlt die Geduld,
die einen haben Geld,
die anderen nicht,
Gott weint,
und die Welt weint mit

Die Sonne ist gestorben,
was ist aus der Welt geworden,
Gott blickt auf die Welt,
er weiss keinen Rat,
er weint nur noch mehr,
die Menschen schaufeln ihr Grab

Zwischen Krieg und Gewalt,
zwischen Hass und Geld,
steht nur noch ein Funken der erhellt,
Gott weint,
auf dieser Welt herrscht Krieg,
Gott weint,
und die Welt weint mit

Zwischen Flüssen und Bäumen,
ein Leichenmeer,
die Welt brennt zu Asche,
Gott weint so sehr,
seine eigene Schöpfung,
bekriegt sich selbst,
Gott weint,
und mit ihm die Welt

Nun, hübsches Kind, sieh an das Himmelszelt,
dort oben hockt er und blickt auf die Welt,
die Welt die er erschaffen hat,
ist nun zerstört zwischen Tod und Sieg,
Gott ist der Schöpfer,
Gott will keinen Krieg

Diese Welt ist am Ende,
Sodaten rennen in den Tod,
Häuser brennen,
die Flüsse werden rot,
eine Armee tapferer Krieger,
marschieren Schritt für Schritt,
Gott weint warme Tränen,
und die Welt weint mit

Adanedhel
07. Mai 2006, 21:08
Du bist 13 ?

Das kann man bei dem Text kaum glauben. Sehr schön. Ich bin beeindruckt.


Und auch die beiden Gedichte von ArmyOfMe sind beide wunderbar. Icch hatte gesehen, dass du zwei reingestellt hast und natürlich die Form, hatte aber nicht viel Zeit und wollte sie daher noch nicht lesen - das war eine gute Entscheidung denn die waren beide wirklich so gut, dass man sich einfach dafür Zeit nehmen muss.

He-Manvshe-Man
09. Mai 2006, 20:32
Original geschrieben von Adanedhel
Du bist 13 ?

Das kann man bei dem Text kaum glauben. Sehr schön. Ich bin beeindruckt.
Danke ;)

Night_Creature
10. Mai 2006, 20:15
Gedichte oh!!:Orcmad:
Kann keine schreiben!!:heul:
Mir fallen einfach keine ein:heul:
Ich bin einfach nur dumm:dumm:
Und hab keine lust mir welche auszudenken:Orcsad:
Aber da hab ich einen,der ist zwar schon in aller Welt bekannt aber egal!!
Mariohanna,Nicotin und Alkohol sind deine Feinde
wohl doch in der Bibel steht geschrieben deine
Feinde sollst du lieben!!


________________________________
und jetzt Ablaus
:danke:
:danke:
:danke:
:danke:

Bloodcat
10. Mai 2006, 23:37
Hölle

Von Trauer erfüllt und brennend vor Wut,
sie ist im Innern, ich sehe die Glut.
Mit dem Herzen und nicht mit den Augen,
doch jenem kann nur der Tod die Sicht rauben.
So soll er vernichten, was mich noch hält,
damit der Schleier der Hölle fällt.

He-Manvshe-Man
11. Mai 2006, 14:18
Der Tod ist der Feind des Lebens,
er marschiert in schnellem Schritt,
dazu führt er eine Liste,
mit seinen Opfern mit

Er geht von Haus zu Haus,
und beendet alles Leben,
wenn er dich berührt,
wird er dein Leben nehmen

Die Sanduhr die er mit sich führt,
jeden Menschen wird er berühren,
er wird auch zu dir kommen,
und dich zum Ende führen

Der Tod ist der Helfer Gottes,
der Sklave Satans noch dazu,
die Ruhe dieses Ortes,
die Läden sind schon zu,
kein Mensch ist auf den Straßen,
der Schnee bedeckt das Haus,
in dieser kalten Nacht,
treibt er das Leben aus

Er marschiert über die Straße,
seine Schritte sind schnell und schwer,
die Straßenlaternen brennen,
der Schnee ist so weiß und leer

Er schwebt durch das Fenster,
durch das der Mondschein fällt,
ein Leben wird nun erlöschen,
der Weg zum Himmel ist erhellt

Ein alter Mann sitzt am Kamin,
und starrt mit leerem Blick,
auf das offene Feuer,
das er so sehr liebt,
er raucht seine Pfeife,
und ihm wird kalt,
das Ende dieses Lebens,
ereignet sich schon bald

Der Tod spricht mit dunkler Stimme:"Dein Ende ist so nah,
deine Zeit ist nun gekommen, ich bin endlich da."

Der alte Mann geht zu Boden,
das Leben aus ihm gesaugt,
sein Wille und seine Gefühle,
wurden ihm geraubt

Der Tod schwebt aus dem Fenster,
in die dunkle Nacht,
die Schneeflocken fallen auf die Dächer,
nun hat er es gemacht

Ein weiteres Leben ist erloschen,
seine Augen funkeln so rot,
die Kraft des Lebens vergoßen,
von den kalten Händen des Tods

CATcHER_of_life
11. Mai 2006, 21:45
Es ist nicht zu fassen,
was sie da machen.
Reisen einfach so,
spielen Tarot.

Sie sind frei
und das ist allerlei,
denn dann kann keiner
so wie sie können.

Bleiben sie so,
denn das ist sowieso
das ertragreichste
für Arme und Reiche.

Denn so erfreun sie jedermann,
der leben darf und kann.
Ich wünsche Ihnen,
dass alle das verdienen!




Der WInd, der mir um die BEine pfeift,
sowie die Liebe, die mir das Gehirn zerreisst
- alles ist wichtig, nichts unwichtig
und das jederzeit ist richtig.

Ich sehe Menschen mit viel Gepäck,
sowohl seelisch als auch im Gedeck,
sie haben alle ihre Bedeutung
und das sollt' mich bringen in Schwung.

Ich sehe Wälder und Häuser,
vielleicht von einem Duckmäuser,
aber das ist ja auch egal,
wichtig ist, was dies alles mir empfahl!

Ich höre Stimmen, Atmen, Geräusche,
bewegte Luft, Gerüche, als ob ich mich täusche,
rieche verbrauchte Luft, Öl und Dreck,
womöglich aus dem letzten Eck.

Doch wie gesagt,
ich wiederhole mich nur,
ist dies alles wichtig
in des Lebens Parcour.

He-Manvshe-Man
13. Mai 2006, 18:35
@ Catcher_Of_Life: Finde ich sehr schön. Du hast mit den Satzteilen und Wörtern jonguliert als wäre es ein Kinderspiel. Ich bin beeindruckt. Was hat dich dazu insperiert?

Adanedhel
13. Mai 2006, 21:55
hmm, mir gefällts nicht :/
Ich seh bei beiden irgendwie keinen faden - ich versteh wirklich nicht welche stimme suggeriert/ausgedrückt werden soll.

Und auch die Reime sind einfach nicht mein Ding, weil sie mir irgendwie flach un unüberlegt vorkommen.

Lass dich nicht von entmutigen, aber die beiden passen einfach nicht in mein persönliches gedicht-muster.

CATcHER_of_life
14. Mai 2006, 00:30
Original geschrieben von He-Manvshe-Man
@ Catcher_Of_Life: Finde ich sehr schön. Du hast mit den Satzteilen und Wörtern jonguliert als wäre es ein Kinderspiel. Ich bin beeindruckt. Was hat dich dazu insperiert?

eingebungen während einer zugfahrt :)

danke, so ein wunderschönes kompliment habe ich noch nie gehört!
wie ein kinderspiel -thx! sehr schön gesagt, werd ich mir merken :)

@adan: hey, es soll ihn diesen beiden gedichten nicht unbedingt einen faden geben!
aber es ist einer da, wenn du genau liest und jedes wort deutest, siehst du ihn :)

Adanedhel
15. Mai 2006, 16:57
:zweifel2: Mit der Zusatzinfo Zugfahrt ergibt das ganze für mich schon eher einen Sinn. Aber bei deinen Gedichten mus man ja generell etwas länger überlegen :D
Allerdings fand ich die vorherigen trotzdem irgendwie schöner, da mir eben hier die Reime in der Mehrzahl auch nicht gefielen.

Aber ich bin ja schon froh jetzt mal so ne (recht feste) Ahnung zu haben, wie das Gedicht zu vertehen ist :D

Bloodcat
17. Mai 2006, 00:01
Dunkelheit und Licht

Ich bade im Feuer des ewigen Eises,
da hör ich ein Wispern, doch nur ein ganz leises.
Begierig flüstert es mir quälende Worte,
und öffnet mir alsbald die flammende Pforte,
die ich einmal durchschritten nie mehr passiere,
wenn ich im Höllenreich den Verstand verliere.

Adanedhel
17. Mai 2006, 20:07
hf beim interpretieren:

Eingesperrt

Immer wieder
begreif ich's nicht?
Doch, ich tu es
Wieder nicht gekommen
Liegt es an mir?

Manchmal fröhlich
war's wirklich Spaß?
Ja, war es
Fröhlich, weil sie da waren
Bin ich abhängig?

Selten wirklich
ist's normal?
Nein, ich bin es
Wirklichkeit ist die Lösung
Kann ich das?

Niemals ganz
Liegt's an mir?
Ja, ich bin es
Ganz ist zu riskant
Hab ich Angst?

Irgendwann sicher
es wird kommen
Klar, ich weiß es
Sicherheit ist Enge
Die Zeit ist nah
Die Zeit ist
Die Zeit?
Sie?

ArmyOfMe
18. Mai 2006, 10:58
Ich muss erstmal FB verteilen:

He-Manvshe-Man:
Ich glaube, Adanedhel sagt schon alles, dem kann ich mir nur anschließen

CATcHER_of_life:
Du kannst sehr gut mit Reimen umgehen, das möchte ich auch mal können:)

Bloodca†:
Ein sehr eigener Stil, sehr gut

Adanedhel:
Irgendwie erkenne ich da meine Gedichte wieder, die Fragen gefallen mir sehr gut

An Alle:
Ich bin gerührt:heul:
Am Anfang wollte ich einen fast toten Thread wiedererwecken, und zugegeben, ich hatte mir nicht viel Hoffnung gemacht
Aber nun postet mindestens fast alle 2 Tage einer, das ist mehr als ich erwartet habe, und ich hoffe, besser gesagt glaube, dass dies so konstant bleibt
Ich wollte noch 2-3 andere Dinge hier machen, das dauert evtl. noch nen bißchen, stay tuned
Danke nochmals



Ach ja, hab ja noch was:

In Due

Deinen Verstand,
vermisse ich
Deinen Mut,
Wünsche ich
Deinen Fortschritt,
erwarte ich
Deine Liebe,
verliere ich

Am Anfang,
glaubten wir
Am Ende,
weinten wir
Und heute,
lügen wir
Aber morgen,
vergessen wir

CATcHER_of_life
18. Mai 2006, 15:15
Original geschrieben von ArmyOfMe

CATcHER_of_life:
Du kannst sehr gut mit Reimen umgehen, das möchte ich auch mal können:)



danke, auch wenn ich noch unzufrieden bin :D




An Alle:
Ich bin gerührt:heul:
Am Anfang wollte ich einen fast toten Thread wiedererwecken, und zugegeben, ich hatte mir nicht viel Hoffnung gemacht
Aber nun postet mindestens fast alle 2 Tage einer, das ist mehr als ich erwartet habe, und ich hoffe, besser gesagt glaube, dass dies so konstant bleibt
Ich wollte noch 2-3 andere Dinge hier machen, das dauert evtl. noch nen bißchen, stay tuned
Danke nochmals


jo bitte und natürlich auch danke an alle, find ich nämlich auch gut, dass sich hier wieder langsam was entwickelt ;)



Ach ja, hab ja noch was:

In Due

Deinen Verstand,
vermisse ich
Deinen Mut,
Wünsche ich
Deinen Fortschritt,
erwarte ich
Deine Liebe,
verliere ich

Am Anfang,
glaubten wir
Am Ende,
weinten wir
Und heute,
lügen wir
Aber morgen,
vergessen wir
schön, vor allem die wiederholungen des "ich" oder "wir" , ergibt schon einen leichten kontrast, vor allem dann durch die reime!
"schön und knackig!" *g*

Blackphoenix
18. Mai 2006, 21:35
Original geschrieben von ArmyOfMe
In Due

Deinen Verstand,
vermisse ich
Deinen Mut,
Wünsche ich
Deinen Fortschritt,
erwarte ich
Deine Liebe,
verliere ich

Am Anfang,
glaubten wir
Am Ende,
weinten wir
Und heute,
lügen wir
Aber morgen,
vergessen wir

:heul:

und @ Bloodca†:
Sehr geil geschrieben, geht sehr in meine Richtung was Gedichtevorlieben angeht - von Stilmitteln bishin zum Inhalt.

He-Manvshe-Man
18. Mai 2006, 22:08
Träume sind Feuer,
Träume sind Eis,
Träume sind Wasser,
und Leidenschaft zugleich

Träume sind schrecklich,
Träume sind schön,
Träume sind unendlich,
träumen ist sehen

Träume sind laut,
Träume sind leis',
Träume sind kalt,
Träume sind heiss,

Träumen ist Musik,
mit Engelsstimmen,
auf der goldenen Harfe,
die Töne springen

Träumen ist Fantasie,
eine Einbildung des Lebens,
Träume sind da,
sie wird es immer geben

Träume sind ewig,
träumen bis zum Morgen,
Träume zeigen den Weg,
träumen bis zu den Sorgen

Träume sind gut,
Träume sind schlecht,
Träume sind Wut,
Träume sind echt

Träumen ist Angst,
träumen ist Mut,
hör nie auf zu träumen,
denn Träume sind gut




Eure Gedichte finde ich klasse. Echt super gelungen.

CATcHER_of_life
25. Mai 2006, 13:07
ja, dein gedicht ist ein traum :)

schade, seit wir drüber sprachen, dass hier gepostet wird, postet keiner, vieleicht, weil jeder denkt, dass ein anderer ja postet, also muss er selbst nicht *g*
ich habe immoment kreative pause ... daher kann ich au nix posten, aber ihr habt vielleicht noch was, wenn ja, please posten!!

ich bin für eine woche weg und möchte bei meiner ankunft hier was zu lesen haben ^^

Bloodcat
28. Mai 2006, 04:35
Danke für's Lob. :) Ich find' die zur Schau gestellte Kreativität der Stammposter hier toll.

