eGames Chefredakteur Stephan Freundorfer im Interview

Seit einigen Tagen wird auf diversen Fernsehkanälen sowie Homepages für die neue e-Sport Zeitschrift eGames geworben. Aufgrund dessen hat sich unser Redakteur AnTi-71349315 aufgemacht, um sich mit dem Chefredakteur "Stephan Freundorfer" zum Thema eGames und eSport im Allgemeinen zu unterhalten.

inWarcraft: Hi, stell dich doch mal ganz kurz vor. :)

Stephan: Ich bin Stephan Freundorfer, 38 Jahre alt. War in der Vergangenheit mal Chefredakteur des Videospielmagazins MAN!AC, habe 3,5 Jahre als freier Redakteur gearbeitet (im Spielebereich) und bin seit April 2006 beim Bauer Verlag, besser gesagt einer Tochter des Bauer Verlags, der Inter Games KG. Hier haben wir das Heft- und Onlinekonzept von eGames entwickelt und schließlich gestartet.

inWarcraft: Wer sind denn sozusagen die Urväter der Zeitschrift bzw. wer war maßgeblich an der reinen Idee zur entwicklung an eGames beteiligt?

Stephan: Der "Urvater" ist mein Geschäftsführer Sören Müller. Er hatte die Idee, ein Heft zu machen, das sich mit eSport beschäftigt. Ich habe ihn davon überzeugt, dass wir unseren Fokus etwas weiter fassen müssen – in meinen Augen liegt eSport und MMO z.B. gar nicht so weit auseinander. Letztendlich kamen wir zum Schluss, dass wir ein Heft machen wollen, dass sich um Multiplayer, Online und eSport kümmert, also um Spiele, die einen lange und intensiv beschäftigen und bei denen man sich in großen Communitys bewegt.

inWarcraft: Aus wie vielen Personen besteht denn momentan die Redaktion von eGames? Auch interessant zu wissen wäre wie ihr zu Redakteuren gekommen seid, die sich für eSport interessieren?

 

Stephan: Unsere Mannschaft besteht momentan aus 5 Print-Redakteuren, 2 Layouterinnen, 1 Praktikantin, 1 Onliner, 1 Textchef und mir selbst – gar nicht mal so immens eigentlich :-). Ich habe natürlich noch freie Redakteure – gerade im eSport-Sektor ist das unheimlich wichtig, weil Du viele Leute hast, die Spezialisten in einem ganz bestimmten Bereich sind. Meine Leute, die mich der eSport-Szene nahe gebracht haben und nahe bringen, habe ich großteils von Readmore. Einer der Besitzer, Jonathan Rahn, hat hier bei uns die Online-Sache mitkonzepiert, David Craven Abel arbeitet frei für uns, und Simon Rudi Wondracek ist ein fester Redakteur.

 

inWarcraft: Okay :-)
Glaubst du das die eSport-Gemeinschaft in Deutschland groß genug ist, bzw. habt ihr vorab irgendwelche Infos gesammelt, die die Kaufgemeinschaft euer Zeitung betreffen?

Stephan: Du weißt sicher besser als ich, dass die eSport-Gemeinde in Deutschland zwar größer ist, als viele glauben, aber dennoch nicht so gewaltig, dass man damit ohne Weiteres große Projekte finanzieren kann. Auch deshalb beschäftigen wir uns nicht nur mit eSport, sondern auch mit MMO. Wir wollen ja nicht nur Spiele angucken, sondern auch Spieler, und gerade im MMO-Bereich gibt es ja viele Menschen, die sich durch ihr Spiel stark identifizieren und in ihrem Spiel zu "Stars" werden. Wir denken also, dass sich die beiden Gruppen recht nahe sind, und dass man beide mit einem Magazin bedienen kann.

 

inWarcraft: Da kommen wir gleich zum nächsten Thema: Wie wollt ihr es schaffen mit der Aktualität des Internets mitzuhalten?
Und glaubt ihr das eingefleischte Gamer, die sich in der Szene und in sonstigen Bereichen schon auskennen, die Zeitschrift trotzdem kaufen werden?

 

Stephan: Zum Thema Aktualität: Natürlich kannst Du im Print nie so aktuell sein wie online. Dafür kannst Du aber die Sachen anders aufbereiten: Wer hat Zeit und Lust, sich so eine dicke Reportage wie unser "Beruf: Spieler" im Netz durchzulesen? Wer im Netz könnte sie optisch so aufbereiten? Wir versuchen, Themen zu bearbeiten, die nicht prinzipiell aktuell sein müssen und die nicht nur durch ihren puren Infogehalt punkten. Und genau das ist auch der Grund, warum selbst Leute, die sich sehr gut in der Szene auskennen, zu uns greifen und Spaß am Heft haben können.