--

Engel

Oh, du stolzer Engel, was ist mit dir?
Große Wut verwandelte dich zum Tier,
ließ deine Federn zu Staub zerfallen,
formte die zarten Hände zu Krallen.
Nichts blieb mehr als ein erkaltetes Herz,
der Körper, erfüllt von sengendem Schmerz.

Warum solltest du noch ein Engel sein?
Deine welke Seele ist nicht mehr rein.
Gesucht hast du, doch niemals gefunden,
ließt dir zufügen tausende Wunden.
So ist dein Dasein nur sinnlos und leer,
Elend zum Opfer, ein Engel nicht mehr.

He-Manvshe-Man
28. Mai 2006, 17:14
Das von Bloodcat finde ich persöhnlich sehr schön. Zur Zeit ist meine Kreativität am Boden. Mir fallen kaum noch Gedichte ein. Wenn ich mal wieder eine Idee habe, werde ich nochmals ein paar reinschreiben.

ArmyOfMe
28. Mai 2006, 17:25
Bloodcat + He-Manvshe-Man

Ein Engel zum träumen:danke:

Tja...äh, ist die Kreativitätslücke ansteckend? Steckte auch mittendrin, aber gestern fielen mir wieder Ansätze ein, diese Woche könnt ihr wieder Taschentücher rausholen!

edit:
Auszug aus dem Irc:

17:27:55 <Blackphoenix> Oh, naja bin in letzter Zeit so ideenlos
17:28:07 <ArmyOfMe> das ist ansteckend!
17:29:23 <Blackphoenix> Aber vielleicht hab ich noch irgendwo n altes gedicht zum reinposten
17:30:20 <ArmyOfMe> hab auch schon geguckt, das schlimmste schlimmste das beste gedicht, was ich imo jemals geschrieben habe, find ich net mehr T_T
17:38:57 <ArmyOfMe> ich habs gefunden!

Zumindest das imo beste Gedicht mit Reimform von mir, müsste so ca.3 Jahre alt sein

Aus der Traum

Wir küssten uns am Strand
Liebten uns auf dem Land
Egal ob die Sonne über uns lachte
Oder der Mond erwachte

Gesehen habe ich dich kaum
denn das Ganze war nur ein Traum
Die Möglichkeit in der Realität
mein Versuch war zu leider spät

Hätte ich nur eine Chance
zu entfliehen aus meiner Trance
würde ich es nochmal probieren
trotzdem würde ich dich verlieren

Hilf mir den Traum zu besiegen
Lass ihn endlich wegfliegen
Möglichst weit weg von hier
doch landen...werde ich wieder bei mir

Blackphoenix
28. Mai 2006, 18:02
Bloodcats finde ich wieder sehr geil, gibts überhuapt nichts zu meckern, also kann ich dazu nicht mehr bemerken.

ArmyOfMe, dein Gedicht spricht mich an, irgendwie... Es erinernt mich so an einige Phasen in meinem Leben, auch wenn sie schon ein wenig zurückliegen. Gelungen :)

So, und ich will mich ja nicht lumpen lassen, hier hab ich mal wieder was ganz neues (eben fertig geworden)
Es stresst mich ein wenig das die letzten Gedichte in letzter Zeit so schnulzig sind die von meiner Seite her kommen, aber man kann halt immer nur über das Schreiben, was einem Gerade im Kopf herumspukt ;)

Du versklavst mich mit einem Blick
Schickst du mich fort, kehr ich zurück
Bin gebunden, wie an einen Strick
Jedoch ergeb` ich mich gerne diesem Glück

Du versklavst mich mit deiner Art
Strafst mich täglich, aber zart
Nur deine Abwesenheit ist hart
Denn ich bin in dich vernarrt

Du versklavst all meinen Sinn
Keine Chance, dass ich entrinn
Ohne Ende, ohne Beginn
Gebe ich mich dir ganz hin

Deus
28. Mai 2006, 21:17
Oha, hab diesen Thread jetzt erst entdeckt. Ich muss sagen ich bin wirklich beeidruckt von den Gedichten einiger User hier :)

Will auch mal zwei von meinen Gedichten hier posten...

Ein älteres:

Der Mond ist einsam

Der Mond in einer klaren Nacht,
der einsam hoch am Himmel steht,
hält still über die Erde wacht,
bis auch die Nacht,
zuende geht.
Sein sanfter Abglanz auf mich scheint,
wieviele schwarze, bittre Tränen,
hab ich in seinem Licht geweint?
Hinauf in die Unendlichkeit,
hör' ich ihn rufen,
wie ein Kind das leise singt,
hoch in die kühle Einsamkeit,
die meinem Herz den Frieden bringt

Und eines dass ich heute morgen geschrieben habe. Beruht auf den Gefühlen die ich jetzt gerade, nach dem gestrigen Abend, empfinde. Ist vielleicht noch nicht wirklich ausgereift:

So ist es nun ein weitres Mal,
dass die Liebe mich gefangen nimmt,
verloren zwischen Glück und Qual,
solang ein Funke Hoffnung glimmt.
Und durch mein Träumen, durch mein Hoffen,
erschaff ich meine eigne Welt,
die, vom Pfeil der Wirklichkeit getroffen,
alsgleich wieder in Trümmer fällt.
In der verliebten Seele einen
sich Kummer, Schmerz und Harmonie
zu einer bittersüßen, reinen
traumwirklichen Euphorie.
Doch ist die Liebe einst vergangen,
verdrängt vom Schmerz der Wirklichkeit,
so endet zwar das schwere Bangen,
doch bleibt zurück nur Einsamkeit!

Blackphoenix
29. Mai 2006, 12:42
Da kann ich nurnoch beitragen, ich bin baff.
Wahnsinnig schöne Gedichte, besonders das erste.
Poste doch öfter mal welche :)

Deus
30. Mai 2006, 11:49
Danke Phoenix. Ja, das erste gefällt mir persönlich auch am besten. Würde gerne noch eins beitragen, ist vielleicht zwei Wochen alt:

Von der Schwierigkeit ein Gedicht zu schreiben

Wie sollt' ich in Worte fassen,
was mein Herz im Innern schreit,
soll nicht trostlos grau verblassen,
von jeder Würde trüb befreit?
Oh, welche Worte könnt' ich finden,
dieselbe Frage immerfort,
um das was in mir brennt zu binden?
Ja, einzusperrn in meinem Wort!
Denn der, wer ein Gefühl beschreibt,
so sehr er es auchlobt und ehrt,
es drohend in die Enge treibt
und kläglich in sein Wort einsperrt!
Doch sollt' ein kluger Mensch sie lesen,
so werden sie sanft neu erweckt,
erinnern sich die stolzen Wesen
der heil'gen Kraft die in Ihn'n steckt!
Von diesem Feuer neu belebt,
kann das Gefühl neu auferstehn,
wenn dieser Phönix sich erhebt;
stolz aus der Asche; strahlend schön!
Wenn er prachtvoll in die Luft aufsteigt,
und war der Himmel einst so leer,
Des Menschen Geist ehrfürchtig schweigt!
Das Herz jedoch, schreit umso mehr!


Würde mich über Feedback freuen. Ich hoffe man kann verstehen, was mir im Kopf rumgegangen ist, als ich das geschrieben habe und was ich damit sagen will :)

Adanedhel
31. Mai 2006, 22:04
Du woltest Feedback: Grandios!

Unglaublich schöne Gedichte (alle leicht nachzuvollziehen, da musst du dir wirklich keine Gedanken drum machen). Du bist ne echte Bereicherung für das Forum hier, die Wortwahl ist bislang hier einmalig.

Blackphoenix
31. Mai 2006, 22:33
Wenn er prachtvoll in die Luft aufsteigt,



Das ist eine Stelle an der ich beim Lesen immer leicht ins stolpern gerate.
Sonst fällt mir nichts auf, umschreibt die Thematik Gedichteschreiben ganz trefflich.
Sind sehr fein ausgearbeitet, deine Gedichte, wunderbare Bilder, keine Holperstellen, absolut beneidenswert ;)

Naja, ich hab auch mal wieder etwas geschrieben, eher eines der (wie ich es nennen würde) Brainstorminggedichte:
Schnell niedergeschrieben um ein momentanes Gefühl festzuhalten - aber nicht ausgearbeitet.
Daher ist nicht wirklich ein beabsichtigter Rhythmus enthalten:

Von der Leere

In einer Finsternis verloren, die nicht natürlich ist
Die von außen mich nicht angreift, sondern innerlich mich frisst
Sie bohrt sich tief ins Inn`re, dass man sie niemals vergisst

Sie ist die hohle Leere, die mein Innerstes erfüllt.
Sie erstickt den letzten Funken, der noch nach der Hoffnung brüllt
Sie hat mein Herz gefangen und in Finsternis gehüllt

Und es schafft nichts, sie zu bannen, kein Betteln und kein Fleh`n
Als ich sie in mein Herz ließ war`s um mich bereits geschehen
Und so ergebe ich mich hilflos - in ihr werd ich untergeh`n

Vielleicht kann es ja der ein oder andere nachvollziehen...
Ich würde mich ebenfalls über Feedback freuen.

Deus
31. Mai 2006, 23:18
Ersteinmal danke für das positive Feedback :)
Danke Adanethel, danke Phoenix. Werde, wenn ich mal wieder ein Gedicht schreibe, es hier hereinstellen...

Ich muss sagen, ich finde den Thread toll und ärger mich, ihn erst so spät entdeckt zu haben....

@Phoenix:
Dein Gedicht finde ich auch sehr schön von der Thematik her und dem Hauch Melancholie. Ich denke, dass ich es nachvollziehen kann was du meinst und beschreibst.
Es hat doch schon ein gutes Grundgerüst für einen Rythmus. Nur ein paar Worte umstellen und ersetzen, dann kommt zu der schönen Wortwahl und gefühlvollen Thematik noch ein schöner Rythmus...

CATcHER_of_life
03. Juni 2006, 23:23
danke für die vielen gedichte und dass ihr meinem wunsch nachgekommen seid, einfach auch schön, dass die community hier wächst :)

das gedicht über die schwierigkeit ein gedicht zu schreiben:
erinnert mich an walter moers' stadt der träumenden bücher, wo ein manuskript, das so vollkommen ist, dass es einen umhaut und zur depression zwingt, auch dasselbe thema behandelt, eine große rolle spielt. (sry für die verschachtelung)
aber nun zu dem gedicht von dir: nice geschrieben, wobei ich sagen muss, dass mir "so ist es nun ein weitres mal..." sehr gut, also etwas besser gefällt, vor allem wie du mit den wörtern 'jonglierst' :)

aus der traum:
sehr schön, die idee und träume gut ausgeführt, gefällt mir, auch wenn ich ein feind des reimens war ;) , weil er mir schwer fällt.
bisschen erzwungen klingt leider: "mein versuch war zu leider spät" - oder vertippt ? ;)


auch die sachen des alten hasen blackphoenix, der auch in meinem thread aktiv war, gefallen mir wie immer gut =)

doch nun zu mir:
ich hatte eine anstrengende woche mit großfamilie in NL, bin jetzt zurück und habe nur eine idee während einer autofahrt+stau ausgeführt, bin nicht hundertprozentig zufrieden, vor allem beim titel noch unsicher, doch lasse es so, will nicht unbedingt etwas verändern, erwarte aber natürlich fb :)

-= Achtung ab und zu Humor =-



Medley

Das ist das Medley
der Wolken,
die ungemolken
über die Welt zogen:

I
An einem großen grünen See,
an dem Leute sitzen,
deren Geschmeide blitzen,
läuft ein schönes Reh.

II
Durch die großen Baumkronen
kann man nichts sehen,
außer Blättern, die gehen,
- sollte sich das lohnen?

Ja, weil ab und an
ein Wesen sichtbar wird,
das unser aller Erde erwürgt
und man als Wolke nichts tun kann.

Doch auch auf Freunde
wie Eichhörnchen
oder andere Fresser von Körnchen
ist ein Blick ohne Reue.

III
Eine weiße Landschaft
ohne Sträucher
und daher ohne Räuber
wird auch von uns begafft.

IV
Die Natur zeigt danach
in voller Freiheit
alle Farben von Schönheit
jenseits der Nacht.

V
Nun verschwinden wir
mit and'rem Wasser
immer rascher
- vielleicht dürfen wir
bald wieder fliegen
und nicht nur fließen!

VI
Was ihr als Regen
und als Wolken seht,
ist uns're Freiheit,
die dasteht!

Adanedhel
04. Juni 2006, 19:22
Das Gedicht von Blackphoenix ist auf irgendeine Art "packend, ergreifend". Aber wirklich erklären wie kann ichs mir nicht. Dennoch, oder gerade deswegen sehr schön.
Ich hab auch mal wieder eins, diesmal in Reimform.


Odyssee der Wirklichkeit
Irren in der Dunkelheit,
Verlockung links und rechts von mir,
Verlockung, zu gefallen dir.
Zum Greifen nah bin ich gekommen,
Doch welchen Berg hätt ich erklommen,
wenn mein Stolz auf's Weiterkommen,
entzweit.

Hab ich die Unverfrorenheit,
Verlangen, ich sehn mich nach,
Verlangen, das einst entbrach.
Wenn aus einem leisen Wort,
silber klingend, so weit fort,
der Glanz, der in ihm schmort,
befreit.

Doch ist dort eine Obrigkeit,
verbietend, auf meinem Weg,
verbietend, weil ich überleg.
Das Herz die Suche neu beginnt,
erquickend allem entrinnt,
spinnt, besinnt, gewinnt,
jederzeit.

Von Licht gesäumte Ehrlichkeit,
vergangen, schwarze Bitterheit,
vergangen, leere Schweigsamkeit.
Neu geschaffen, strahlend schön,
beflügelnd süß gen Himmel gehn,
vereint in allen Farben sehn,
Vollkommenheit.

Deus
08. Juni 2006, 09:14
@Catcher:
Deine Gedichte muss man immer fünf mal lesen um sie einmal zu verstehen. Das finde ich gut, denn so wird man nicht gleich am Anfang von der Pracht erschlagen und liest den Rest nicht, wie im anderen Fall, nur noch unaufmerksam. So meint man nicht, es nach einmal flüchtig lesen gleich begriffen zu haben. Dein Gedicht muss man öfters lesen und nach und nach entfaltet sich dessen gesamte Ausdruckskraft und anmutende Ästhetik. Allerdings besteht so auch stets die Gefahr, dass es dem Leser unfertig und wirr erscheint. Da ich das jetzt aber weiß, werde ich mich vor einem verfrühten Urteil hüten.

@Adanedhel:
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz was du meinst fürchte ich. Auch nach abermaligem Lesen weiß ich nicht unbedingt was du ausdrücken willst. Kann aber auch an meiner eher schwach ausgeprägten Interpretationsgabe liegen! Ich finde bei deinem Gedicht jedoch die Struktur interessant. Wenn ich mir einen Vorschlag erlauben darf:
Bei einem so strukturelle Gedicht hätte ich z.B eine Strukturänderung am Wendepunkt gut gefunden, um das Durchbrechen der alten Ordnung auszudrücken! :)

ArmyOfMe
08. Juni 2006, 09:47
So,

erstmal: Welcome Deus Lo Vult!

Leider fehlt mir die Zeit, soviel Feedback zu verteilen, hatte unterhalb der Woche starke Pc-Probleme und habe erst jetzt wieder hier reingeschaut. Aber was ich gelesen habe, gefiel mir von allen sehr gut.
Ich bin ab heue Nachmittag bis Montag weg, Montag möchte ich hier wieder was sehen:faniel: !

Natürlich verlasse ich euch nicht, ohne was voher zu posten. Ich befürchte, dies könnte der einen oder anderen Person nicht gefallen, und dies ist verständlich, es handelt sich nicht unbedingt um ein klassisches Gedicht, deshalb eine kurze Erläuterung. Dies habe ich einer Person vor 5-6 Jahren sozusagen ins "Poesiealbum" geschrieben, ihr werdet es schon verstehen:

Du stehst auf, gehst weg
Geh nur fort, weg von mir
"Ich liebe dich nicht" möchte ich schreien
Doch du starrst mich nur an

Ich trau mich nicht
Wieso, weshalb, warum? wirst du fragen
Auf eine Antwort wirst du lange warten
Ich liebe dich einfach nicht

Sie kommt zurück
Sie möchte was sagen
Bitte starr mich nicht an
Doch du erlöst mich nicht

Du hast dieselbe Meinung wie ich
Und gehst wieder weg
Ich schaue noch mal zum Himmmel
Es regnet nicht, aber meine Augen sind naß


Ja, ich weiß, ich drücke schon wieder auf die Tränendrüse:heul: :heul: :heul: , bin ja schon weg:rolleyes:

Adanedhel
08. Juni 2006, 20:17
Bei dem Gedicht haben auch mehrere Aspekte eine Rolle gespielt. VOn daher kann ich mir leicht vorstellen, dass es schwer fallen dürfte da was draus zu erkennen =)

Ich wollte erst ein Gedicht einfach über das Thema "sich mit fremden Federn schmücken" und den Kampf mit seinen eigenen Gewissen schreiben, jedoch fand ich während des Schreibens, das auch noch eine weit umfassendere Weisheit mit rein solle und die dem folgende Klarheit - daher das verworrene und sehr vielschichtige =)

(ich finde es immer noch unglaublich schwer auszudrücken, was man beim schreiben gedacht hat)


Den Vorschlag hab ich aus dem selben Grund auch nicht verwirklicht, die abschließende Wahrheit/Vollkommenheit sollte eben auch über dem Ganzen hängen. Ich hatte eher überlegt, zu Beginn bzw. in der zweiten Strophe einen Bruch drin zu haben.

Deus
10. Juni 2006, 17:56
Hab mir heute bei dem schönen Wetter ein paar Verse überlegt:

Sommergedanken
Oh, wie kühn lockt mich der Sommer,
raus in der Gärten bunte Pracht,
deren Farben, deren Duft,
das schwere Herz mir trunken macht.
Wie sorglos schön der Vogel singet,
sein Lied, der Freude Melodie,
wie unbeschwert das Eichhorn springet,
in wirr beglückter Euphorie.
Wie majestätisch ziehn die Wolken,
die luftig hohen leeren Weiten,
des blau verträumten Himmels lang.
Stolz wie ein Adler will ich gleiten,
so herrlich frei, so ohne Zwang.
Wie sehn' ich mich in dunklen Stunden,
bang nach der Sonne goldnem Schein,
und all dem Glück das ich empfunden!
Kanns denn nicht ewig Sommer sein?

He-Manvshe-Man
15. Juni 2006, 00:15
Eure Gedichte sind schön, aber die meisten sind so depressiv :( @BlackPhoenix: Kommt der Nick zufällig von "Blackadius Phoenixus"? Wenn ja kenn ich dich xD

Blackphoenix
15. Juni 2006, 11:33
Nein.
Früher hatte ich oft den Nick Silverphoenix, aber ansonsten nur Blackphoenix, keine derartige Abwandlung.
Und in einem anderen Forum heiß ich noch SchwarzerVogel weil mit mit Blackphoenix jemand zuvor kam...

HoldYourBreath
16. Juni 2006, 12:08
sehr coole sachen hab ich hier bisher gelesen, wollt auch mal was posten, weiss nid ob es besonders gut ist, aber egal,hier:


She feels that i`m so weak
and so she acts out her cruel streak
she acts it out with all her lies
my love, my hope, my joy - they all drop like flies



She is all the evil in my bad dreams
injecting all her agony into myself like a never ending stream,

but even if i know now that loving her makes me fall down a cataclysmic cliff
she still feels so desirable and so seductive



What can i do to make her realize
that i`ve already been victimized
My fall has finally become her rise
disengaging from her has become a senseless try




With not answering my feelings
she has damned my heart to be ever bleeding
damned my heart to suffocate under endless misery
she feels satisfied when its killing me

First I tried to escape, i tried to hide
then i thought about fighting and wearing my scars with pride
but i cant survive without you, i`m too weak
without you my life feels so dark and bleak

So i blundered into an inner conflict
about hating and loving you
additionally i had to think of you all the time through

it increased continuous till i became insane
and you atrocious monster are the only one to blame

Why cant she love me like i love her, why has she so much hate?
and why cant she see that i`m executed, that i got suffered by this fate
but with only one smile by her, i`d be reanimated

My love - why does she play with it?
actually i want both our wrists to be slit

So we can suffer from death indefinitely
and my proscribed love will be the last that she sees
my love will slay me, and its anger will slay her too
So we are captived by my love and its truth

And when she then comes to plague me till death
she will be forced to see...i`m already dead





/mfg

xeditx, hab noch einen geschrieben, aber ich warte lieba erstmal ab, will ja nid das forum hier nu überfluten :)

He-Manvshe-Man
16. Juni 2006, 22:12
Ein alter Wandersherr schritt des Weges entlang,
sein Zuhause ließ er hinter sich und schritt auf weites Land.

Durch die Wälder in denen die Geister lebten,
und durch den Fluss der Seelen,
durch Gebirge in denen es Feuer regnet,
durch Wiesen, Felder und Wege.

Die Sonne scheint am Himmel hell,
und beleuchtete seinen Weg,
den Weg den er noch vor sich hat,
den Weg den er nun geht.

Er hatte ein Ziel vor Augen,
das Ziel das sich ihm bot,
das Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt,
und das war Gottes Tod.

Auf einer weiten Wiese,
der Himmel ist wolkenlos blau,
da schläft ein großer Riese,
auf dem feuchten Tauh.

Der Wanderer fragte den Riesen wo es zum Himmelstore geht,
der Riese grunzte und sprach und zeigte ihm den Weg,
der Wanderer bedankte sich und ging weiter ins weite Land,
als er den Fluss der Toten sah wurde er gewarnt.

Eine Fee sprach zu ihm:"Sei klug und kehre um,
in diesem Tümpel zu sterben, das wäre wirklich dumm."
Doch der Wandersherr überlegte nicht und lief blind in die Gefahr,
die Moorschwimmer des schwarzen Tümpels die er nicht mehr sah.

Sie zerrten ihn in das Moor hinein,
der alte Mann schrie so sehr,
doch der düstere Wald zugleich,
war doch Seelen leer.

Ein Meer von roten Augen,
starrten ihn verachtungsvoll an,
der alte Mann wollte fliehen,
doch sie zogen ihn heran.

Er strampelte mit den Füßen,
doch es war zu spät,
er konnte sich nich lösen,
das war sein letzter Weg.

Doch da kam ein grelles Licht,
und erleuchtete das Moor,
eine goldene Rüstung blitzte,
ein Engel draht hervor,
er zückte sein Schwert und sagte:
"Hinweg ins Höllentor!"

Er schlug mit seinem Schwerte,
die Ungetüme in zwei,
die Restlichen flüchteten und lernten:
"der Wanderer hat ein Schutzengel bei."

Das Kampfgeschrei erlosch,
und der Tümpel war wieder leise,
das Blut das still vergoß,
und der Engel sprach waise:
"Was hast du dir gedacht?
Dein Ende war so nah,
wär ich dir nicht zur Stelle,
dann wärst du tot, du Narr!"

Der Wanderer dankte dem Engel,
und schritt aus dem Tümpel raus,
er ging weiter Richtung Osten,
wo Gotte's Existenz friedlich haust.

Der Wanderer ging über ein Gebirge,
wo Kobolde und Zwerge lebten,
er schritt vorbei an einer alten Birke,
wo Trolle sich müde regten.

"Guten Tag", sagte der Mann, "wie geht es euch, junger Troll?"
Der Troll war wütend und sauer und grunzte in seinem Groll.

Er griff nach der Axt am Boden,
und stand langsam auf,
der alte Mann begriff,
und dachte sich:"So lauf!"
Doch seine Beine bewegten sich nicht,
er stand wie versteinert da.
Ist das nun Magie?
Und ist das mein letzter Tag?

Der Troll wollte ihn töten,
sie waren mindestens zu dritt,
er wollte die Flüsse röten,
die andere Trolle grunzten mit.

Der alte Mann konnte nicht laufen,
doch die Rettung war nah,
der alte Riese kam,
und half ihm als er den Wandersmann sah.

Er zerschmetterte die Trolle,
und wurf einen großen Stein,
Kampfgeschrei ertönte,
er war nicht mehr allein.

Andere Riesen kamen,
und liefen in den Streit,
der alte Mann rannte hinfort,
er war von dem Zauber befreit.

Seine Beine konnten wieder laufen,
und er schaute zurück auf den Kampf,
weitere Trolle liefen in den Krieg,
der Wanderer entdeckte eine Farm.

Er sprang über die Zäune,
und versteckte sich im Stroh,
mitten in der Scheune,
da brannte sie lichterloh!

Die Trolle warfen Fackeln,
in die alte Farm,
es qualmte und es brannte,
das Feuer berührte seinen Arm.

Der alte Mann wollte flüchten,
doch das Feuer hatte ihn umringt,
die hohen Flammen loderten,
die Zeit die so schnell verging.

In wenigen Sekunden,
brannte die ganze Scheune auf,
da war ein kleiner Spalt,
der Mann starrte gelähmt darauf.

Doch wenn er Leben wollte musste er es riskieren,
er lief der Flamme zu,
vielleicht würde er verlieren,
im Himmel hatte er seine Ruh.

Doch da er schaffte es,
und kaum war er da rauss,
war er umzingelt von Trollen,
sie warfen Fackeln auf das Haus.

Der alte Mann schlich leise,
in den dunklen Wald,
es wurde langsam Abend,
ihm wurde langsam kalt.

Er dachte er wurde verfolgt,
und er begann zu rennen,
vor seinem Auge sah er,
das alte Häuslein brennen.

An einer Lichtung stoppte er,
er sah sich um und und keuchte,
als er dann erschrack,
weil ein kleines Lichtlein leuchtet.

Das kam aus einem Zauberstab,
den ein alter Zauberer trug,
aus der Lichtung schritt er langsam,
auf den Wandersmann zu.

Er sagte:"Was ist dein Zeil, alter Mann?
Ob ich dir vielleicht helfen kann?"
"Nein", antwortete der Herr,"Mein Ziel ist Gottes Tod,
Ich gehe in das Himmelreich und färbe die Wolken rot."

Der Zauberer überlegte und sprach:"Da kann ich dir sogar helfen.
Ich zeig den Weg zum Himmelstor,aber denn bewachen die Elfen."
"Die Elfen", murmelte der alte Mann und kratzte sich am Bart,
"das ist nicht wirklich wichtig, die Elfen sind nicht stark."
"Sie benutzen Magie", sagte der alte Mann,
"doch das wäre nichts was ich auch nicht kann.
Folge mir, ich zeig dir den Weg,
doch durch das Himmelstor musst du alleine gehn."

Der Wandersmann folgte dem Zauberer,
tief in den dunklen Wald,
inzwischen ist es Nacht geworden,
dem Mann war bitterkalt.

Der Zauberer trat auf eine Fläche hervor,
der Wandersmann ihm nach,
er erstarrte und erblickte das Himmelstor,
und bewunderte diese Pracht die hoch am Himmel lag.

Der alte Mann fragte:" Wie komme ich hierrauf?"
"Benutze nur deinen Glauben und leicht kommst du hinnauf."
"Glaube? Sowas habe ich nicht,
auf den Glauben war ich nie erpicht."
"Denk an das was du liebst,
und du wirst deinen Glauben entdecken,
wenn du nur in Hass dich triefst,
wird sich dein Glaube verstecken."

Der Wandersmann dachte an Frau und Kind,
die er zurückgelassen hat,
das war seine Liebe,
in der, der Glaube lag.

Und da schwebte der Mann auf das Himmelstor empor,
er flog durch diese riesen Pracht,
eine neue Welt stand ihm bevor.

Er landete auf einer Wolke,
er war im Himmel dieser Welt,
im Land in dem Gott wohnte,
da wo es ihm gefällt.

Dort gab es Engel die auf Harfen spielten,
und Heilige die lachten,
dort gab es Menschen die im Glück verfielen,
und Menschen die im Gutem dachten.

Gottes Palast drohnte auf dem Berg der Wolken,
dort wo der Regen fiel,
dort wo gute Menschen leben sollten,
dort wo es gefiel.

Der Wandersmann schritt die goldenen Treppen empor,
und stieß die Türen auf,
die Engelswachen folgten ihm,
und Gott lachte ihn aus:
"Was willst du tun du kleiner Mensch?
Es wird Zeit das du mich kennenlernst!"

Da flogen Blitze aus Gottes Hand,
und zerschellten an der Mamorwand.