 

Stephan: Sieht man übrigens auch in der Resonanz auf die Erstausgabe: Es gab noch keine Kritik, die meinte: "Alles alte Hüte", "Langweilig", "Längst gelesen".

 

inWarcraft: Ich persönlich muss sagen ich habe die Zeitschrift noch nicht gelesen. Aber mir wurde nur bis auf ein Detail nur positives berichtet. Das Beispiel, das mir einige Leute immer wieder vorwarfen, betraf den Armbruch von mTw-Hanf, der nun wirklich nicht mehr sehr aktuell war. Aber dies nur nebenbei.

Kommen wir zu den Daten der Zeitschrift.
Seit wann ist denn eGames auf dem Markt und wie viele Exemplare habt ihr für die Erstausgabe gedruckt?

Stephan: Die eGames gibt's seit letztem Mittwoch, den 25.10., wir haben 200.000 gedruckt.

inWarcraft: Wie viel kostet die Zeitschrift denn?

Stephan: 3,90 Euro

inWarcraft: Und habt ihr vor an dem Umfang bzw. dem Preis etwas zu verändern?

Stephan: Nein. Wir haben extra keinen Einführungspreis gemacht, weil das immer komisch ist in meinen Augen. Wir wollen das Heft nicht vertrashen – wir denken es ist mit 3,90 zahlbar und auch wert. Außerdem gibt’s neben dem Heft ja noch den Online-Code, mit dem Du jedes Mal über 10GB Material (Videos etc.) bei egames.de downloaden kannst.

inWarcraft: Wie habt ihr die Zeitschrift denn aufgeteilt, sprich gibt es da prozentuale Anteile für eSport / MMORPGS?

Stephan: Wir haben das Heft ja in 6 Sektionen aufgeteilt: Szene (eSport, die menschliche Seite), Action, MMO, Strategie, Sport, Hardware. Da Fans jeweiliger Genres und eSport-Arten in verschiedenen Bereichen fündig werden, kann ich nicht wirklich ein genaues prozentuales Verhältnis angeben – für jeden ist genug dabei, ob WoW- oder CS-Fan :-).

inWarcraft: Das heißt wenn nun in der ersten Ausgabe noch Spiele nicht erwähnt werden, muss dies nicht heißen dass das auch in Zukunft nicht so sein wird?
Einige Fans mit denen ich mich zuvor unterhalten hatte, vermissten z.B Starcraft Broodwar, wird dies noch mal in einer der zukünftigen Ausgaben behandelt?

Stephan: Es gibt so viel Stoff, den man in dieser Zeitschrift behandeln kann. Wir wollen über alles berichten, dass das nicht auf Anhieb und in einer Ausgabe geht, ist leider so. D.h. ich denke, dass wir auch mal was Feines zu Broodwar machen können :-).

inWarcraft: Das ist mir und sicherlich den Fans verständlich, mich interessierte jedeglich ob ihr die Themen so belassen werdet, oder ob da noch neue hinzugefügt werden. Das hört man gerne.

Stephan: Wir werden alle Spiele behandeln, die für die Leute relevant sind; immer wieder. Es gibt natürlich Themen, die in der ersten Ausgabe keinen Platz fanden, aber mal angegangen werden – am besten halt mit aktuellem Aufhänger. Trackmania ist auch so ein Beispiel.

inWarcraft: Nun noch mal eine Frage die eher euch/dich persönlich betrifft:
Hast du bzw. das Team selber etwas mit eSport zu tun, sprich spielt ihr selbst aktiv irgendein Spiel?

Stephan: Ich bin nur ein WoWler – ich glaube meine Reflexe sind mit 38 nicht mehr so der Killer und ich hab die Zeit fürs Training nicht. Aktiv im Clan spielt glaube ich keiner bei uns, was aber nicht heißt, dass wir die behandelten Spiele nicht spielen würden. Nur eben nicht kompetiv. (Maximal ein bissel LAN-Party)

inWarcraft: Okay
Das wär’s dann auch schon von meiner Seite. Wenn du gerne noch was an die Leser sagen möchtest, kannst du das noch tun.