Die Engel flogen auf den Wandersmann zu,
der alte Mann wich aus und sprach ihm nu:
"Ich will dich töten,
das ist mein Recht,
du und dein jämmerlicher Knecht,
du hast meine liebe Mutter in die Hölle geschickt,
dabei war sie nicht schlecht,
sie war ein guter Mensch,
das solltest du verstehen,
und ehe du nicht tot bist,
werde ich nicht gehen!"

Gott sprach mit tiefer Stimme:
"Das ist mehr als jämmerlich!
Deine Mutter in die Hölle schicken?
Darauf war ich nie erpicht!"

Weitere Blitze flogen auf den Wandersmann zu,
die Engel hielten ihn fest,
der Wandersmann duckte sich,
die Blitze gaben den Engeln den Rest.

Der alte Mann sprang,
und sah die Engel sterben,
Trümmer flogen von der Decke,
nun müsste er verbergen.

Der alte Mann stand auf und rannte aus dem Schloss,
er rannte die Mamortreppe runter,
auf denen sich Engelsblut ergoss.

Man hörte einen dumpfen Schrei,
und das Schloss zerfiel,
Gott lag unter Trümmern,
wie es ihm gefiel.

Der Wandersmann flüchtete,
aus dem Himmelsreich,
auf der ganzen Welt flüsterten,
die Wesen es sei gleich:
"Ob Gott nun stirbt oder lebt,
das ist nun egal,
die Tat war wegen Liebe,
also war sie normal."

Andere Wesen sagten:
"Ohne Gott sind wir verloren,
ohne Gott wird die Welt verrotten,
kein Kind wir mehr geboren,
kein Engel wird mehr erscheinen,
das Himmelsreich zerfällt,
die Welt und ihre Wesen,
sie wird am Bösen zerschellen."

Der Wandersmann auf Erden,
reist weiter in sein Dorf,
das Schicksal das der Welt nun blüht,
steht uns nun bevor.





Ja ich weiss es ist ein wenig kitschig. Ein kleiner Einblick in meine Fantasiewelt ;) . Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten. @HoldyourBreath: Dein Gedicht ist schön. Weiter so!

HoldYourBreath
16. Juni 2006, 23:33
Hi Heman, find ich nen sehr schönes Gedicht/Geschichte, was du da geschrieben hast! Dass es solang iost, gefällt mir auch sehr gut, und auf Deutsch find ich ebenfalls sehr gut..habe auch sehr Lust sowas mal zu versuchen, auch wenns für mich eigtl Neuland ist,, aber ich habs mal hier versucht :)
und vielen Dank für dein Lob noch ;)

also hier;


~Piraten der Verdammnis~

Es ward einmal ein Schiff
das war nur bei Sturm und Nebel gesehen
es steuerte sturr auf jedes Riff
und niemand konnte bei seinem Anblick bestehen

gruselige Piraten steuerten diese Todesgaleere
immer auf der Jagd fraßen sie jede unschuldige Seele
Niemals verlor über sie ein ehrlicher Bürger ein Wort
denn allein der Gedanke an sie brachte Schrecken und Mord

Die Weisen konnten an den verhängnisvollen Wolken ihre Ankunft erlesen
ein jedes Dorf brach sogleich in Schrecken aus
wenn seine Piraten kamen zu plündern, zu morden die Leichen die nie verwesten

Ihre Schatzgier endet nie, ihre Schwerter holt nie der Verschleiß
sie machten nicht Halt vor Kind,Weib oder Greis

doch bis heute erreichte niemanden die Kunde
von der Legende, der einen Stunde
in der Piraten Dasein, in der sie plünderten diese eine Schatztruhe
welche mit einem Fluch belegt, fortan fanden sie nie wieder Ruhe

So sind sie verdammt, ewig zu jagen und zu rauben
schon vor langem verließ sie alles Gute, aller Glauben

ihre Welt gebiert kein Licht, kein Sonnenstrahl
nein, ihre Welt ist auf ewig dunkel und kahl

Sie stürzen alles ins verderben, bis ans Ende der Welt
die Menschheit schreit auf nach einem tapferen Held
der sie aus dieser Geißel irgendwann zu befreien vermag
beharrlich hoffen die Menschen auf diesen glorreichen Tag

Also auf Held,
du siehst wie schlecht es um diese Welt bestellt

Befreie das Gute von dieser schrecklichen Plage
und erlöse die Piraten aus ihrem Schicksal für alle Tage.....

He-Manvshe-Man
16. Juni 2006, 23:45
Das Gedicht ist ebenfalls sehr schön. Die Sache ist die das die Fantasiewelt in der meine Geschichte spielt durch spontane Ideen beim schreiben aufgebaut wurden. Aber "Piraten der Verdammnis" finde ich sehr schön wie schon gesagt. Gut erzählt und schön mit Wörtern gespielt und trotzdem nicht irgendwas weggelassen. Sehr gut.

HoldYourBreath
16. Juni 2006, 23:51
Wow, vielen vielen Dank, das Lob bedeutet mir nun schon sehr viel, weil ich ja wie gesagt da Neuland betreten hab, hab sonst bisher erst 2 deutsche Texte geschrieben, das eine war son text der nur rumgeblödedlt ist(hat immerhin für nen Lachkrampf bei der freundin eines freundes gereicht^^) und dann enn Text gegen Nazis, der vlt in einer der beiden Bands verwendet wird, in denen ich spiele...
also vielen Dank nochmal! ;)

Werd mich nu mal daran machen, nochwas zu schreiben :)

aber von dir und allen anderen hier will ich auch wieder was lesen, bzw noch verbesserungsvorschläge etc für meine sachen bekommen, das wär sehr nett :Orctop:

also schreibt mal wieder nen paar schöne sachen hier herein, so wie bisher :)

He-Manvshe-Man
17. Juni 2006, 00:03
Ich bin im Moment sehr einfallslos :) . Wenn mir wieder eine Geschichte einfällt schreibe ich sie gerne rein. Was soll ich noch sagen: Dein Gedicht war schön. Mir persöhnlich hat es sehr gut gefallen. Mir ist nichts aufgefallen was du verbessern könntest.

HoldYourBreath
17. Juni 2006, 00:07
jo, das freut mich schonmal :)

na dann freu ich mich mal auf was neues von dir :Orctop:

hätte mal ne frage, wie kann man dieses Forum, also fun,art&story OT ina sig verlinken, so das hier mal mehr vorbeikommen, um vllt auch was zu schreiben, ich krieg des nid so recht hin :(

He-Manvshe-Man
17. Juni 2006, 00:13
Das I-Netadressen Fenster oben markieren (wo "http://warcraftfourm.ingame.de . . . steht) dann Strg+C zum kopieren und Strg+V zum einfügen wohin du auch willst (in dem Fall deine Signatur).

HoldYourBreath
17. Juni 2006, 00:23
thx!
hab grad fastn text fertig, werd ihn in diesen post reineditieren, einen moment noch :)


xeditx; ok heir istes ;)

Der Edelmann

Er war ein Ehrenmann
der Schmach und Verlust nicht ertragen kann

und als ihm dieser Bauerntölpel die Braut stehlen wollte
da verlor er die Fassung und dachte nicht an Worte

Er bedrängte den Burschen und forderte ihn heraus
er dachte bei sich, bald ist es mit ihm aus

Er sprach "Wähle ein Ort und eine Zeit
und ich verbanne aus deinem Gesicht die schmähliche Freude, die ungerechte Heiterkeit"

Es kam der Tag, es kam das Duell
auf beiderseiten blitzten die Degen schnell
der Bauernjunge schlug sich recht geschickt
noch war der Moment nicht gekommen, in dem der Edelmann ihn zu seinen Vorfahren schickt

Doch aufmal ging durch die Menge ein Raunen
denn zu jedermanns Erstaunen
zückte der Edelmann ein zweiten Degen
seine Hand war schnell, sein Blick verwegen

Der Bauernjunge, der nur auf diesen Moment gewartet, zog urplötzlich ein Schwert
es war prachtvoll und wie viele Juwelen, soviel wert

es ward geschmiedet von Siegfried
der vortreffliche Schmied
der schmiedet mit kundiger Hand
dessen Meisterwerke im ganzen Land bekannt

Der Edelmann wusst nicht wie ihm geschah
ein Haschen nach Wind war alles was sein schmutziger Plan nun gewesen war
Und die Lehre von der Geschicht:
ob Edelmann, ob Knabe, es kommt immer einer, der einen richt`

Dem Edelmann konnt das ihm Teure nichts mehr geben
den an diesem Tag verlor er nicht nur sein Weib
sondern auch seinen Besitz,ja sein Leben
so kanns kommen, wenn es ein jeder zu weit treibt
doch so ging es noch jedem, der sein Schicksal zu sehr fordert
sein Treiben ging nie gut,ja früher oder später ward noch jeder Hochstapler ermordet.....

He-Manvshe-Man
17. Juni 2006, 12:19
Finde ich schön. Das Duell ist gut erzählt und die Hindergrundinformation war da. Schade das eine neue Seite begonnen hat. Jetzt sieht keiner mehr mein Gedicht :(

HoldYourBreath
17. Juni 2006, 12:22
Danke :)

Ja, das hab ich auch schon gedacht, wenn man soviel postet, gehen evtl einige Werke unter :(

Naja, also der Hinweis an alle auf der vorherigen Seite gibt es auch noch Werke von Heman und mir, also nicht drüber hinweggehen^^

P.S.: Haste deine unkreative Phase nu überwunden?
Ich hab grad so langsam ne Idee, aber bin mir noch nicht sicher, wie das weitergehen soll :(

He-Manvshe-Man
17. Juni 2006, 12:27
Ich weiss nicht was ich schreiben soll. Ein Kampf zwischen Himmel und Hölle dachte ich mir. Aber das kommt den anderen Gedichten und Geschichten von mir sehr gleich. Auf jedenfall will ich wieder eine mit Gedichten erzählte Geschichte schreiben. Von Montag bis Freitag bin ich leider nicht anwesend. Deshalb kann ich da auch nichts schreiben. Das heisst ich muss bis Sonntag Abend noch was schreiben und unter Zeitdruck fällt mir nie was ein :(

HoldYourBreath
17. Juni 2006, 12:34
Dann tu einfach so, als wär gar kein Zeitdruck...oda hol dir ne Inspiration, ich zb wohn ziemlich aufm Land eigtl, also nicht weit weg von der Stadt, aber doch recht abgeschieden, und hier gibts total viele Felder,Wiesen,Wälder, wo man eigtl immer ganz für sich ist, oda allerhöchstens mal 2,3 leute trifft, eher aber gar keine...
da kann man gut schreiben :)

bin übrigens grad am schreiben, ich editiers dann hier rein wenns fertig ist

He-Manvshe-Man
17. Juni 2006, 12:37
Ich wohn in einem Dorf. So ein typisches altes Dorf. Gegenüber unseres Hauses ist eine Kirche. Vorne dran ein Friedhof. Das wird aber durch einen Bach getrennt. Ein kleines verschlafenes Dörfchen kann man schon fast sagen ;) Da spielt die Fantasie natürlich höher als wenn man in einer großen Stadt lebt. Ich mag das Dorf. Es ist so schön ruhig. Aber auf dem Land ist es nicht. Es ist aber ein großer Wald daneben und der Siebenerlensee natürlich.

HoldYourBreath
17. Juni 2006, 12:43
na das klingt doch cool, so aufm Land wohnen bestärkt schon die Fantasie, gell ;)

also, hier mein neuestes Werk, hoffe es gefällt :

Ich wär so gern...

Ich wär so gern ein lauer Sommerwind
flög nur durch die Welt, ganz ohne Probleme
mal lind, mal geschwind
und führte ein herliches bohéme

Ich umgarnte die Wälder mit ihren majestätischen Bäumen
nähme auf Wut, Trauer und Hass keine Rücksicht
könnte den ganzen Tag träumen
und wäre einfach nur glücklich

Ich wär so gern ein kleiner, starker Bär
Ich tollte herum voller Lebenslust
die Freiheit liebte ich sehr
erfreute mich des Lebens, und vergaß dabei den Frust


Ich bestünde alle Abenteuer
und zeigte bärenstarken Mut
nichts wäre mir ungeheuer
ob in des Mondes fahlem Schein oder in der Sonne heisser Glut

P.S.: Bohéheme ist französisch und heisst Bummelleben, also gemeint ist damit ein sorgloses, freies Leben ozusagen ;) .

He-Manvshe-Man
17. Juni 2006, 12:50
Das Gedicht ist schön. Schön erzählt und gut und mit passenden Wörtern beschrieben. Ich wäre auch so gern wie der Sommerwind.

HoldYourBreath
17. Juni 2006, 12:53
Vielen Dank, das doch mal was, wenn sich der Leser damit identifizieren kann ;)

Ich werd wohl weiterschreiben, aber nid mehr alles direkt hier rein posten, sonst geht zB dein gedicht und meine andern Sachen total unter, und vor allem lebt das hier ja eigtl davon, dass sich mehrere beteiligen, von daher hoffe ich mal, das sich ArmyOfMe, cAtcher_of_liFe und die anderen baldigst wieder hier blicken lassen :)

He-Manvshe-Man
17. Juni 2006, 12:57
Das hoffe ich auch. Dieser Thread ist nicht für Smalltalk gedacht ^^. Ich schreib wieder rein wenn ich ein gutes Gedicht habe und das wird leider mindetens eine Woche dauern müssen. Weil ich wie gesagt eine Woche weg bin.

Deus
17. Juni 2006, 15:20
Oha, hier hat sich ja ganz schön was getan.
@Holdyourbreath:
Das PiratenGedicht gefällt mir. Die anderen ehrlich gesagt eher weniger, da das Reimschema zu wechselhaft ist. Die Endungen an sich sind gut, doch könntest du versuchen es zu verbessern indem du besser auf die Silbenzahl der Wörter aufpasst :)
Die Wortwahl an sich und die Bilder, sowie der Handlungsplot (im Edelmanngedicht vor allem) sind gut!

Es kann eine Weile dauern bis ihr von mir wieder ein Gedicht lest, denn ich arbeite gerade an einem größeren Projekt :)

HoldYourBreath
17. Juni 2006, 15:45
Danke danke :)

LOL, ich seh grad Heman is gebannt, wasn das fürn scheiss :(

omg

Also ich werd in nächster Zeit wohl nochn paar schreiben, allerdings dann darauf achten, das das versmaß passt ^^

was fürn projekt machste denn, und nu sag nid, "sag ich nicht" :D

Deus
17. Juni 2006, 16:06
Würde mich freuen :)
Bin ja auch erst seit kurzem in diesem Thread aktiv, doch freut es mich zu sehen, dass dieser sich wachsender Beachtung und Beteiligung erfreut!

Ich schreibe an einem kleinen "Theaterstück". Die Handlung will ich noch nicht verraten, aber ich poste hier mal den Prolog. Daraus sollte es zum Teil ersichtlich werden:


Das Schauspiel das nun vor euch liegt,
erzählt das Schwanken eines Mannes
der Tod und Leben zögernd wiegt!
So geht es jedem Menschen mal,
unentschlossen auf der Gablung,
zwischen Trieben und Moral.
Ist denn dieser welcher immer schweigt,
und hält das rechte Handeln wichtig
und sanftmütig sein Haupte neigt
in seiner Lebensführung richtig?
Oder ist womöglich der der Kluge
der sich selbst über andre stellt,
und nicht zögernd vor Verrat und Truge
sein eigen Wohl stets wichtig hält?
Wie Freundschaft von Verrat begleitet,
von dumpfem Schmerz geplagter Sinn,
der Rache ihren Weg bereitet,
zu ihrer großen Stunde hin.
Doch mangelt es meist nicht an Wut,
Nur an Gewissen das uns fest,
im Zaume hält und uns den Mut
zur Rache zögernd schwinden lässt.
Denn wurden wir auch so betrogen,
getäuscht, verraten und belogen,
plagt uns die Bürde ganz allein:
Uns uns‘rer immer treu zu sein!

HoldYourBreath
17. Juni 2006, 19:41
Das gefällt mir wirklich gut, muss schon sagen ^^

Hab auch nochmal eins geschrieben, in dem ich besonders aufs Versmaß achte ( ;) )

mag etwas kitschig sein, dafür entschuldige ich mich, hatte einfach Lust auf sowas ;)

Das andere ist englisch, was ja ursprünglich meine "Muttersprache" beim Schreiben gewesen ist(aber ich schreib ja eh erst seit ner knappen Woche :) )

Sie

Oh wie lieb ich ihr schönes Antlitz
wenn sie lächelt so verschmitzt
ihre wunderschönen weissen Zähne
und die herrlich blonde Löwenmähne

Ihre elegante Person
ihre imposante Erscheinung
verdreht einem den Kopf obschon
dies ist nicht nur meine Meinung

Jede Sonne die untergegangen
lässt sie wieder aufscheinen
jedes Gesicht,das tränenbehangen
lässt sie aufhören zu weinen

Ihr liebes Auftreten
die Gefühle die sie in mir gebiert
lassen mich beten
dass sie mich eines Tages lieben wird

Werd sie fragen wie`s um uns bestellt
gleich heut nacht, zur Zeit der Diebe
vielleicht rettet sie dann meine Welt
und schenkt mir das Höchste-ihre Liebe

Please Come Back

They always say to live is to fight
but how may i do it without you by my side
I loved you so much but since you`re gone
just everything in my life went wrong

And even if you cant stand me now
i beg you to come back
cuz your love is what it`s all about
without you i`m just a miserable wreck

With you the sun and the moon shine
without you my joy is locked like a shrine
when i look into the mirror with all my disease
it cant be me what my scarful face sees

I really miss you so damn much
your skin, your eyes, your touch
Without you i`ll always be incomplete
i`ll always have to retreat

For me you were just everything
you gave me security within
like you were my saviour
i wont survive without you, thats for sure

So please love me again
it isnt enough to be friends
there`s no need to pretend



xeditx; Ich habe gerade nochwas geschrieben, sagt mal was ihr davon noch haltet....hoffe 3 sind nid zuviel auf einmal ;)


- Unser Leben -

Ich frage mich zu mancher Zeit
warum alles ist, wie es ist
bringt es denn wirkliche Zufriedenheit
wenn man sich an schlechten Gefühlen zerfrisst

Man bewegt sich in festen Bahnen
schlägt sich durch sein Leben eine Schneise
ohne dabei auch nur das Geringste zu ahnen
jeder lebt vor sich hin, ganz auf seine Weise

Manchmal denke ich, man sollte alles hinschmeißen
sich neue, spannende Abenteuer suchen
aus altem Trott einzges Mal ausreißen
und einfach etwas Neues versuchen

Neue Menschen kennenlernen
was Neues wagen
von der Vergangenheit schwärmen
und vor der Zukunft nicht verzagen

Vor Freude einfach überschäumen
sich einfach mal was trauen
sich erquicken an schönen Träumen
und dabei auf neue Freunde bauen

Wir leben in einer großen wunderbaren Welt
wir sollten Neues erleben in unserm Leben
herausfinden was sie für uns bereit hält
und nicht die große Chance vergeben

Auf, geh auf große Reisen
bevor es ist zu spät
lerne von Knaben und Weisen
bevor deine Zeit vom Winde verweht

AncientMariner
18. Juni 2006, 02:38
Mein Leben ist leer, die Welt so grau
Das Aufstehen fällt mir immer schwer
Kein Fortschritt zu erkennen, ein endloser Stau
Wie sagt man bloß ich kann nicht mehr

Jeden Tag dasselbe Lied
Ich bin es Leid so sehr
Ein Vogel der nur im Kreise fliegt
Wie sagt man bloß ich will nicht mehr

Gefühle unerwünscht doch immer da
Irren planlos und unsinnig umher
In Erinnerung an das was einmal war
Wie sagt man bloß ich ertrags nicht mehr

Zu viele Drogen, zu viel von dem was ich nicht bin
Zu viel Sex, ohne Liebe gereicht mir nicht zur Ehr
Zu viel blinde Euphorie, zu viele Worte ohne Sinn
Wie sagt man bloß ich brauche mehr

In den See der Lügen gesprungen
Das vermeintliche Glück an seinem Grunde tanzt
Viele Steine auf dem Rücken festgebunden
Wunderst dich, dass du nicht auftauchen kannst

Ein einziger Stern in meinem Himmelskleid
Ich weiss genau, heute strahlt er nur für mich
Fern ist er, doch kein Weg ist mir zu weit
Wie sagt man bloß ich liebe dich?

sehr schöne sachen wieder hier

HoldYourBreath
18. Juni 2006, 08:51
Hi Torian, schönes Gedicht was du da gepostet hast ;)

Hab irgendwie gestern Nacht schon wieder eins geschrieben, ich glaub nachts bin bin ich manchmal nen kleinen Tick kreativer als tagsüber....vllt wars aber auch einfach nur, weil ich nicht schlafen konnte :8[:

also es heißt Der Weg, bitte sehr: :)

Der Weg

Dieser Weg, er ruft meinen Namen
ich soll ihn nun gehen
obwohl ihn vor mir viele vergeblich nahmen
soll ich auf ihm bestehen

Weiss nicht, wohin er mich führt
spricht zu mir kein Wort
weiss nicht ob man spürt
wohin er führt, an welchen Ort

Und dennoch will er, das ich ihn bestreit
jedoch, bin ich dafür bereit?
was wird er mir bringen, Kummer oder Heiterkeit?
Er ruft mir zu, los, verschwende keine Zeit!

So mach ich mich auf voller Unbehagen
unwissend was da noch kommen mag
kann ich diese Last wirklich tragen?
und was bringt mir der nächste Tag?

Bin mal von Abenteuerlust getrieben
und mal von Angst gebremst
ob ich diesen Weg werd` lieben
oder doch einem anderen mein Vertrauen schenk

Und so nagt der Zweifel mein ganzes Leben
wenn ichs nicht einfach tu
muss mich auf des Weges Schicksal begeben
und er selbst gibt endlich Ruh

AncientMariner
18. Juni 2006, 14:09
Der Jäger und der Hase

Es schritt einst ein Mann durch dunklen Wald
Von Gram gebeugt und zitternd, denn es war bitterkalt
Mit Entschlossenheit und grimmem Mut, dabei grün gewandt
So schlich er dort umher, ein Weg, ein Ziel, die Flinte in der Hand
Üble Streiche hatte das Schicksaal mit ihm getrieben
Dem bösen Spaß, der niederen Freude hat er sich nun verschrieben
Ein Rascheln im Gestrüpp, unschuldige Augen blickten ihm entgegen
Ein kurzes Zögern nur, dann legte an er um zu vernichten das junge Leben
Unverständnis malte sich in diesen Augen, sie traten langsam nun heraus
Samt dem ganzen Hasen der dort saß, der dort lebte, der dort war zuhaus
In aufkeimendem Schrecken sah er in die Flinte, hob langsam seine Pfoten
"Haltet ein", so sprach der Hase wimmernd, hoffend, das Jagen sei hier verboten
Des Jägersmanns Finger zitternd vor Ungeduld auf dem Abzug lag
Der Hase angstvoll weitersprach, "Wie kann dies sein, ist heute denn schon mein Tag?"
"Fehlt es euch denn an Nahrung? Ich droh euch nicht und seh euch nicht in Nöten.
Kann es denn wahrhaftig sein, wollt ihr mich denn aus Lust am Töten töten?"
"Ungerecht zuweilen ist das Leben nun einmal",sagte der Jäger,"ich selbst musste das erfahren."
"Und wenn ihr mir das Leben nehmt?",fragte der Hase,"Nichts wird sich ändern, nicht in Tagen nicht in Jahren."
Der quälenden Wahrheit überdrüssig, von bitt´rer Wut erfüllt, löschte er das junge Leben aus
Doch das befreiende Gefühl stellte sich nicht ein, alles was er fühlte waren Schrecken und Graus
Mit einem Schrei warf er die Waffe fort, "Mörder" flüsterte es hinter seiner Stirn
Wie ein reinigendes Gift drang die Erkenntnis nun langsam in sein verwirrtes Hirn
Die Hände weit von sich gestreckt rannte er wild im Dämmerlicht umher
Und eines schwor er sich, er würde nicht mehr töten, nie, niemals mehr
Sein ganzes restliches Leben lang widmete er sich jetzt dem Gewaltverzicht
Wie eine endlose Letanie in seinem Kopf spukt es umher, "Ein Mensch von Ehre schießt doch nicht:
Auf einen ganz unbewaffneten Hasen."

PEACE:danke:

HoldYourBreath
18. Juni 2006, 16:00
Hoolla, da empfehl ich erstma Versmaß und Absätze zu beachten, das würd das ganze doch ordentlich verbessern ;)

finds ansonsten gut, nur find ich den Übergang etwas zu abrupt, wo der Hase erst noch argumentiert, und dem Jäger klarmachen will, dass töten nid seine Probleme löst, und dann aufmal wird er doch erschossen, das ging etwas schnell :8[:

aber ansonsten schön.

Ich brauch sie nicht!

Ich gab ihr mein Herz
ich gab ihr mich
doch bekam ich von ihr nur Schmerz
sie machte mich nur unglücklich

Mein Leben lag bereits in Scherben
hab gedacht sie wär mein Retter
doch sie stürzte mich nur ins Verderben
hat den Schatten meiner selbst zerschmettert

Bei ihr suchte ich Zuflucht
doch sie lehnte mich ab
mein Leid ist ihre Sucht
mein Leid ist alles woran sie Gefallen hat

War ich zu sehr auf sie fixiert?
war ich zu sehr benommen
wuchs in mir eine zu große Begierd`
war ich zu sehr eingenommen

Ich weiß es doch nicht
und vielleicht ist es auch egal
vielleicht brauche ich sie nicht
der Gedanke an sie schmeckt schal

Ich habe sie nicht mehr nötig
wenn sie mich doch nur belügt
anscheinend störte ich
dachte sie liebt mich, doch der Schein trügt

Blackphoenix
19. Juni 2006, 11:09
Huch, da kommt man ja kaumnoch nach mit dem Lesen - sonst war hier oft wochenlang Stille.

Aber eine sehr erfreuliche Wendung.
Ich glaub ich äußer mich jetzt nicht zu jedem einzelnen Gedicht, aber ein ganz dickes Lob an Torian, zumindest für das Gedicht das vor dem Jäger und dem Hasen kam - spricht mich inhaltlich stark an, sehr schöne Sache!
Und das Piraten der Verdammnis von HoldYourBreath find ich von der Thematik her auch ganz nett - hier und da ein paar Formulierungen abänder - ein wenig an den Unebenheiten schleifen und es gefällt mir wirklich sehr gut ;)

Ich komm in nächster Zeit wohl kaum zum dichten, ich muss gerade eher Artikel für die Schülerzeitung schreiben, da bin ich erstmal beschäftigt.

Deus
20. Juni 2006, 13:09
Ich habe meine Verssammlung "Sommergedanken" jetzt nochmal überarbeitet und ein Gedicht daraus gemacht. Dabei habe ich mich bemüht, das mir typische feste abab-Reimschema zu durchbrechen, da ein freieres Schema irgendwie lockerer wirkt. Und dieses Sommergedicht soll ja gerade Leichtigkeit ausdrücken. Nur im letzten Abschnitt habe ich es beibehalten um die "Bedrückung" zu betonen. Würde mich über Feedback freuen :) Findet ihr das Gedicht lockerer?

Sommergedanken

Oh, wie froh lockt mich der Sommer,
in der Gärten bunte Pracht,
wo die Sinfonie der Düfte,
mir das Herze trunken macht.

Oh, wie sorglos singt der Vogel,
seiner Freude Melodie,
springt das Eichhorn seines Weges,
in beglückter Euphorie.

Zarg liebkost der Wind die Blätter,
alter Bäume, grün belaubt,
spiegelt die Natur ihr Antlitz,
auf des Teiches Silberhaupt.

Bäume sprießen, Tiere drängen
in die helle warme Welt.
Keinen Pilz und keine Blume,
es mehr in der Erde hält.

Und die Wolken ziehen leise
in den luftig blauen Weiten,
des verträumten Himmels lang
wie ein Adler will ich gleiten,
herrlich frei und ohne Zwang.

Wie sehn' ich in dunklen Stunden,
mich bang nach der Sonne Schein,
und dem Glück das ich empfunden!
Kanns nicht ewig Sommer sein?



@Holdourbreath: Gratulation zu bestandener Prüfung :)

Deus
25. Juni 2006, 22:13
Entschuldigt bitte den Doppelpost... Aber muss das nochmal ein bissl pushen ;) Net einschlafen Leute!