Stephan: Ich danke für Eure Aufmerksamkeit und freue mich, wenn Ihr mit eGames Spaß habt. Hoffentlich machen wir mehr richtig als falsch :-).

inWarcraft: Ok, dann dank ich dir für das Interview.

ocr.D-Link.pagaN und ocr.D-Link.Zyrano eGames Chefredakteur Stephan Freundorfer im Interview

eGames Chefredakteur Stephan Freundorfer im Interview

Seit einigen Tagen wird auf diversen Fernsehkanälen sowie Homepages für die neue e-Sport Zeitschrift eGames geworben. Aufgrund dessen hat sich unser Redakteur AnTi-71349315 aufgemacht, um sich mit dem Chefredakteur "Stephan Freundorfer" zum Thema eGames und eSport im Allgemeinen zu unterhalten.

inWarcraft: Hi, stell dich doch mal ganz kurz vor. :)

Stephan: Ich bin Stephan Freundorfer, 38 Jahre alt. War in der Vergangenheit mal Chefredakteur des Videospielmagazins MAN!AC, habe 3,5 Jahre als freier Redakteur gearbeitet (im Spielebereich) und bin seit April 2006 beim Bauer Verlag, besser gesagt einer Tochter des Bauer Verlags, der Inter Games KG. Hier haben wir das Heft- und Onlinekonzept von eGames entwickelt und schließlich gestartet.

inWarcraft: Wer sind denn sozusagen die Urväter der Zeitschrift bzw. wer war maßgeblich an der reinen Idee zur entwicklung an eGames beteiligt?

Stephan: Der "Urvater" ist mein Geschäftsführer Sören Müller. Er hatte die Idee, ein Heft zu machen, das sich mit eSport beschäftigt. Ich habe ihn davon überzeugt, dass wir unseren Fokus etwas weiter fassen müssen – in meinen Augen liegt eSport und MMO z.B. gar nicht so weit auseinander. Letztendlich kamen wir zum Schluss, dass wir ein Heft machen wollen, dass sich um Multiplayer, Online und eSport kümmert, also um Spiele, die einen lange und intensiv beschäftigen und bei denen man sich in großen Communitys bewegt.

inWarcraft: Aus wie vielen Personen besteht denn momentan die Redaktion von eGames? Auch interessant zu wissen wäre wie ihr zu Redakteuren gekommen seid, die sich für eSport interessieren?

 

Stephan: Unsere Mannschaft besteht momentan aus 5 Print-Redakteuren, 2 Layouterinnen, 1 Praktikantin, 1 Onliner, 1 Textchef und mir selbst – gar nicht mal so immens eigentlich :-). Ich habe natürlich noch freie Redakteure – gerade im eSport-Sektor ist das unheimlich wichtig, weil Du viele Leute hast, die Spezialisten in einem ganz bestimmten Bereich sind. Meine Leute, die mich der eSport-Szene nahe gebracht haben und nahe bringen, habe ich großteils von Readmore. Einer der Besitzer, Jonathan Rahn, hat hier bei uns die Online-Sache mitkonzepiert, David Craven Abel arbeitet frei für uns, und Simon Rudi Wondracek ist ein fester Redakteur.

 

inWarcraft: Okay :-)
Glaubst du das die eSport-Gemeinschaft in Deutschland groß genug ist, bzw. habt ihr vorab irgendwelche Infos gesammelt, die die Kaufgemeinschaft euer Zeitung betreffen?

Stephan: Du weißt sicher besser als ich, dass die eSport-Gemeinde in Deutschland zwar größer ist, als viele glauben, aber dennoch nicht so gewaltig, dass man damit ohne Weiteres große Projekte finanzieren kann. Auch deshalb beschäftigen wir uns nicht nur mit eSport, sondern auch mit MMO. Wir wollen ja nicht nur Spiele angucken, sondern auch Spieler, und gerade im MMO-Bereich gibt es ja viele Menschen, die sich durch ihr Spiel stark identifizieren und in ihrem Spiel zu "Stars" werden. Wir denken also, dass sich die beiden Gruppen recht nahe sind, und dass man beide mit einem Magazin bedienen kann.

 

inWarcraft: Da kommen wir gleich zum nächsten Thema: Wie wollt ihr es schaffen mit der Aktualität des Internets mitzuhalten?
Und glaubt ihr das eingefleischte Gamer, die sich in der Szene und in sonstigen Bereichen schon auskennen, die Zeitschrift trotzdem kaufen werden?

 

Stephan: Zum Thema Aktualität: Natürlich kannst Du im Print nie so aktuell sein wie online. Dafür kannst Du aber die Sachen anders aufbereiten: Wer hat Zeit und Lust, sich so eine dicke Reportage wie unser "Beruf: Spieler" im Netz durchzulesen? Wer im Netz könnte sie optisch so aufbereiten? Wir versuchen, Themen zu bearbeiten, die nicht prinzipiell aktuell sein müssen und die nicht nur durch ihren puren Infogehalt punkten. Und genau das ist auch der Grund, warum selbst Leute, die sich sehr gut in der Szene auskennen, zu uns greifen und Spaß am Heft haben können.