Das Unwetter bei uns hat mich veranlasst ein paar Verse über eben Diese zu verfassen...

Himmelsschlacht
Zornig schickt der Himmel nieder,
seiner Wetter Heerenschar,
brüllend hallt sein Schlachtruf wieder,
den der Feuer Kraft gebahr.

Brechen dunkle Wassermassen
zu des Windes lautem Flehn!
formt auf Feldern, in den Gassen,
Himmelsblut schimmernde Seen.

Rauhen Wütens Pracht entfaltet,
sich vor wolk'gem Schattenbild,
zwar so leuchtend schön gestaltet,
doch auch schrecklich tobend wild!

Ruh' und Seufzen sind des Kriegers Erben!
In des Himmels Wolkenwand,
gehen Anmut und Verderben,
gar brüderlich, so Hand in Hand!

Blackphoenix
25. Juni 2006, 23:00
Ich denke der Doppelpost ist verziehen ;)

Dein neuestes hier gefällt mir sehr gut, malt richtig schöne Bilder und passt zu meiner Stimmung.
Das davor ist zwar schön geschrieben und Stilmittel passen zum Inhalt, aber ich kann mich halt weniger damit identifizieren.

wasLOS?
26. Juni 2006, 16:29
es war einmal... (http://www.volldiegoetter.de.gg)

ArmyOfMe
27. Juni 2006, 14:46
Original geschrieben von Blackphoenix
Huch, da kommt man ja kaumnoch nach mit dem Lesen - sonst war hier oft wochenlang Stille.


Agree
Bin in einer Kreativitätskrise angelangt, ist auch besser so, die letzten Gedichte haben meine Werke ganz schön in den Boden gestampft

Wenn weiter soviel gepostet wird (hoffe ich doch;) ), versuche ich mal hier ein paar organisatorische Optimierungsversuche, weil es wird z. T. imho unübersichtlich, mal schauen

Und jetzt schön weiter posten:danke:

Deus
27. Juni 2006, 23:16
Danke erstmal an Phoenix :)
Hoffe du hast dein Kreativitätsloch bald überwunden Army...

Hier ein leider sehr depressives Gedicht von mir, das ich irgendwie einfach runtergeschrieben habe:

Nachtstunden
Lauter, lauter, immer lauter,
spricht die Stimme tief in mir,
einsam und allein verlassen,
horcht mein Geiste still nach ihr.

Fester, fester, immer fester,
presst die Hand an meiner Kehle,
welche Schatten, welche Lasten,
drücken mir auf meine Seele?

Schneller, schneller, immer schneller,
Trost und Hoffnung vor mir fliehn,
wieviel' Chancen, wieviel' Träume,
lass ich noch vergebens ziehn?

Tiefer, tiefer, immer tiefer,
mir der Glaube an mich bricht.
Bin ich Trauer, bin ich Freude,
bin ich Schatten, bin ich Licht?

Enger, enger, immer enger,
scheint das Zimmer um mich rum.
Wie ich auch nach Hilfe flehe,
bleibt die Welt nur still und stumm.

Länger, länger, immer länger,
scheint mir diese finstre Nacht,
Ach wie lange ist's vergangen,
dass der Schlaf Erholung bracht'?

Blackphoenix
29. Juni 2006, 08:54
Hui, wow, das ist um einiges treffender und nachvollziehbar (für mich) als das Sommergedicht.

Schön, dass ich hier zwischendrin auchmal sowas lesen kann (bin gerade am Schülerzeitungslayouten und hab die Schnauze voll von Artikeln in denen es nur um Lehrer o.ä. geht ;) ).
Da kriegt man gleich Lust selber was zu schreiben, aber ich installier jetzt nach der dritten (während dem Abischerz von dem ich natürlich nicht weiß, dass er stattfindet) der erste Grafikprogramm für unsere Schülerzeitung (nach jahrelangem rumgetue zwar immernoch kein Layoutprogramm, aber ein Grafikprogramm immerhin!) und dann wird hardcore gelayoutet, keine Zeit mehr zum schreiben :/

CaesarsPalace
29. Juni 2006, 23:11
mein erstes schlechtes gedicht ohne reim :'( seid nicht böse

Du fliegst über mein Land
ohne Rast, ohne Ruh
du ziehst unwissentlich
an einem seil
das uns verbindet, das du nicht kennst
du benutzt damit sanfte Gewalt
die stark erscheint
doch bin ich träge
unbeweglich
und kann dir nicht folgen
erst wenn ich das seil durchschneide
habe ich Freiheit
und die Kraft meiner Gedanken
ist mein Weg dorthin.

AncientMariner
30. Juni 2006, 13:15
eigentlich hatt ich das gedicht extra so kurz gelassen, weil es ausdrücken soll, dass der sünder nicht drüber nachdenkt was er tut bevor ers tut, aber vielleicht änder ichs trotzdem noch.
das die zeilen so unübersichtlich sind liegt am forenformat, das is zu klein.:hbeat:
das von dingens äh deus usw. find ich ganz gut:hutop:

CATcHER_of_life
09. Juli 2006, 21:34
Die Sonne

Standhafter als jeder Berg,
eingeschlossen in die Himmelswelt,
steht sie da,
unumgeworfen.

Auf der hellen Seite
sie immer wacht,
nur die Nacht
ihr Schwierigkeiten macht.

Ein Kampf der Dualität
im Sommer sie gewinnt,
im Winter sie verliert
- und immer scheint sie gleich.

So gleich wie gerecht
ihr Licht uns erweckt
und am Leben hält
bis kein Hund mehr bellt.

Irgendwann,
wenn wir selbst
uns längst vernichtet
wird unsere Heimat
von ihr gerichtet,
die uns Leben gibt,
am Himmel steht,
unumgeworfen,
standahfter als jeder Berg
nicht dem Schicksal widerfährt.


bisschen schnell gedichtet , hoffe es gefällt euch!

noch ein stehgreifgedicht:


die zeit vergeht,
wann ist nachher,
wann ist hier?

ich muss leben,
nicht stehn
doch die zeit,
die ich vergess,
treibt mich,
never too less


und noch eins :D



is keine pflicht,
das will ich nicht,
eine verbindung
die brauch freheit,
sonst kann die lung'
nur auf einer seit,
was zum schnellen tode
führen kann.

HoldYourBreath
11. Juli 2006, 01:30
catcher_of_life, das mit der Sonne find ich am besten :)

Wollt nu auch mal wieder was schreiben, allerdings kam mir bei dem eben unternommenen Versuch wieder meine mir eigene extrem ausgeprägte Talentfreiheit in den Sinn, weswegen ich es dann doch sein gelassen hab, und der Versuch nu auf meinem Rechner rumdümpelt :/ irgendwie doof

Blackphoenix
11. Juli 2006, 11:08
Catcher, das erste gefällt mir wieder sehr gut, passt in deinen Stil.
Die Stelle "bis ein Hund mehr bellt" klingt etwas gezwungen, so als würde sie nicht wirklich da rein gehören, aber ansonsten klasse.

Beim 2. gefällt mir der letzte Satz, weiß auch nicht warum

Beim 3. sehr geiles Stegreifgedich.

So, ich war auch mal wieder kreativ...
Ok, ich will nicht lügen, ich war gelangweilt und vom Wetter am Vorabend noch Restinspiriert (eigentlich hät ich da was schreiben sollen, aber es war einfach so geil auf dem Fensterbrett zu sitzen, Filmmusik laufen zu haben und dem Sturm zuzuschauen, dass ich nebenher dann doch nicht schreiben wollt, auch wenn der Kuli warscheinlich nur so über`s Papier getanzt wäre)

Verwirbelungen

Es reißt und weht und tobt der Sturm
durch meinen düst`ren Garten
Doch auch in meinem Kopf geschwind
Weil dieser Urkraft nichts entrinnt,
Sie lässt nicht auf sich warten.

Erweckt Gedankenrebellion
So lange hat dies Gefühl geruht
Jedoch es zieht und bäumt sich schon
Und es bemerkt mit frohem Hohn:
Ich beuge mich des Sturmes Wut

Denn die Gedankenfetzen zieh`n
auf, wie Wolken vor dem Gewitter
Sie reißen mich zum Grübeln hin
Jedoch frag ich heut nicht nach Sinn
- denk an die Schönheit und erzitter

Es beugt sich der erhab`ne Baum
vor dieser unsichtbaren kraft
doch hebt sich ab vom Nachthimmel kaum.
Federgedanke; Blättertraum
der Sturmgedanken in mir schafft


Weil mir dann die Worte Federgedanke und Blättertraum gefielen und ich noch Zeit hatte, schrieb ich ein weiteres, mal in anderer (und für mich neuer) Form:

Sturmfäden

Aufwindgedanken
Verwehen nun den Starrsinn
In die Sturmesnacht

Blätterträumerei
entführen falsche Wahrheiten
weg - hinfort, hinfort

Wachsame Taubheit
Gefühl in Fingerspitzen
sanft und samtig stumpf

Sepiaträume
Kindheit - vergilbter Traumfilm
schleierverhangen

Dies weckt nun der Sturm
Durch Unruh kommt Ruhe
legt sich in das Herz

Aufwindgedanken;
sepiagelbe Bilder;
Blätterträumerei

Ich denke, das 2. wird wohl kaum nachvollziehbar sein, aber egal.
Kritik? Eindrücke?
Vielleicht fällt ja wem was dazu ein, ich bin immer offen für Kommentare.

CATcHER_of_life
12. Juli 2006, 14:48
@blackphoenix:
danke fürs Lob, war auch von mir selst überwältigt nach beiden Stehgreifgedichten ;)
zum 1.: sehr gut die Eindrücke verarbeitet, gefällt mir, passt auch in deinen Stil :)
zum 2.: Im zweiten kommt es mir so vor, als tobe immernoch der Sturm und verwehe und bringe alles durcheinander! Aber grade das und natürlich, dass es einen tieferen Sinn hat (was ich ja auch gern mache :D ) gefällt mir =)

ArmyOfMe
24. Juli 2006, 14:17
So, ich probier jetzt mal hier was anderes, mal schauen, ob es euch gefällt



Reamonn - Tonight

She never took the train alone
she hated being on her own
She always took me by the hands
and say she needs me
She never wanted love to avail
she always hoped that it was real
She'd look me in the eyes and say believe me
And then the night becomes the day
and there’s nothing left to say
If there's nothing left to say
then something’s wrong

Ohhh tonight you killed me with your smile
so beautiful and wild so beautiful
Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and wild so beautiful and wild

And as the hands would turn with time
she'd always say that she was my mine
She'd turn and lend a smile
to say that she's gone
But in a whisper she'd arrive
and dance into my life
Like a music melody
like a lovers song

Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and wild so beautiful
Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and wild so beautiful and wild

Through the darkest night
comes the brightest light
And the light that shines
is deep inside
It's who you are

Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and wild so beautiful
Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and wild so beautiful …beautiful
Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and wild so beautiful and wild
So beautiful and wild
So beautiful and wild

Das ist der Orginaltext, ich habs aus emotionalen Gründen ein bißchen umgeschrieben:

She never wanted to be alone
she hated showing on her own
She always refused me by her hands
and say she ignores me
She never wanted love to avail
she always hoped that it was real
She's looked me in the eyes and forebod me
And then the night becomes the day
and there’s nothing left the way
If there's nothing left to say
then something's grow

Ohhh tonight you killed me with your smile
so beautiful and bright so beautiful
Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and bright so beautiful and wild

And as the night would turn with time
she'd always say that she was another shine
She'd turn and lend a smile
to say that she's wrong
But in a whisper she'll alive
and step into my life
Like a music melody
like a lovers song

Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and bright so beautiful
Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and bright so beautiful and bright

Through the darkest side
comes the brightest light
And the light that shines
is inside mine
It's who you are

Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and bright so beautiful
Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and bright so beautiful …beautiful
Oh tonight you killed me with your smile
so beautiful and bright so beautiful and bright
So beautiful and bright
So beautiful and bright

Slicuado
24. Juli 2006, 20:25
Sehr schön. Ich bin zur Zeit sehr unkreativ. Ich hoffe mir fällt bald mal was ein, aber der ganze Stress . . . Aber was solls: bald sind Ferien.

FTP
24. Juli 2006, 22:23
Ich war am Wochenende in Straßburg und durch Schlaflosigkeit und Alkohol schwankte meine Stimmung, demzufolge habe ich dies verfasst. : )

Summer Sun

The Sun Is Shining
Shining Hot, Shining Bright
Everyone's Happy, is polite
feeling right


raping women, killing man
murdering children for someone's plan
to gain some gas, to get some gold
to get the power, to have drugs sold

Deus
24. Juli 2006, 22:29
Hab gar nicht gesehen dass Phoenix hier (vor längerer Zeit) ein neues Werk gepostet hat:
OMG, das erste Gedicht würde ich zu den allerschönsten zählen, die je in diesem Thread gepostet wurden. Ich wüsste (außer einer Kleinigkeit ;) ) nichts daran auszusetzen. Im Gegenteil. Wunderbare Bilder und vor allem auch ein, wie ich es empfunden habe, tieferer Sinn hinter alle dem!
Das zweite finde ich auch gelungen, kommt jedoch nicht an die wirklich hohe Vorgabe des Ersten heran. Schon allein deshalb, weil ich Gedichte in Reimform eindeutig bevorzuge!

Hab hier eine mehr oder weniger Stegreif-Verssammlung. Ist noch kein richtiges Gedicht, aber mag den Thread mal wieder damit füttern.

Ach, wie sehn' ich mich heute so bange zurück,
mit lächelndem Munde, mit seeligem Blick,
zu jener Stunde von Freude und Glück.
So fürchtet ein jeder das Dunkle der Nacht,
hat er nur erahnt der Sonne ihr Licht.
Denn ist einst die Sehnsucht im Herzen entfacht,
scheint was einst genügte, gar wertlos und schlicht.

EDIT: Hab ganz übersehen dass du kurz vor mir auch was gepostet hast FTP. Mag deine Verse :) Würde mich freuen hier mal öfters was von dir zu lesen^^

FTP
24. Juli 2006, 22:53
So ich habe meinen PC mal durchsucht und habe das hier gefunden, es stammt aus der Zeit als ich noch depri war :8[:

Oblivion
Im laying here -
shadows flying over me -
i longed for oblivion -
it never came... -
finally the end is near
the longed-for redemption is here
i don't feel the pain
endorphins flooding
head bursting
just redemption for me
-
memories of a former life -
nothing important - just a dream
vanishing into thin air
vanishing away from me

PS: Dresden Dolls sind toll.

Deos Lo Vult: Danke für das Kompliment, deine Verssammlung gefällt mir auch, nur hätte ich einige Buchstaben herausgelassen.

Blackphoenix
25. Juli 2006, 02:03
Original geschrieben von Deus Lo Vult
Hab gar nicht gesehen dass Phoenix hier (vor längerer Zeit) ein neues Werk gepostet hat:
OMG, das erste Gedicht würde ich zu den allerschönsten zählen, die je in diesem Thread gepostet wurden. Ich wüsste (außer einer Kleinigkeit ;) ) nichts daran auszusetzen.

Diese Kleinigkeit würde mich nun schon interessieren ;)
Dein zuletzt gepostetes gefällt mir, nur die Stelle "der Sonne ihr Licht." klingt etwas schief, aber so ist das ja gerne mal bei spontanen Sammlungen!

Bei FTP sind auch nette Zeilen dabei in den Gedichten, muss ich schon sagen - allein schon weil ich sehr auf Englisch steh

-[rock]-on!
25. Juli 2006, 09:55
Original geschrieben von FTP
Ich war am Wochenende in Straßburg und durch Schlaflosigkeit und Alkohol schwankte meine Stimmung, demzufolge habe ich dies verfasst. : )

Summer Sun

The Sun Is Shining
Shining Hot, Shining Bright
Everyone's Happy, is polite
feeling right


raping women, killing man
murdering children for someone's plan
to gain some gas, to get some gold
to get the power, to have drugs sold

sehr schön, kurz und aussagekräftig



nur die Stelle "der Sonne ihr Licht." klingt etwas schief,
richtig, dass is das einzige was stört


Verwirbelungen

Es reißt und weht und tobt der Sturm
durch meinen düst`ren Garten
Doch auch in meinem Kopf geschwind
Weil dieser Urkraft nichts entrinnt,
Sie lässt nicht auf sich warten.

Erweckt Gedankenrebellion
So lange hat dies Gefühl geruht
Jedoch es zieht und bäumt sich schon
Und es bemerkt mit frohem Hohn:
Ich beuge mich des Sturmes Wut

Denn die Gedankenfetzen zieh`n
auf, wie Wolken vor dem Gewitter
Sie reißen mich zum Grübeln hin
Jedoch frag ich heut nicht nach Sinn
- denk an die Schönheit und erzitter

Es beugt sich der erhab`ne Baum
vor dieser unsichtbaren kraft
doch hebt sich ab vom Nachthimmel kaum.
Federgedanke; Blättertraum
der Sturmgedanken in mir schafft

wunderbar


so jetzt hab ich hier auch mal meinen senf dazu gegeben. beschäftige mich zwar weniger mit gedichten, aber welche zu lesen ist immer interessant

HoldYourBreath
26. Juli 2006, 00:12
Ja hier bin ich mal wieder, ich leb auch noch, und schreib auch wieder, bin leider immer noch völlig talentfrei, aber hier einer meiner neuesten ergüsse:

Bin manchmal voller Euphorie
und fühle mich danach elend wie nie
weiss nicht, was mit mir los ist
und warum es mich von innen zerfrisst

Will vieles in meinem Leben ändern
muss vieles besser machen
hoffe, ich lass es nicht wieder schlendern
hoffe, ich kann es diesmal schaffen

und dann merk ich
ich will das eigtl nicht
ich will mein jetziges leben nicht verliern
will nicht, das mir andere ihre ratschläge injizieren

und dann denk ich mir, ich leb mein leben allein
denke, ich brauch keine hilfe, bin ja nicht mehr klein

doch irgendwann kommen mir wieder zweifel
ob ich mich dafür schon bereit fühl

und dann stell ichs mir vor, denk an meine Zukunft
bis dieses nervige Etwas mich wieder eines Bessren belehrt: die Vernunft

versmaß is jetzt nich so toll geworden, aber ging halt nur um die gesamtaussage ;/

-[rock]-on!
26. Juli 2006, 20:34
Original geschrieben von HoldYourBreath
versmaß is jetzt nich so toll geworden, aber ging halt nur um die gesamtaussage ;/

die 2. und 3. strophe sind toll
und die gesamtaussage auch

HoldYourBreath
26. Juli 2006, 22:10
Original geschrieben von -[rock]-on!
die 2. und 3. strophe sind toll
und die gesamtaussage auch

Vielen Dank^^

Hab hier noch eins, obwohl ich das gefühl hab, das quasi jeder angehende "Dichter" eins in der Machart mal schreibt/schreiben muss, aber was solls, ab dafür:


Warum

Warum gibt es auf der Welt so viel Leid
warum ist niemand vor dem Tod gefeit

Warum gibt es auf der Welt so viel Hass
Macht den Menschen Krieg und Gewalt Spass?

Warum bleibt niemand davon verschont
Warum werden schon kleine Kinder davon bedroht

Warum müssen manche Menschen ohne Liebe zurecht kommen
Können es Menschen verdienen, solch ein schicksal zu bekommen?

Warum muss ein so liebenswertes Mädchen erfahren, das ihr Vater sie nicht liebt
Und ist es möglich, dass sie ihrem Vater jemals vergibt

Warum kann ich nicht der sein, der ich sein will
Warum bin ich nicht aufgeschlossen und offen, sondern abgewandt und still

Warum gibt es in dieser Welt keine Wahrheit
Ist denn niemand dafür bereit?

Warum täuscht man uns mit Illusionen, mit falschen Vorstellungen
Warum können wir nichts daran ändern...warum?

zauBBerer
31. Juli 2006, 20:05
Schmiedeeisern,
Feuertrunken

Fliegt und fliegt und fliegt
Und siegt

Schweissgebadet,
Feuertrunken

Stahl gehärtet
Große Schwingen

Totgehofft,
Und doch am Leben

Soll nicht sein
Und wird nie enden

ArmyOfMe
02. August 2006, 16:55
Original geschrieben von zauBBerer
Schmiedeeisern,
Feuertrunken

Fliegt und fliegt und fliegt
Und siegt

Schweissgebadet,
Feuertrunken

Stahl gehärtet
Große Schwingen

Totgehofft,
Und doch am Leben

Soll nicht sein
Und wird nie enden

Das ich das noch erleben darf: zauBBerer schreibt auch ein Gedicht:faniel:

Aber um ehrlich zu sein sprachlich schön, aber ich kapier es nicht ganz:confused: , liegt wohl an mir

Deus
07. August 2006, 12:16
Schließe mich da Armys Urteil an. Die Wortwahl ist schön, aber ich verstehe auch nicht wirklch die Aussage...

@ Phoenix: Ehrlich gesagt weiß ich jetzt gar nimmer was mich damals gestört hatte^^...

Ich bin gerade dabei ein vernünftiges Konzept und eine Philosophie auszuarbeiten für meine Geschichte... bin nur leider so unkreativ :\

Deus
07. August 2006, 23:46
Hier mal ein Auszug aus meinem "Stück". Ist, denke ich, auch als eigenständiges Gedicht verständlich:

Ich bin
Ich bin ein Mensch der spricht,
obwohl er nichts zu erzählen weiß.
Der holprige Reime bricht,
auf seiner Eitelkeit,
statt seiner Sehnsucht Geheiß.

Ich bin ein Mensch der Freunde sucht,
und lediglich Bekannte findet.
Der das Schicksal statt seiner verflucht,
je mehr das, was er sucht ihm entschwindet.

Ich bin ein Mensch der den Himmel anfleht,
ihm zu offenbaren den Sinn seines Lebens.
Der nicht erkennt was so klar vor ihm steht:
Suchen wir den Sinn unserer selbst, so suchen wir ruhlos -
und suchen vergebens.

Doch in erster Linie bin ich ich selbst,
nur ein Gedanke - ein Mensch unter vielen.
Die sich selbst erkannten in ihrem Bruchteil der Zeit,
und beruhigt und glücklich,
zu dem was sie waren, zerfielen:
Ein Staubkorn,
in der Sanduhr der Ewigkeit...


EDIT:@Army: Ich hoffe du verzeihst mir den DP ;)

-[rock]-on!
09. August 2006, 00:41
@ Army und Deus

es geht wohl um einen Drachen oder ähnliches

wie auch immer, es klingt wunderbar
ein problem damit es in meiner signatur zu sehn ?

CATcHER_of_life
11. August 2006, 18:30
Original geschrieben von Deus lo vult
Hier mal ein Auszug aus meinem "Stück". Ist, denke ich, auch als eigenständiges Gedicht verständlich:

Ich bin
Ich bin ein Mensch der spricht,
obwohl er nichts zu erzählen weiß.
Der holprige Reime bricht,
auf seiner Eitelkeit,
statt seiner Sehnsucht Geheiß.

Ich bin ein Mensch der Freunde sucht,
und lediglich Bekannte findet.
Der das Schicksal statt seiner verflucht,
je mehr das, was er sucht ihm entschwindet.

Ich bin ein Mensch der den Himmel anfleht,
ihm zu offenbaren den Sinn seines Lebens.
Der nicht erkennt was so klar vor ihm steht:
Suchen wir den Sinn unserer selbst, so suchen wir ruhlos -
und suchen vergebens.

Doch in erster Linie bin ich ich selbst,
nur ein Gedanke - ein Mensch unter vielen.
Die sich selbst erkannten in ihrem Bruchteil der Zeit,
und beruhigt und glücklich,
zu dem was sie waren, zerfielen:
Ein Staubkorn,
in der Sanduhr der Ewigkeit...


EDIT:@Army: Ich hoffe du verzeihst mir den DP ;)

hammergut :)
schöne reime usw.
perfekt für ein theaterstück!

ArmyOfMe
23. August 2006, 14:10
Dann viel Spaß beim schreiben

http://warcraftforum.ingame.de/showthread.php?s=&threadid=136284

CATcHER_of_life
27. August 2006, 17:15
Original geschrieben von ArmyOfMe
Dann viel Spaß beim schreiben

http://warcraftforum.ingame.de/showthread.php?s=&threadid=136284

von wann müssen die gedichte sein?
:D
*anfang zu schreiben oda aus alten sachen das beste raussuch *
sollen die genial oder schön sein?
also etwas unnormal oder normal aber schön?
:8[:

ArmyOfMe
27. August 2006, 17:23
Wer besser, wenn du die Frage in dem thread gestellt hättest

Sollte nen Neues Gedicht sein
Die restlichen sachen sind ganz deiner kreativität überlassen;)

Slicuado
27. August 2006, 18:26
Da wo Schnee vom Himmel fällt
da wo keine Sonne den Weg erhellt,
wo der Winter unendlich geht,
da wo nur die Stille lebt,
da wo Tiere einsam sterben,
da wo Flüsse blutrot werden,
da wo leben unvorstellbar ist,
da wo du zuhause bist.

http://www.nubie01.de/fastovi/images/smilies/emot-frog.gif


Was ist das Leben ohne Freude?
Das ist ein Leben voller Schmerz.
Was ist ein Leben ohne Träume?
Ein Leben ohne Seele und Herz.
Was ist ein Leben ohne Vergebung?
Das ist ein Leben voller Qual.
Was ist ein Leben ohne Lachen?
Heutzutage schon normal.

Naja, das war ein wenig merkwürdig :D


Lass uns still sein und vom Frieden träumen,
lass uns tanzen, singen und lachen,
lass uns die Ewigkeit auf Erden leben,
lass uns Gutes tun und machen,
lass uns leben ohne Sorgen,
lebe jetzt,
denk nicht an morgen,
und die Welt wird sehen,
das Leben ist wunderschön.

Das waren ein paar Gedichte von mir . . . sie sind mir spontan eingefallen und das merkt man leider :(

CATcHER_of_life
27. August 2006, 18:34
Original geschrieben von Slicuado
Da wo Schnee vom Himmel fällt
da wo keine Sonne den Weg erhellt,
wo der Winter unendlich geht,
da wo nur die Stille lebt,
da wo Tiere einsam sterben,
da wo Flüsse blutrot werden,
da wo leben unvorstellbar ist,
da wo du zuhause bist.

http://www.nubie01.de/fastovi/images/smilies/emot-frog.gif


Was ist das Leben ohne Freude?
Das ist ein Leben voller Schmerz.
Was ist ein Leben ohne Träume?
Ein Leben ohne Seele und Herz.
Was ist ein Leben ohne Vergebung?
Das ist ein Leben voller Qual.
Was ist ein Leben ohne Lachen?
Heutzutage schon normal.

Naja, das war ein wenig merkwürdig :D


Lass uns still sein und vom Frieden träumen,
lass uns tanzen, singen und lachen,
lass uns die Ewigkeit auf Erden leben,
lass uns Gutes tun und machen,
lass uns leben ohne Sorgen,
lebe jetzt,
denk nicht an morgen,
und die Welt wird sehen,
das Leben ist wunderschön.

Das waren ein paar Gedichte von mir . . . sie sind mir spontan eingefallen und das merkt man leider :(

spontane gedichte können auch sehr schön sein, weil sie meist das, was genau JETZT, wo man das gedicht schreibt, gefühlt wird :)
ich finde sie für spontane gedichte recht gut gelungen - solltest mal meine lesen ;) (sind hier auch irgendwo ein paar)

Slicuado
27. August 2006, 18:40
Original geschrieben von CATcHER_of_life
spontane gedichte können auch sehr schön sein, weil sie meist das, was genau JETZT, wo man das gedicht schreibt, gefühlt wird :)
ich finde sie für spontane gedichte recht gut gelungen - solltest mal meine lesen ;) (sind hier auch irgendwo ein paar) Dankeschön. Ich werde mal die Suchfunktion betätigen =)

Blackphoenix
29. August 2006, 01:28
Original geschrieben von 1010011010
Hier mal ein Auszug aus meinem "Stück". Ist, denke ich, auch als eigenständiges Gedicht verständlich:

Ich bin
Ich bin ein Mensch der spricht,
obwohl er nichts zu erzählen weiß.
Der holprige Reime bricht,
auf seiner Eitelkeit,
statt seiner Sehnsucht Geheiß.

Ich bin ein Mensch der Freunde sucht,
und lediglich Bekannte findet.
Der das Schicksal statt seiner verflucht,
je mehr das, was er sucht ihm entschwindet.