 

Stephan: Sieht man übrigens auch in der Resonanz auf die Erstausgabe: Es gab noch keine Kritik, die meinte: "Alles alte Hüte", "Langweilig", "Längst gelesen".

 

inWarcraft: Ich persönlich muss sagen ich habe die Zeitschrift noch nicht gelesen. Aber mir wurde nur bis auf ein Detail nur positives berichtet. Das Beispiel, das mir einige Leute immer wieder vorwarfen, betraf den Armbruch von mTw-Hanf, der nun wirklich nicht mehr sehr aktuell war. Aber dies nur nebenbei.

Kommen wir zu den Daten der Zeitschrift.
Seit wann ist denn eGames auf dem Markt und wie viele Exemplare habt ihr für die Erstausgabe gedruckt?

Stephan: Die eGames gibt's seit letztem Mittwoch, den 25.10., wir haben 200.000 gedruckt.

inWarcraft: Wie viel kostet die Zeitschrift denn?

Stephan: 3,90 Euro

inWarcraft: Und habt ihr vor an dem Umfang bzw. dem Preis etwas zu verändern?

Stephan: Nein. Wir haben extra keinen Einführungspreis gemacht, weil das immer komisch ist in meinen Augen. Wir wollen das Heft nicht vertrashen – wir denken es ist mit 3,90 zahlbar und auch wert. Außerdem gibt’s neben dem Heft ja noch den Online-Code, mit dem Du jedes Mal über 10GB Material (Videos etc.) bei egames.de downloaden kannst.

inWarcraft: Wie habt ihr die Zeitschrift denn aufgeteilt, sprich gibt es da prozentuale Anteile für eSport / MMORPGS?

Stephan: Wir haben das Heft ja in 6 Sektionen aufgeteilt: Szene (eSport, die menschliche Seite), Action, MMO, Strategie, Sport, Hardware. Da Fans jeweiliger Genres und eSport-Arten in verschiedenen Bereichen fündig werden, kann ich nicht wirklich ein genaues prozentuales Verhältnis angeben – für jeden ist genug dabei, ob WoW- oder CS-Fan :-).

inWarcraft: Das heißt wenn nun in der ersten Ausgabe noch Spiele nicht erwähnt werden, muss dies nicht heißen dass das auch in Zukunft nicht so sein wird?
Einige Fans mit denen ich mich zuvor unterhalten hatte, vermissten z.B Starcraft Broodwar, wird dies noch mal in einer der zukünftigen Ausgaben behandelt?

Stephan: Es gibt so viel Stoff, den man in dieser Zeitschrift behandeln kann. Wir wollen über alles berichten, dass das nicht auf Anhieb und in einer Ausgabe geht, ist leider so. D.h. ich denke, dass wir auch mal was Feines zu Broodwar machen können :-).

inWarcraft: Das ist mir und sicherlich den Fans verständlich, mich interessierte jedeglich ob ihr die Themen so belassen werdet, oder ob da noch neue hinzugefügt werden. Das hört man gerne.

Stephan: Wir werden alle Spiele behandeln, die für die Leute relevant sind; immer wieder. Es gibt natürlich Themen, die in der ersten Ausgabe keinen Platz fanden, aber mal angegangen werden – am besten halt mit aktuellem Aufhänger. Trackmania ist auch so ein Beispiel.

inWarcraft: Nun noch mal eine Frage die eher euch/dich persönlich betrifft:
Hast du bzw. das Team selber etwas mit eSport zu tun, sprich spielt ihr selbst aktiv irgendein Spiel?

Stephan: Ich bin nur ein WoWler – ich glaube meine Reflexe sind mit 38 nicht mehr so der Killer und ich hab die Zeit fürs Training nicht. Aktiv im Clan spielt glaube ich keiner bei uns, was aber nicht heißt, dass wir die behandelten Spiele nicht spielen würden. Nur eben nicht kompetiv. (Maximal ein bissel LAN-Party)

inWarcraft: Okay
Das wär’s dann auch schon von meiner Seite. Wenn du gerne noch was an die Leser sagen möchtest, kannst du das noch tun.

Stephan: Ich danke für Eure Aufmerksamkeit und freue mich, wenn Ihr mit eGames Spaß habt. Hoffentlich machen wir mehr richtig als falsch :-).

inWarcraft: Ok, dann dank ich dir für das Interview.

eGames Chefredakteur Stephan Freundorfer im Interview WC3L Playdowns verändern sich