Ich bin ein Mensch der den Himmel anfleht,
ihm zu offenbaren den Sinn seines Lebens.
Der nicht erkennt was so klar vor ihm steht:
Suchen wir den Sinn unserer selbst, so suchen wir ruhlos -
und suchen vergebens.

Doch in erster Linie bin ich ich selbst,
nur ein Gedanke - ein Mensch unter vielen.
Die sich selbst erkannten in ihrem Bruchteil der Zeit,
und beruhigt und glücklich,
zu dem was sie waren, zerfielen:
Ein Staubkorn,
in der Sanduhr der Ewigkeit...



Gelesen und in den Text verliebt, immer voll Vorfreude auf mehr :)

Hm, da kriegt man gleich Lust wieder was zu schreiben.
Sry auch das das Feedback so verspätet kommt, bin nichtmehr so oft on, war die letzte Zeit viel weg.

Das mit dem Gedichtecontest finde ich btw ne schöne Einrichtung und hoffe, dass da alle alten Hasen und Neulinge im dichten teilnehmen.
;)
(Ich kann ja nicht)

zauBBerer
01. September 2006, 13:07
Original geschrieben von -[rock]-on!
@ Army und Deus

es geht wohl um einen Drachen oder ähnliches

wie auch immer, es klingt wunderbar
ein problem damit es in meiner signatur zu sehn ?

Damit habe ich kein Problem, wenn es dich glücklich macht.
Die Interpretation des Gedichts ist vollkommen euch überlassen. Was auch immer ihr darin seht, ist auf seine Weise richtig.

Hatte mal wieder Lust:

Stahlglatt,
Dunkeltrist,
Und matt

Gierend nach Sinn
Und lechzend nach Ruhm

Selbst belogen
Und doch glücklich

Denn das Leben ist schön

Edit: Ein Gedichtecontest? (Merke es erst jetzt, Schande über mich) Etwas so dermaßen persönliches wie ein Gedicht ist imho nicht bewertbar.

CATcHER_of_life
01. September 2006, 21:38
Original geschrieben von zauBBerer

Edit: Ein Gedichtecontest? (Merke es erst jetzt, Schande über mich) Etwas so dermaßen persönliches wie ein Gedicht ist imho nicht bewertbar.
es kommt finde ich darauf an, wie persönlich das gedicht ist, das man abschickt...
in der welt gibt es nunmal Nobelpreise usw..
und in den medien gibts für jeden schrott ne preisverleihung...
wenn die hier nen gedichte-contest machen, warum nicht?
mir gehts nicht um den gewinn, sondern durch den contest evtl. mehr leuten durch mein gedicht etwas zu geben als vorher -.-

aber finde ich gut, dass du diesen aspekt ansprichst...
ein reimwettbewerb wäre vielleicht besser gewesen :wave2:

zauBBerer
12. September 2006, 12:49
Nur weil die Medien böse sind, müssen wir uns nicht von ihnen verderben lassen :o
Außerdem meinte ich mehr, dass die Entscheidung der Jury nicht wirklich aussagekräftig sein kann, sobald mehr als ein vernünftiges, nicht mit "Yo Illidan!" beginnendes Gedicht eingesandt wird :/

Blackphoenix
16. September 2006, 03:05
Stimmt, ist natürlich schwer, irgendwie fließen eigene Vorlieben bei der Bewertung mit ein und bei den meisten Gedichten hat man sowieso Skrupel ihnen was schlechteres als das bestmögliche zu geben, weil gedanken und Gefühle dahinterstecken, und die sollte man eigentlich nicht bewerten dürften.
Denke allgemein gehen solche Wettbewerbe, bei diesem hier ist denke ich aber eher das größte Problem, das kein Bereich festgelegt ist wie "Warcraftheldenpoesie", "lustige oder lehrreiche Geschichten", "Geschichten über Gefühle" etc.

zauBBerer
21. September 2006, 19:08
Haha, der Thread im Com hat das Problem ja nun gelöst. Was ist eigentlich der Preis? Bargeld?

ArmyOfMe
22. September 2006, 10:54
Original geschrieben von zauBBerer
Haha, der Thread im Com hat das Problem ja nun gelöst. Was ist eigentlich der Preis? Bargeld?

Jetzt hörts aber mal bitte hier mit offtopic auf, postet Gedichte oder diskutiert über diese, ansonsten muss ich mal hier durchgreifen!

Preis kannst du beim Gewinner selber nachfragen

CATcHER_of_life
22. September 2006, 21:29
Freundschaft


Du warst eine gute Freundin,
mit der ich über alles sprach.

Wir waren offen füreinander
so wie Geschwister es sind.

Du entdecktest eine neue Seite,
eine Tür in dir,
die du nach zwei Monaten
aus Angst wieder zuknalltest.

Dann trennten sich
unsere Wege,
ausgelöst durch
die Meinung dritter

und deinen Willen.

Es war wie der plötzliche Versuch
einer Tiefe eine Höhe zu erklimmen.

Für mich unverständlich,
da ich dich so nicht kannte.

Doch langsam verstehe ich,
auch wenn der Schmerz mich drückt.

Ich hatte dich als Schwester angesehen,
die ihren Bruder nie zum Tale macht
und sich als Berg über ihn stellt,
die das Band nie lösen kann,
weil es angeboren ist.

Der Faden ist bei mir fest angebunden,
ich krieg ihn nicht ab,
auch mit keinem Messer;
doch wo er bei dir ist,
kann mir niemand sagen.




das war mein beitrag zum "wettbewerb"

ArmyOfMe
23. September 2006, 13:04
Original geschrieben von CATcHER_of_life
Freundschaft


Du warst eine gute Freundin,
mit der ich über alles sprach.

Wir waren offen füreinander
so wie Geschwister es sind.

Du entdecktest eine neue Seite,
eine Tür in dir,
die du nach zwei Monaten
aus Angst wieder zuknalltest.

Dann trennten sich
unsere Wege,
ausgelöst durch
die Meinung dritter

und deinen Willen.

Es war wie der plötzliche Versuch
einer Tiefe eine Höhe zu erklimmen.

Für mich unverständlich,
da ich dich so nicht kannte.

Doch langsam verstehe ich,
auch wenn der Schmerz mich drückt.

Ich hatte dich als Schwester angesehen,
die ihren Bruder nie zum Tale macht
und sich als Berg über ihn stellt,
die das Band nie lösen kann,
weil es angeboren ist.

Der Faden ist bei mir fest angebunden,
ich krieg ihn nicht ab,
auch mit keinem Messer;
doch wo er bei dir ist,
kann mir niemand sagen.




das war mein beitrag zum "wettbewerb"

Ach Catcher, sowas hab ich befürchtet...Ich glaube ich/wir geben es zu:
Du bist knapp am Finale gescheitert, aber an einem Punkt war sich die Jury einig: Das ist sozusagen nicht das Beste gewesen, was du zu bieten hattest. Irgendwie sind deine anderen Gedichte aussagekräftiger, metaphorisch schöner und metrisch besser.
nicht, ddass dein Gedicht schlecht wäre, wirunterhalten uns hier über hohes Niveau, aber wir wissen, dass du auch besseres im Stande zu produzieren bist.

pHaTaL
23. September 2006, 17:01
jede menge bargeld :Orcfu:

Edit by ArmyOfMe: Ermahnung wegen Spam, nächstes Mal gibts ne Vw dafür

CATcHER_of_life
24. September 2006, 12:33
Original geschrieben von ArmyOfMe
Ach Catcher, sowas hab ich befürchtet...Ich glaube ich/wir geben es zu:
Du bist knapp am Finale gescheitert, aber an einem Punkt war sich die Jury einig: Das ist sozusagen nicht das Beste gewesen, was du zu bieten hattest. Irgendwie sind deine anderen Gedichte aussagekräftiger, metaphorisch schöner und metrisch besser.
nicht, ddass dein Gedicht schlecht wäre, wirunterhalten uns hier über hohes Niveau, aber wir wissen, dass du auch besseres im Stande zu produzieren bist.

wenn deine aussage stimmt, bin ich zufrieden, denn ihr habt recht gehabt :)
wollte es nur den andern forenusern zeigen =)

Slicuada
02. Oktober 2006, 21:03
Ich hasse es, ungeplant zu schreiben, aber der Drang überkam mich.


Draußen tief im dunklen Wald,
der Wind so lautlos weht,
der Schnee ist hoch, es schneit das Leben,
das Leben, das langsam geht,


Eine kleine Hütte, dort im Wald,
wo die Seelen ruh'n,
ein Wintertraum erscheint so kalt,
da lebt das tote Tun,


Die Flüsse zugefroren,
die Bäume bitterkalt,
die Dunkelheit des Waldes,
das Rufen schallt,


Doch niemand hört den Toten zu,
die Bäume ertragen den Schrei,
Blätterlaub- ein Todesruf,
begraben und nie vereint,


Ob Wintermond oder Licht der Sonne,
nie wird es unter der Erde hell,
lebendig begraben und doch voll Wonne,
schwindet das Leben schnell,


Ein Alptraum ohne Ende,
der Wintertraum der Zeit,
wird man jemals ausgegraben,
Maden verspeisen den Leib,


Aber trotzdem gibt es Hoffnung,
der Weg zur Ewigkeit,
der Wintertraum in bitt'rer Kälte,
der Schlüssel zur letzten Zeit,


Selbst die Fackel, die Abends leuchtet,
befreit den Leib dort kaum,
denn dieser Leib für immer,
vergessen im Wintertraum,



Naja, . . . Gesamtaussage: nichts ist so schön wie es scheint, man weiß nie wer tot im Wald liegt. :D So, jetzt gehe ich aber fix ein wenig fernsehen.

Adanedhel
04. Oktober 2006, 00:00
Hier hat sich ja ne Menge getan... Ich meld mich acuh mal wieder mit 2 frischen Gedichten, die emotionial wie kein anderes zuvor sind (aber gsorgen über selbstmordgedanken sind unnötig). Ich hab selbst beim nochmaligen durchlesen am nächstem morgen einige dinge gefudnen die ich heute anders schreiben würde aber ich poste mal die originale, die einfach nur ein ventil darstellen sollten...

Entrissen
Stürme ziehn vorbei
unverändert bleib ich stehn
doch wird jedes Teil von mir
fortgerissen.

Brausend umhüllt es mich
hämisch grinsend, ungesehn
doch bemitleidend niederblickend
liegengelassen.

Aufgewirbelt voll und ganz
alles ist anders als es schien
doch niemand weiß es außer mir
festgehalten.

Durcheinander ist mein Herz,
aufgeblüht und gleich entwurzelt,
doch Klarheit nun verschafft,
geschlagen, gepresst.

Was bleibt ist?
Einbildung oder Wahrheit?
Lüge zum Selbstschutz?
Wissen zum Fortschritt?

Sturm und Stillstand.


Und der Stift ist selbst nach diesem, wahrscheinlich sehr wirr vorkommenen Text, nicht ruhig geblieben. Bevor ich mich entschlossen hatte aus de Laune heraus nen Song zu schreiben (in moll, versteht sich) kamen noch diese kleinen Verse zu Stande, ohne Titel:


Engelsgleich schon so nah,
Gestaltlos, wie gesagt.

Hochjubelnd noch zuvor,
Tieftraurig, ist geblieben.

Entsteigend der alten Welt,
Niederreißend, tief ins Schwarz.

Verträumend ist geblieben,
Stählernkalt, doch umhüllt.

[Slicuada]
06. Oktober 2006, 17:23
Der Mensch ist ein wünschendes Tier
der Meinungswechsel besteht aus Gier
und wie der Ruf der Menschen schallt
so wird er wieder zurückgehallt
man lernt nicht mehr, sondern nur was nötig,
trotzdem gilt der Stolz des Königs,
ein Menschsbild ist ein wahrer Segen,
denn keiner kennt das Menschenleben,
doch jeder wandelt, als ob er wüsste,
dabei ist es doch eine Frage der Zeit,
wenn man nicht mal weiß was Leben ist,
und nicht mal weiß was übrig bleibt,
der Glaube besteht aus rebellischen Anekdoten
Philosophie, ein Geschenk der Toten,
doch niemand will wissen, was Leben heißt,
ein Mensch nach dem Sinn des Lebenskreis,
erschaffen durch Glauben und der Liebe der Natur
Weltvernichter, glaube nur
und du weißt was Recht und Unrecht ist
Mensch zu sein, der sich selbst vergisst.



Es hat einen tieferen Sinn, worum es sich um die Blindheit mancher Menschen in der eigenen Lebensorientierung handelt. Es wurden auch Metaphern eingebaut und die Redensart wurde teilweise auf Einzelne bezogen und es wurde subtiliert.

[Slicuada]
14. Oktober 2006, 22:52
Der Krieg


Bomben fallen, lauter Schall,
der Krieg verursacht den Menschenfall,
Salven fließen durch die Feindesrohren,
Menschenshemmung zugefroren,
den Bomben ist es egal, wer stirbt,
ob Soldat oder Zivilist,
Kugeln fallen durch den Leib,
des Menschenleben frisst,
das Schlachtfeld ist die eig'ne Heimat,
die Opfer Frau und Kind,
jeder kann sterben,
mitreißend wie der Wind,
das Bombardement ist ausgebraucht,
die Gewehrläufe leer,
doch erst danach wird bereut,
und den Toten geehrt



Achja, sorry wegen Doppelpost.

Deus
23. Oktober 2006, 19:05
Ein überarbeitetes und erweitertes Fragment aus einem Theaterstück, das ich einer Freundin mal geschenkt habe. Die Verse kamen mir grad wieder ins Gedächtnis zurück, da hab ich sie ein wenig erweitert:


Mit jedem Herzschlag den ich bliebe,
auf diesem leeren Erdenland,
erlische nur ein weitrer Funken jener Liebe,
die ich einst in ihren Armen fand.
Warum sollt' ich hier verweilen?
Was macht mein Leben noch für Sinn?
Kann meine Stunden doch nicht teilen,
mit der Frau, mit der ich glücklich bin!
Doch all dies ist bald Nebensache,
wenn mein Leben sich zur Ruhe neigt,
ich all dem Kampf ein Ende mache
und mein Geist gen Himmel steigt.
Gift soll mir den Weg bereiten,
lässt mich sanft das Leben weichen spüren
und soll auf meinem letzten, weiten
Weg, zum Paradies, mich führen.